Chiron im Stier (7 Jahre)

26.08.2026 Episode #106 47 min

In dieser Episode spricht Julia über Chiron im Stier und darüber, welche Themen dieser astrologische Transit auf persönlicher und kollektiver Ebene berühren kann. Im Fokus stehen insbesondere Selbstwert, Sicherheit, Besitz und der Umgang mit inneren Verletzungen. Julia zeigt, warum diese Themen in den kommenden Jahren stärker in den Vordergrund rücken können und welche Entwicklungsmöglichkeiten darin liegen.

Show Notes

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Transkript

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Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Herzlich willkommen zu einer ganz neuen Podcastfolge und ich freue mich riesig, dass du wieder mit dabei bist. Heute werden wir über ganz spannende Transito sprechen. Oder sagen wir lieber über einen ganz besonderen Transit, den ich heute mit dir in der Tiefe mehr erfassen möchte, der vor allem in den nächsten Jahren glaube ich, viel zu sehr unterschätzt wird von all diesen Aspekten, die da draußen so in diesem Kosmos passieren. Um was wird es heute gehen? Und zwar um Chiron und vor allem den Chiron im Stier, der jetzt im Juni Juli herum gewechselt ist. Und dem Thema werden wir uns absolut in der Tiefe widmen, denn Chiron ist der verwundete Heiler, unser Schmerzpunkt im Horoskop ein Aspekt, an dem wir aber reifen und auch wachsen dürfen und am Ende zu einer Meisterschaft gelangen dürfen. Ja, das ist so unser ganz persönlicher Aufstieg auf einen großen Berg. Und der ist nicht nur bei uns individuell im Horoskop sichtbar, sondern der wird jetzt kollektiv prägend für die nächsten Jahre. Und Chiron ist etwas, worüber man viel zu selten spricht. Denn während Jupiter da draußen häufig von den großen Schlagzeilen spricht, mit Glück und Liebe und keine Ahnung was. Ja, und die Finsternisse, die er gerade noch so aktuell waren und uns die letzten Wochen ziemlich an Trapp gehalten haben. Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich fand sie sehr intensiv, sehr emotional, sehr aufwühlend. Ein großer Bezug auch irgendwie auf Rückzug. Ja, also dieser Wunsch, irgendwie was zu viel, zu intensiv. Also alles, was wir so intensiv gespürt haben, auch die letzten Wochen. Und wir haben ja immer wieder Finsternisse im Jahr oder eben auch das Thema der Mondknoten, die auch wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bekommt, ist das Thema Chiron dagegen viel subtiler, ein bisschen leiser, weil wer möchte sich dann gerne mit Schmerz, Themen und Transformationen beschäftigen, wenn doch Jupiter das große Glück versprechen könnte. Ganz vermeintlich also, was ja auch so gar nicht korrekt ist.

Chiron im kollektiven und persönlichen Kontext

Julia Christine Hackl00:02:08

Ja, das heißt, Chiron ist per se nicht immer das große, spektakuläre Ereignis, sondern es sind so diese subtilen Fragen, diese subtilen Themen, die immer wieder im Alltag so mitteilen, wie so ein bestimmtes Echo aus unserem Innersten, aus unseren Verletzungen, aus dem Gefühl, vielleicht dann noch arbeiten zu dürfen, daran noch wachsen dürfen zu tragen. Und gerade in so einer wilden Zeit. Und ich sage so die Zeitqualität aktuell ist Russisch Roulette vom Feinsten, Ist es anstrengend? Ich habe das Gefühl, wir sind kollektiv gerade alle sehr müde, sehr angestrengt, sehr sensitiv. Und dann kommt so ein Thema. Aber mir ist es ganz, ganz wichtig, dass wir da auch alle unterschiedlichen Aspekte reinschauen. Denn dieses Thema legt natürlich den Finger auf bestimmte Themen, auf bestimmte Wunden, wo wir dann merken Hey, irgendwas berührt mich da gerade, Irgendwas macht mich vielleicht unsicher oder es trifft einen bestimmten Punkt, der viel, viel tiefer sitzt, als vielleicht man selbst noch erwartet hätte oder es einem auch lieb ist. Und deswegen ist ein ganz spannender Aspekt, Denn am 19. Juni 2026 hat Chiron erstmals jetzt das Zeichen Stier betreten. Und das ist jetzt nicht der endgültige Wechsel. Deswegen kommt jetzt auch die Podcastfolge, denn er geht noch mal in seine Rückläufigkeit und kehrt am 18. September 2026 jetzt noch mal zurück in den wieder in den Widder, wo er die letzten Jahre war. Und erst am 14. April 2027 beginnt dann der langfristige Aufenthalt im Stier und diese Übergangsphase wird jetzt super aufschlussreich werden.

Rückblick auf die letzten Jahre und Themen

Julia Christine Hackl00:04:03

Ja, weil wir für einen ganz kurzen Moment jetzt bereits schon so einen gewissen Vorgeschmack auf die kommenden Jahre bekommen. Ja, wir haben jetzt schon so ein bisschen so ein Gefühl im Sommer bekommen. Aha, okay, was sind so die Themen, die Schmerzthemen, die auch ein paar Schlagzeilen in den Nachrichten machen? Und wir dürfen da jetzt noch einmal sozusagen in dieser Rückläufigkeit nach hinten blicken. Was waren die letzten Jahre eigentlich so für Themen? Ja, wir können also wir durften vielleicht jetzt im Sommer auch schon so ein bisschen beobachten, welche Themen rund um Geld, Sicherheiten, Selbstwert, Körper, Besitz, Stabilität, aber auch Vertrauen sind seit Juni stärker geworden. Nicht nur im Positiven, sondern auch im Negativen. Also wo hast du gemerkt keine Ahnung. Themen, die ich zum Beispiel beobachtet habe. Mich würde auch interessieren, was du so beobachtet hast in den letzten Monaten im Sommer, was da jetzt so sehr präsent war. Aber was ich beobachtet habe, waren das Thema Frauenkörper. Wie hat ein Frauenkörper eigentlich überhaupt zu sein? Was ist richtig, was ist falsch? Warum bestimmt das überhaupt die Gesellschaft? Kann ich überhaupt noch eigenen Besitz haben? Was ist eigentlich wirklich sicher? Wie sehr darf der eigene Selbstwert doch noch instabil? Wem kann ich vertrauen? Wem kann ich nicht mehr vertrauen? Wo ist vielleicht auch ein Vertrauen gebrochen worden? Ja, das sind Themen, die es in den letzten Monaten wirklich stark beschäftigt haben. Ja, was vielleicht vorher aber gar nicht so präsent war. Und das ist ganz wichtig. Das sind so die ersten Hinweise von Chiron im Stier, und das wird uns dann noch ab April 2027 stärker beschäftigen. Und gleichzeitig führt uns aber der Chiron jetzt ab September noch mal zurück in den Widder. Und das ist wichtig, weil ich finde, Rückläufigkeiten werden in der Astrologie extrem häufig missverstanden. Viele Menschen verbinden sie so automatisch mit Verzögerungen, Schwierigkeiten oder eben auch dem Gefühl, dass plötzlich alles rückwärts läuft. Was aber nur eine Illusion ist, denn Rückläufigkeiten können meiner Meinung nach vielmehr als Phasen der Überprüfung und auch der Integration verstanden werden. Das heißt, wir erleben jetzt noch mal so ein gutes halbes Jahr ab September noch mal genau diese Themen, die die letzten Jahre intensiv bearbeitet worden sind. Und man könnte sich das auch so vorstellen, was da jetzt mit dieser Rückläufigkeit passiert, bevor jetzt das nächste Kapitel endgültig aufschlägt und das vorherige Kapitel ist immer wichtig. Auf das nächste Kapitel ist immer alles auf aufbauend aufeinander, das heißt das Leben.

Der Einfluss von Chiron im Stier ab 2026

Julia Christine Hackl00:06:51

Der Kosmos fragt jetzt Hey, hast du wirklich verstanden, was die letzten vergangenen Jahre eigentlich mit dir gemacht haben, was für Themen meist auch unbewusst irgendwie aufgezeigt worden sind, bearbeitet worden sind? Wo bist du gewachsen? Was darfst du noch abschließen? Wo gibt es die letzte Stufe, die noch einmal wirklich endgültig das, was du trainiert und gelernt hast, jetzt gelebt werden möchte? Und aber auch welche alten Wunden brauchen vielleicht jetzt noch einmal abschließend eine Aufmerksamkeit, eine gewisse Liebe zu heilen, bevor es weitergehen darf. Und deswegen werden wir jetzt nicht sofort mit Chiron im Stier nur einsteigen, also die Ausrichtung, sondern auch noch mal einen kurzen Blick zurück werfen, um zu verstehen, um was ging es denn da jetzt eigentlich die letzten Jahre? Ich glaube, das waren. Ich glaube, es ist immer so Chiron ist immer so sieben Jahre Zyklus, Glaube ich. Ja, also Kiron ist 2018 erstmalig in den Widder eingetreten und hat sich dann seit 2019 langfristig durch dieses Zeichen bewegt. Wir haben auch immer wieder so Rückläufigkeiten des Zwischen. Deswegen. Ab 1819 haben wir diesen Wechsel gehabt, so wie wir ihn jetzt auch haben. Und das heißt, genau damit liegt jetzt eine unfassbar lange Phase hinter uns, in der Themen wie Identität, Eigenständigkeit, Selbstbehauptung, Mut und das Recht, überhaupt den eigenen Platz einzunehmen, immer wieder berührt worden sind in uns. Ja, der Widder ist das erste Zeichen des Tierkreises, und der Widder steht für diesen ursprünglichen Impuls des Lebens, für das ich bin. Ja, das ist, das ist so das Mantra vom Widder Ich bin. Er bringt den Mut mit loszugehen, auch wenn noch niemand anderer vor uns eigentlich losgegangen ist. Und genau da hat Chiron begonnen, die Wunde sichtbar zu machen. Ja, deswegen ist es ganz, ganz wichtig, da noch mal zu reflektieren. In den letzten sieben, acht Jahren durften wir eine Meisterschaft in der Frage gewinnen und hoffentlich auch ganz viele Antworten hier Darf ich wirklich ich selbst sein, auch wenn andere damit vielleicht nicht einverstanden sind? In den letzten sieben Jahren gab es viele Selbstständigkeiten, viele Umbrüche, viele Abbrüche, vielleicht auch von Partnerschaften, Scheidungen am Land, nicht nur in der Stadt, Kontaktabbrüche mit Familien. Also da waren ganz, ganz spannende Themen da rund um diesen Selbstbehauptungsaspekt. Und vielleicht erinnerst du dich daran, wie häufig du dich vielleicht spekulativ in den letzten Jahren da Entscheidungen treffen musstest, die sich zunächst Extrem unbequem angefühlt haben. Also zusätzlich zu diesen Kontaktabbrüchen etc. Vielleicht hast du einen beruflichen, völlig neuen Weg eingeschlagen. Muss ja nicht immer nur die Selbstständigkeit sein, sondern vielleicht war es auch ein Beruf, der in deiner Familie nicht so angesehen war oder dachtest das mache ich eh nie oder whatever.

Selbstwert, Besitz und Sicherheit im Wandel

Julia Christine Hackl00:10:09

Vielleicht hast du aber auch Beziehungen hinterfragt, beendet, weil du gemerkt hast, dass du darin nicht mehr du selbst sein kannst. Vielleicht hast du aber auch gelernt, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen, deine Bedürfnisse nicht länger automatisch hinten anzustellen. Vielleicht hast du aber auch gemerkt, dass das zu diesem Ich bin ein reguliertes Nervensystem gehört, oder Wer bin ich eigentlich, wenn all die Trauma, mein ich, ähm, beleben, Das heißt, wer bin ich ohne diese Traumata? Ja, und das heißt, auch da kamen diese ganzen Themen auch in die Persönlichkeitsentwicklung Ebene, um dieses Ich bin in seiner tiefsten, knackigsten Essenz wieder lebendig zu werden. Und vielleicht hast du genau in diesen Fragen und diesen Themen, die du aufgearbeitet hast, angeschaut hast, die dir in dein Leben geschickt worden sind, aber auch gemerkt, wie schwer es dir eigentlich fällt, dich zu zeigen, wenn du nicht weißt, wie andere darauf reagieren könnten. Bekannte oder Unbekannte? Und Chiron im Widder konnte genau diese empfindlichen Stellen berühren. Wo halte ich mich selbst klein? Wo passe ich mich an, weil ich Angst vor Ablehnung habe? Wo traue ich mich nicht, meinen eigenen Weg zu gehen? Aber auch wo glaube ich nicht gut genug oder kompetent genug oder mutig genug oder wichtig genug zu sein? Und wo warte ich vielleicht immer noch darauf, dass mir jemand anderes im Außen die Erlaubnis gibt, mein eigenes Leben so zu leben, wie es eigentlich zu mir passt? Und es lohnt sich wirklich, noch mal zurück zu spulen. Diese Fragen jetzt nicht nur im Kopf zu beantworten. Schreib sie gerne nieder. Mal eine kurze Pause, nehmen sie noch mal mit. Es ist so wichtig, jetzt diese Fragen in das eigene Leben noch mal zu übertragen, Reinzufühlen. Es niederzuschreiben, nicht nur im Kopf theoretisch zu beantworten und dann, wenn du das gemacht hast. Zweiter Schritt Denk einmal darüber nach, wer du eigentlich 2018 und 2019 warst. Vielleicht hast du in deinem Handy noch irgendwo alte Bilder, um so ein Gefühl dafür zu kriegen oder kannst auf Social Media diese alten Posts nochmal verfolgen, um da ein Gefühl dafür zu kriegen? Was hast du damals über dich selbst geglaubt? Welche Menschen waren in deinem Leben? Wie hast du damals für dich persönlich Entscheidungen getroffen? Wie gingst du mit dem Thema Grenzen um? Ja, wie sehr hast du dich am Außen orientiert oder an dir selbst? Ja, und dann schau bitte auf die Person, die du heute geworden bist. Ich finde, wir unterschätzen unsere eigene Entwicklung häufig viel zu sehr, weil unser Blick viel schneller auf das fällt, was noch nicht geschafft ist. Auf all das, was wir anstatt auf all das, was wir bereits verändert haben. Ja, also es ist immer dieses Jahr habe ich noch nicht. Und das könnte ich noch. Und das könnte ich noch. Und das könnte ich noch. Aber hey, was hast du eigentlich schon alles geschafft? Bleib mal kurz stehen. Dafür dient diese Rückläufigkeit, kurz mal stehen zu bleiben, einzuatmen und zu fühlen. Was ist denn eigentlich alles passiert? Macht in der Timeline. Kriegt ein Gefühl dafür. Ja, es ist so leicht, dass wir ständig die nächste Baustelle sehen. Das nächste Ziel, die nächste Unsicherheit, das nächste Thema, das bearbeitet gehört. Die nächste Idee, die verwirklicht gehört. Aber wir machen all das ganz oft auf einem Fundament, auf dem wir noch gar nicht angekommen sind. Das ist ziemlich schwer, all das zu halten, wenn das immer nur in der Luft herumfliegt. Ich habe immer so dieses Bilder von Harry Potter, wo diese ganzen Bücher herumfliegen. Ja, Was? Du hast sie. Aber was machst du mit ihnen, wenn sie rumfliegen? Baut ein Fundament und eine Grundlage. Ein gutes Fundament zu bauen, bedeutet, Revue passieren zu lassen, zu reflektieren und nochmal mit dir einzuchecken. Sonst wird das alles nur eine nette Idee sein. Aber es wird nicht halten. Und es ist wichtig. Und genau deshalb ist diese Rückläufigkeit jetzt wichtig. Das bedeutet nicht, wenn jetzt diese Unsicherheiten hochkicken oder Zweifel. Es bedeutet nicht, dass wir jetzt wieder von ganz vorne anfangen müssen, was wir die letzten sieben Jahre aufgebaut haben. Ja, wir sind nicht mehr diese Person von damals und wir werden auch nicht wieder diese Person von damals. Dazwischen ist einfach viel zu viel passiert. Aber es können Situationen auftauchen, die uns zeigen,

Heilung und Akzeptanz der Verletzlichkeit

Julia Christine Hackl00:14:51

wie wir heute mit diesen alten Themen neu umgehen können. Und vielleicht begegnet dir jetzt von September bis April noch mal eine Situation, in der du vielleicht früher geschwiegen hättest. Dieses Mal sprichst du etwas aus. Vielleicht kommt aber auch eine gewisse Grenze, die du früher nicht gesetzt hättest. Und dieses Mal setzt du sie oder du begegnest dir noch einmal oder begegnest noch einmal, dieser Angst vor Ablehnung nicht gut genug zu sein. Und du merkst, dass du dich deshalb trotzdem nicht mehr selbst verlassen musst. Das ist ein ganz wichtiger Unterschied. Heilung bedeutet nicht unbedingt, dass eine alte Wunde niemals wieder berührt wird. Das ist ein riesen Missverständnis. Ich glaube, in gefühlt jedem fünften Podcast sage ich, dass Heilung bedeutet. Vor allem auch, dass es etwas in uns berührt wird, aber wir heute damit anders umgehen können. Ja, deswegen taucht noch mal so ein bisschen ein in diese, in dieses alte Thema, in diesen, in dieser Chiron Widder Phase von Wer bin ich geworden, weil ich aufgehört habe, mich selbst auch ständig zu verlassen? Wie schaut es aus, mich ständig selbst zu verlassen? Versuche ich im Außen ständig mich beschäftigt zu halten, ständig im Kontakt mit anderen Menschen zu sein? Gönne ich mir keine Ruhephasen, weil ich selbst mit mir nicht aushalte. Weil dieses Ich bin zu schmerzhaft, zu komplex ist. Weil ich merke, dass dieses Ich bin gar nicht ein Ich bin ist ja was? Was ist dein Dich selbst verlassen? Ist es dumm? Scrolling am Handy? Ist es irgendwelche Spiele spielen? Ist es Persönlichkeitsentwicklung als Ausrede für Optimierung. Diese Ausreden, die wir uns selbst immer wieder stellen. Ja, das ist der Wahnsinn. Ich bin so lang schon selbstständig und begleite so oft so viele Menschen. Und diese Ausreden, die wir uns selbst begegnen, die sind faszinierend, aber auch sehr ermüdend, sehr ermüdend. Ja, und bevor wir jetzt dann in die Ausrichtung von Chiron im Stier gehen, möchte ich noch einen kleinen Exkurs mit dir machen. Ja, und zwar gehen wir mal zu einer Zeit zurück, wo die Chiron Entdeckung entstanden ist. Chiron wurde. Ich hoffe, ich habe es richtig im Kopf erstmalig 1977 entdeckt. Und natürlich müssen wir hier in dieser Entdeckungsgeschichte, in diesem Exkurs auch mal ein bisschen unterscheiden von nur, also von der Ebene. Nur weil jetzt ein Himmelskörper zu einem bestimmten Zeitpunkt entdeckt wird, bedeutet das jetzt nicht unbedingt automatisch, dass er deswegen sofort auch immer gesellschaftliche Entwicklungen verursacht hat. Aber astrologisch ist die Symbolik trotzdem extrem spannend und auch bemerkenswert, weil sich in dieser Zeit auch unser gesellschaftlicher Blick auf psychologische Entwicklung, Therapie, Heilung weiterentwickelt hat. Das heißt, Psychotherapie wurde ab dann gesellschaftlich sichtbarer. Psychosomatische Zusammenhänge bekamen zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Auch die Vorstellung davon, was Heilung überhaupt bedeuten konnte, wurde differenzierter. Wir begannen immer stärker zu verstehen, dass Menschen nicht einfach nur funktionieren oder nicht funktionieren kann, sondern dass Erfahrungen Spuren hinterlassen können, dass Körper und Psyche zusammenhängen und dass unsere Vergangenheit auch Einfluss darauf haben kann, wie wir heute Beziehungen führen. Entscheidungen treffen oder auf bestimmte Situationen reagieren. Und ab dann wurde es spannend. In den 80er Jahren, da haben wir ganz viel auch diese Resilienz Ebenen entdeckt, das Kohärenzgefühl also da ist richtig viel weitergegangen auf ganz persönlicher Ebene und auch auf dieser Ebene, weil früher musste man das nicht anschauen. Gibt es nicht, Existiert nicht. Easy. Muss man nicht drüber reden, dann existiert es nicht. So und astrologisch beschreibt Chiron genau diese Schnittstelle, denn er verbindet die Verletzlichkeit mit Entwicklung. Er zeigt uns Bereiche, in denen wir ganz besonders empfindlich sein können. Und ausgerechnet dort können wir häufig eine ganz besondere Tiefe in uns entwickeln. Deswegen mag ich diese Bezeichnung so des verwundeten Heilers. Ja, wo wir immer wieder den Chiron reinpacken. Aber man muss sie meiner Meinung nach auch so ein bisschen richtig verstehen können, denn sie kann finde ich oberflächlich super

Chiron im Stier und gesellschaftliche Themen

Julia Christine Hackl00:19:47

schnell so klingen, als wären wir für immer verwundet und wir müssten lernen, irgendwann damit zu leben. Und dann kommen wir in dieses Opferdasein, was ich ja schon gar nicht gut aushalten kann. Und unsere Erfahrungen? Ja, wir sind das Opfer unserer Erfahrungen und alles ist so schlimm und wir sind so arm und keine Ahnung was. Aber unsere Erfahrungen, egal wo wir sie emotional einstufen, die verschwinden nicht einfach aus unserer Biographie, aus unserem Leben. Wir können sie nicht vergessen. Ja, aber wir können unsere Beziehung, unsere Perspektive, unsere Meinung, unsere Wertung darüber zu ihnen verändern. Etwas, das früher ausschließlich als Schmerz empfunden worden ist, kann irgendwann Verständnis hervorbringen. Etwas, wofür wir uns früher extremst geschämt haben, kann später genau der Bereich werden, indem wir andere Menschen besonders gut mit Empathie begegnen können, wo wir sie verstehen können und etwas, von dem wir einmal glaubten, es würde uns schwächen, kaputt machen oder niederstrecken, könnte irgendwann ein Teil unserer größten Weisheit und Entwicklung werden. Und vielleicht ist es genau das, um was es geht und was das, was das Geschenk hinter Chiron ist. Ja, es geht nicht darum, dass wir irgendwann vollkommen unverletzt werden, weil Chiron zeigt die Grundfrequenz von uns Menschen. Wir sind sterblich, wir sind verletzbar, wir sind verwundbar. Und es braucht eine Sensibilität von uns selbst, uns dem Ganzen überhaupt zu widmen. Ich meine, wenn wir da draußen mal rumschauen, die Menschen mit ihren Gottkomplexen und ihren manipulativen Strategien und dem Bio Hacking und wie sie nicht alle nicht altern wollen. Mein Gott, Leute, das ist Teil unserer menschlichen Erfahrung. Und wir haben nur vergessen, unserem Alltag und unserem Leben wieder Wert beizumessen, dem Ganzen dankbar zu sein. Wenn wir ewig leben würden. Ich finde, diese ganzen Vampirfilme bringen das so spannend auch mit sich. Exkurs im Exkurs, dass dann keine Emotionen mehr da wären, dass alles eh keinen Sinn hat, dass alles doch eh egal ist. Aber genau dieser Sinn, diese Bedeutung, dieser diese Lebendigkeit, weil wir lebendig sind, weil wir wissen, dass es irgendwann auch nicht mehr so ist. Das macht das Leben erst besonders. Und darauf dürfen wir uns zurückbesinnen. Anstatt aufzuhören mit diesem übertriebenen Optimierungswahn und Biohacking. Und ewig leben und keine Falten und. Meine Güte, ich sag's euch, das ist alles nur ein Trend. In zehn Jahren sind die Leute, die noch Falten haben, die Mimik und Expression richtig ausdrücken können, dass der neue Trend. Und was machen die, die es nicht mehr haben? Ja, also es ist ganz spannend und ich glaube Chiron und das Geschenk dahinter. Aber ich glaube, da war ich. Nee, es darf darum gehen, dass wir nicht mehr vor unserer Verletzlichkeit davonlaufen müssen oder sie korrigieren müssen. Ja, und das ist so schön, weil Chiron im Stier nämlich genau jetzt da ansetzt. Ja, der Chiron im Widder hat uns zurückgeworfen auf dieses Was bist du eigentlich? Und wer bist du eigentlich? Und kannst du dieses Ich bin annehmen mit allem, was es ist, mit allem, was es ist. Und manche sind in Kompensationen gefallen, manche in Hemmungen. Und manche haben diese Annahme gelernt. Ja, wenn nur weil so ein starker Transit im Feld ist, heißt das nicht, dass wir alle einen guten Umgang damit finden. Manche werden keinen guten Umgang damit gefunden haben. Und dann kickt halt Chiron im Stier und der verschiebt dann diese ganzen Thematiken. Und das ist jetzt so der Wendepunkt, der dann also jetzt schon so im Sommer ein bisschen da war, so Juni, Juli, August und jetzt dann ab April wieder aufkommt. Ja, das heißt, was bedeutet Chiron im Stier? Der Stier steht einmal ganz grundsätzlich für Sicherheit, für Werte, für Körpergenuss, Die Natur, den Besitz, aber auch unsere Ressourcen, unsere Beständigkeit und unsere materielle Lebensgrundlage. Und viele Menschen, wenn sie so stier hören, denken sofort nur irgendwie an Geld. Natürlich gehört Geld dazu. Aber wenn wir den Stier ausschließlich darauf reduzieren, verpassen wir den Großteil seiner Bedeutung. Denn der Stier beschreibt unser Fundament. Der Widder hat das gesamte Fundament aufgerissen. Der hat einen Boden gelegt, wo nichts Altes mehr ist. Das ganze Alte ist verbrannt, Ja, der ganze Schutt und Asche. Und jetzt haben wir einen. Einen geklärten Boden, auf dem der Stier sein Fundament bauen möchte. Also, wenn du die letzten Monate,

Praktische Tipps für den Umgang mit Unsicherheiten

Julia Christine Hackl00:25:13

die letzten sieben Jahre eigentlich gut gemacht hast, dann ist da jetzt gerade nichts. Das macht vielen von uns Angst. Das ist okay. Das ist okay, dass diese Angst gerade da ist. Und jetzt kommen wir mit diesem Stier in eine fundamentale Aufbauebene. Also, worauf möchten wir uns verlassen? Worauf möchten wir jetzt bauen. Was gibt uns Halt? Was vermittelt uns ein Gefühl von Versorgtsein, von Behütetsein, von Ich bin genug und ich habe genug von. Ich bin aber auch sicher. Und das sind die zentralen Fragen der nächsten Jahre. Und das Spannende ist, dass dieser Transit jetzt in eine Zeit von enormen technologischen, wirtschaftlichen und auch gesellschaftlichen Veränderungen fällt. Deswegen sage ich immer Wir spielen gerade alle russisches Roulette und ja, es ist anstrengend. Es ist auch für mich anstrengend. Es ist immer so leicht, hier auch zu reden. Und ich versuche auch immer, euch hier Mut zu machen und euch auch irgendwie Kraft zu geben. Aber wir sitzen alle im gleichen Boot und es ist so anstrengend momentan. Wirklich? Ja, also du bist nicht alleine. Und in diesem Sinne lasst uns hier als Community einfach auch ein bisschen Liebe dalassen, ein bisschen Wertschätzung dalassen. Ich freue mich immer von euch zu lesen. Ich freue mich, wenn ihr das hier liked und auch teilt und dass wir uns gegenseitig unterstützen, weil wir wissen alle gerade nicht, was die nächsten Jahre mit sich bringen. Und wir haben alle gerade Sorgen und wir haben alle Ängste und es ist alles neu. Und ich finde, das Wichtigste ist, dass wir einfach zusammenhalten und dass wir es uns so schön machen, wie wir es schön machen können. Und ich finde Wertschätzung und Liebe, also Wertschätzung ist ja einer meiner höchsten Werte. Ich finde das so schön, dass wir das als Community miteinander teilen können. So, wir waren bei gesellschaftlichen Veränderungen. Wir haben jetzt extrem präsent die künstliche Intelligenz, die wird jetzt weiterhin Berufsbilder verändern, Arbeitsmodelle verändern. Tätigkeiten, die jahrzehntelang als super sichere Karriere galten, können plötzlich anders aussehen. Und gleichzeitig aber beschäftigt ganz viele Menschen und bei uns in der Gesellschaft diese steigenden Lebenserhaltungskosten. Vermögensaufbau, Altersvorsorge. Gibt es sowas wie Rente und Pension überhaupt? Ja, aber auch der Frage, welche Sicherheiten in zehn und 20 Jahren überhaupt noch gelten können. Werden das dieselben sein oder nicht? Was wird kommen? Und gibt es jemanden, der uns Sicherheit verkaufen kann? Oder ist das nur Marketing? Ja, wo dürfen wir Sicherheiten in uns finden? In unserem ganz eigenen Häuschen und mit den Menschen, mit denen es sich einfach gut anfühlt. Mentale Sicherheit hat ausgedient. Sicherheit im Körper ist wichtig. Deswegen finde ich so spannend, dass wir die letzten Jahre so viel Nervensystemarbeit gemacht haben, damit wir überhaupt wieder erst empfinden können. Was bedeutet Sicherheit im eigenen Körper? Denn nur darauf wirst du dich verlassen können. Deswegen lerne Tools, Lerne Dinge, die dich selber sicher machen. Nicht im Außen, nicht auf deinem Konto, nicht nicht in deinem Haus, auf deinem Grundstück, sondern in dir selber. Denn ich habe mir ein Sprichwort damals oder so ein Zitat mitgenommen von so einem Millionär, der gesagt hat Ja, ich habe jetzt gerade viel Geld, aber das kann morgen auch wieder weg sein. Aber das, was nicht weg sein wird, sind all die Fähigkeiten, die ich für mich gelernt habe und mir angeeignet habe. Weil wenn ich es einmal aufbauen konnte, werde ich es wieder aufbauen können. Vielleicht sind die Methoden anders, vielleicht sind die Strategien anders. Aber niemand kann mir mehr das wegnehmen, was ich in mir stark gemacht habe. Und deswegen bin ich so unfassbar dankbar, dass wir diese wundervollen Menschen im Projekt The Power Program oder in unserer Ausbildung begleiten dürfen. Denn dort lernen sie, wieder in sich stark zu werden und in all diesen äußeren Unsicherheiten gut durch zu lotsen. Ja, denn Chiron im Stier stellt metaperspektivisch eine wichtige Frage. Eine unfassbar wichtige Frage nämlich. Schreib dir die bitte auf. Wie sicher bist du, wenn das, woran du deine Sicherheit geknüpft hast, sich verändert? Und was braucht es noch, um sicher zu werden? Und das kann unangenehm sein, weil es an unseren existenziellen Themen kratzt. Denn wenn ich meine meinen Selbstwert vollständig an meinen Beruf geknüpft habe, was passiert dann, wenn dieser Beruf sich verändert oder es den Nehmer gibt? Wenn Sicherheit für mich ausschließlich bedeutet, jeden Monat exakt dasselbe Einkommen zu bekommen? Was passiert, wenn diese Sicherheit plötzlich

Zukunftsvisionen: Wohlstand und innere Stärke

Julia Christine Hackl00:30:06

nicht mehr existiert? Wenn mein Wert davon abhängt, wie produktiv ich bin, wer bin ich dann in einer Phase, in der ich gerade nichts mehr leisten kann? Wenn ich mich über meinen Besitz definiere, Was passiert mit meinem Selbstbild, wenn ich etwas davon verliere? Denn wir verwechseln Alle Sicherheit ganz oft mit Kontrolle. Und es ist so spannend, denn wenn man bei uns in die Ausbildung kommt, dann ist das einmal viel und alles, was wir versuchen zu kontrollieren und zu perfektionieren. Dann werden alle bei uns merken Shit, das funktioniert so nicht. Ich kann das hier gar nicht mehr kontrollieren und ich kann das auch gar nicht mehr perfekt machen. Also jeder, der in den ersten Wochen bei uns ist in der Ausbildung, wird konfrontiert damit, Kontrolle und Perfektion abzulegen. Und das kann Monate so gehen. Und sobald wir dann aus diesem Feld aussteigen, kann das Ganze fließen. Wir geben uns dem hin. Und falls jemand aus unserer Ausbildung von unseren lieben Teilnehmern zuhört, hier teilt eure Erfahrungen mal gerne auch unter dieser Podcastfolge, weil ich glaube, das ist immer so wichtig, das auch zu lesen, was wie transformativ das alles sein kann. Ja, und das ist wichtig. Genau. Wir verwechseln Sicherheit so oft mit Kontrolle. Und das sind zentrale Fragen, mit denen wir jetzt einmal wirklich gehen dürfen. Denn was ich in der vielen Arbeit mit Menschen gesehen habe. Immer wieder. Wir glauben, sicher zu sein, wenn wir wissen, was morgen passiert. Wir glauben, sicher zu sein, wenn unser Einkommen planbar ist, unsere Beziehung stabil ist, unsere Körper so funktionieren, wie unser Verstand das gerne hätte. Wenn wir genügend Geld am Konto haben. Wenn der Job sicher ist und unser Leben richtig schön nach Plan läuft. Aber vieles davon war nie wirklich eine Sicherheit. Es war die Illusion von Sicherheit. Es war die Illusion, weil in Wirklichkeit war es Berechenbarkeit und Berechenbarkeit kann sich verändern. Und Chiron im Stier könnte uns in den kommenden Jahren deshalb eine wesentlich tiefere Form von Sicherheit beibringen. Nicht die Sicherheit, dass sich nichts verändern wird, sondern die Sicherheit, dass ich mit Veränderungen umgehen kann. Und natürlich auch nicht die Garantie, dass wir niemals irgendwas verlieren werden, sondern das Vertrauen, dass ich auch nach einem Verlust wieder etwas aufbauen kann. Und statt der Vorstellung, dass dein Leben immer schön genauso weitergeht 60 Jahre bis zur Pension, wird das Wissen etabliert. Hey, ich kann mir selbst vertrauen, egal wie turbulente Zeiten gerade sind. Und vielleicht besteht auch ein echter Wohlstand. Der Wohlstand ist so ein Stichwort. Künftig deshalb weniger darin, möglichst viel anzuhäufen? Ich weiß, wovon ich rede, weil ich habe meinen Mond im Stier. Ich kann gut anhäufen. Sondern vielleicht besteht eben Wohlstand weniger darin, viel anzuhäufen, sondern vielmehr darin, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Beziehungen, Wissen, eigenes Können, also dieses Wissen auch wirklich in Taten umzusetzen. Kreativität und auch innere Stabilität aufzubauen. Denn unsere größte Sicherheit in der Zukunft wird es wird nicht sein eben ein bestimmter Beruf, sondern eine Fähigkeit, immer wieder neue Lösungen zu finden. Fähigkeiten, für die wir flexibel in neuen Berufen gebraucht werden. Vielleicht gibt es nicht diesen One and only Job, sondern nur noch so projektbasierte Sachen, so aufgabenbasierte Sachen, weil es diese Flexibilität von uns in den nächsten Jahren immer mehr brauchen wird. Das heißt, welche Fähigkeiten hast du, die dir niemand nehmen kann? Weil in denen bist du gut, wenn du 204050 Jahre einen Job gemacht hast und sagst, das war immer das gleiche und nur da zu sitzen und Zeit abzusitzen, hat dich weitergebracht. Das hat vielleicht früher funktioniert. Das funktioniert jetzt nicht mehr. Was sind deine Fähigkeiten und Fertigkeiten, die dich da gut durchbringen, die dich einzigartig machen? Weil die werden gebraucht. Ja, und das ist ganz wichtig jetzt zu verstehen. Und Chiron im Stier hat natürlich auch so eine Wunde vom Selbstwert und hinter oder unter all diesen Wohlstand und Sicherheitsthemen, die wir jetzt besprochen haben, ist diese große zweite Ebene das Thema des Selbstwertes. Denn statt zu fragen Was besitze ich eigentlich alles, was gehört eigentlich mir? Und nicht nur Besitzen im Außen, was wahrscheinlich vielleicht gerade als erstes gedacht hast, sondern in dir besitzen? Was besitzt du in dir eigentlich alles? Werden wir auch mit der Frage konfrontiert werden von was bin ich mir eigentlich selbst wert? Und Exkurse mal wieder. Was ich so spannend finde, ist ja in Österreich hat unser Bundeskanzler, war das so Themen reingebracht von Carearbeit ist ja nichts wert und ist keine Arbeit. Und keine Ahnung, was für ein riesen Aufstand in der weiblichen Gesellschaft ausgelöst hat. Was ich wichtig finde, weil das ist absolutes NoGo. Und wir dürfen eins nicht vergessen Stier ist auch ein sehr weibliches Zeichen, während der Widder ein sehr männliches Zeichen war. Stier ist ein weibliches Zeichen, das heißt dieser Selbstwert dieser Sicherheitsthemen Institution, Ehe, der eigenes Körperbild, das Frauenbild, Care Arbeit, Thema Mutter, Frausein, das werden auch Themen von Chiron im Stier. Da werden wir noch mal durch genau solche Aussagen in unserem Schmerz getriggert, um uns dagegen zu stellen und zu sagen Halt, stopp, dem dürfen wir jetzt mal einen Gesamt, einen ganz anderen Wert beimessen und schleunigst das auch bei der Politik, das mal gefälligst ankommt. Ja, also das wird noch mitschwingen, Das wird richtig viel mitschwingen. Ja, das heißt eben, da können jetzt noch mal ganz, ganz, ganz viele persönliche Themen angetriggert werden. Ja. Wie viel von deinem Selbstwert hängt heute noch davon ab, was du leistest? Oder wie sehr verändert sich dein Gefühl über dich selbst, wenn du erfolgreich bist? Oder wenn auch etwas zum Beispiel nicht funktioniert oder nicht erfolgreich ist? Ja. Bist du ein schlechter Mensch, weil du Fehler gemacht hast, oder kannst du trotzdem ein guter Mensch sein? Wie sehr brauchst du Anerkennung, Status, Einkommen, Schönheit oder Produktivität, um dich wertvoll zu fühlen? Das heißt sieben Jahre Entwicklungsprozess. Zuerst gehen wir in den Schmerz rein, Remember. Wir werden zuerst richtig merken. Boah, da werden wir viel leisten und machen und schaffen. Und dann werden wir merken, dass wir angetriggert werden in diesen alten Werten, dass wir sie verändern. Das ist so ein bisschen der Entwicklungsprozess. Je nachdem, wie gut wir schon in uns aufgestellt sind. Ja, Und natürlich, sagen wir schnell mal oberflächlich. Nein, ich weiß natürlich, dass mein Wert nicht von meinem Einkommen abhängt. Aber schau doch mal, schau doch einmal, was emotional passiert, wenn dein Einkommen anfängt zu sinken oder von heute auf morgen nicht mehr besteht. Ja, oder schnell, sagen wir mal bei einem Kaffeerunde. Natürlich bin ich auch wertvoll, wenn ich nicht leiste. Ja, ich höre das immer so oberflächlich. Aber ich spüre es ja bei Menschen. Ich spüre ja viel mehr das, was sie sagen. Und das, was sie fühlen, ist unterschiedlich. Und dann auf einmal haben wir drei Tage frei. Und plötzlich haben wir das Gefühl, wir müssten wenigstens irgendwas Produktives gemacht haben. Oder die stille Stunde für meine Projektoren. Hahaha. Da merken wir mal, wie dieser Glaubenssatz kickt. Und darin liegt jetzt die eigentliche Arbeit, die wir machen dürfen. Die Erfahrungen, die wir durchgehen dürfen. Ja, denn Chiron interessiert sich nicht für das, was wir intellektuell verstanden haben. Das ist ihm sowas von wurscht. Der Chiron zeigt uns die Stellen, an denen wir emotional und körperlich noch etwas anderes erleben. Denn vielleicht wissen wir im Kopf schon längst, dass wir gut genug sind, dass unser Körper sich sicher fühlen könnte. Ja, wenn wir funktionieren. Und vielleicht wissen wir all diese Ebenen. Aber sobald irgendeine Unsicherheit entsteht, etwas wegbricht, etwas nicht mehr vorhersehbar ist, Ja, plötzliche Umbrüche stattfinden, Scham, Angst, versagt zu haben, nicht gut genug zu sein. Dass wir Dinge nicht mehr permanent optimieren können und dass das auch nicht besser macht. Und genau da fängt dann an, unser Körper zu reagieren, unsere Traumata zu reagieren. All unsere Themen reagieren und Stier ist das körperliche Zeichen schlechthin. Erinnert uns also daran, dass Sicherheit nicht nur ein Gedanke ist. Das ist eine Illusion in unseren Gedanken. Sicherheit ist vor allem immer ein körperliches Erleben. Das heißt, du kannst dir hundertmal sagen, dass alles gut ist, Wenn dein Nervensystem permanent Alarm schlägt. Wirst du dich trotzdem nicht sicher fühlen? Hart aber wahr. Ja, und deswegen wird auch Chiron im Stier unsere Beziehung zu unserem Körper verändern. Fühle ich mich in mir eigentlich selbst zu Hause? Kann ich meinen Körper wahrnehmen, ohne ihn sofort verändern wollen zu müssen? Kann ich Genuss zulassen, ohne ihn mir vorher verdienen zu müssen? Glaubenssatz Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Kann ich Ruhe aushalten? Kann ich empfangen oder nur geben? Kann ich langsam sein, ohne sofort das Gefühl zu bekommen, hinterher zu hinken? Das sind die Fragen, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Und es ist ganz wichtig Das wird viel in uns beschleunigen oder uns auch kurzzeitig mal lähmen. Ich überlege, weil wir. Wir quatschen hier schon ganz lange und es gibt eigentlich noch so viel zu sagen. Und ich bin immer gespannt, ob ihr immer noch so lange dranbleibt. So nach 40 Minuten schon. Aber machen wir noch ein bisschen weiter. Aber nicht mehr allzu lange. Ich habe ja auch von dem Thema Heilung gesprochen und ich glaube, dass auch Chiron im Stier noch mal die Bedeutung von Heilung ein bisschen verändern wird, nämlich dass Heilung überhaupt nicht spektakulär aussehen muss. So was wir ganz oft sehen, in diesen ganzen weiß ich nicht, was Sachen oder Breathwork Sachen, wo die Leute durchgeschüttelt werden. Wir glauben nur, wenn, wenn das so wild ist, dann haben wir wirklich was gefühlt. Ich habe schon mit richtig tollen Breath Practitioner gesprochen, die das wirklich seit Jahrzehnten machen und nicht erst seit drei Jahren. Und das kann ganz still sein. Das ist vor allem ganz oft sehr still. Ja. Und Heilung, glaube ich, kann vor allem auch dann abseits von diesen Praktiken sich dann zeigen, dass ein Körper wieder lernt, sich zu entspannen. Dass wir lernen, eine Mahlzeit wieder zu genießen, ohne etwas bewerten zu müssen. Dass wir einen Nachmittag wieder anfangen zu leben, an dem wir nichts leisten müssen in einer finanziellen Entscheidung. Nicht sofort, immer wochenlang Panik schieben müssen oder in einer Grenze, die wir setzen, ohne immer wieder ein schlechtes Gewissen haben zu müssen und zu grübeln, ob das jetzt richtig war oder nicht richtig war. Ich glaube, das ist Heilung und die ist ganz still. Achtet auf diese Stille, denn die wird wichtig. Ja. Und ich glaube auch, dass da diese Heilung und diese Art von Sicherheit dann Hand in Hand gehen werden. Ja, Es geht nicht darum, dass es ein Leben gibt, das niemals zum Wackeln anfängt. Das ist ganz normal. Sondern dass wir ein Fundament erbauen, das uns trägt, auch wenn im Außen sich alles verändert. Das ist ganz wichtig. Das heißt, all diese Themen, Geldthemen, Selbstwertthemen, zwischenmenschliche. Gerade zwischenmenschlich zeigt sich das viel auch im Beruf. Also all diese Ebenen, glaube ich, werden sich verändern. Überall, wo Angst und Panik ist, wo unser Körper noch nicht sicher ist, dürfen wir aufpassen. Sicherheit. Also dürfen wir anfangen, Sicherheit aufzubauen und nicht durch die 180 Regulationsübung, sondern durch einen für uns stabilen Alltag, durch Ressourcen. Was sind deine Ressourcen? Da braucht es nicht 100 Ressourcen am Tag. Wenn du den ganzen Tag nur damit beschäftigt bist, Rituale, Methoden, Routinen und Regulierungen zu machen und das jeden Tag brauchst, weil du sonst den Tag nicht bewältigst. Sorry, aber du kannst den Tag schon nicht bewältigen, weil du all diese Dinge brauchst. Es darf auf seine Einfachheit wieder zurückgehen. Hab deine eins zwei Dinge und die müssen gut genug funktionieren. Wenn ein ganzer Tag Regulation bedeutet, tust du die falschen Dinge. Sorry, dass es so hart ist, aber es ist so. Ja, genau. Und weil ich auch Wohlstand erwähnt habe. Ich glaube auch, dass unsere Sicht auf Wohlstand sich einfach verändern wird. Ja. Wohlstand ist nicht mehr nur das, was auf unserem Konto liegt, sondern ich glaube, Wohlstand wird vor allem das werden, was wir ein reguliertes Nervensystem haben, dass wir wieder Zeit haben, dass wir unsere Gesundheit wieder zurück haben. Wir haben alle Wehwehchen und so viele Krankheiten und psychische Themen. Diese Gesellschaft ist krank. Und ich glaube, wir werden früher oder später verstehen, dass gesund sein, ohne 1000 Sachen machen zu müssen dafür, sondern einfach mal wieder nur gesund zu sein. Wahrer Wohlstand ist Wohlstand wird auch sein, dass wir einen Körper haben, in dem wir uns zu Hause fühlen oder Menschen, auf die wir uns verlassen können. Die Fähigkeit, Nein zu sagen, die Wohlstand, wieder einen Wohlstand zu haben, wieder Kreativität zu leben ohne gibt, weil Phantasie und Kreativität ging gerade extrem verloren. Ganz schlimm, ganz traurig sind wir auch an den ganzen Bauten da draußen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber diese Altbauten, diese wunderschönen Verzierungen, diese Farben, das das macht mich lebendig. Und diese quadratischen Weiß Schwarzbauten. Innerliches Sterben für mich. Das heißt, Wohlstand wird sich in seiner Definition, hoffe ich, auch verändern. Und ich würde dich jetzt bitten, hier am Ende, wenn du dir von dieser Folge etwas mitnehmen magst. Diese ganzen Fragen. Ich habe ja schon viele Reflexionsfragen am Ende aber zwischendurch immer wieder gestellt. Hör dir die Folge gerne öfters an, speichere dir die Folge gerne ab. Die wird jetzt für die nächsten sieben Jahre relevant und interessant sein. Trag sie gerne in deinem Kalender ein. April 2027. Nochmal die Folge zu hören und zu schauen, was hat sich nochmal gezeigt? Was durfte noch mal anders werden? Was durfte transformiert werden? Wo durftest du noch mal Mut und vielleicht auch Selbstbehauptung? Grenzen setzen lernen? Jetzt in den nächsten Monaten. Und richtet dann deinen Blick sozusagen nach vorne. Was kannst du dir aufbauen, was Bestand hat? Wo dachtest du, was Sicherheiten und Wohlstand ist? Was ist es aber in Wirklichkeit? Was ist dieses Ich bin und worauf baut dieses Ich bin eigentlich auf? Und wenn du dazu schon erste Impulse hast, dann manifestiere sie doch gerne, indem du sie direkt in die Welt trägst. Hier unter diesem Podcast als Kommentar. Dass das einfach schon mal wirklich geschrieben steht, weil alles, was in unserem Kopf bleibt, bleibt in unserem Kopf, was wir irgendwo teilen. Ja, das bekommt Energie. Ja, und ich freue mich auch. Wie immer, wenn du Lust hast auf Instagram diese Folge auch zu teilen und zu markieren. Markieren Sie gerne unter Human Design Creation oder Julia Christine Hackl. Dann sehe ich das auch immer wieder und ich freue mich immer zu sehen, wer unsere Podcasthörer unsere Menschen sind, die hier mit uns diesen Weg gemeinsam gehen und wir vor allem gemeinsam diesen Weg gehen. Wir sind viele, wir sind nicht alleine und ich freue mich, wenn wir uns miteinander vernetzen. Schön, dass du auch hier wieder mit dabei warst. Ich schicke dir ganz viel liebe Grüße, gute Energie, gutes Durchhalten. Ja und aus der Ferne eine Umarmung. Ich habe das Gefühl, das brauchen wir gerade alle ein bisschen umarmt zu werden. Und mach es ganz gut bis zur nächsten Folge nächste Woche alles Liebe.

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