Das Geschenk im Nicht-Selbst des Projektors

06.03.2024 Episode #027 38 min

In dieser Folge des Human Design Creation Podcasts geht es um das Geschenk im Nicht-Selbst. Die Gastgeber, Julia und Thorsten, teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse darüber, wie sie in ihr Nicht-Selbst geraten sind und welche Auswirkungen dies auf ihr Leben hatte. Durch den Austausch und das Feedback unterstützen sie sich gegenseitig dabei, ihre Superkräfte zu erkennen. Es wird über die Polarität des Lebens und die Bedeutung von Erfahrungen gesprochen. Mitgefühl und Selbstakzeptanz werden als wichtige Aspekte des persönlichen Wachstums betont. Der Weg der 3/5 Projektoren wird beleuchtet und die Bedeutung von individuellen Erfahrungen betont. Das Mindset des Lebens und der Umgang mit Stress werden diskutiert. Es wird über das Geschenk von Nicht-Selbstzuständen gesprochen und die Bedeutung einer neuen Perspektive hierauf. Verbindung und Wachstum werden als Schlüssel zum persönlichen und zwischenmenschlichen Erfolg betrachtet.

Show Notes

Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Thorsten Wings00:00:01

Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast, wo es darum geht, mit Human Design in die eigene Kraft zu kommen, um das ideale Leben und gerne auch Business zu kreieren. In dieser Folge begrüßen dich wieder die wundervolle Julia Christine Hackl.

Julia Christine Hackl00:00:14

Hallo und schön, dass du da bist.

Thorsten Wings00:00:16

Und Thorsten Wings Das bin ich ja.

Wir sind nicht perfekt

Thorsten Wings00:00:21

Wer da draußen denkt Mensch, Julia und Thorsten, die haben es ja so drauf, was die alles wissen. Also bei denen, also die werden ja nie in ihrem Nichtselbst sein, die beiden. Wer das glaubt, der täuscht sich. Denn manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade weil wir das machen, was wir machen, also diese große Vision haben, Human Design in die Welt zu bringen, das jedem zur Verfügung zu stellen, jedem in seine Kraft zu bringen. Ich glaube, dass gerade deswegen das Leben bei uns beiden ganz oft ganz intensiv rüttelt und Fragen stellt wie Meint ihr das ernst? Wollt ihr diesen Weg wirklich gehen? Also wenn ihr anderen das beibringen wollt, dann müsst ihr auch bei euch anfangen.

Julia Christine Hackl00:01:08

Ja, also dieser Klassiker von G. Das, was du predigst Walk the Talk. Da dürfen wir ganz viel durch. Ja?

Thorsten Wings00:01:17

Ja. Und deswegen ist das hier mal eine Inside Folge. Wir haben gestern eine sehr hochinteressante Erkenntnis gemeinsam gehabt, ein schönes Gespräch gehabt und haben gesagt Komm, lass uns doch direkt eine Podcast Episode dazu aufnehmen und wir starten jetzt direkt rein. Und ich kann so viel sagen es geht, wie der Titel des Podcasts ja schon sagt, um das Geschenk des nicht selbst eines Projektors. Natürlich haben auch die nicht Selbste der anderen Typen immer ein Geschenk in sich. Aber heute zoomen wir in das Projekt doch nicht selbst. Und ich möchte kurz nochmal

Thorsten im Nicht-Selbst

Thorsten Wings00:01:54

ausholen. Also es ist in unserer Zusammenarbeit auch noch sehr, sehr spannend, dass wir immer wieder merken, dass wir sehr viel Parallelen haben. Das ist sehr viel Synchronizitäten gibt und so ist es vor. Ich würde sagen drei Wochen so gewesen, dass ich in meinem Nichtselbst unterwegs war. Ich habe mich vor vielen, vielen Jahren sehr, sehr viel stressen lassen in meinem Job. Und das habe ich dann abgelegt. Und vor drei Wochen ungefähr gab es eine Verkettung von Ursachen, eine Konstellation von Dingen, die einen unglaublichen Druck auf mich ausgelöst haben, ähm, den ich mir natürlich selber gemacht habe. Ganz klar. Und das hat dazu geführt, dass ich in ein wundervolles Workaholic Muster reingegangen bin und gefühlt einfach mal Tag und Nacht für eine gewisse Zeit gearbeitet habe, bis ich dann krank geworden bin. Und dieses Krankwerden ist dann immer mein Geschenk, was mir wieder zeigt Thorsten, wach auf, was machst du da? Und ja, so durfte ich mir dieses Verhalten dann in einem mittlerweile neuen Bewusstseinszustand anschauen. Und das Spannende ist, dass das etwas mit Julia gemacht hat. Stichwort Konditionierungen triggern. Erzähl doch mal Julia, was hat denn das mit dir gemacht?

Julias Perspektive

Julia Christine Hackl00:03:11

Ich glaube, wir müssen sogar auch noch eine Spur weiter ausholen. Also diese Folge ist ja wirklich so ein Nackigmachen. Ein kleines Sterben für meine Fünferlinie bin ich auch ganz ehrlich dazu. Aber auch das gehört zur Authentizität dazu. Und wie viele uns vielleicht schon auch kennen aus anderen Podcast Folgen ist ja unser Dasein wie ein Puzzle. Das heißt, das, was ich offen habe an Zentren, ist bei dir definiert und vice versa, also umgekehrt. Das heißt, wir teilen uns jetzt nicht wirklich ein Zentrum und wir beide kommen ja aus einer Welt, würde ich jetzt mal sagen. Vor langer, langer Zeit, wo wir beide sehr in diesem Einzelkampf waren und in diesen beweisen müssen und dieses diese, diese Autonomie auch in der Selbstständigkeit gesucht haben und natürlich durch unsere Zusammenarbeit lernen durften, was es bedeutet, ein Miteinander, eine Co-Creation, ein sich aufeinander einlassen, ein Vertrauen, ein Abgeben. Also wir haben da sehr, sehr viel lernen dürfen und lernen natürlich immer noch. Und trotzdem ist das Spannende, dass natürlich die nicht selbst sehr angetriggert werden. Ich meine, man darf auch sagen, ich habe ja beide mit 30 unser Burn out gehabt. Also wir wussten, wo die, wo das alte Leben uns hingeführt hat und wussten, dass es natürlich so nicht weitergeht. Und doch ist es halt da. Ich habe die Wurzel, die du offen hast. Du hast das Ego, das ich offen habe. Das heißt, wir haben all diese Aspekte, die, wenn wir sie, wenn wir unser Design, also unsere Stärken, unsere definierten Zentren nicht in der höchsten Schwingung leben, sehr schnell und sehr leicht auch den anderen damit konditionieren können und es ja auch so ist, dass wir ein Vorleben haben, das natürlich sehr auch auf Leistung und Konditionierung und Schaffen gedreht war. Also nur mal so als kleiner Vorimpuls, dass man weiß, wo kommen wir eigentlich her? Ja und was? Hat es mit mir gemacht. Natürlich habe ich ein offenes sakral und ein offenes Ego. Und Over the Liver ist ein Klassiker bei mir und mithalten wollen und ein kreieren wollen. Und wir arbeiten ja gerade, oder? Ich vor allem arbeite ganz intensiv an dem ganz, ganz großen Herzensprojekt, auch von mir. Ich weiß nicht, wie viel wir dann dazu sagen wollen, aber ich arbeite an großem Herzensprojekt und da geht es halt auch genau darum. Und so aller drei Fünferlinie geht es immer darum. Ich muss das zuerst einmal so auf die Härte durchleben, bevor ich es den anderen Menschen weitergeben kann. Also die bewusste Dreierlinie wollte das doch unbedingt einmal erfahren. Also ich hätte zwar jetzt sagen können, ich würde gerne darauf verzichten, aber es gehört dazu, um es dann weitergeben zu können. Und natürlich dann Workaholic da sein und dein Tun und schaffen und kreieren und fertig kreieren. Eines von deinem Herzensprojekt, würde ich jetzt mal sagen, hat in mir veranlasst, einfach die Linie weiter zu fahren. Also angesteckt von deinem Sakral angesteckt von deinem Ego. Ja, geht genau bei mir auch so und kriege ich hin und mache ich auf schnell Sport, so dass am Ende ich glaube mein ganzer Februar, also kein Mensch hat mich mehr gehört oder gesehen. Ich war unsichtbar und ich habe nur noch existiert um zu arbeiten, war in diesem Produkt drin, hatte also, wie ich gestern gesagt, zweckgebundene Entspannung. Also all das, was ein Projektor nicht machen sollte, habe ich nochmal die Erfahrung machen dürfen nochmal eine Extrarunde gedreht. Genau das, was Zusammenfassung war.

Die Auswirkungen des Nicht-Selbst

Thorsten Wings00:06:32

Ja und es ist ja, es ist ja so spannend. Also einerseits ist erstmal spannend, dass bei mir das ein paar Wochen vorher passiert ist und wo du dann in dieses Muster reingegangen bist. Da habe ich mich ja ein bisschen zurückgezogen habe, weil es mir einfach nicht gut ging und ich krank in der Ecke lag. Und ähm, du hast dann schon gespürt Ah, okay, wahrscheinlich geht es im Thorsten gerade nicht so gut, aber du hast ja eh zu tun und ich habe dann irgendwann auch gespürt okay, ja, also bei Julia geht es ja auch ganz schön rund und wir kommen, kommen ja gleich zu den zu den Erkenntnissen. Aber was dann halt als als nächster Schritt passiert ist, dass ich dann für mich sehr viel reflektiert habe. Also dadurch, dass es mir nicht gut ging, dass es ist ja immer ein Prozess, der was mit dem Inneren auch zu tun hat. Also habe ich mir diese Frage gestellt Was will das Leben mir damit sagen? Und ähm, ich will nicht zu viel über meine Sachen reden, aber im Grunde genommen ging es darum, dass ich ähm, die Arbeitsthemen im Leben zu hoch priorisiere und das ist mir schon mal bewusst geworden Vor einigen Jahren aber da war, so nehme ich es war mein Bewusstseinszustand noch nicht so, wie er jetzt ist und ich musste noch mal die Erfahrung machen, in dem jetzigen Bewusstseinszustand da rein zu gehen, um einfach Sachen zu integrieren. Und dann fing es mir an, so richtig richtig leid zu tun, richtig weh zu tun. Ich fand es richtig traurig, dass ich dann nicht nur Arbeitssachen absagen musste, sondern dann wirklich Verabredungen und Events mit Freunden. Ähm, Dinge, die mir echt am Herzen lagen, die mir sehr, sehr wichtig waren. Und da habe ich dann wirklich gemerkt Wow, also irgendwas, irgendwas stimmt hier nicht. Und dann bin ich eben darauf gekommen, was, was wie wichtig ist. Viele werden jetzt sagen Ja, ist doch klar, dass das, dass diese Dinge wichtiger sind, also das Persönliche, das Private wichtiger ist als die Arbeitsthemen. Aber es ist bei mir auf jeden Fall eine Challenge, zumal sich ja auch das Private und das Geschäftliche einfach so wundervoll vermischt. Und da weiß man ja auch nicht mehr, wo hört das eine auf, wo fängt das andere an usw. Heißt ich bin mit dieser Erkenntnis dann aus dem ganzen zu viel tun rausgekommen und dann haben wir Julia und so ein bisschen upgedatet per Sprachnachrichten und mal kurz gesagt okay, wie sieht es bei dir aus, wie sieht es bei mir aus? Trotz dass ich krank bin, habe ich ja auch ein paar Sachen, die ich dann noch weiter mache. Support beantworten, ein paar technische Sachen ansehen, lösen usw Und dann haben wir halt gesagt komm, lass uns, lass uns mal einfach ein Call machen und uns mal updaten und mal schauen wo wir denn stehen. Und ja, wie war das denn für dich?

Julia Christine Hackl00:09:15

Julia der Call? Dann meinst du ja.

Julias im Nicht-Selbst

Julia Christine Hackl00:09:20

Ja, es war halt sehr spannend, weil ich bin natürlich so richtig schön wieder in meinen Hassmodus verfallen. Und es ist ja auch immer so, wenn wir mal das so aus Männerperspektive betrachten Thorsten wenn wir uns mal wochenlang gefühlt nicht hören, außer irgendwie Updates intern von To dos oder so, sondern halt so nicht wirklich hören, dann merkst du halt immer okay, da sind Prozesse am Start, ne? Und dann sitzen wir halt da und haben miteinander gesprochen. Und es ist ja nicht so, als wäre es mir nicht bewusst gewesen, in was für einen Modus ich bin. Das ist ja das Spannende, wenn man halt auch schon viel weiß. Ja, das weiß ich eh. Das ist ja auch etwas, was meine Kunden ganz oft irgendwie mal gesagt haben. Ich weiß, dass. Ich weiß das. Aber zwischen Wissen und das dann auch umsetzen liegen halt wieder. Ja, Meilen. Meilen. Und trotzdem ist es so, dass ich natürlich auch in dem Hassmodus war. Zum einen getrieben, weil ich dieses Projekt einfach in die Welt tragen möchte und auch da einfach diesen Druck habe bzw mir selber den Druck mache. Und das ist ja das Spannende. Du machst mir ja nie den Druck, sondern ich habe ja die Krone und ich habe die Wurzel. Und wenn ich mir Druck mache, dann so richtig heftig. Also da kommt so das klassische Human Design drucksandwich zum Tragen und ich habe mir halt den Druck gemacht, Das ist so wichtig und das muss jetzt endlich raus und es darf nicht länger warten. Und wir haben ja schon ein paar Mal das Gefühlt umgedreht, dieses Projekt und dann gemerkt und nochmal irgendwie anders. Und da hat sich in mir immer mehr und mehr und mehr Druck aufgebaut und dann einfach auch zu merken, dass und da gab es ja diese Phase am Anfang des Projektes, wo ich ja mega in meiner Energie war und da habe ich so das richtige Gleichgewicht gehabt. Aber ich wusste natürlich auch, wenn ich das halt jetzt so weiter führe, dann brauchen wir halt länger als das, was ich gerne kalkuliert hätte. Da wären wir wieder im Verstand, was der Verstand gerne hätte. Ähm und und irgendwann ist dann auf einmal Klick gegangen und dieser diese Harmonie von es ist alles im Einklang wurde einfach nur noch so und jetzt haben wir das mal im Kopf kalkuliert, wie das zu sein hat und dann quetsche ich mich aus wie so eine Zitrone. Also wenn der Druck von oben und unten zusammenkommt, um da sozusagen die restlichen Energiereserven zu nehmen, um zu machen. Nur mein Problem ist natürlich, wenn ich als Projektor alleine unter Anführungszeichen an einem Projekt oder Produkt arbeite, habe ich ja kein Feedback. Ich habe keine Energie, die zu mir zurückkommt. Das heißt, es ist ein reiner Leerlauf. Es ist ein Fass ohne Boden und mit dem bin ich jetzt fast drei, vier Wochen gelaufen und das war dann schon. Also Frustration, also Frustration, Verbitterung von der feinsten Form, weil ich ja natürlich nie ein Feedback hatte. Ich hatte nie irgendwie eine Art von von Energie Exchange, der zu mir zurückgekommen ist, der ja wesentlich wäre als Projektor Und irgendwann war war die Orange ausgepresst und du dachtest noch Ja, aber jetzt holen wir das ätherische Öl aus der Schale heraus und Also so ungefähr. Jetzt war es so die letzten Wochen bei mir, wo ich dachte geht noch ein bisschen. Mit Druck kriegt man das noch hin.

Die Reflexion und das Bewusstwerden

Julia Christine Hackl00:12:21

Ja, und dann sind wir da gesessen und haben halt gesprochen und sind uns halt bewusst geworden Ja, okay, halt, stopp! Also so geht's nicht, So macht das gar keinen Sinn. C.lebe das, was du predigst. Also stopp! Und dann ist uns natürlich auch bewusst geworden, dass halt ja mein offenes Sakral und mein offenes Ego extrem anfällig halt genau für für das sind und die die Sehnsucht, dass das einfach definiert wäre, sich halt in extremen Druck aus, also Eigendruck ausgelebt hat. Und da haben wir einfach auch wieder Parallelen geschossen, also geschlossen, wo wir gemerkt haben okay, was, was, wo wurde ich konditioniert, wo, wo hast du vielleicht auch was weitergegeben, wo habe ich aber auch selber. Also es geht hier gar nicht darum, irgendwem eine Schuld zu geben, sondern einfach nur sich dessen bewusst zu werden. Welche Kraft habe ich und lebe ich diese Kraft in der höchsten Schwingung, in der niedrigsten? Wo gebe ich was weiter, ob ich das jetzt will oder nicht? Also ich glaube, wir dürfen uns auch alle über unsere definierten Zentren bewusst werden, weil ich zum Beispiel weiß ja auch, dass ich eine extreme Kraft im Mentalen habe und anderen extrem mentalen Druck machen kann oder halt Sicherheit geben kann. Die Frage ist immer was lebe ich aus und was sende ich aus? Und da liegen halt wieder extrem viele Geschenke, die wir auch erkennen dürfen. Aber das mal nur so zeitnotgenau.

Thorsten Wings00:13:46

Ja sehr, sehr spannend. Ja, für mich ist es so gewesen, dass ich ja schon in den Sprachnachrichten vor dem Call gemerkt habe so, okay, du bist sehr produktiv gerade. Und das nehme ich dann schon wahr mit so einem kleinen Achtung, oder ich habe es zumindest in diesem Moment mit so einer Achtung wahrgenommen und dann einfach das Bedürfnis gehabt, eben mal wieder zu sprechen, uns upzudaten, weil es glaube ich dann wirklich zwei Wochen her war. Und durch meine Experience war ich ja voll in dem Ding drin. Es muss Freude machen, was wir tun, es darf mit Leichtigkeit passieren und ähm dann ja, haben wir gesprochen, haben gegenseitig mal erzählt, was gerade so ist. Und da habe ich dann ganz deutlich gespürt, was einfach gerade dran ist.

Der Austausch und das Feedback

Thorsten Wings00:14:33

Und das ist so das, was ich da sehr, sehr gerne mal mache, dass ich uns immer wieder gegenseitig erinnere Was ist denn gerade wichtig? Und das Interessante ist, dadurch, dass ich ja in dem Moment nicht mehr alleine mit mir bin, sondern dass wir jetzt halt wieder zusammen sprechen, wird mir irgendwie durch die gemeinsame Energie auch wieder sehr klar, was wichtig ist. Und du kennst es ja auch, dass ich das bei Sprachnachrichten ab und zu mal mache, dass ich uns gegenseitig uns beide an was erinnere. Und das ist das, dass ich das tue, was ich dir schicke. Ist für mich aber genauso wirkungsvoll, weil hätte ich diesen Rahmen nicht, dass ich an dich schicke, dass ich uns erinnere, könnte mich selber dahingehend gar nicht erinnern. Ja und ja. Dann war klar, dass wir einfach mal drauf gucken und die Sachen, die du gemacht hast, die sind halt ober vorzüglich mega super genial gewesen und sind sie immer noch. Also es war so okay. Wow. Und ich glaube, das ist für dich dann auch ein entscheidender Punkt gewesen, weil das war für dich dann das erste Mal wieder Feedback bekommen und das hat dir Energie gegeben, richtig?

Julia Christine Hackl00:15:37

Ja, absolut. Also absolut. Es ist ja auch so, dass also jetzt noch mal kurz diese Theorie einzutauchen für alle, die vielleicht neu sind beim Thema Projektoren Deine, deine Aura, ja, diese Tiefe. Eine Einladung ist ja essenziell, eine korrekte Einladung zu bekommen. Unter anderem also deine Strategie halt zu leben, weil dadurch immer ein Energieexchange stattfindet, wie so eine Symbiose. Ja, du gibst etwas und bekommst im gleichen Atemzug etwas dafür zurück. Und wenn das Energie sei, um diese Einladung halt zu tun. Was halt bedeutet, wenn du halt initiierst, dass automatisch die Energie wie Fass ohne Boden ist, weil wo ist der Exchange? Der kommt vielleicht irgendwann, wenn du, wenn dir bis dahin nicht zehnmal die Luft ausgegangen ist. Und das ist halt der Fall, die geht halt zehnmal dahingehend die Luft aus. Und was passiert dann? Dein Verstand schaltet sich natürlich ein, weil der hat noch irgendwie Energie, Dein Körper hat das nicht und dann fängst du an mit innerer Kritiker wird lebendig, negativ, inner Talk wird lebendig. All das kommt dann. Und natürlich kommt es auch in mir. Ja, also ich habe ganz viele Tore, die so kritisch und beurteilend sind. Und dann fängt es an mit der Du hast zu wenig Disziplin, Julia, aber dass du zehn, 15 Stunden am Tag nur daran gesessen bist, da guckt man nicht hin, sondern nur die einen. Das eine Video, was du heute nicht geschafft hast, statt die 15, die du geschafft hast. Und das sind so Dinge, wenn dir die Energie ausgeht, die Luft ausgeht, dann schaltet sich halt dein Verstand ein und dann wird es echt hässlich. Also es wird richtig hässlich. Und deswegen ist halt so wichtig, Dinge auch eben auf Grundlage von Einladungen zu tun, weil da ein Energy Exchange stattfindet und das war es halt auf der Ebene einfach nicht mehr. Und ja, mir ist zehnmal die Luft ausgegangen. Andererseits ist halt auch, wo ich auch immer gerne sage, das Geschenk ist halt ne Dreierlinie. Ah ja, okay, du predigst gerade etwas über Projektor Erschöpfung, Fülle nochmal rein, wie sich das wirklich anfühlt, so dass du es authentisch weitergeben kannst. Aber auch natürlich mit der mit der Lösung im Gepäck. Was hätte anders sein dürfen Und ähm und das ist halt die Ebene, wo ich immer sage, Fünferlinie hin oder her. Aber du bist halt immer Lehrer und Schüler zugleich. Und wenn du jetzt einmal stolperst wunderbar, steh auf und erkenne, das war nur eine Stufe, auf die du draufsteigen darfst. Und die Stufe ist aber genau die, wo du den anderen wieder die Hand reichen kannst, dass sie auch diese Stufe bewältigen und vielleicht nicht stolpern müssen. Und am Ende des Tages geht es ja darum, ja, dass wir immer wieder das auch selber leben dürfen und erleben dürfen und in die Prozesse geworfen werden. Und der einzige Unterschied ist, dass wir diese Prozesse halt bewusst durchschreiten und trotzdem weitermachen und also trotzdem weitermachen im Sinne von mit einer Lösung im Gepäck. Ja, und das ist so der Aspekt, der halt vielleicht auch wichtig zu betrachten ist, wenn wir immer wieder in so nicht selbst verfallen. Es ist schon okay. Es ist auch wirklich nicht einfach als Projektor dort nicht hinein zu fallen, wenn wir halt noch in einer Zeit leben, wo es halt noch genau um Leistung und solche Dinge geht. Und es ist halt immer wieder ein Aufwachen, immer wieder ein Krone richten und was ist die andere Richtung und wie kann es anders gehen? Und gerade wenn du auch das jetzt hörst, eine Dreierlinie hast, ja oder eine Sechserlinie und bist in deinem ersten, in deiner ersten Phase. Es gehört dazu, dass immer wieder auch zu erleben, um zu wissen, wie es halt anders sein darf.

Die Geschenke sehen

Thorsten Wings00:18:59

Absolut. Und ich finde, das Spannende ist da gerade daran, ob ich die Geschenke darin sehe, weil es ist alles in unserem Universum aufgehängt, in einfachen Grundregeln. Ja Polarität. Du hast einen hohen Qualitätsanspruch, machst deswegen richtig, richtig geile Sachen. Aber der Gegenpol ist, dass du in Stress verfallen kannst und dann zu viel Aufwand in etwas reinbringst. Und genauso ist es auch mit dem Nichtselbst. Wenn ich ins Nichtselbst komme, dann bin ich mit Symptomen. Konfrontiert, die sich eben negativ anfühlen. Das könnte die vielfältigsten Symptome sein, und das ist der negative Pol. Die Frage ist einfach Überstehe ich es einfach nur? Gehe ich einfach nur da durch oder gehe ich auch in die Reflexion? Gehe ich in die hohe Perspektive? Spreche ich wie ich mit wem anderen darüber, um zu erkennen, wo das Geschenk da drin ist. Und das Ganze führt uns dann zum Zauber des Lebens, finde ich. Und da möchte ich jetzt eine eine Perspektive einnehmen, die mich so fasziniert an der ganzen Sache, die passiert ist. Also ich spoiler ein bisschen.

Eine faszinierende Perspektive

Thorsten Wings00:20:10

Julia arbeitet gerade an einem Coachingprogramm, was Projektoren begleitet von der Erschöpfung in die Superkraft. So würde ich es jetzt mal versuchen, in zwei Sätzen auf den Punkt zu bringen. So, und wir arbeiten schon seit längerem daran. Das Ganze fängt natürlich erstmal an, dass man die Idee hat, dass man weitere Möglichkeiten, Ideen sammelt, dass man eine Vision hat und das Ganze fängt. Das fängt das Ganze an, langsam reell zu werden. Man konzipiert ein bisschen und dann kommen ja immer so unsere beiden Perspektiven da rein und es gab da einfach eine Phase. Julia Die, die fand ich so, die hat mich wirklich richtig berührt und glücklich gemacht, weil du bist zu Beginn des Projektes, ähm, bist du in deiner absolute Superkraft reingekommen. Also du warst das Sinnbild dessen, wo wir die Menschen hinbringen. Und ich weiß noch, wir sprechen ja dann über die verschiedenen Inhalte, über die Strategien, die Methoden, die wir da anwenden usw, um immer wieder alle Perspektiven reinzubringen. Und es hat mich. Es hat mich beeindruckt. Es hat mich begeistert. Es hat mich glücklich gemacht, auch zu sehen, wie du so in dieses Blühen reinkommst. Und gleichzeitig habe ich auch einfach gedacht Strike, weil du erlebst gerade, mit welchen Maßnahmen man da reinkommt, während du das die Anleitung sozusagen baust, den Weg baust, andere Menschen dorthin zu bringen. Also da habe ich noch gepredigt, kein Wunder, wir entscheiden uns sowas in die Welt zu bringen. Natürlich kommst du an deine Superkraft.

Julia Christine Hackl00:21:48

Man muss aber auch dazu sagen Warte, dass das. Also das ist auch noch wichtig, glaube ich zu verstehen, warum das so war. Das war die Phase, wo wir konzipiert haben, wo sozusagen alles was, was ich an Ausbildungen die letzten Jahrzehnte gemacht habe, auf einmal zusammen kommt, ein großes Ganzes, ein holistisches Bild kreiert worden ist von Bernhard präventiven Maßnahmen, Coaching Human Design all das wurde auf einmal zusammengebracht. Ja so, du hast so den ganzen Lebensplan konzipiert und das ist ja diese diese klassische Projektor, also was man halt so sagt im Human Design, dieses Konzipieren, Zusammenbringen, das alles Erschaffen, Organisieren und das ist ja die die Grundenergie eines Projektes, wofür er da ist. Und da war ich in der Energie Und als es natürlich darum ging, dass den den Zug zu fahren, habe ich mich natürlich zu einem Generator gemacht, das irgendwie klar ist. Nee, ich bin dann aus diesem Projektor sein in so ein so ein Durchhaltevermögen und Konzipieren und Umsetzen gekommen. Und dann hat natürlich diese diese Energie auch ein bisschen ablassen. Ich glaube, dass auch von der Theorie vielleicht wichtig zu verstehen Ja.

Das Geschenk der Erfahrungen

Thorsten Wings00:22:59

Ja und ich suche noch mal in eben dieses diesen Zauber des Lebens rein. Also es war dann eben so zauberhaft, dass du in dieser wundervollen Energie warst, dieses Leuchten und eben alles runterschreiben konntest, auch aus der Erfahrung in dem Moment, was wichtig ist, um eben dahin zu kommen. Ja und naja, jetzt kommt halt diese Polarität wieder und sagt halt so Julia oder ihr zwei, wenn ihr halt das wirklich richtig geil machen wollt, dieses Programm, dann ist es notwendig, dass ihr jetzt auch die andere Seite erlebt, während ihr das macht. Und deswegen habe ich das sowohl was bei mir passiert ist, als dann natürlich auch das, was bei dir passiert ist, als Projektor in auch als totales Geschenk wahrgenommen, dass du eben einfach komplett eben in diese ganzen negativen Aspekte, das nicht selbst Frustration, Verbitterung usw voll reingehen kannst. Aber und das ist jetzt der Unterschied zwischen uns gewesen ich bin der krank geworden, Du bist körperlich nicht krank geworden, das heißt es war ein guter Zeitpunkt wo wir wo wir dann einfach diesen Call hatten und wo wir uns wieder wachgerüttelt haben, wo wir die ganzen Sachen verstanden haben. Und da habe ich ja direkt diese Perspektive aufgemacht. Es ist ein Geschenk und da sage ich heute auch wieder Yes, wunderschön Strike, weil absolut ich einfach so stark gesehen habe, dass dieses Geschenk da drin ist und dass wir direkt die Erkenntnisse gewonnen haben. Für dich, für mich, für das Programm, vor allen Dingen für alle anderen. Und. Ja das. Das da kann ich einfach nur sagen Danke Julia. Danke liebes Leben für diese wundervollen Erfahrungen, die natürlich ein Auf und Ab sind.

Julia Christine Hackl00:24:41

Ja, genau so ist es. Und ich glaube, es ist auch so wichtig zu erkennen, wenn wir diese Erfahrungen machen und auch Ja, weißt du, es gibt immer diese zwei Perspektiven, die wir einnehmen können, wenn etwas nicht so läuft, also wenn es halt gerade holprig ist und wenn das Auto an der Strecke kurz stehen geblieben ist, weil ein Reifen geplatzt ist, whatever. Wir können in diesen Selbsthass gehen und sagen Jetzt bist du seit zehn Jahren mit Human Design unterwegs und du bist Coach und keine Ahnung was und eigentlich solltest du es besser wissen. Und jetzt können wir uns alle Geschichten der Welt erzählen oder wir gehen voll in diese Annahme und aber auch etwas, das wir alle lernen dürfen, in dieses Mitgefühl, ja mit uns selbst auch wieder zu fühlen und zu sagen Ja, und trotzdem ist es so wichtig, dass wir am Boden bleiben, dass wir verstehen, dass wir Menschen sind, Dass es vor allem mit meinem Profil niemals darum geht, irgendeinen Guru zu werden, sondern es immer daraus darum geht, dass ich aus Erfahrungen weitergebe und diese Erfahrungen selber machen muss. Und das ist gerade, also gerade für drei, fünf Mal so essenziell. Ja, dass wir verstehen. Geh doch mal selber durch den Schlamm und erkläre dann den Menschen, wie es ist durch den Schlamm zu gehen und nicht in der reinen Theorie. Und ich. Natürlich heißt das nicht, dass du dann damit das akzeptierst und weitermachst. Aber halt dieses Halt, stopp! Was wir dann gemacht haben, mal kurze Pause am Wegrand eingehen und sagen Du, das war von Anfang an der falsche Reifen, aber das Auto ist super, also lass uns den Reifen wechseln, lass uns das anders voranbringen. Und das ist Es ist gut so, es ist wichtig. So, ich kann, wie du sagst, das Geschenk dahinter sehen, dass ich noch mehr alle Projektoren verstehen kann. Es ist wirklich ein Step by step Schritt ist. Es geht nicht darum, dass wir uns irgendwas vorlügen, dass das Leben pure Leichtigkeit ist, sondern dass gerade wir Projektoren echt struggeln, wirklich heftig struggeln, in dieser Welt in unsere Kraft zu kommen. Und am Ende des Tages ist es ein immer wieder Ausprobieren, ein immer wieder sich spüren, immer wieder mal kurz stehen bleiben, Richtungs ändern und dadurch immer wieder weiterkommen. Und damit auch wirklich ja, die ersten Schritte ebnet. Für alle, die es halt brauchen. Die vielleicht, die diesen ersten Schritt gerade nicht gehen wollen und lieber mal kurz in den nächsten Fußstapfen treten wollen, weil sie wissen, der ist schon mal durchgetreten worden und das schafft auch wieder Leichtigkeit. Also wie du sagst, ich bin da schon, Du musst es nicht genauso haben. Für dich darf es vielleicht eine Spur einfacher sein, aber gehen musst du den Weg trotzdem selber.

Thorsten Wings00:27:12

Hm. Ja, und ich glaube, dass wir vielleicht auch in den nächsten ein, zwei Episoden da noch ein bisschen drauf eingehen können auf einzelne Themen. Und dann fokussieren wir uns natürlich auf die Projektoren. Aber wenn wir rauszoomen, dann sind wir immer in Betrachtungsweisen, die für alle Typen relevant sind. Ja, absolut.

Umgang mit dem Nicht-Selbst

Thorsten Wings00:27:35

Deswegen mag ich jetzt einfach noch mal ganz kurz rauszoomen und ich glaube, dann können wir noch mal so eine kurze Session machen, wo wir einfach das Geschenk wieder noch mal auf den Punkt bringen. Weiß er, dass ich das mag?

Julia Christine Hackl00:27:46

Ja, ja, machen wir gern.

Thorsten Wings00:27:48

Also, wenn ich. Wenn ich es raus zoome, wenn wir. Wenn wir merken, wir kommen in ein Nicht-Selbst Zustand. Ich möchte noch weiter raus. Und wenn wir merken, wir haben es mit Gefühlen zu tun, die nicht gut sind, mit Zuständen zu tun, die nicht gut sind. Dann kommt mir gerade eine Metapher, das ein, ähm, ja ein Höhlenmensch irgendwo unterwegs ist und sieht da hängt eine Frucht ist die und die süß. Dann reflektiert der ja eine Frucht, die aussieht wie eine Himbeere. Strahlend rot, super. Und wenn da eine andere Frucht ist, die bitter ist oder ganz ekelhaft schmeckt, dann reflektiert er ja auch Warum schmecke ich das jetzt plötzlich? Warum ist das unangenehm? Ah, es ist die Frucht gewesen. Und das ist eben genau der Punkt. Es ist eigentlich relativ simpel. Nur wenn in der Metapher gesprochen das bitter plötzlich so stark ist, dass du ohnmächtig wirst und danach wach wirst, weißt du vielleicht auch nicht mehr, was du getan hast. Und das ist eben einfach der Punkt, dass wir erstmal das Mindset haben, dass all das negative a erstmal Polarität einen positiven Pol hat, egal wie schlimm es ist, es gibt immer was Positives. Das ist ein Grundgesetz. Und b das ich in das Mindset reingehe, dass das Leben vielleicht für mich spielt und diese negativen Erfahrungen vielleicht sogar aus einem sehr liebevollen Antrieb mir gibt und mich ganz liebevoll in eine schöne Richtung schubst. Und wenn ich mal schon mal in diesem Mindset drin bin, dann fange ich schon mal langsam an, mich zu öffnen. Und dann. Das ist etwas, was ich tue. Was ich sehr empfehlen kann, ist darüber zu Journal Stepp eins weg von Was finde ich alles doof, was empfinde ich alles, was denkt mein Kopf, alles, alles runterschreiben. Und daraus kann ich dann Stepp zwei ins Konstruktive gehen und mir überlegen okay, wenn ich das doof finde, wenn ich davon weg will, wo will ich denn dann hin? Und dann einfach ja diese neuen Wege einschlagen. Und genau da haben wir dann das Geschenk.

Julia Christine Hackl00:29:49

Absolut. Und ich glaube, ich. Ich füge noch einen Punkt dazu. Bleibt mal stehen. Ja, was machen wir? Und das sehe ich bei Burnout Menschen ganz oft. Wir haben Stress und weil wir diesen Stress weghaben wollen, machen wir mehr Stress. Ja, es. Es passiert immer, dass wir, dass das, was da ist, multiplizieren. Es ist viel zu tun. Also mache ich jetzt mehr, weil in der Hoffnung, dass morgen weniger ist oder es ist laut. Dann versuche ich lauter zu sein, damit das lauter nicht mehr so laut ist. Das ist so richtig menschlich und aber voll ungut. Und deswegen ist es wichtig, wenn du merkst, es ist Stress oder es ist zu viel oder es ist zu laut, dass du leiser wirst. Ich habe vor Klassen unterrichtet. Umso lauter die Schüler wurden, umso leiser bin ich geworden, damit sie mir wieder zuhören. Ja, und wenn es schnell wird. Und wenn es viel wird, dann mach weniger. Dann werde langsamer und bleib mal stehen. Wenn du ständig mit der U Bahn fährst, dann fast sozusagen mit der U Bahn, bist ständig in einem Tunnel und denkst zwar cool, ich habe 20 Bezirke geschafft, aber du weißt nicht, was dich in irgendeinem dieser Bezirke überhaupt erwartet hätte und du hättest wahrscheinlich auch nie Sonnenlicht gesehen. Und das ist halt so essenziell, dass es entweder selbst schaffst oder so wie wir es gemacht haben, uns gegenseitig erinnern und sagen okay, bleib jetzt mal stehen. So, dann atmen wir mal wieder, dann nehmen wir mal wieder wahr, Dann spüren wir uns wieder, weil was ist das Problem? Es ist schnell. Wir machen, wir machen mehr Schnelligkeit rein und dadurch passieren aber all diese Dinge, dass wir nicht mehr atmen, dass wir nicht mehr wahrnehmen, weil wir sind dann so in diesem Strudel. Wenn wir uns jetzt wahrnehmen würden, würden wir wissen, dass uns das eigentlich nicht gefällt. Also tun wir uns halt selbst austricksen und noch mehr machen. Und Aber in der Stille liegt halt die Antwort. In der Stille liegt immer die Antwort. Die Stille sagt dir so nicht oder langsamer oder weniger oder Hey, eigentlich zwickt und sagt das im Kreuz ja, was du eigentlich die ganze Zeit ignoriert hast. Deswegen bleib mal stehen. Und ich glaube, das ist etwas. Wir sind alle so auf einem Dampfer unterwegs und es ist so wichtig, dass wir immer wieder mal Menschen haben, die sagen Bleib mal stehen und wow, auf einmal Sonnenaufgang. Wow, auf einmal Sonnenuntergang. Wow, ich kann den Wald riechen. Wow, ich kann die die Wärme spüren. Wow, Ich kann mich selber wieder spüren. Und das ist so wichtig.

Thorsten Wings00:32:14

Ja, also im Grunde genommen ein bewusstes Reflektieren. Was tue ich gerade, was mich dahin gebracht hat. Und ich versuche mal das Gegenteil von dem.

Julia Christine Hackl00:32:24

Genau. Ja, so wie man halt sagt nee. Trotzdem trotze dem, was gerade ist, um herauszufinden, was auf der anderen Seite ist.

Thorsten Wings00:32:35

Ja gut. Und bevor wir jetzt noch kurz mal in diese Geschenkperspektive zum Abschluss noch mal reingehen an dich, lieber Zuschauer oder Zuhörer, ähm, ja, wir haben natürlich eine ganze Menge an Shownotes, Links zum Chart generator usw, das habe ich so oft erklärt, das mache ich heute mal nicht ausgiebig, aber ich habe eine Herzens Bitte an dich. Es wäre ganz, ganz wundervoll, wenn du unseren Podcast auf deiner Lieblingsplattform, wo du ihn hörst, einfach einmal bewertest. Denn die ganzen Algorithmen schreien danach Ihr braucht Bewertungen und ja, jetzt darf ich das hier mal mal sagen und von Herzen darum bitten. Also vielen, vielen dafür.

Das Geschenk im Nicht-Selbst

Thorsten Wings00:33:13

Gut Julia, das Geschenk lass uns vielleicht jetzt noch einigermaßen in der allgemeinen Perspektive bleiben. Wir werden ja in den nächsten Episoden oder in der nächsten Episoden noch mal in die Projektoren reingehen. Also das Geschenk von einem zum Beispiel nicht selbst zustand. Wenn ich merke, da ist gerade einfach irgendwas, was nicht so stimmig ist, wo ich dann ja das Geschenk davon.

Julia Christine Hackl00:33:35

Ich glaube, das allergrößte Geschenk ist Wachstum. Wenn ich nicht erkenne, was nicht zu mir gehört, dann kann ich es ja auch nicht loslassen, ergo herausfinden, was zu mir gehört. Also es ist wichtig, dass es auftaucht, damit wir wissen, okay, die Hose in Größe Nummer 32 passt einfach nicht mehr, aber die andere sehr gut. Also lass los und schau, dass du daran wachsen darfst, indem du es halt erkennst.

Thorsten Wings00:33:59

Ja. Wow. Also, wenn du in diesen großen Worten bist, dann habe ich auch eins. Mir kommt Bestimmung ist. Es bringt dich auch so lang immer wieder aus der Fassung, bis du immer mehr erkennst, wofür du da bist und wie du da sein sollst. Hm.

Julia Christine Hackl00:34:20

Wie können wir das jetzt noch übertrumpfen?

Thorsten Wings00:34:25

Wir können das Ranking absteigend machen. Okay. Wie motivieren Ranking? Auf Platz drei Käme jetzt die neue Perspektive, die du einnehmen kannst? Hm.

Julia Christine Hackl00:34:35

Ja. Und es ist auch ein immer mehr sich selbst spüren. Ja, weil wenn du erkennst, ich habe schon so satt, warum ist das schon wieder da? Dann ist das ja nur deswegen, oder? Du bist nur deswegen angenervt, weil du eigentlich spürst, wie es hier anders sein kann oder vielleicht sogar schon die Erfahrung gemacht hast, wie es anders sein kann. Und das ziemlich gut.

Thorsten Wings00:34:57

Ja, dann habe ich noch eins Verbindung. Sehr wahrscheinlich werden, ich würde mal sagen 70 80 % der NichtselbstZustände in irgendeiner Form gespiegelt durch andere Menschen. Und wenn wir da es eben schaffen, nicht in den Trigger zu sein, sondern in Kontakt zu bleiben, zu sagen einfach was wir wahrnehmen, ohne anzugreifen. Also Stichwort gewaltfreie Kommunikation ist das jetzt gerade. Dann schaffen wir es eben eine in Verbindung zu bleiben, die Sachen zu erkennen und dann bekommen die Beziehungen eine tiefere Verbindung, als sie je hatten, weil einfach dieses Vertrauen und dieses gemeinsame Wachstum entsteht. Das ist der Aspekt, der bei uns ja schon sehr, sehr groß ist.

Julia Christine Hackl00:35:42

Das stimmt. Und wofür natürlich so nicht selbst auch einlädt. Ist Mitgefühl also liebevoller mit sich zu sein, weil dieses nicht Selbst und Konditionierungen und Glaubenssätze haben schon so einen negativen Anspruch in dieser Welt. So wie es werden Sie der Teufel, der anklopft und keine Ahnung was, aber in Wirklichkeit geht es halt einfach darum, dass du trotz alledem, auch wenn das gerade auftaucht, auch wenn das gerade ein Thema ist, auch wenn es vielleicht überhand nimmt, dass du liebevoller mit dir bleibst und lernst, auch liebevoller mit dir zu sein, ja, weder in Opfer noch ein Täterrolle zu hüpfen, sondern einfach zu sagen okay, das ist einfach da. Egal ob ich jetzt die Gründe und Ursachen herausgefunden habe oder nicht. Aber sobald mir das bewusst wird, dann kann ich eine Entscheidung treffen. Ja, und darum geht es am Ende des Tages Dich dafür zu entscheiden, dass das einmal war, dass es einmal gedient hat und dass ich sie jetzt loslassen kann.

Thorsten Wings00:36:39

Ja, und das Bewusstsein ist wichtig. Das ist jetzt zwar kein Geschenk, es ist vielleicht ein Geschenk, dass ich sage, das Bewusstsein ist wichtig, dass diese Sachen zwingend notwendig sind. Wenn wir in einer Welt leben würden, wo alles sich nur schön anfühlen würde, würden wir nicht wissen, was ein schönes Gefühl ist. Es ist eben da. Sind wir wieder bei der Polarität notwendig, dass wir Zustände haben, wo wir denken, es geht nicht mehr weiter. Das kann es nicht sein. Damit wir danach, wenn es wieder normal ist, wertschätzen, dass normal eigentlich nicht normal, sondern schön ist.

Julia Christine Hackl00:37:14

Ja, und am Ende des Tages ist es, wie wir an unserem Beispiel jetzt gesehen haben Es schafft ein neues Miteinander. Wie schön ist es, wenn du zum Beispiel sagen kannst Hey, es ist so schön, dich so in deiner Kraft zu sehen und zu strahlen zu sehen und dann aber auch den anderen zu erinnern und sich gegenseitig zu erinnern, um gemeinsam zu wachsen. Weil Ist der andere wieder in seiner Kraft, erinnert er uns an unsere Kraft und es ist immer, immer ein Miteinander. Wir sind immer im Austausch unserer Spiegelneuronen und wir können dadurch gemeinsam wachsen. Wir können gemeinsam heilen und das ist halt Wir konditionieren uns nicht einfach nur gegenseitig. Wir können uns gegenseitig auch heilen. Und haben wir auch hier wieder diese Ebene verstanden, kann es einfach unfassbar schön werden für uns alle da draußen.

Thorsten Wings00:37:55

Ja. Also, es gibt keine besseren Worte als

Abschluss

Thorsten Wings00:38:00

die, die du gerade gewählt hast. Zum Abschluss. Deswegen sage ich. Liebe Julia, vielen, vielen Dank für genau das, für diese wundervolle Zusammenarbeit, das gemeinsame Wachsen, das gemeinsame Wirken. Es ist so schön.

Julia Christine Hackl00:38:13

Das finde ich auch. Ich danke dir, Thorsten.

Thorsten Wings00:38:16

Ja, Und wir beide danken dir, lieber Zuhörer, lieber Zuschauer, so schön, dass du mit uns diesen Weg gemeinsam gehst. Und ja, es ist. Es ist immer wieder eine Freude, diese ganzen Emails zu sehen, dieses ganze Feedback und einfach zu sehen, dass das, was wir machen, auf Resonanz stößt. Und ja, einfach nur ein Dank in alle Richtungen. Und ich wünsche uns alle eine wundervolle Zeit und ich freue. Mich dann auf die nächste Episode. Alles Liebe an euch! Ciao.

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