Das Nicht-Selbst im Human Design Teil 1

16.09.2026 Episode #E109 22 min

In dieser Episode spricht Julia über das Nicht-Selbst im Human Design und führt durch alle neun Zentren. Du erfährst, was das Nicht-Selbst bedeutet, wie sich definierte und offene bzw. undefinierte Zentren unterscheiden und welche typischen Konditionierungen sich daraus entwickeln können. Dabei geht es unter anderem um Muster wie den eigenen Wert beweisen zu wollen, Konflikte zu vermeiden, an Situationen festzuhalten, ständig produktiv zu sein oder nach einer festen Identität und Richtung zu suchen. Zu den einzelnen Zentren gibt Julia konkrete Beispiele aus dem Alltag und Journalingfragen, die dir helfen, deine eigenen Muster bewusster wahrzunehmen. Im Fokus steht dabei, zu erkennen, wo du äußere Einflüsse verstärkst oder dich mit ihnen identifizierst – und wie du Entscheidungen wieder stärker nach deiner eigenen Strategie und Autorität treffen kannst.

Show Notes

Alle Links zu dieser Episode und weitere Informationen findest du unter https://human-design-creation.de/links/pc/109-nicht-selbst

Transkript

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Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Hallo und herzlich willkommen, dass du wieder hier in diesem Podcast eingeschalten hast. Wir werden in dieser und auch in der nächsten Folge uns das Thema des Nicht-Selbst im Human Design einmal genauer anschauen. Denn ganz ehrlich Human Design wird erst dann wirklich spannend, wenn wir nicht nur wissen, was für ein Typ das ist mein Profil, was ist meine Autorität? Sondern auch im Alltag immer mehr anfangen zu verstehen, Wo entfernen wir uns eigentlich von uns

Wie Muster im Alltag sichtbar werden

Julia Christine Hackl00:00:27

selber? Wo leben wir eigentlich? All die Anteile, die wir nicht sind? Wo fange ich immer wieder in diese alten Muster zurück? Und vielleicht hast du auch schon ein paar Mal so unbewusste Erfahrungen mit deinem Nicht-Selbst gemacht, zum Beispiel gerade in Momenten, wo du bestimmte Dinge tust, obwohl du längst weißt, dass du dir eigentlich nicht mehr gut tun. Momente, wo du merkst, du willst dich beweisen, obwohl du eigentlich schon genug geleistet hast. Du sagst ja, obwohl dein Körper nein sagt. Du versuchst sicher zu wirken, ob du, obwohl du innerlich gar keine Sicherheit gerade fühlst. Du hältst einen Menschen, Jobs, Gewohnheiten fest, obwohl du längst merkst, dass sie dir nicht mehr entsprechen. Oder du setzt dich auch permanent unter Druck, Dinge möglichst schnell zu erledigen, einfach nur, damit dieser Druck endlich schnell weg ist. Und genau an diesen Stellen wird das Nicht-Selbst Thema sichtbar.

Das Verständnis des Nicht-Selbst als Beobachtungsinstrument

Julia Christine Hackl00:01:19

Denn im Human Design ist es auch ganz wichtig noch zu sagen, bevor wir uns dann die ganzen einzelnen Zentren anschauen in diesen zwei Folgen. Ich werde sie nämlich aufteilen, weil sonst haben wir wieder ein bisschen zu viel. Human Design geht es nicht nur darum, das Muster irgendwie schlecht sind, dass wir sie bewerten, dass wir sie verteufeln oder dass wir alles, was nicht zu uns gehört, immer loswerden müssen, sondern es geht vielmehr darum zu erkennen, wo dein Verstand versucht, dein gesamtes Leben zu steuern, weil er über Konditionierungen Erfahrungen gelernt hat oder auch vielleicht über schmerzhafte Themen gelernt hat, etwas leisten, vermeiden, kontrollieren oder auch beweisen zu müssen. Und ja, ganz besonders sichtbar wird das vor allem in unseren undefinierten und oder offenen Zentren, weil wir dort einfach in erster Linie die Energie aus unserem Umfeld besonders stark wahrnehmen und sie natürlich auch verstärken. Und dabei laufen wir vor allem ganz

Undefinierte und definierte Zentren im Vergleich

Julia Christine Hackl00:02:18

oft auch Gefahr, uns dann am Ende mit etwas zu identifizieren, was konstant gar nicht zu uns gehört. Und wir schauen uns aber nicht nur die undefinierten Zentren an, sondern auch die definierten Zentren und sprechen darüber, was das Nicht-Selbst grundsätzlich bedeutet, wie sich ein definiertes Zentrum anders zeigt als ein undefiniertes mit den typischen Herausforderungen und paar Glaubenssätzen hinter jedem Zentren. Und was dann am Ende des Tages immer wichtig ist Wie gehen wir mit dem Thema Dekonditionierung eigentlich um? Und zu jedem Zentrum bekommst du auch noch eine Channeling Frage. Ja, also wir haben viel vor. Ich habe heute geschaut, weil wir natürlich echt viele Zentren vor uns haben. Deswegen sind das zwei Folgen. Und es wird auch so sein,

Was bedeutet Nicht-Selbst im Human Design?

Julia Christine Hackl00:03:04

dass ich das Ganze mal ein bisschen anschneide, weil man kann zu jedem Zentrum unfassbar viel sagen, unfassbar viel in die Tiefe gehen. Das ist natürlich auch Bestandteil unserer Ausbildung. Aber ich möchte dir heute hier einfach die Möglichkeit geben, mal einen Überblick und ein Gefühl zu den ganzen Themen zu kommen und zu geben. Grundsätzlich Was bedeutet denn das Nicht-Selbst jetzt überhaupt? Es klingt immer so total hart und radikal. Ja, aber lass uns da mal dazu sprechen. Das Nicht-Selbst im Human Design ist nicht einfach nur so eine schlechte Seite. Deine Schattenseite, dein keine Ahnung was und auch nicht irgendwie eine zweite Persönlichkeit, die du jetzt ab nun an bekämpfen musst, sondern sie beschreibt vielmehr Muster, die entstehen, wenn du dich mit Energien identifizierst, die nicht konstant zu dir gehören und dein Verstand daraus Entscheidungen ableitet. Und genau deshalb ist das Nicht-Selbst in erster

Der Einfluss des Verstandes und Konditionierungen

Julia Christine Hackl00:04:05

Linie ein Beobachtungsinstrument. Was meine ich damit? Dazu komme ich später auch nochmal. Das Nicht-Selbst zeigt dir, an welchen Stellen du besonders anfällig dafür bist, dich vom Außen beeinflussen zu lassen und daraus Verhaltensweisen zu entwickeln, die irgendwann völlig selbstverständlich für dich, dein Wesen, deinen Alltag wirken können. Und wenn du aber ein definiertes Zentrum zum Beispiel in deinem Chart hast, dann ist das in erster Linie immer eingefärbt. Es ist immer irgendwie bunt, egal bei welchem Chart Rechner du berechnest und dort steht dir eine relativ konstante Energie von dem jeweiligen Zentrum, von der Funktion zur Verfügung. Und ein undefiniertes Zentrum ist weiß. Und dort bist du empfänglicher für dein Umfeld und du kannst die Energie anderer Menschen aufnehmen, verstärken und auch in vielen unterschiedlichen Facetten erleben. Das bedeutet aber, und das ist jetzt auch ganz wichtig, undefinierte Zentren heißt nicht, dass du irgendwie schwach bist. Dass dir irgendwas fehlt und definiert, heißt auch bei weitem nicht besser. Ja, weil da gibt es ein paar Glaubenssätze in dieser Bubble. Da kriege ich. Immer wieder ärgere ich mich darüber, dass wir glauben, nur weil etwas fixiert ist, ist es, ist es sicher. Das ist so, nur wenn etwas sicher ist, dann ist das Leben gut. Das ist halt da leben wir ein bisschen in unseren gesellschaftlichen Glaubenssätzen. Ja. Ein definiertes Zentrum bringt Beständigkeit,

Die Bedeutung von definierten und undefinierten Zentren

Julia Christine Hackl00:05:28

aber ein undefiniertes Zentrum bringt Offenheit, Lernfähigkeit und im besten Fall auch wahnsinnig viel Weisheit. Das Nicht-Selbst entsteht besonders dann, wenn dein Verstand aus deinem offenen Zentrum eine Strategie daraus macht. Ja, das kann jetzt zum Beispiel ausschauen wie Ich muss meinen Wert beweisen, ich muss sicher sein, ich muss gesehen werden. Ich darf niemanden enttäuschen, ich muss daran festhalten oder fest oder fest daran arbeiten. Ich muss das noch schnell erledigen. Dann habe ich eine Ruhe. Also. Wir haben da immer ganz, ganz tolle Glaubenssätze, die immer sehr, sehr viel Gegendruck verursachen. Und plötzlich bist du dann in einer Situation, wo du Entscheidungen nicht mehr danach triffst, was für dich wirklich stimmig ist nach deiner Körperautorität, wo auch immer sie ist, sondern danach, wie du ein unangenehmes Gefühl in einem offenen Zentrum möglichst schnell los wirst. Das erklärt es am allerkürzesten. Wichtig ist mir aber auch zu sagen Darauf schauen wir heute auch. Ein definiertes Zentrum ist nicht automatisch gesund gelebt. Du kannst ein definiertes Aschen haben und trotzdem extrem starr in deinem Denken sein oder ein definiertes Ego haben und deine Willenskraft permanent beanspruchen oder überbeanspruchen oder nur für dich einsetzen. Ja, du kannst ein definiertes Sakralzentrum haben und trotzdem deine Energie in Dinge stecken, auf die du überhaupt keine Reaktion hast in deinem System. Deshalb würde ich auf jeden Fall unterscheiden zwischen diesen klassischen Nicht-Selbst eines offenen Zentrums und auch einer konditionierten oder übersteigerten Nutzung eines definierten Zentrums. Ja, deswegen sage ich immer, wer bei mir im Kopf sitzt. Wir können sowieso nicht selbst aspekte, konditionierte Aspekte überall haben. Ja, und es ist auch ganz wichtig zu sagen Das

Der Dekonditionierungsprozess bei definierten Zentren

Julia Christine Hackl00:07:17

Spannende und das möchte ich dir auch mitgeben nach über zig Jahren, über ein Jahrzehnt Human Design ist meiner Erfahrung auch folgendes dass wenn jemand definiert in einem Bereich ist und dort konditioniert ist, es ihm schwerer fällt, es loszulassen, als wenn er offen ist im Nicht-Selbst, das wieder loszulassen. Also das dürfen wir auch im Hinterkopf behalten, dass dieser Dekonditionierungsprozess herausfordernder sein kann, wenn er sozusagen in einem definierten Zentrum stattfindet. Fangen wir mal mit dem oder mit den ersten Zentren an. Wir haben. Ich fange einfach mal mit dem Kopfzentrum an, ganz oben hast du sozusagen ein Inspirationszentrum, die Krone. Ja, wo so mentaler Druck entsteht. Und das Kopfzentrum ist eben eines von beiden Druckzentren. Das zweite wäre dann in der Wurzel und es steht mal für Inspiration, Fragen, Zweifel, ganz mentalen Druck. Und wenn deine Krone oder dein Kopf sozusagen oben definiert ist, hast du eine relativ konstante Art,

Das Kopfzentrum: Inspiration, Zweifel und Glaubenssätze

Julia Christine Hackl00:08:19

mit Inspiration und auch mentalen Druck umzugehen. Du kannst demnach super häufig sehr klar spüren, welche Themen dich beschäftigen und welche Fragen dich immer wieder begleiten. Die Herausforderung aber entsteht dann, wenn du glaubst, jede Inspiration müsse verfolgt werden, umgesetzt werden und jede Frage müsse sofort gelöst werden und sofort eine Antwort haben. Und deswegen gibt es in diesem Zentrum so einen ganz typischen Glaubenssatz, der zum Beispiel lauten könnte Ich muss ständig etwas Neues denken oder Ich muss was ständig Neues verstehen oder lernen. Oder wenn ich keine neue Idee habe, dann fehlt mir etwas. Dann stimmt was mit mir nicht. Also da geht es so in diese Richtungen. Ja, und ein definierter Kopf darf daher lernen, dass Inspiration nicht automatisch eine Handlungsanweisung ist. Ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Ja. Und wenn dein Kopf, deine Krone oben undefiniert ist, dann liegt die typische Herausforderung darin, Fragen und Probleme und Gedanken aufzunehmen, die eigentlich gar nicht deine sind. Das heißt, vielleicht erwischt du dich immer wieder dabei, wie du dich stundenlang mit

Fragen und Grübeln im Kopfzentrum

Julia Christine Hackl00:09:36

Dingen beschäftigt, die für dein eigenes Leben aber kaum eine Relevanz haben. Einfach nur, weil dein Kopf da oben den Druck verspürt, eine Antwort zu finden. Und dann hast du mit Glaubenssätzen zu tun, die lauten Ich muss darauf eine Antwort finden. Ich darf nicht übersehen, Ich muss doch alles verstehen, bevor ich weitermachen kann. Wenn ich das nicht kläre, dann lässt es mich nicht los. Und das führt am Ende dann so in diese Teufelsspirale von Grübeln, Informationsüberflutung, einer permanenten Suche nach Antworten. Ja, aber deine Weisheit entsteht dann, wenn du erkennst, dass nicht jede Frage deine Aufmerksamkeit verdient oder deine Energie am Ende des Dahinter, wenn du dich damit beschäftigst. Und mich würde einmal interessieren Und das machen wir jetzt nach jedem Zentrum. Ich hoffe, ich merke mir das. Schreib doch gerne

Reflexion: Glaubenssätze im Kopfzentrum

Julia Christine Hackl00:10:29

mal, wenn du eine definiert oder undefinierte Krone oder Kopf oben in deinem Chart hast, dann schreib doch mal gerne in die Kommentare, was du glaubst, was so typische Glaubenssätze oder Denkmuster und Gedanken sind, die bei dir immer wieder aufkommen, die so mit deinem Nicht-Selbst zu tun haben könnten. Weil ich finde es richtig, richtig cool. Ich könnte hier ja 20 Glaubenssätze vorsagen, aber lass uns das mal so ein bisschen aus dem Leben rausgreifen. Wie ist denn das bei dir? Und wir werden das jetzt mit jedem Zentrum machen und machen ein richtig cooles Sammelsurium unter dieser Podcastfolge und unter der nächsten, wo wir das einfach zusammen haben. Die Channeling Frage, die ich aber dir noch gerne mitgeben möchte wenn du diese Krone bei dir hast und dich damit befassen möchtest, lautet gerne Stift und Zettel. Ja. Welche Fragen beschäftigen mich immer wieder, obwohl sie eigentlich gar nichts mit meinem eigenen Leben oder meinem aktuellen Entscheidungen zu tun haben? Das heißt, diese Frage bitte, wenn du ein offenes oder undefiniertes Kronen oder Kopfzentrum hast. Wir gehen weiter zum Ajna Zentrum. Das Ajna-Zentrum steht für mentale Verarbeitung, Konzepte, Meinungen und die Art, wie wir Informationen einordnen. Und mit einem definierten Ajna hast du eine relativ konstante Art zu denken.

Das Ajna-Zentrum: Meinungen, Starrheit und Flexibilität

Julia Christine Hackl00:11:53

Du kannst also bestimmte Muster, Sichtweisen oder auch eine stabile Form deiner ganz persönlichen Meinungsbildung haben. Die Herausforderung entsteht aber dann für dich, wenn du aus dieser mentalen Stabilität eine gewisse Starrheit oder Sturheit entwickelst. Dann könnten nämlich so Glaubenssätze entstehen wie So ist es nun einmal, ich weiß das besser, Ich weiß, wie das funktioniert. Wenn jemand anders denkt, dann liegt er falsch. Etc. pp. Ja, also so ein definiertes Ajna darf lernen, dass eine stabile Denkweise nicht unbedingt bedeutet, dass du die eigene Perspektive oder deine eigene Perspektive und deine eigene Meinung die einzige Wahrheit auf dieser gesamten Welt ist. Ganz wichtig. Ja, dann haben wir beim undefinierten Ajna. Da liegt die ganz typische Herausforderung darin, sich sicher fühlen zu wollen. Das heißt, du kannst das Gefühl haben, eine klare. Du kannst ein bestimmtes. Ja. Du kannst das Gefühl haben, eine klare Meinung zu haben oder haben zu müssen. Vor allem selbst wenn du eigentlich mehrere Perspektiven gleichzeitig sehen kannst oder aufnehmen kannst. Ja, das ist ganz, ganz wichtig. Ist deine Gabe, dass du immer wieder unterschiedliche Meinungen verstehen kannst und dass sie dann aber schwerfällt zu sagen Ich muss mich da jetzt auf eine festlegen, weil dafür bist du gar nicht da und dann hast du mit Glaubenssätzen zu tun wie Ich muss mir sicher sein, ich darf meine Meinung nicht ändern. Wenn ich unsicher bin, wirklich inkompetent. Ich sollte doch, oder? Ich muss eine klare Antwort haben. Und das kann dann dazu führen, dass du dich vorschnell anfängst festzulegen oder

Das Kehlzentrum: Ausdruck, Kommunikation und Stille

Julia Christine Hackl00:13:36

auch eine fremde Meinung übernimmst, nur um dieses Gefühl von deiner mentalen Unsicherheit loszuwerden. Die Weisheit eines Zentrums in der Offenheit liegt aber genau darin, flexibel zu bleiben und mehrere Perspektiven halten zu können. Deswegen die Journaling Frage an dich Wo versuche ich gerade noch Sicherheit über eine feste Meinung herzustellen, obwohl ich eigentlich spüre, dass ich noch offen bin oder mehrere Seiten sehen und annehmen kann. Ganz wichtig. Und wie immer bist du offen oder definiert oder undefiniert, dann schreibt es doch gern einmal in die Kommentare unten. Was du das Gefühl hast, was da noch so für Glaubenssätze oder Mangeldenken Strukturen auch noch mit dabei sind. Dann kommen wir zum Zentrum. Also für alle, die vielleicht gerade ihr Chart ausgepackt haben, schon vor zehn Minuten und schauen, wie ich entlang gehe. Ich gehe von oben, von der obersten Ebene deines Charts einmal hinunter und wir machen heute sozusagen machen wir drei oder vier Zentren, machen wir vier. Ich habe nämlich gehört, wie ihr jetzt alle gesagt, vier Zentren. Und warum machst du nicht alle? Ja, wir machen heute vier Zentren und in der nächsten Folge machen wir dann fünf Zentren. Das Kehlzentrum, das Kehlzentrum steht ganz allgemein für den Ausdruck, für die Kommunikation, aber auch für die Manifestation. Und mit einer definierten Kehle hast du eine relativ konstante Art, dich auszudrücken. Deine Stimme, dein Kommunikationsstil oder auch deine Präsenz können sehr ein wie sagt man, ein Wiedererkennungsmerkmal haben. Also die, die kann man immer wieder erkennen, da kriegt man immer wieder so ein Gefühl dafür. Die Herausforderung entsteht aber, wenn du glaubst, immer etwas sagen oder beitragen zu müssen. Das heißt, typische Glaubenssätze können sein Ich muss sprechen, weil ich etwas zu sagen habe. Meine Stimme muss immer gehört werden und auch eine definierte Kehle darf lernen, dass Stille genauso kraftvoll sein kann wie der grundsätzliche Ausdruck. Und in einer undefinierten Kehle ist so diese typische Herausforderung der Wunsch nach Aufmerksamkeit, der Wunsch, gehört zu werden, gesehen zu werden. Dann entsteht nämlich immer wieder so ein innerer Druck, ja etwas sagen zu müssen, damit du gesehen oder wahrgenommen wirst. Und da haben wir dann so typische Glaubenssätze wie Ich muss etwas sagen, damit ich auffalle. Wenn ich still bin, bin ich unsichtbar. Ich muss interessant sein, ich muss mich bemerkbar machen. Und im Alltag kann sich das vor allem ganz schnell durch so unterbrechen von von Dialogen sein oder zu schnelles Antworten, impulsives Reden, impulsives Teilen von Dingen oder Zeigen mit seiner Stimme Irgendwie ja. Die Weisheit aber einer offenen Kehle entsteht, wenn du lernst nicht aufmerksam. Also, wenn du lernst, Aufmerksamkeit auf dich nicht zu erzwingen, sondern den richtigen Moment für deinen ganz individuellen Ausdruck abzuwarten. Also da haben wir ja auch das Geschenk von Zuhörern drinnen. Ja, wie schön Können oder wie heilsam ist es, wenn offene Kehlen lernen zuzuhören? Und das ist auch ganz wichtig, weil natürlich die Kehle per se hat selbst nicht so eine große eigene Funktion. Ja, du hast Tore dahinter. In den einzelnen Toren hast du sozusagen auch so Sprachmuster dahinter angelegt. Also man könnte da auch mal eine schöne Folge zu der Kehle selbst machen. Aber die Kehle selbst ist eigentlich nur ein Verstärker von dem Zentrum, wo ein Kanal gebildet wird. Ja, und das verstärkt in erster Linie den Ausdruck dieses Zentrums. Egal ob das jetzt dein Verstand ist, deine Milz, dein Zentrum etc. pp. Da wird einfach nur etwas verstärkt. Die Kehle selbst ist relativ, eigentlich so fast die neutralste, das neutralste Zentrum in dem gesamten Chart. Ja, und das ist eher so dieses, dass du in bestimmten Toren ein Ich habe, ich glaube ich bin ja da gibt es diese Ausdrucksformen, die dahinter stecken, ist es super, super spannend. Aber grundsätzlich sehnte die Kehle, sich danach auszudrücken. Sei das jetzt über die Emotionen oder die Intuition oder was auch immer. Und die Kehle will sich immer ausdrücken. Nur ist der einzige Unterschied, dass die, die definiert sind, da so eine ganz klare Stimmfarbe haben, da so eine Power auch oft in ihrer Stimme haben, dass man so merkt, bei dieser Person könnte ich ewig zuhören. Aber eine definierte Kehle hat genauso den Wunsch, sich genauso oft auszudrücken wie eine undefinierte. Ja, nur dass da halt einfach in der undefinierten oft andere Schmerzpunkte dahinter sind. Wenn du dich jetzt gefragt hast, warum das vielleicht ein bisschen so so ähnlich zusammenläuft, die Channeling Frage an die undefinierten Kehlen Wann spreche, poste oder handle ich wirklich aus meinem inneren Ausdruck heraus und wann nur weil ich gesehen oder auch gehört werden möchte? Ja, dann kommen wir zum Zentrum, das Selbstzentrum, das sitzt du in der Mitte deines Charts und das steht für Identität, Liebe, Richtung. Mit einem definierten Zentrum hast du meist einen

Das G-Zentrum: Identität, Entwicklung und Veränderung

Julia Christine Hackl00:19:02

relativ stabilen inneren Kern und auch eine konstante Art, dich selbst zu erleben. Das bedeutet jetzt nicht, dass du dich nie veränderst oder verändern darfst oder entwickelst oder was auch immer. Aber die Herausforderung in diesem Zentrum entsteht dann, wenn du glaubst, du dürftest dich nicht verändern. Also so ganz, ganz typische Glaubenssätze sind Ich muss mir immer treu bleiben, egal was passiert, wenn ich mich verändere, dann verliere ich mich. Es heißt auch ganz wichtig Ein definiertes Zentrum darf sich entwickeln, neue Rollen ausprobieren, auch andere Wege gehen. Und das Spannende ist aber, dass man trotzdem meist Tendenz hat, zu sehr ähnlichen Dingen zu tendieren. Dass man sagt okay, ich verändere mich, indem ich zwar eine neue Farbe trage, aber das Ziel bleibt meistens so ein bisschen gleich. Also es ist immer super, super spannend zu beobachten. Auch ganz wichtig Das Zentrum ist sich seiner selbst nicht unbedingt bewusst. Das heißt, wenn du definiert hast, heißt es nicht, dass es laut mit dir spricht und deswegen immer sagt Das ist der Weg. Ja, das machen deine Autorität und deine Strategie ganz wichtig. Das Zentrum, das ist eher so ein Magnet, der wirkt einfach. Da ist aber per se kein Bewusstsein dahinter, dass du immer das Bewusstsein hast, zu wissen, wo der Weg hingeht. Ich habe diese Frage nämlich auch schon sehr, sehr, sehr, sehr oft in den unterschiedlichen Kurs bekommen. Und das möchte ich jetzt einfach noch mal mitgeben. Und beim undefinierten Zentrum liegt die große Herausforderung häufig in der Suche nach Identität, nach Richtung und Liebe. Das heißt, hier haben wir so ganz, ganz typische Glaubenssätze von Ich muss endlich wissen, wer ich bin. Ich brauche eine klare Berufung. Ich muss meinen Platz in dieser Welt finden. Oder wenn ich den richtigen Partner finde, weiß ich endlich, wer ich bin. Ich muss irgendwo dazugehören. Also das sind so diese, diese, diese, diese, diese Themen,

Das T-Zentrum: Liebe, Richtung und Zugehörigkeit

Julia Christine Hackl00:20:55

die dahinter sind. Und das kann langfristig dazu führen, dass du an Jobs, Beziehungen, Orten festhältst, weil sie dir vielleicht eine Identität geben. Die Weisheit wiederum liegt aber dann darin, nicht eine fixe Antwort auf die Frage Wer bin ich? Zu finden? Sondern zu verstehen, welche Menschen, welche Umgebung dich in gesunde Richtungen bringen. Und anstatt dich zu fragen Wer bin ich? Frag dich doch mal, wie viele. Ja. Und auch dieses wie viele anzunehmen. Und das ist auch ganz, ganz ganz, ganz wichtig. Genau das ist mal Teil eins unserer kurzen Folge. Ja, wo wir einfach mal so durchs Nicken durch die einzelnen Zentren und uns mal angucken okay, was ist da eigentlich dahinter? Ich habe noch die Bitte zum Zentrum, zum Zentrum. Das habe ich nicht vergessen, dass du auch hier noch mal in die Kommentare reinschreibst. Von. Wie erlebst du das? Was für Glaubenssätze, Schmerzthemen, Mangelgedanken kommen bei dir eigentlich so vor? Ja, schreibt das sehr, sehr gerne einmal auch hinein. Und wenn du es schon nicht abwarten kannst, nächste Woche die zwei Teil zwei zu hören. Ein kleiner Tipp Wir haben im Erlebniskongress. Wenn du das VIP Ticket gebucht hast, haben wir einen Bonus Tag und da gehen wir ganz viel auch noch mal auf die Zentren ein und vor allem auf die Nicht-Selbst Themen. Und wir machen wirklich einen, einen einen soften Dekonditionierungsprozess durch. Für alle, die einfach mal einsteigen wollen und sich mit sich und ihren Zentren auseinandersetzen wollen und sagen Okay, Julia, cool, wenn du das so sagst. Aber wie lösen wir das Ganze jetzt auf im Bundestag? Das Erlebniskongress findest du das? Also schau da gerne einmal hin, gehe gerne in die Tiefe, setzt sich damit auseinander. Alles weitere zum Erlebniskongress findest du unten auch in den Shownotes. Und dann freue ich mich auf nächste Woche. Zu Teil zwei Alles Liebe.

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