Die 6 Linien im Human Design

20.03.2024 Episode #028 49 min

In dieser Folge des Human Design Creation Podcasts geht es um die Bedeutung der Linien im Human Design. Die Linien sind Qualitäten, die sowohl persönliche als auch transpersonale Aspekte repräsentieren und das Profil und die Tore im Human Design beeinflussen. Die Linien wirken sich grundsätzlich auf alle Lebensbereiche aus und sind ein fundamentaler Bestandteil des Human Designs. Es wird erklärt, wie jede Linie ihre eigenen Qualitäten und Herausforderungen hat. Am Ende wird der Zyklus der Linien erklärt und wie man ihn im eigenen Leben anwenden kann.

Show Notes

Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Thorsten Wings00:00:01

Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast, wo es darum geht, mit Human Design in die eigene Kraft zu kommen, um das ideale Leben und gerne auch Business zu kreieren. In dieser Folge begrüßen dich wieder einmal die ganz wundervolle Julia Christine Hackl.

Julia Christine Hackl00:00:16

Hallo und schön, dass du da bist.

Thorsten Wings00:00:18

Und Thorsten Wings Das bin ich. Ja, wir beschäftigen uns heute mit einem ganz, ganz spannenden Thema, auf das wahrscheinlich oder mit dem wahrscheinlich jeder schon in Berührung gekommen ist. Wenn man sich ansieht, dass das Profil aus zwei Zahlen besteht und wenn man im Chart mal genauer hinschaut, dann sieht man ja, dass hinter den Toren noch ein Punkt kommt und noch eine Zahl. Und wer da noch genauer hinschaut, sieht, dass diese Zahlen nur von 1 bis 6 gehen. Und das heutige Thema sind die Linien im Human Design, also sozusagen, man könnte vielleicht sagen die Vorstufe. Bevor wir dann demnächst mal in die Profile reinschauen können.

Julia Christine Hackl00:01:00

Das hast du schön eingeleitet.

Thorsten Wings00:01:02

Liebe Julia, mal ganz grundsätzlich gesagt was

Die Bedeutung der Linien im Human Design

Thorsten Wings00:01:07

sind denn diese Linien im Human Design?

Julia Christine Hackl00:01:11

Was sind die Linien? Also die Linien sind im Prinzip, wenn wir es jetzt ganz von oben betrachten, Qualitäten, die sie mitbringen, sowohl persönliche als transpersonale Qualitäten, die sie mitbringen, die, wie du gesagt hast, unser Profil zusammenstellen, also auf der bewussten und unbewussten Seite, sowohl von der Sonne und der Erde. Daraus entsteht ja das Profil und aber auch unsere Tore eine Qualität geben. Und die Linien bestehen ja grundsätzlich aus den Hexagrammen. Also das heißt, das würde jetzt viel zu tief gehen zu sagen, die Hexagramme sind aus dem Yin sozusagen kommen aus dem Bereich, da gibt es eben die männlichen und die weiblichen, also das Yang und das Yin und das Ganze, wenn wir das Mandala haben, weil die meisten Menschen sehen ja immer nur den Bodygraph, also sozusagen den Körper mit Zahlen und Farbe oder nicht Farbe. Aber das Original ist halt immer ein Mandala, wo rundherum noch so ein Kreis ist, was wir aus der Astrologie kennen. Und da gibt es dann diese Abzählungen. So wie wir die gerade in der Astrologie haben, haben wir dann auch noch die einzelnen Linienaspekte pro Tor, die sozusagen die Vertiefung darstellen. Und da finden wir originalgetreu eigentlich den Ursprung der Linien.

Thorsten Wings00:02:21

Hm. Und jetzt haben wir ja schon gesagt, die Linien befinden sich in den Profilen. Die Linien befinden sich in den Toren. Gibt es noch andere Bereiche, wo die Linien sich drin befinden oder wo sie sich darauf auswirken?

Julia Christine Hackl00:02:35

Also Jein. Die Linien findest du wie gesagt durch die Aktivierung der Sonne und Erde fürs Profil und dann eben in den Toren, dass sie den Toren noch mal eine eigene Qualität geben. Aber die Linien sind noch eine Spur komplexer. Also es gibt in der Originalsprache eben dieses below the line, also unter der Linie gibt es dann eben aus jeder Linie entstehen noch einmal sechs Farben, aus der nochmal sechs Basen und daraus gehen nochmal fünf Töne entstehen. Das findet man dann in fortgeschrittenen variablen Kursen zum Beispiel. Das heißt, die Linie selbst steht ja nicht nur und verstärkt gewisse Bereiche oder bringt sie hervor, sondern hat auch noch mal so eine Untergruppierung und dadurch nochmal eine eigene Bedeutung in all diesen Aspekten.

Thorsten Wings00:03:18

Ja sehr spannend. Bevor wir jetzt in die Bedeutung der einzelnen Linien reingehen, weil das würde mich natürlich dann sehr interessieren, wie jede einzelne Linie wirkt. Kann man das grundsätzlich betrachten? Kann man ganz grundsätzlich sagen Ja. Die Linien wirken sich grundsätzlich auf die eine Art und Weise aus oder in den einen Lebensbereich aus. Kann man das grundsätzlich greifen?

Julia Christine Hackl00:03:45

Ähm. Also grundsätzlich ja. Es gibt schon pro Linie eine eine Oberbedeutung, was dann auch spannend ist, wenn wir uns die Linien mal so als als Zyklus anschauen wollen, ja, dann ist es auch spannend, weil sie uns im Prinzip alle Linien betreffen uns immer ja, nicht nur das Profil. Wenn wir zwei Linien drinnen haben oder vielleicht auch nur eine. Ja, aber wenn wir da zwei Linien drinnen haben, heißt das ja nicht, dass nur diese zwei Linien präsent sind in unserem Chart. Und die Linien bilden meiner Meinung oder meines Verständnis nach noch mal einen größeren Zyklus ab, wie wir das Leben, das wir erfahren wollen, verstehen dürfen. Also da gibt es schon unterschiedliche Aspekte, aber am Ende des Tages sind Linien Qualitäten, die sie mitbringen und sei das eine Qualität, die zum Rückzug ansteuert oder eine Qualität, die mehr zum Austausch da ist. Das sind so Aspekte. Und dadurch, dass diese Linien, also wir haben ja diese Hexagramme hex sechs Aspekte und es gibt diesen nochmal aufgeteilt in drei und drei, also drei Gramme, dieses Hexagramm mit den zwei Trigramme aufgeteilt. Und da haben wir sozusagen ja die Linie eins, zwei und drei, die im unteren Raum sind und vier, fünf und sechs im oberen drei Gramm und dadurch haben sie neben ihrer eigenen Bedeutung auch noch mal, sage ich jetzt einmal 111 Bedeutung, die so aus der Metaperspektive betrachtet werden kann. Und das untere, also 1 bis 3 sind eher so diese persönlichen Aspekte. Also da sagen wir auch im Profil, da geht es um diese persönlichen Erfahrungen, es geht um dich, Du möchtest dich in dieser Welt erfahren, Du willst dieses Spiel auf deine ganz eigene Art und Weise spielen. Ja, und dann gibt es das obere Trigramm, da haben wir diesen transpersonalen Aspekt, also das, was über meine ich Psyche, über mein Ego hinausgeht. Ja, was so in diese Metaperspektive geht und dieses große Ganze in diese kollektiven Ebenen und das bringt es, das bringt halt Menschen mit, die vier, fünf und sechs einfach irgendwo verankert haben, dass sie da im Kollektiv wirken wollen, das Spiel anders spielen. Ja, es ist immer eine Spur anders machen wollen. Und da haben wir noch mal auch diese gröberen Perspektiven von den Linien.

Thorsten Wings00:05:49

Hm. Okay. Und das ist jetzt ganz interessant. Meine Frage hat ja darauf abgezielt, wie oder ob die Linien grundsätzlich in einem Bereich sich auswirken. Und deine Antwort ging er jetzt schon in eine Bedeutung der einzelnen Linien rein, woraus ich ziehen kann, Um diese Frage noch so zu beantworten, wie ich sie gerne beantwortet hätte. Man könnte sagen, dass die Linien sich grundsätzlich auf das gesamte Leben, auf alle Lebensbereiche auswirken, im Vergleich beispielsweise zur Autorität, wo es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Da kann man sagen, die Linien, die Linien wirken sich grundsätzlich auf alles aus. Das heißt, die gehören schon so zum. Auch irgendwann zum Fundament von Human Design. Also jeder, der sich ein bisschen mit Human Design auseinandergesetzt hat, der kann dann auch sagen, dann ist die Linie auch irgendwann eine Grundlage, weil sie sich umfassend auf mein ganzes Leben wirken und Sein auswirkt.

Julia Christine Hackl00:06:50

Absolut. Ich meine, da gibt es ja mehrere Aspekte, die das tun. Aber die Linien sind wie so ein roter Faden, der zieht sich immer durch. Der ist immer da. Es ist wie so ein so ein innerer Ruf, der die Art das ist. Ja, im Prinzip ist es so wie wollen wir die Welt erfahren? Ja und egal, ob das jetzt mit unserer Wohlfühlumgebung zu tun hat, die Art und Weise, wie wir essen wollen, also den Genuss aufnehmen oder an Dinge herangehen, also dieses Wie wollen wir uns erfahren zeigen uns ja die Linien im Prinzip.

Thorsten Wings00:07:19

Okay, das ist natürlich auch noch mal eine sehr spannende Perspektive. Die Linien zeigen mir, wie ich mich erfahre. Ja okay. Und das dann sicherlich grundsätzlich einmal, wenn ich im Profil unterwegs bin und das dann in Bezug auf einzelne gezielte Aspekte meines Lebens, wenn ich mir das bei den Toren zum Beispiel anschaue.

Julia Christine Hackl00:07:39

Genau.

Thorsten Wings00:07:40

Okay. Sehr gut. Dann habe auch ich das jetzt ein bisschen besser verstanden als vorher.

Julia Christine Hackl00:07:46

Das freut mich.

Thorsten Wings00:07:48

Dann lass uns doch jetzt mal in die Bedeutung reingehen. Fangen wir mit Linie eins an.

Bedeutung der Linie 1

Julia Christine Hackl00:07:53

Ja? Also die Linie eins wird ja im ursprünglichen Namen und da möchte ich auch unbedingt auf bei den einzelnen Linien darauf eingehen, weil es gibt ja die Namen, die so aus dem Original Human Design mitgebracht worden sind. Und dann gibt es die, die schon eher so moderner mitgebracht sind, womit ich auf jeden Fall mehr in Resonanz gehe. Aber ich finde es wichtig, dass wir beide durchleuchten und auch erkunden, was steckt eigentlich dahinter? Und da ist jetzt wirklich auch so meine Meinung ein großer Bestandteil davon. Bei der Einserlinie ist es noch nicht so tragisch, weil original ist es einfach der Erforscher und in der neuen in diesen ganzen neuen Sprachen, ja dieser Linie bleibt der Forscher also wir. Wir bleiben bei der Einserlinie sozusagen und die bleibt sich treu. Und das passt auch eigentlich ziemlich gut. Und die Einserlinie, da gibt es auch dieses klassische Bild. Wenn man sich die Linien in einem Haus vorstellt, wo würde die leben? Dann lebt die sozusagen im Keller, aber nicht im Keller. Irgendwie jetzt negativ behaftet, sondern die hat so ihren eigenen Raum, wo sie forschen kann, wo viele Bücher stehen, wo sie sich vertiefen kann, wo sie nicht gestört wird von den Leuten, wo sie einmal, so sich ja wirklich nach unten verschwinden kann, um aufzugehen in der Forschung, im Fundament schaffen, weil auch ein guter Keller legt ein gutes Fundament. Ja, und da geht es halt darum, bei der Einserlinie, die wollen das Leben erfahren, ganz oft auch über Theorie, Theorie und über die komplexesten Zusammenhänge. Die wollen sich tief in ein Thema verankern, was aber nicht heißt, dass ihr ganzes Leben daraus besteht, Bücher zu wälzen. Das stimmt so auch nicht. Sondern wenn Sie merken, ein Thema interessiert Sie, dann gehen Sie tief, ja, dann lesen Sie alles dazu, dann recherchieren sie, recherchieren sie, gehen in die Tiefe und und sammeln sich das halt total an, weil natürlich bei der Einserlinie einfach auch eine gewisse Ebene der Unsicherheit da ist ja ihre Aufgabe der Einserlinie ist ja, ein Fundament zu schaffen, also was ist ein Fundament? Und das machen sie halt über die Erforschung, über das Wissen und trotzdem ist es wichtig. Aber mit diesem Wissen am Ende des Tages auch rauszugehen, obwohl wir auch hier eben. Erstes Programm persönliche Linie Es geht um dich. Was sind deine Interessen? Was interessiert dich, was ist wichtig für dich und was schafft für dich auch Sicherheit? Aber es ist auch normal, wenn du dich immer unsicher fühlst und das Gefühl hast, zu wenig zu wissen, weil das bringt sie einfach mit. Jede Linie hat seine höchste und seine niedrigste Frequenz und wir dürfen halt verstehen, dass beide ein Teil sind. Ja, aber keiner ist jetzt schlecht oder gut ist, sondern einfach dazugehören. Und das ist so der der Forscher in in der Ebene.

Thorsten Wings00:10:23

Also erstmal muss ich dir sagen, das Bild mit dem Haus habe ich ehrlich gesagt noch nie gelesen oder gehört. Vielleicht habe ich es auch nur wieder vergessen. Das finde ich fantastisch. Also ich bin jetzt sehr gespannt auf die anderen Linien, weil mit dem Bild kann ich gerade richtig was anfangen.

Julia Christine Hackl00:10:36

Sehr gut.

Thorsten Wings00:10:37

Und ich mag noch so mit zwei drei Sätzen vielleicht in den negativen Pol ein bisschen reinsteppen, weil bei der Linie eins geht es ja auch darum, dieses Gefühl zu haben. Ich weiß noch nicht genug. Das ist ja, glaube ich, ein großes Thema. Da lass uns da nicht zu tief reingehen, aber lass uns vielleicht dann bei den Linien auch so zwei, drei Sätze, was dieser negative Aspekt ist.

Julia Christine Hackl00:10:59

Ja. Also im Prinzip geht es ja darum, dass er immer ein Gefühl von Unsicherheit da ist. Und wann ist der Punkt erreicht, wann wir uns sicher fühlen? Ja, also das ist einfach eine persönliche Einstellungssache, die wir annehmen. Und wir können 150 oder 1000 Bücher gelesen haben, aber ab wann fühle ich mich sicher? Und es gibt ja zum Beispiel einen. Also die alten Philosophen haben gesagt, wer meint, alles zu wissen, weil es am Ende nichts ja oder weiß darüber, dass er nichts weiß. Und das ist so der Aspekt. Umso mehr wir einfach wissen, umso mehr wissen wir, dass wir nicht wissen. Und dann steigern wir natürlich auch wieder damit diese Unsicherheit. Und das ist so, so ein großer Aspekt. Das heißt, die einzelne Linie hat natürlich Furcht und vielleicht ist dieses In den Keller zurückziehen einfach auch eine gewisse Sicherheitsmaßnahme, sich nicht der Welt stellen zu müssen. Ja, also Einzellinien können schon, müssen nicht. Ja, aber können schon introvertiert sein. Kommt natürlich auf das gesamte andere Dasein auch an, das kann man jetzt pauschal schwer sagen, aber es geht wirklich darum, am Ende des Tages Fundamente für sich anzulegen. Und man hat aber immer das Gefühl, man hat halt kein Fundament, man weiß zu wenig, ja, man ist noch nicht sicher in dem. Man könnte ja noch dieses Zitat auswendig lernen und irgendwann darf man halt erfahren nach dem tausendsten Buch. Darum geht es halt eigentlich gar nicht.

Thorsten Wings00:12:13

Wow! Also dieser Aspekt, dass je mehr ich weiß in einem Bereich, dass ich dann erkenne, wie, wie wenig ich eigentlich weiß, den kenne ich selber aus meinem Leben. Das ist ein ganz, ganz natürlicher Aspekt und ich nehme den nicht als negativ wahr, sondern eher als hoch achtend und Respekt dem Thema gegenüber. Aber jetzt diese Verknüpfung zu haben, dass dieser ganz natürliche Effekt Effekt den Einserlinien dann schwer fällt, ist, glaube ich jetzt für die Einserlinien extrem heilsam. Das mal gesagt zu bekommen, dass das eigentlich was ganz natürliches ist. Also danke im Namen der Einserlinien, ich habe keine, aber danke im Namen der Einserlinien dafür.

Julia Christine Hackl00:12:52

Julia Sehr gerne.

Bedeutung der Linie 2

Thorsten Wings00:12:54

Kommen wir zur zweiten Linie.

Julia Christine Hackl00:12:57

Ja, genau eben. Im Ursprung wird sie der Eremit genannt. Und im. Also im Original und in der neuen Sprache ist es so? Der Einsiedler oder auch das Naturtalent. Also ich finde, mit Naturtalent kann ich mehr anfangen. Wo befindet. Ja, ja, natürlich. Natürlich. Und der Eremit ist ja so was ganz Klassisches, das wir auch aus dem Tarot und den ganzen Ebenen kennen. Also der Zurückgezogene, der nur für sich ist, nur alleine sein möchte, ja für sich alleine steht und auch da natürlich gewisse Unsicherheiten da sind, das ist ganz klar. Aber ich finde das Naturtalent viel schöner. Wo befindet sich die Zweierlinie Im Haus. Die hat ein eigenes Zimmer, die hat sogar ein ganz eigenes Zimmer, das sowieso ein riesengroßer Spielraum ist. Ihr kennt sicher diese Filme, wo diese amerikanischen Schnösel so ein riesen Spielzimmer haben? Gefühlt ja, und man könnte sich das so ungefähr für die Zweierlinie vorstellen, weil die möchte sich zurückziehen. Das passt ja schon irgendwo, um ihre Talente auszuprobieren, um sich zu vertiefen in dem, was vielleicht für die Zweierlinien selbst absolut selbstverständlich ist. Das ist immer das Spannende. Aber für alle anderen, das einfach nicht ist. Und die Zweierlinien, die bringen einfach ein Talent mit, Die fangen mit der Gitarre an und irgendwie funktioniert die fangen zum Singen an, ja, irgendwie funktioniert Die fangen zum Zeichnen an, man kann erkennen, was es ist. Also weißt du, das sind halt so diese Ebenen. Das merkt man auch schon bei Kindern, die machen was. Und denkst du spannend, hast du eine Begabung dafür? Nur sie bringen das halt so richtig schön auch mit. Es ist aber wichtig, dass sie sich Raum geben für dieses Talent, weil ein Talent besteht ja nicht darin, dass wir es in der Vitrine angucken, sondern dass es sich ja ausprobiert und dann am Ende natürlich auch zeigt. Und was halt ich spannend finde, weil gerade bei der Zweierlinie sieht man das so In der Originalsprache ist es der Eremit. Das heißt, diese ständige Zurückgezogenheit, dieses ständige Für sich sein finde ich total schwierig, weil wenn wir uns jetzt das Profil angucken, auch wenn die Zweierlinie eine persönliche Linie ist, also das Talent für dich auszuleben, weil es dir Freude macht oder weil du einfach einfach ja Spaß daran hast, in so einem Flowzustand kommst. Wunderbar. Aber die Schwierigkeit an dem Eremiten ist, dass sie ja nicht das große Ganze betrachtet. Ja, weil zum Beispiel kein Profil, wo eine Zweierlinie beinhaltet ist, bleibt persönlich, sondern es ist am Ende des Tages immer mit einer transpersonalen Linie verbunden, dass zwei Fünfer, das zwei Vierer, das sechs Zweier oder das fünf Zweierprofil ist immer verbunden, und am Ende des Tages erkennen wir aufgrund dieser Profilkonstellationen, dass dieses Naturtalent immer nach außen getragen werden möchte, immer für das große Ganze zur Verfügung gestellt werden möchte aber natürlich die Qualität immer. Darin besteht ein Rückzug, um es nach außen zu präsentieren, ein Rückzug, um es wieder zu festigen, um es nach außen zu präsentieren. Und deswegen finde ich diese Eremit Bezeichnung schwierig und das Naturtalent spannender, weil es einfach gegeben ist. Und das einzige, was die Zweierlinien entdecken dürfen, dass sie immer so eine Selbstverständlichkeitsliste machen. Ja, mit was? Was ist für mich absolut selbstverständlich. Und dann mal ihren Freunden oder Familie geben und ankreuzen lassen, ob das für die auch so ist. Dann erkennen Sie mal, was ist denn mein Naturtalent? Weil das ist einfach auch auch oft ein Thema, dass man es gar nicht wirklich erkennt und da einfach Schwierigkeiten hat. Aber das ist der Aspekt, den die Zweierlinie mitbringt, also dass da einfach eine natürliche Begabung ist, auch wenn es von dem Tor sehen, da ist eine natürliche Begabung für diese Torqualität einfach da zum Beispiel.

Thorsten Wings00:16:25

Also. Damit holst du mich komplett ab. Ich mit meiner. Mit meinem Profil. Sechs. Zwei. Ich mag gerne in den Struggle, in das, in das in Anführungsstrichen Negative noch ein bisschen reingehen. Also du sagst ja, da ist dieses Talent und der erste Schritt ist mal, dass man diese Talente auch als solche selbst identifizieren kann. Weil ich mit der zwei Linie kann dir sagen, dass das für mich selbstverständlich ist, dass gewisse Sachen gut funktionieren oder verständlich war im Leben und ich erstmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das das da ist. Und jetzt sagst du die, die und das ist ja nicht der Struggle. Ich würde sagen, die Herausforderung besteht darin, dass diese Sachen nach außen getragen werden sollen. Und da kann ich dir auch wieder sagen Oh yes, das ist eine Herausforderung, dass diese Sachen nach außen möchten. Wo würdest du sagen, entsteht der Struggle? Und ich möchte den Struggle definieren mit Gefühl von Schwere, Unbehagen, Negativität usw. Also wo entsteht jetzt so dieser Druck dann von der Zweierlinie?

Julia Christine Hackl00:17:32

Ich glaube, der Druck besteht einfach darin, wirklich in dieses Teilen zu gehen, weil die Zweierlinie hat ja zum einen was Persönliches, das heißt, ich befasse mich hier mit meinen Talenten für mich. Ja, und in den Zweierlinien steckt oft auch was sehr, sehr Schüchternes. Das darf man auch nicht vergessen. Also zweier Linien können schon an sich sehr, sehr schüchtern sein und dadurch zurückgezogen sein. Und was sie auf jeden Fall nicht sind, Sie sind nicht arrogant oder irgendwas. Und das dann zu zeigen und zu wissen, sie können es gut, aber vielleicht feinfühlig zu sein, zu spüren. Die anderen können das nicht. So oder so, ich glaube, das ist dann eher so die Schwierigkeit hinter allem. Und ähm, ja, also diese Schüchternheit, das auch wirklich zu zeigen, weil ich glaube da einfach auch diese gewisse Unsicherheit ist nicht zu wissen, ist es wirklich etwas, was jemanden hilft oder ich nur spannend finde, weil sie ja trotzdem auf dieser persönlichen Ebene von Für mich ist es etwas, mir macht das ja Freude, ich kann das ja ausleben. Für mich ist das ja selbstverständlich. Und da diesen Sprung zu schaffen vom Ich zum Wir, zum Teilen, zum wie kann ich es richtig teilen, aber ohne diese Ebene auch einzunehmen von Alle müssen das doch können. Das ist doch selbstverständlich, dass man das so macht, ist doch klar. Wenn ich einen Stift in die Hand nehme und einen Zettel, dass das dann gut ausschaut. Ja, also da immer wieder diesen Switch von diesem Ich und alle anderen zu schaffen und zu verstehen und deswegen, wie ich sage, so Selbstverständlichkeitslisten mal zu machen, um Verständnis zu kriegen oder in die Kommunikation zu gehen, in den Austausch auch zu gehen. Weil wir dürfen jetzt nicht vergessen zweier Linien, also gerade auf der Profilebene mit Archetypen, die sehnen sich ja auch nach Zweisamkeit. Das beinhaltet ja die zwei und das heißt auch da diese Zweisamkeit, also dieser wird immer ganz oft dieser Seelenverwandte gesucht, sagt man auf der auf dieser Beziehungsebene bei den zweier Menschen. Und da geht es darum, auch viel in diesen Austausch dann einfach zu gehen, um das Verstehen für sich zu entwickeln. Und das ist, glaube ich, wichtig.

Thorsten Wings00:19:36

Hochinteressant. Also ich. Ich könnte jetzt sagen, wir switchen mal eben und machen jetzt noch eine Podcastfolge für die Zweierlinie. Ich gehe auch gleich zur Dreierlinie, aber ich möchte da wirklich noch mal was zu sagen. Ich ich nehme das ganz deutlich so wahr. Also das, was du sagst, das trifft, trifft alles zu und es entsteht so eine Art. Spannungsfeld zwischen. Dem, was ich glaube, was ich kann und dem, was ich wirklich kann. Aber der Glaube an das, was ich kann, ist definitiv uneingeschränkt da. Ähm. Aber es fällt irgendwie schwer, wenn ich jetzt sage, ich mache aus dieser Fähigkeit jetzt zum Beispiel irgendwie mich selbstständig mache, dann Business draus, dann ist es halt oft so das Ding von ja gut, was kann ich denn da wirklich? Und dann geht der Verstand an und diese Fähigkeiten sind auf der Verstandesebene schwer runter zu brechen. Also ich habe das zum Beispiel bei mir sehr oft gemerkt. Ich habe Menschen, die ich immer wieder mit Mentorings und Coachings begleite, aber das ist nicht ein ein Business oder so was ich mache, das sind einfach Menschen, die die man findet sich und dann spüre ich okay, da soll es sein. Und dann begleite ich mal jemanden in die Selbstständigkeit zum Beispiel, und da sind die Menschen unglaublich geflasht, was ich mit ihnen machen kann. Aber auf der anderen Seite könnte ich mir nicht vorstellen zu sagen, ich mache mich jetzt in dem Bereich als Coach selbstständig.

Julia Christine Hackl00:20:55

Ja vor allen.

Thorsten Wings00:20:56

Dingen, wenn es vor allen Dingen, wenn es dann in in Personal Coaching Ebenen reingeht. So persönlicher Aspekt und da muss ich sagen, ist für mich dann zum Beispiel ein riesengroßer Gamechanger die Zusammenarbeit mit dir, weil du bringst ja eben. Gefühlt das mit was meiner dann wahrscheinlich Zweierlinie fehlt an Klarheit und an greifbaren Sachen und an Menge. Hier ist auch wieder dieses Stichwort, dass ich mir diese ganzen Details nicht merken kann. Und das sorgt irgendwie dafür, dass die, dass der Kern der Zweierlinie sich dann ganz gezielt ausleben kann.

Julia Christine Hackl00:21:36

Schön. Das freut mich. Was man auch nicht vergessen darf ist, dass ist mir jetzt auch noch eingefallen. Die Zweierlinie ist ja auch eine Projektionslinie. Also wir haben zwei Linien, auf die sehr viel projiziert wird und das sind die zwei und die Fünferlinien. Und auf die Zweierlinie entsteht auch noch mal diese, diese Projektionsfläche. Und das kann einfach auch noch mal dazu führen, dass es noch mal eine Spur schwieriger ist, sich wirklich wahrhaftig zu sehen. Weil gefühlt sehen alle etwas in dir. Sie sehen vielleicht auch dein Naturtalent und sie sehen, dass es nicht selbstverständlich ist, aber sie sehen noch was in dir Und dann musst du immer unterscheiden zwischen Ist das wirklich mein Talent oder ist das jetzt die Projektion, die auf mir lastet? Ja, und das sind so die Ebenen, die es einfach für einen selber schwieriger machen, ein Gefühl dafür zu kriegen. Aber es ist nicht unmöglich. Es braucht einfach nur viel Zeit. Und was es immer ist Rückzug. Rückzug für sich selber. Sich selber auch Zeit nehmen für seine Hobbys. Sich Zeit nehmen für das, was mir gerade Freude macht oder was mich erfüllt. Ja, weil umso mehr du dir den Raum und die Zeit dafür gibst, umso besser ist es für dieses Verständnis und dieses Erkennen. Umso mehr wir in einem getakteten Leben leben, kommt diese Zweierlinie gar nicht so sehr dazu, sich zu entfalten. Sie ist schon da, aber ihre Entfaltung und ihr Verständnis kann sich einfach nicht so in die Größe nach außen.

Thorsten Wings00:22:58

Ja an dieser. Stelle eine kleine Side Note. Es gibt eine wichtige Lieferung, die zwischen gefühlt null und null uhr geteilt ist und wir haben uns die Frage gestellt Wird diese Lieferung genau jetzt während der Podcast Aufnahme ankommen, so dass wir die wundervolle Emma, die Hündin von der Julia einmal bellen hören können? Und ja, so ist es.

Julia Christine Hackl00:23:20

Ja, so ist es. Ein Hoch auf das wunderbare Timing heute.

Thorsten Wings00:23:25

Ja, und vor allen Dingen auch ein Hoch darauf, dass wir einfach nur Menschen sind, die ein Leben haben. Und ein Hoch darauf, dass immer mehr von den anderen Menschen das auch verstehen Und dass das reelle Leben, die reelle Persönlichkeit immer mehr Einzug halten darf in den Job, in das Ganze, was sie professionell nennen. Das finde ich halt auch so schön. Okay, wo ich gerade schon mal rede liebe Julia, ich muss dir sagen, ich kriege unglaubliche Lust darauf, dass wir mal das Thema Linien angehen mit einem richtig, richtig coolen Onlinekurs, wo wir diese Sachen mal auf auf den Punkt bringen und vor allen Dingen auch klare Strategien ableiten. Wie kann ich das Positive aus den Linien noch mehr wahrnehmen, be im Leben nutzen und wie kann ich jeweils diese Schattenaspekte auch wieder wahrnehmen, integrieren und eben von denen das Geschenk rausholen? Weil ich merke jetzt allein beim Reden über die zwei Linien, ich freue mich jetzt schon über die Sechserlinie, gleich wie viel mir das Ganze bringt. Also Dich, lieber Zuhörer, möchte ich an dieser Stelle einladen. Wenn du diese Episode jetzt gerade hörst und sie wurde gerade erst released, dann wird es diesen Kurs noch nicht geben. Dann möchte ich dich einladen, uns gerne in den sozialen Medien zu folgen Human Design Creation bei Instagram. Dann wirst du es bald erfahren, wenn wir diesen Kurs dann auf den Markt bringen. Oder du abonnierst einfach unseren Newsletter, in dem du dir zum Beispiel ein Chart generierst oder dich einfach so einträgst. Und ja, für alle anderen ihr könnt auch einfach auf der Human Design Creation Website, also Human Design Creation .de nachschauen. Da wäre der Kurs dann auch zu sehen, wenn er fertig ist. Und jetzt lebe Julia hat Emma

Bedeutung der Linie 3

Thorsten Wings00:25:08

hoffentlich fertig gewählt und wir kommen zur Linie drei.

Julia Christine Hackl00:25:13

Ja, die Linie drei ist im ursprünglichen Originalbegriff. Der Märtyrer finde ich fürchterlich und in der neuen Begrifflichkeit der Abenteurer. Und wo sitzt der? Der sitzt so am Absprung. So, wenn man einen Balkon hat oder so ein Vordach hat, dann sitzt der da, der will alles sehen. Er will sehen, welche Leute reinkommen. Der hat aber auch Bock zu sagen okay, da links kann ich beim zum zum Pol runter springen, da rechts ins Gebüsch reinspringen. Ja, also der ist immer bereit, so ins nächste Abenteuer zu springen. Und das finde ich, passt auch richtig gut zu dieser Dreierlinie. Ja, auch der Experimentierer könnte man sagen. Märtyrer ist schwierig. Woher kommt aber dieser Begriff? Und zwar früher. War das so Jäger und Sammlerzeit, das ist ja irgendjemanden in der Gruppe gebraucht hat, der diese Beere, die man nicht kennt, kostet. Und entweder stirbt er oder er lebt. Wenn er lebt, dann können alle die Beeren essen. Wenn er stirbt, dann ist keiner. Die Beeren also das kommt so aus diesem Märtyrertum Begrifflichkeit, aus diesem alten Ja, es ist aber nicht mehr nicht mehr Gang und Gebe. Ich fange nicht an, Beeren zu essen, die wir nicht kennen. Ja, die googeln wir heutzutage so, fertig. Und das sind einfach so diese Ebenen. Und die Dreierlinie möchte halt experimentieren. Das ist ein Trial and Error und das Wichtigste, was man einfach lernen darf, ist drei Linien. In deinem Wortschatz gibt es nicht so was wie den Namen und das Wort Fehler. Es gibt einfach nicht und das habe ich mir auch schon sehr früh abgewöhnt. Ja, sondern es gibt ein Learning, es gibt eine Erfahrung und manchmal lernen wir aus dem, was nicht funktioniert hat, am allermeisten. Und wenn wir das verstehen, dann kann schon richtig viel Heilung passieren. Ja, also das ist mal ganz wichtig, dass du dich aufs Leben einlässt und dass du es ausprobierst. Es ist auch so, dass eben alles, was mit einer Dreierlinie zu tun hat, ausprobiert werden möchte. Also die Qualitäten, die da sind, können nur durch dieses Erleben wirklich stattfinden. Aber dieses Erleben eben persönliche Ebene und das hat wieder mit dir zu tun. Es ist wichtig für dich selbst, in dieses Erleben zu gehen, um an dir zu wachsen, an dem Leben zu wachsen, an dem Spiel und was auch an allem eben zu wachsen. Am Ende des Tages geht es hier nur um Wachstum und Weiterentwicklung und was drei Linien mitbringen. Sie haben so viele Erfahrungen in diesen Ebenen. Egal wo du eine Dreierlinie hast, so viel Erfahrungen, dass es das nichts mehr unmöglich ist und sie meistens den Menschen viele Abkürzungen geben können, weil da sind sie schon zehnmal durch. Und wenn eine Dreierlinie sagt die Mauer, da kannst du mit zehnmal durchrennen nicht durch, dann glaubt ihr ja, weil die ist wirklich zehnmal durchgerannt, weil man will sie ja unbedingt nochmal wissen Und so was wie Ehrenrunden drehen ist auch eine richtig schöne Dreierlinie nebenher, das kann ich aus Erfahrung sprechen, aber da stecken halt Erfahrungen dahinter. Das sind Menschen, die wirklich viel erlebt haben. Und oft auch sehr viel erlebt haben, was sehr unschön war. Also die meisten Menschen, die eine starke Dreierlinienbetonung haben, haben sehr oft sehr schwere Dinge im Leben erlebt und die einen eigentlich niederdrücken müssen. Und doch, was ist das Schöne an der Dreierlinie? Sie bringt immer Humor mit. Und in den Zeiten, wo es eigentlich am schlimmsten ist oder wo der Zusammenbruch bevorsteht, sind die drei Linien diejenigen, die den Humor mitbringen, weil sie wissen, nur so können sie über diese Situationen drüberkommen. Humor ist ihre größte Abwehrsituation, aber auch das, was sie irgendwie durch. Also Reaktion, aber was sie durch alles durch bringt. Und das ist so diese drei Linien, die lachen, obwohl ihnen mit ihrer ganzen Geschichte eigentlich dauerhaft zum Weinen zumute wäre, wenn sie es total persönlich nehmen würden. Ja, und auch da nimm dich selbst nicht so wichtig, kann auch nur eine Dreierperson, also Dreierlinie sagen. Ja, also das sind so diese Ebenen, wo diese Dreierqualitäten einfach da sind. Es gibt aber natürlich auch das Problem, wenn man diese vielen Erfahrungen macht und oft immer wieder geprüft wird, immer wieder gegen eine Wand läuft und wirklich das Wort Fehler etabliert hat, haben Dreierlinien einen ganz starken Aspekt zu Selbsthass. Also das ist wirklich extrem stark. Die kritisieren sich selber, sie haben das Gefühl, nichts zu schaffen, immer nur auszuprobieren. Aber sie sehen halt die Qualität und die Fähigkeit hinter diesem Ausprobieren nicht. Und deswegen kommt dann dieser Selbsthass, weil sie glauben, es funktioniert nichts. Und da müssen sie einfach sehr, sehr, sehr stark aufpassen, da nicht hineinzufallen. Und das ist das, das zeigt sich sehr oft sehr stark bei Dreierlinien, was ganz spannend ist, aber nie nach außen. Nach außen wird gelächelt. Also das ist immer so ganz spannend bei Dreierlinien, diese Qualität. Genau.

Thorsten Wings00:29:42

Und das ist. Jetzt auch wieder so spannend, weil jetzt erkenne ich natürlich dich und dein Verhalten darin. Und da erinnere ich mich auch sehr, sehr gerne an an einen Moment vor ein paar Tagen zurück, wo ich uns gesagt habe Hey, wir können auch dieses jenes welches auch einfach mal ausprobieren und wir schreiben mal was aus und gucken mal, wie viele Leute sich da melden. Und dann selber noch gesagt, dass da eine Dreierlinie da anfängt zu hüpfen.

Julia Christine Hackl00:30:05

Ja, voll.

Thorsten Wings00:30:05

Und das ist so spannend, weil weil das ist ja etwas, was uns beiden so gut tut, dass wir sagen Hey, lass uns doch mal irgendwas einfach austesten, lass uns mal was rausschicken. Das muss nicht ganz perfekt sein. Ähm, es ist, Es ist. Ja, es ist sehr, sehr spannend. Ein Hoch auf die Dreierlinie.

Julia Christine Hackl00:30:24

Das ist es auch. Nein, das stimmt. Oder? Zum Beispiel? Man merkt zum Beispiel auch eine Dreierlinie, wenn du sagst Ja und so und so wird das dann und das und das wird das Ergebnis. Und ich sage immer, ich habe keine Ahnung, bis ich es erlebt habe. So, ich muss drin sein in dem Prozess und dann kann ich dir sagen, so und so hat es einmal werden können und dadurch kann es vielleicht wieder sein. Aber wenn ich das noch nie erlebt habe, habe ich keine Vorstellung dazu, bis ich in diesem Prozess einfach einmal drinnen war. Ja, so was heißt es, von diesem Vorsprung in den Pool zu springen? Ja. Wird es knapp oder richtig? Wie tief ist der Pool? Ich weiß es. Wenn ich drinnen lande. So in der Art und Weise. Ja, Und das ist so, diese Dreierlinien. Aspekte.

Thorsten Wings00:31:01

Ja. Wunderschön.

Julia Christine Hackl00:31:03

Ja.

Bedeutung der Linie 4

Thorsten Wings00:31:05

Kommen wir zur vierten Linie.

Julia Christine Hackl00:31:08

Ja. Die vierte Linie ist im Original. Der Opportunist. Und in den neueren Ebenen wird schon so als der Netzwerker betitelt. Finde ich beides ein bisschen schwierig. Ich sage, ich sage gerne, wenn ich davon rede. Der Menschenmensch. Ja, weil das ist so das Neutralste, weil was ist ein Opportunist? Ein zweckgebundener Mensch, der nur aus einem gewissen Zweck eine gewisse Verbindung eingeht oder sich anpasst. Finde ich richtig schwierig diese Begrifflichkeit. Ich glaube, der Opportunismus auf der Ebene, in den vier Linien kommt auch eher so in dieser Schattenfrequenz. Ja, wenn ich muss und wenn es mir was bringt, kann ich schon machen. Aber in Wirklichkeit wäre ihrer Linie kennt weiß, ihrer Linien, lieben Menschen und das ist natürlich noch mal Design also abhängig ja also zum Beispiel nicht Energietypen lieben zwei Menschen und sagen das sind meine Menschen, Menschen und dafür gebe ich alles und bin ich alles. Diese Generatoren sagen ja, ab zehn wird es spannend. Ja, so in der Art und Weise. Also da darf man auch noch mal natürlich unterscheiden in dem gesamten Design, was es am Ende des Tages bedeutet. Weil ich kenne zum Beispiel viele Projektoren mit ihrer Linie, die zu mir kommen, sagen, ich kriege die absolute Krise, wenn ich unter 20 Menschen sein muss. Ich Aber darum geht es ja auch gar nicht. Es geht ja nur darum, dass du gerne mit Menschen bist und dass du gerne dein Netzwerk hast, auf das du dich verlassen kannst, für die du alles tust, also für ihre Linien sind extrem aufopfernd für ihre Liebsten. Das muss man ihnen einfach lassen. Und deswegen finde ich die Begrifflichkeit Opportunist total schwierig, weil ich glaube nicht, dass das so im Herzen einer ihrer Linie auch wirklich vorhanden ist. Und wenn wir zum Beispiel ein Tor mit einer Ihrer Linien Qualität haben, geht es auch darum, es mit Menschen zu teilen, für die Menschen da zu sein. Das mit mit einer Menschenmasse vielleicht auch zu, also Masse oder mit Menschen zu machen. Also es geht immer um dieses Menschen Menschsein, dieses Miteinander sein, dieses Teilen, füreinander da sein. Und am Ende des Tages ist es ja so schön, weil egal ob die ihrer Linie eine eins anhängen hat also das Wissen eine zwei ihr Talent. Ja, es geht immer darum, diese zweite Komponente im Profil dann auch zu teilen. Ja, und das nach außen zu tragen, was du halt sonst noch so mitbringst und dein Netzwerk zu bereichern und dadurch wieder bereichert zu werden. Ein ewiges Geben und Nehmen ist dieser und auf Gleichberechtigung diese ihrer Linie. Das ist so der Aspekt, der da ist und sie haben halt einen großen Schmerz, die ihrer Linien, wenn sie ausgeschlossen werden, ja wenn sie nicht gerade die Menschen um sich herum haben, wenn Ungerechtigkeit stattfindet, wenn hinter dem Rücken geredet wird. Also diese klassischen gesellschaftlichen Sachen, die man eigentlich nicht machen sollte, da verspüren einfach die ihrer Linien noch viel, viel stärkeren Schmerz. Und wenn es dann zum Beispiel in der ihrer Linie ist, in der Manifestor, der so sowieso sich immer wieder ausgeschlossen fühlt vom Leben, ist der doppelte Schmerz da. Also es ist ganz spannend, wenn dann so Konstellationen einfach stattfinden bei ihrer Linien.

Thorsten Wings00:34:04

Es ist. Es ist immer so schön, wenn du diese, diese Grundfunktionalitäten aus der hohen Perspektive erklärst. Ich meine, es ist kein Geheimnis. Ich stehe auf diese hohen Perspektiven, aber es ist einfach, wenn du dann dieses Human Design buch vor dir hast und das halt durchliest. Das ist irgendwie noch mal was anderes wie diese Perspektiven, die du immer aufmachst. Also ich kann es gerade auch wieder total greifen, das ist richtig schön.

Julia Christine Hackl00:34:28

Das freut mich.

Thorsten Wings00:34:29

Ja. Machen wir weiter. Ja. Es ist anscheinend eine Episode, wo ich dir bei jeder Linie sagen muss, wie toll ich das finde, wie du das erklärst. Aber es ist einfach so, Du hast einen Run.

Bedeutung der Linie 5

Thorsten Wings00:34:38

Machen wir mit der mit der fünften Linie weiter.

Julia Christine Hackl00:34:42

Ja. Also die fünfte Linie ist im Original. Der Ketzer. Finde ich genauso fürchterlich, weil es mich natürlich auch betrifft, oder? Der Held bzw der Problemlöser. So, wo befindet sich die fünfte Linie am liebsten? In der Dachgeschosswohnung. Also sie hat so ihre eigene Wohnung für sich, wo sie zwar gerne viele Leute communitytechnisch einlädt, die aber auch gerne wieder gehen dürfen, aber sie möchte den Überblick bewahren und die kommt nur dann von ihrer Wohnung runter, wenn sie es gerade als richtig erachtet. Und dann bleibt sie oben und bewahrt den Überblick und sieht alles und tut ihre Lösungen oben für sich schmieden. Warum ist es der Ketzer genannt und das hat mit der Projektionsebene zu tun? Ich habe schon bei der Zweierlinie gesagt, es gibt zwei Ebenen oder zwei Linien der Projektionen und die Fünferlinie ist die nächste, die betroffen ist. Das heißt, die Menschen sehen in dir das, was sie sehen wollen. Und das Spannende bei fünf, da kann ich nicht viel dazu sagen, weil es mich natürlich betrifft ist, dass fast alle Verbindungen karmisch sind bei fünf Linien. Also die Menschen kommen zu dir, weil sie was von dir brauchen und dann gehen sie wieder. Das ist der Idealfall und das ist oft eine karmische Konstellation, die wir hier haben. Und der Ketzer ist halt der Aspekt, wenn du zu lange in dieser Projektion bleibst und diese Projektion aufrechterhältst und dich nicht zum richtigen Zeitpunkt zurückziehst, dann wirst du verbrannt. Und das ist so diese Urwunde einer Fünferlinie. Ja, dieses Okay, ich habe hier etwas. Ich habe diese Projektion gespielt, damit ich dir helfen konnte, damit du etwas in deinem Leben erkennen konntest, damit du weitergehen konntest. Und jetzt erkennst du mich nur als Mensch mit seinen Schwächen und allem, was dazugehört. Und automatisch bist du ja nicht mehr der Held, wie er so gern genannt wird, sondern nur ein Mensch und wirst verbrannt, weil du nicht mehr dem standhalten kannst, was du bist. Weswegen es für Fünferlinien extrem wichtig ist, sich immer wieder auch rauszunehmen aus Projektionsflächen und deswegen Fünferlinien einen großen Impact für Fremde haben. Extrem großen Impact, weil sie kennen dich nicht. Und doch tun die Menschen, als würden sie dich kennen, weil das die Projektion ist. Also hier haben wir extrem große Projektionsfelder, die aufrechterhalten werden. Und da ist es halt wirklich diese Angst der Fünferlinie als die Person gesehen zu werden, die man ist. Eine Person, die Schwächen hat, die Fehler hat, die nicht perfekt ist. Und das ist so der lebendige Tod einer Fünferlinie kann ich gar nicht Bücher drüber schreiben. Ja und am Ende des Tages sind aber die Fünferlinien dafür da, immer wieder Lösungen zu haben. Und immer wieder. Ja mit den Aspekten herzukommen, mit denen sie halt einfach herkommen. Also das Problem ist, dass halt fünf Linien oft keine Grenzen setzen. Dadurch kann diese Projektion so richtig verschwimmen und dadurch sagt man fünf Linien auch gerne dieses diesen verführerischen Charakter zu, was extrem spannend ist, weil sie halt so extrem nahbar sind und alles verschwimmt und man weiß nicht, was ist es und was ist es nicht. Und da kann man in so ganz spannende Dramafolgen eingehen. Aber am Ende des Tages sind fünf Linien da, um einen Impact für Communities, also größere Gruppen, also über fünf Personen drüber zu gehen, zu leisten, um in der Welt etwas zu verändern, um Lösungen zu bieten, um Möglichkeiten zu bieten. Und das ist so der Aspekt der Fünferlinie.

Thorsten Wings00:37:54

Interessant. Linie sechs.

Bedeutung der Linie 6

Julia Christine Hackl00:37:58

Linie sechs. Linie sechs Ist im klassischen Original Human Design das Rollenvorbild oder wird halt einfach auch als der Visionär zum Beispiel gesehen im Neuen. Und die Linie sechs hat ja also die Linie sechs hat ja diese drei Phasen. Die ersten 30 Jahre ist sie eine Dreierlinie, die nächsten 20 Jahre sitzt sie auf ihrem Dach. Dort ist sie auch im Haus zu finden. Sie sitzt am Dach. Im Normalfall, außer sie teilt sich die ersten 30 Jahre mit der Dreierlinie den Vorsprung und und dann, ab 50, geht es darum, in dieses Rollenvorbild oder in diesen Visionär in diese Ebene zu gehen. Was total klar ist, warum du gerne diese Metaperspektiven annimmst. Weil du sitzt am Dach, so ganz easy. Du willst es immer von oben betrachten. Man sagt auch ganz schön zu der Sexualität dieser weiße Adler, der über alles schwebt und alles beobachtet, wie die Dinge funktionieren. Und die hat halt eben diese drei Phasen. Diese drei Phasen möchten und wollen noch unbedingt gelebt werden. Weil nämlich, wenn die sechste Linie die ersten 30 Jahre nicht ausprobiert, worüber hat sie die nächsten 20 Jahre zu reflektieren? So die Frage. Und wenn sie dann nicht zu reflektieren hat, was kann sie dann ab 50 mit der Menschheit teilen? Also welche Weisheit entsteht? Weisheit ist ja nur gelebtes Wissen und das heißt Tob dich aus. Also mein Tipp Ja, also das ist einfach so extrem wichtig zu sehen und dass die sechs Linien und das finde ich halt eben auch so schwierig in diesem Rollenvorbild Welche Rolle musst du einnehmen, um ein Vorbild zu sein, frage ich mich immer. Und deswegen finde ich es immer wichtiger zu sagen Du bist der Visionär, der, der etwas auf diese Welt bringt, der für Transformation zuständig ist. Weil die sechste Linie ist die letzte Linie und das bedeutet immer ein Abschluss und jeder, jedes Ende ist auch immer ein Neuanfang. Und dessen dürfen wir uns einfach bewusst sein, dass diese sechs Linien genau für diese Aspekte da sind. Und was man aber auch nicht vergessen darf, ist, dass diese sechste Linie und das ist so ihre Schattenfrequenz, extrem stark mit Idealismus geprägt ist. Und der Idealismus kann uns ganz oft von dem wahren Leben und den wahren Verbindungen und dem, was Realität ist, fernhalten und eine extreme Menschenmüdigkeit auslösen. Wenn wir uns, wenn wir uns das Leben da draußen anschauen, ist es alles außer ideal. Ja, und das kann so eine Menschenmüdigkeit, so eine Weltmüdigkeit auslösen. Das kann auslösen, dass die sechste Linie manchmal gar nicht von ihrem Dach runterkommen möchte, weil sie sich denkt Das Chaos gebe ich mir nicht. Was auch natürlich dazu führen kann, dass so was wie Arroganz gerne auch bei sechs Linien platziert wird. Aber das einfach nur mit dieser, mit diesem Idealismus gleichzusetzen ist, der einfach müde ist von diesem Leben und dieser Welt und dieser Art und Weise, wie wir dieses Spiel spielen. Und sechste Linien können extrem gut erkennen, welches Spiel gespielt wird. Ja, genau. Also das bringt so die sechste Linie mit und sie lädt auch immer zur Selbstreflexion ein, weil sie ja einen Zyklus kurz vorm Ende da steht und wir uns immer bei dem Ende fragen dürfen Wie soll es jetzt weitergehen? Und das begleitet eine Sechserlinie.

Thorsten Wings00:40:56

Ja, ich bin auch hier. Wieder begeistert, wie sehr ich mich darin wiederfinden kann. In allen Aspekten.

Der Zyklus in den 6 Linien

Thorsten Wings00:41:04

Du hast eben mal angedeutet, dass es einen Zyklus gibt in den Linien und ich erinnere mich, dass du auch an der einen oder anderen Stelle diesen Zyklus schon mal ganz praktikabel bei uns in der Zusammenarbeit angewendet hast. Ähm, ja, da würde ich gerne noch mal mehr darüber erfahren.

Julia Christine Hackl00:41:25

Ja. Also im Prinzip ist der Zyklus ja so, wir haben ja Linie 12345 und sechs und dann ist es ja nicht zu Ende. Das ist nichts Lineares. Wir müssen verstehen, dass im Leben nichts linear ist. Im Leben ist immer alles ein Kreislauf. Ja, im Leben ist immer alles ein Zyklus. Und genauso ist es mit den sechs Linien. Also platziere die sechs Linien, also die sechs Zahlen im Kreis. Und so funktioniert das am Ende des Tages. Linear ist eine Weltansicht, die haben wir mitbekommen, so im alten Rom. Sehr maskulin, sehr Patriarchat Stimmt nicht. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Ja, und es bleibt dann für sich geschlossen. Und deswegen ist es ja auch so, wenn wir etwas Neues lernen wollen, wenn wir uns auf neue Dinge einlassen wollen, wenn wir zum Beispiel Human Design lernen wollen, dann nehmen wir dieses Beispiel, weil es passt einfach gerade zu unserem Podcast. Was machen wir als allererstes? Wir lesen mal was drüber, wir informieren uns darüber, wir erforschen dieses Thema, das heißt, wir fangen etwas völlig Neues an und das kann in allem sein, ob das jetzt in jedem Lebensbereich, beruflich, privat. Aber jetzt nehmen wir das Beispiel von Human Design. Wir erforschen dieses Thema, wir wollen alles darüber wissen, weil irgendwas hat das mit uns gemacht. Und wir haben das Gefühl, dort können wir eine gewisse Sicherheit, ein gewisses Fundament finden und tauchen einmal tief sagt Das machen wir alle völlig normal. Weswegen wir auch immer im Verstand anfangen mit allem von oben einmal der Trichter angesetzt. So, dann haben wir uns schon Wissen angeeignet und dann geht es darum, nicht noch mehr Wissen anzueignen. Sonst hängen wir ja in der Einserlinie fest, sondern dann geht es darum, mal das auszuprobieren, aber für sich, mal so in seinem eigenen Kämmerchen. Was bedeutet das für mich in meinem Alltag? Was bedeutet das in meinen Rhythmen? Was bedeutet das in meinen Beziehungen mal so für sich zu reflektieren, sich zurückzuziehen und Gefühl für sich, sein Leben, seinen Alltag zu bekommen und das zu verinnerlichen? Ja, einfach für sich eine Klarheit zu gewinnen, was das im wahren Leben bedeuten könnte, abseits meines, meines Verstandes. Und da sind wir in der Zweierlinie drinnen, die das macht und für sich erforscht, dass es auf einmal erkennen Sie, wenn wir Human Design anwenden und nicht nur im Kopf haben, Auf einmal wird das Leben leichter. Ich folge meiner Strategie. Ich folge meiner Autorität. Widerstände hören auf, Leichtigkeit tritt ein. Der Dekonditionierungsprozess beginnt ja immer zuerst in uns. Ja, das ist eine Zweierlinie. Auf einmal haben wir nicht nur Klarheit im Kopf und Klarheit im Gefühl, was das ist und was es für uns sein könnte. Und wir wandern in die dritte Linie weiter und fangen an, das nach außen zu auszuprobieren. Wir probieren das einmal aus mit unserer besten Freundin, mit unserem Partner. Wir schauen die Charts von den anderen an, wir versuchen einfach mal so ein Gefühl dafür zu kriegen. Was bedeutet es, dieses Wissen und dieses Gefühl zu erleben? Und wir experimentieren einmal wild rum mit allem, was wir haben. Und manchmal funktioniert es und manchmal funktioniert es nicht. So eine Art und Weise. Ich habe gedacht, auf Einladung warten heißt zwei Monate am Sofa liegen und hoffen. Das Leben sieht mich, habe ich herausgefunden. Funktioniert nicht. Also das ist. Wir probieren einfach mal aus, was es bedeutet. Und dann haben wir Erfahrungen gesammelt und diese Erfahrungen wollen wir teilen und wandern jetzt in die vierte Linie mit und sagen irgendwie Gott und der Welt und sind jetzt so der Prediger der Welt und sagen Das Human Design ist das Wahre und Richtige. Und du, Mama, Papa, beste Freundin, Bruder, Nachbar und Unbekannter hast es zu lernen, weil das kann dich genauso positiv beeinflussen wie mich. Fange an, das anzuschauen, fange an, das auszuprobieren und dann wird auf einmal in größeren Grüppchen darüber geredet, weil wir haben ja jetzt das Wissen, das Gefühl und die Erfahrung, um das zu teilen. Und wenn wir das jetzt geteilt haben mit Gott und der Welt und darüber natürlich auch wieder Erfahrungen gesammelt haben, fangen wir an, auch über unsere Umgebung zu lernen, wie die ticken. Ja, ja, so funktioniert der Generator. So funktioniert Magie. Wir beobachten unsere Umgebung, da wir wissen deren Chart. Wir haben das schon ausprobiert und kriegen auf einmal ganz viel, sage ich jetzt mal, Weisheit und aber auch Erfahrungen, welche funktionieren, nicht funktionieren, weswegen jetzt so eine Art Lösungsqualität entsteht. Ja, so eine Art Qualität von ja, du könntest das ja mit der Dreierlinie so probieren und du könntest das jetzt mal so probieren. Das funktioniert, das funktioniert nicht und auf einmal kommt die Fünferlinie ja, die dann irgendwie sagt so kann, so kann es nicht. Und wir teilen all das jetzt mit anderen, aber schon auf einer anderen Ebene. Und zwar nicht mehr auf der persönlichen Ebene, sondern auf dieser überpersönlichen Ebene. Ja, wo wir Lösungen, Möglichkeiten, Beispiele mitgeben. Und dann, am Ende des Tages haben wir gefühlt für uns diesen Prozess durchgegangen, haben viel reflektiert, haben gemerkt, was funktioniert, was nicht, welche Freunde mitmachen, welche nicht mitmachen und erkennen, was hat es uns gebracht, Wo hat es uns im Leben hingebracht? Reflektieren, das einmal nochmal betrachten, das ganz von oben und sehen möchten wir jetzt in die nächste. Eingehen oder suchen wir uns das nächste? Ja, und das ist jetzt wieder dieses dieses Ende, dieser Selbstreflexion der sechste Linie über uns. Das große Ganze anschauen und erkennen, Wie weit bin ich gekommen mit dem und überlegen Was ist mein nächstes? Meine nächste Einserlinie, in die ich mich jetzt vertiefen möchte. Und alles im Leben funktioniert immer nach diesen sechs Linien und immer nach diesen Zyklen. Und es ist wichtig, dass wir nicht in einer stehen bleiben, sondern immer weitergehen und uns immer wieder erlauben, das auch zu machen.

Thorsten Wings00:46:32

Das finde ich. So schön, dass dieses Modell dahinter ist, dass das Leben, die Welt, das Universum so kreiert wurde. Und diese hohe Perspektive dahinter, die lässt mich natürlich ganz, ganz klar. Ich werde jetzt keine weiteren Fragen stellen in Richtung ja, wie integriert man das Ganze denn usw. Denn das ist jetzt mal eine wirklich ganz fantastische Grundlage, diese Linienqualitäten einzeln zu verstehen fühlen zu können. Mir das ganz ganz viel gebracht, um dann in Zukunft in den nächsten Episoden mal in jedes Profil einzeln reinzugehen. Und da kann ich auch jedem, das fühle ich ganz deutlich empfehlen, sich dann die Episode von jedem Profil anzuhören, weil da werden wir dann ganz, ganz viele konkrete Beispiele machen, wie ja die einzelnen Linien in den Profilen dann wirken. Und wenn du, lieber Zuhörer, jetzt die Frage stellst Ja, was habe ich denn für ein Profil? Und bei meinem Tor 16, welche Linie ist denn dahinter? Kann ich diese Qualität fühlen? Dann lade ich dich herzlich ein im Human Design Lexikon. Der Link ist in den Shownotes dir einfach den Chart zu generieren und da kannst du auch einen kostenfreien Report anfordern. Und du siehst in diesem Report tatsächlich von jedem Tor die Linie und kannst da genau mal reinspüren. Und natürlich bekommst du dort auch dein komplettes Profil erklärt. Liebe Julia, dann danke ich dir für diese wunderwundervolle Aufnahme, diese wundervolle Episode und überlasse dir das Schlusswort. Bzw. Projektor .Like lade ich dich ein, ein Schlusswort zu finden, was den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Julia Christine Hackl00:48:12

Ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ja, ich glaube das Wichtigste ist, dass wir das für uns verstehen lernen, was es bedeutet, auch zyklisch zu leben. Dazu möchte ich dich auf jeden Fall einladen und auch andere Menschen kennenzulernen. Ich finde, wenn ich Human Design lernen, dann haben wir immer so einen Fokus von Wer ist was und was kann er und nimm dich aus diesem Vergleichen raus. Denn Human Design lehrt uns vor allem eins Wir können nicht alles erfüllen, obwohl wir irgendwo alles auch in uns tragen. Und doch ist es genau das, was uns wieder verbindet mit anderen Menschen. Jede Linie, ob transpersonal oder persönlich, möchte in Verbindung gehen. Die ersten drei Linien haben es vielleicht ein bisschen schwieriger und die anderen drei, also die oberen, haben es vielleicht ein bisschen leichter, aber am Ende des Tages sind wir da, um Verbindung zu gehen, um voneinander zu lernen, um uns immer wieder zu erfahren, um uns immer wieder zu erleben und nicht, um uns immer wieder zu vergleichen. Und ich glaube, das ist so der wichtigste Aspekt, den wir lernen dürfen und was ich dir mitgeben möchte Möchtest du einen Menschen verstehen lernen, seine Schwächen kennen lernen, so seine Schatten kennen, weil das erlaubt auch wieder den anderen so anzunehmen, wie er ist in seiner Ganzheit und da einmal tiefer zu blicken, weil ich glaube, das braucht es in dieser Welt noch viel mehr, dass wir uns so sehen, wie wir sind und dann uns auch so geben können, wie wir sind.

Outro

Thorsten Wings00:49:31

Dann ganz, ganz lieben Dank und ich freue mich auf die nächste Episode.

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