Human Design Profil 6/2 in Beziehungen, Beruf und Alltag

04.03.2026 Episode #081 27 min

In dieser Episode spricht Julia über das 6/2-Profil im Human Design. Sie erklärt die drei Lebensphasen der 6. Linie, die natürliche Rückzugstendenz der 2. Linie und wie sich beides im Alltag, im Beruf und in Beziehungen zeigt. Außerdem teilt sie Impulse, wie Menschen mit diesem Profil ihre angeborenen Talente bewusst leben, gesunde Grenzen setzen und Überforderung vorbeugen können, um authentisch und im Einklang mit ihrer Rolle zu handeln.

Show Notes

Alle Links zu dieser Episode und weitere Informationen findest du unter https://human-design-creation.de/links/pc/81-profil-6-2

Transkript

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Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast, deinem Raum für Selbsterkenntnis, innere Heilung und auch bewusste Lebensgestaltung. Ich bin Julia Christine Hackl und ich verbinde für Dich Wissen aus Human Design, Astrologie, Psychologie und Coaching ganzheitlich, alltagstauglich und auch tiefgehend, damit du dich selbst besser verstehst und den Mut findest, endlich das Leben zu führen, für das du hier bist. Und in dieser Folge erkläre ich dir, warum dein Sechs-Zweier-Profil nicht dafür gemacht ist, konstant sichtbar zu sein, warum dein Phasen in dein Leben in Phasen verläuft und was du auch konkret im Alltag, im Beruf, aber auch in Beziehungen beachten darfst, machen darfst, damit du nicht mehr ausbremst oder dich komplett von der Welt zurückziehst. Und heute? Ja, du hast es schon gehört. Da tauchen wir in das Sechs-Zweier-Profil ein. Wie immer habt ihr unter dem Podcast kommentiert. Was für ein neues Profil ihr gerne wollt. Wo wir tiefer eintauchen wollt, macht das gerne auch jetzt wieder. Vergesst auch nicht unseren Podcast zu abonnieren. Auf die Glocke klicken, da freuen wir uns auch sehr. Auch gerne folgen, wenn du das noch nicht tust. Die Grundmechanik eines Sechs-Zweier-Profils setzt sich wie immer aus einer bewussten und einer unbewussten Linie zusammen. Wir haben einmal die sechste Linie, also die steht sozusagen links. Das ist die unbewusste, die bewusste Linie. Und dann haben wir die zweite Linie, das ist die unbewusste. Was bedeutet das jetzt ganz konkret? Also die sechste Linie ist uns selbstbewusst, also dass wir beobachten, dass wir einen Weitblick haben, dass wir in eine Vorbildfunktion kommen, dass wir viele Jahre des Trial und Error hinter uns haben. Das ist uns dann meistens doch sehr bewusst. Doch die zweite Linie, die steht so für das Naturtalent, den Rückzug, für Bewusstsein, das auch mal in Ruhe gelassen werden, um mit seiner eigenen Dynamik, mit seinen eigenen Fähigkeiten zu spielen. Das ist uns nicht immer bewusst und das ist ganz spannend, weil wir haben dann natürlich so eine ganz zentrale Dynamik auch in diesem Profil, wo es nämlich genau darum geht, dieses Du wirst gesehen für bestimmte Talente, dessen du dir selbst gar nicht immer bewusst bist. Ja, und trotzdem hast du in den unterschiedlichsten Phasen auch immer wieder das Bedürfnis nach Rückzug, nach Verstecken, nach mir ist die Welt da draußen zu viel, nach Weltschmerz, nach was mache ich hier eigentlich? Ja, und das ist halt ganz spannend, weil wenn wir uns das jetzt einmal ganz konkret anschauen, ich fange jetzt mal mit der Linie zwei an, dann sagen viele oft, dass ist so dieses Rückzugsprofil, ja, das will sich zurückziehen, das will mit sich sein, das will austüfteln, das will spielen, das will Spaß haben, das will so seine seine Talente auch ein bisschen einfach leben. Und da geht es gar nicht so sehr darum, dass dir das so sehr bewusst ist. Denn für dich ist es vielleicht oft selbstverständlich, dass du wahnsinnig gut darin bist, zu zeichnen, zu musizieren oder du einfach in anderen Bereichen Talent hast. Auch da darfst du gerne auf dein Umfeld hören, was dir spiegelt von Hey, wow, das ist so krass, was du da eigentlich tust und was du da kannst. Nimm das an! Ja, wir Menschen haben die Tendenz zu sagen Ach, das ist ja nichts. Nimm es an! Das ist nämlich richtig, richtig wertvoll. Und dann ist es natürlich auch so, dass genau um diese Talente halt auch wirklich so zu. Ich würde jetzt mal fast hart sagen perfektionieren braucht es halt auch viel Alleinsein. Ja, du brauchst Zeit, die Energie auch zu regulieren. Du arbeitest wirklich auch am besten ohne ständige Störungen und kannst dann einfach in so einen Flow Zustand von alldem kommen, wofür du über die zweite Linie auch da ist. Und das vergessen wir ganz oft in der Human Design Szene ist für Bewusstsein. Die zweite Linie will Bewusstsein schaffen. Und wenn sie das Gefühl hat, in ihrem Umfeld gar kein richtiges Bewusstsein schaffen zu können, einen Bewusstseinsprozess schaffen zu können, dann ziehen sie sich auch zurück. Und dann kommen sie erst, wenn sie wieder das Gefühl haben Hey, dort kann ich für Bewusstsein wirken, da kann ich etwas bewirken, da kann ich da sein, damit der eine oder andere vielleicht auch aufwacht. Ja, und auch da darf man natürlich immer wieder auf sein Inkarnationskreuz schauen. Ja, in welchem Bereich möchtest du denn Bewusstsein schaffen? Oder auch wo oder wie möchtest du Bewusstsein schaffen? Wenn du das Kreuz der Spannung hast, dann schaffst du ganz anderes Bewusstsein, als wenn du das Kreuz der Maya hast oder das Kreuz des Dienens. Also auch hier kann man sich so ein bisschen auch eine Orientierung holen, um das Ganze auch noch mal ganzheitlicher anzuschauen. Ja, und was auch ganz wichtig ist ja, Wir reden immer von diesem Naturtalent. Ja, ich möchte mal so ein bisschen diese diese Rüstung runter nehmen von. Oh Gott, ich muss ja perfekt sein. Ich muss gut in dem sein, weil dieses Talent, das entsteht nicht durch Druck, das entsteht nicht, wenn du es erzwingst. Es entsteht nicht, wenn du es pusht. Und es entsteht vor allem auch nicht, wenn du versuchst, konstant präsent zu sein. Damit blockierst du vielmehr deine Zweierlinie. Das heißt hier schon so der erste Alltagstipps Ja, plane ganz bewusst Rückzugszeiten ein, ohne dass du ein schlechtes Gewissen hast, ohne dass du das Gefühl hast, du musst jetzt irgendwie funktionieren und fange mal wieder an zu spielen, erinnere dich vielleicht an deine Kindheit. Wo hast du dich so richtig verlieren können in bestimmten Tätigkeiten oder auch Situationen? Und da darfst du wieder zurückkommen, nämlich aus der Leichtigkeit auf etwas erschaffen werden. Dann haben wir auf der bewussten Ebene die sechste Linie und die verläuft in drei Phasen.

Die bewusste und unbewusste Linie im 6-2er-Profil

Julia Christine Hackl00:05:58

Und diese drei Phasen sind wirklich wichtig für dich, einfach im Hinterkopf zu behalten. Denn die erste Phase so von 0 bis 30 ist so ganz spannend. Du merkst, die sechste Linie, die geht ganz viel so in diesen Zyklen auch des Saturn mit der hat ja auch so seine 28 bis 32 Jahre Zyklen und wir haben ja dann immer den Saturn Return um unser 30. Lebensjahr. Das heißt, ich finde das so diese sechste Linie wirklich die Meisterschaft des Saturns am stärksten einfach auch beinhaltet. Das meine ich damit. Die Phase eins von 0 bis 30 ist für dich wirklich ein Trial and Error. Da lebst du wie eine Dreierlinie. Was das konkret bedeutet? Und wenn du das vertieft wissen willst, empfehle ich dir unsere Podcastfolge zu Linie drei, weil da sind wir wirklich tief drauf eingegangen. Und egal ob du jetzt schon älter bist, reflektiert, nutzt die Folge, um zu reflektieren oder wenn du mittendrin bist, dann wäre es auch absolut empfehlenswert. Linie drei ist zusammengefasst. Trial and Error. Es geht um viele Erfahrungen. Es geht um viele Wechsel und viele Brüche. Also viele Jobwechsel, Beziehungswechsel, Lebenswege, die du neu kreierst. Es geht darum, Erfahrungen zu machen. Wir nennen das gerne ja. Fehler unter Anführungszeichen ja, dass wir merken so funktioniert es also nicht. Das ist nämlich so die Gabe der Dreierlinie, herauszufinden, was nicht funktioniert, um herauszufinden, wie es funktioniert. Und da merkt man dann auch einfach in der ersten Phase, dass diese Realität und das Ideal, diese idealistische Vorstellung der Sechser Linie, die halt trotzdem in dir verankert ist, aufeinanderprallen. Wichtig die ersten 30 Jahre, da geht es nicht darum. Oh Gott, da habe ich so viel falsch gemacht und so viele Erfahrungen gemacht, weil da geht natürlich die sechste Linie mit sich auch sehr hart ins Gericht. Sondern es geht darum, es ist eine reine Datensammlung, Es ist eine Datensammlung an Erfahrungen, an Situationen, um zu wissen, wie es halt nicht mehr funktioniert. Und das ist wichtig, weil das brauchst du, um eine wirklich gute, tiefgehende zweite Phase zu haben. Denn die zweite Phase, die ist vom 30. bis zum 50. Lebensjahr und da geht es um Rückzug. Das sagen wir ganz oft. Da geht die sechste Linie in so einem Moment über. Das ist weniger Chaos, das ist vielmehr in Beobachtung gehen aus dem Dach heraus die Situation, das Leben zu beobachten. Das ist auch so eine ganz natürliche Distanz, die man dann auf einmal zu den Menschen hat, eine Distanz, die man zum Drama hat. Ja. Und da geht es wirklich darum, deine Erfahrungen der letzten 30 Jahre zu verarbeiten. Und es ist auch ganz typisch, dass du in der Zeit vielleicht auch weniger Lust auf Socializing hast, dass du deinen Freundeskreis eher selektiver, also mehr Fokus auf Qualität statt auf Quantität legst. Dass du merkst hey, wir sind die zwei oder drei Leute. Total recht, aber mehr brauche ich nicht. Denn natürlich haben wir auch in der sechsten Linie ganz viel zu diesen Weltschmerz, den man sich sehr zu Herzen nimmt. Und je nachdem, wie du halt eine andere, wie deine weitere Konstitution neben deinem Profil ist, egal ob Human Design oder astrologietechnisch, dann kann man da auch noch mal sehen, wie sehr du die Dinge zu Herzen nimmst, ob da eher sehr viel gefühlsvolle Aspekte sind oder doch eher sachliche Aspekte. Kannst du dir ja dann vertieft anschauen, falls du nicht ganz verstehst, was ich damit meine. Was sind so deine Aspekte? Also Typ Autorität, deine Zentren, vielleicht auch deine Tore und Kanäle? Ja? Dann kann ich dir auf jeden Fall unseren kostenfreien Erlebniskongress ans Herz legen, da einmal hinein zu schnuppern und zu schauen was habe ich denn noch so neben meinem Profil in meinem Design stehen? Und dann kommen wir zur dritten Phase und die beginnt dann ungefähr so ab 50 und das ist die Phase der Vorbildfunktion von dieser, von dieser Vorbildwirkung, wo wir immer davon reden, was eigentlich so die sechste Linie da hat. Ja, so ab dem 50. Lebensjahr, Da entsteht eine ganz natürliche Autorität. Ja, und da wirst du merken, Menschen suchen immer mehr aktiv deinen Rat. Ja, und du wirst auch immer mehr merken Es geht immer weniger darum, dich zu beweisen. Es geht vielmehr darum, dich einfach zu verkörpern, so wie du bist. Und das ist ganz, ganz wichtig, dass das dann ganz von selber kommt. Und ich weiß, für viele ist das so frustrierend. Und ich kenne ganz viele Sechs-Zweier-Profil, die zwischen 30 und 50 das Gefühl haben, aber ich sollte das doch jetzt schon sein, weil das natürlich dieses Gefühl, diese diese Grundkonstitution der sechsten Linie da ist. Aber es geht wirklich um das Reflektieren. Denn wenn du nicht reflektierst in diesen Jahren, wenn du da nicht zurückschaust oder vielleicht sogar was nachholst, was in der ersten Phase nicht geklappt hat, dann wirst du merken, dass diese verkörperte Weisheit nicht ganz so tief gehen kann. Deswegen ist es wichtig, wenn du dich jetzt nämlich in dieser zweiten Phase so überstrapazierst und pusht und zwingst und keine Ahnung hast. Dann gehst du ganz weit an deinem Talent vorbei. Zum einen und zum anderen ist es natürlich auch so, dass du das versuchst zu erzwingen. Aber du merkst, es fließt nicht, du probierst. Es fühlt sich richtig an, aber es funktioniert nicht so richtig. Du wirst immer wieder so ein bisschen vom Leben zurückgeworfen. Und das ist halt so dieses Saturnische, diese saturnische Kompetenz, von der ich da spreche. Da geht es halt wirklich ganz viel darum, zu merken, wirklich in diese Verantwortung dessen zu kommen, Verantwortung über dein Leben zu nehmen, Verantwortung nicht sofort in die Hilfe, in das Dienen, in das. Ich fühle mich verantwortlich für Gott und die Welt, sondern in deine eigene Selbstaufgabe zurück gehst in deine eigene Meisterschaft gehst. Und Meisterschaft bedeutet nicht immer nur zu funktionieren und im Außen zu sein. Meisterschaft. Das hat für mich so dieses buddhistische Zen Prinzip das ist gut in dir also geerdet zu sein, zentralisiert zu sein, dich wahrzunehmen und aus dem heraus dann in diese verkörperte Vorbildfunktion zu gehen und nicht einfach nur aus dem Verstand. Und das finde ich halt so spannend, weil wenn man oft irgendwie das Gefühl hat, in der zweiten Phase ja nicht so wirklich das

Die Phasen der sechsten Linie: Erfahrungen und Rückzug

Julia Christine Hackl00:12:11

Gefühl hat, man muss sich noch ausprobieren und man muss sich neu erfinden und man muss sich zeigen und keine Ahnung was. Dann würde ich auch da sagen Hey, schau mal hin, wird deine erste Phase funktioniert? Durftest du dich da überhaupt ausprobieren? Und wenn nicht, dann hol es nach. Aber sei auch nicht frustriert, wenn es nicht ganz so einfach fließt. Oder wenn immer wieder ein paar Rückschläge dazwischen kommen. Denn es geht um das Reflektieren und das Lernen dessen. Ja, also ganz, ganz, ganz wichtig. Ja, und dann? Was könnte ich dir hier vielleicht auch noch für für so Alltags Tools mitgeben für die sechste Linie, also das Thema Fehler auf jeden Fall einmal in Erfahrungen oder Learnings Reframen umprogrammieren. Das ist ganz, ganz wichtig, weil halt trotzdem ein großer Dreier Linien Anteil auch da ist ja dann auch wirklich mal aus dieser Dauerverfügbarkeit rausgehen, also wirklich konstant rausgehen. Zu glauben, du musst immer liefern, du musst präsent sein, du musst verantwortlich sein, dich da mal komplett rauszunehmen. Ja. Und zu erkennen, dass es einfach Phasen gibt. Du hast drei Phasen und innerhalb dieser drei Phasen werden auch ganz viele Einzelphasen sein. Und das ist einfach auch ganz wichtig zu verstehen. Dein System braucht diesen Rückzug, das ist essenziell. Und dann ist es natürlich auch so, ja zu verstehen, wann und ob du gerufen wirst und nicht wirklich zu initiieren. Also auch da dürfen wir einmal ganz genau hinschauen, denn ich sehe es so Ich kenne sehr viele sechser Profile. Und wenn du nicht gerade ein Manifestor bist, hör auf zu initiieren. Das ist so wichtig. Ja. Fang an zu schauen. Wer ruft dich? Wer lädt dich ein? Wer kommt zu dir, weil er wirklich deine Weisheit haben will? Ja. Wer sieht dich denn wirklich? Wer lädt dich ein? Wer sieht deine Talente? Und da darfst du hingehen. Wenn du versuchst, dich ständig permanent nach außen hin zu zwingen, dann wird das am Ende mit Frustration oder Verbitterung enden. Ja, das heißt ja. Ermögliche Sichtbarkeit, aber erzwinge sie nicht. Und das ist ganz, ganz wichtig. Und auch hier habe ich fast vergessen zu sagen zu Zweierlinie. Da haben wir natürlich auch eine Projektionsfläche drinnen. Also die fünfte und die zweite Linie haben Projektionsflächen. Darüber habe ich ganz im Detail, auch in unseren einzelnen Linien Folgen gesprochen. Also ich bin hier ja wirklich jetzt nur ganz kurz mal auf die Qualität von der sechsten und der zweiten Linie eingegangen. Vertieft haben wir das wirklich In den einzelnen Linien Folgen. Schau dir die unbedingt an ja, das heißt hier ganz ganz wichtig zu verstehen. Auf die zweite Linie wird oft auch sehr viel projiziert. Ja, von was die nicht alles kann. Und wir vergessen dann oft, dass wir auch nur Menschen sind, auch mit Projektionsflächen und Projektionslinien. Da ist ein Mensch dahinter, mit Fehlern, mit Höhen und Tiefen, mit Dingen, die besser funktionieren und Dingen, die weniger funktionieren. Und das ist immer ganz, ganz wichtig. Einfach auch zu beachten und zu verstehen, dass wir auch diese Projektionen, die von außen kommen, nicht immer erfüllen müssen, auch wenn sie es manchmal geil anfühlt. Ich finde es in diesen Projektionslinien, da ist manchmal so ein Projektionsrausch drinnen, ja, von Oh mein Gott, der sieht etwas in mir, was ich in mir selber nicht sehe oder nicht anerkenne oder wo wir halt unseren eigenen Selbstwert noch nicht stark genug aufgebaut haben. Und dann wollen wir so sehr gesehen werden. Und vielleicht wollen wir so gerne auch, dass die Leute das Beste in uns hineinprojizieren. Und dann versuchen wir, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Aber wir zerteilen uns in so viele Stücke, dass wir wieder ganz weit weg von unserem eigenen Selbstwert gekommen sind. Ja, also auch hier zu unterscheiden bin ich jetzt dieses Vorbild, weil das jemand in mir sehen möchte oder weil ich es auch wirklich verkörpere? Und dann noch ganz ehrlich damit sein und Grenzen aufsetzen oder aufzeigen? Ja und wie zeigt sich denn dieses Profil jetzt in Arbeitsbeziehungen und co? Auch dazu kommen wir natürlich. Ein Sechs-Zweier-Profil? Ja, das sieht halt das Big Picture. Das kann in seiner höchsten Frequenz eine Verbindung von Wissen und Intuition zusammenbringen. Ja, das ist so wie dieser Adler. Ganz oft wird so diese sechste Linie auch mit diesem Adlerprinzip zusammengebracht. Ja, da entsteht diese natürliche Autorität, die Dinge von oben zu betrachten, weil sie im Idealfall in der zweiten Phase sich aufs Dach zurückgezogen haben und dort gelernt haben, das Big Picture zu sehen. Du merkst, das ist eine wichtige Phase, auch wenn es dich vielleicht annervt. Ja, weil es geht darum, aus deinen Erfahrungen, aus deinem Leben und dem Wissen, also aus dem, was du dann beobachtest. Und die Reflektion dessen kann eine wundervolle Verbindung miteinander schaffen. Ja, und du wirst einfach auch merken, die Menschen vertrauen sich dir total schnell an, wenn du wirklich in deiner Energie liebst. Ja, also nicht einfach, weil du jetzt komplett in deinem Nicht-Selbst bist, alles initiierst und du meinst mit 30 schon diese natürliche Autorität sein zu müssen, sondern weil du auch wirklich diesen Phasen treu bleibst auf einer gewissen Ebene. Und dann wirst du merken Menschen vertrauen sich dir total schnell an, ja, du bist extrem geeignet, auch dafür wirklich selbstbestimmt zu arbeiten, Dinge aus deiner Perspektive zu betrachten, deine Perspektive auch mitzuteilen. Auch Strukturen zu schaffen, die funktionieren, weil du die Erfahrung gemacht hast, was nicht funktioniert. Und du wirst auch merken,

Berufliche Herausforderungen und Selbstwert im 6-2er-Profil

Julia Christine Hackl00:17:55

dass es Herausforderung beruflich geben könnte, dass du keine Lust auf dauerhafte Präsenz hast, dass du keine Lust hast, dein Naturtalent dauerhaft zu erzwingen. Wenn du also merkst, du kannst etwas verdammt gut, dann geht es nicht darum, dass du einen 40 Stunden Job zu machen. Also auch da Achtung, eine gute Balance, ein gutes Gleichgewicht reinzukriegen. Es kann auch sein, dass Sechs-Zweier-Profile Schwierigkeiten mit Multitasking haben. Ja, das heißt, wenn zu viel auf einmal ist, ja, dann merken Sie richtig, dann kommen Sie so ins Strudeln, ins Fehlermachen, dann funktioniert das ganz oft nicht. Und das auch sehr schnell mal die Überforderung entstehen kann, wenn zu viel Verantwortung ist, weil Sie sich zu schnell verantwortlich fühlen, dann sehr viel Projektionen auch stattfinden und sie aber dann gar keine Zeit hatten, das zu reflektieren und in ihren Dachmoment zurückzukommen. Und der ist wichtig. Nämlich dieser Rückzug schafft wieder ein Ankommen bei dir selber, ein Ankommen bei dir selber schaffen, dich spüren schafft ein wirklich die Erfahrungen auch wieder zu integrieren, daraus zu lernen und dann mit verkörperter Weisheit nach außen zu treten. Das ist also ganz, ganz, ganz wichtig und auch wichtig für Sechs-Zweier-Profile ist nicht, das Gefühl zu haben, ständig in der Masse unterwegs sein zu müssen. Auch das wirst du mitkriegen zweier Linien. Die sehnen sich wahnsinnig so nach schönen Zweierbeziehungen. Ja, also nach der Seelenverwandtschaft. Da werden wir gleich auch in den Beziehungen hinkommen. Das sind sehr hohe Ideale drinnen, das heißt, die Zweierlinie, die will eher diese Qualität eines guten Gegenübers. Und die sechste Linie, die arbeitet mehr in Kleingruppen, also wo sie wirklich Menschen berühren kann, vertiefen kann. So Kreise, die zusammenkommen, die sind nicht so sehr zu viel für fremde Menschen gemacht. Das sind eher die fünfer Linien, die vor vielen fremden Menschen kein Problem haben, dort gut zu sein und zu performen und zu funktionieren. Aber die sechste Linie, da geht es wirklich um dieses Intimere auch noch. Ja, und das merkt man dann. Und das ist auch im Arbeitskontext ganz wichtig. Das heißt, das, was ich dir jetzt über Beziehungen erzähle, darfst du dir auch auf Arbeitsbeziehungen einmal ummodeln. Ja, denn grundsätzlich gilt für das Sechs-Zweier-Profil: Vertrauen ist für dich essenziell. Ja, das ist nichts, worüber man diskutieren kann oder sonstiges, sondern Sechs-Zweier-Profile. Die brauchen auch lange, um sich wirklich zu öffnen, dass sie vielleicht gesprächig sind und offen sind. Ja, und gerade wenn vielleicht ein Generator noch zum Sechs-Zweier-Profil dazugehört, dann ist da auch noch mehr Offenheit. Aber grundsätzlich und dieses tiefe Öffnen, dieses tiefe Vertrauen brauchen Sechser eher länger. Ja, und es kann sein, wenn das Vertrauen bricht, das auch sehr schnell Sie sich wieder verschließen und zumachen. Denn ein Sechser-Profil hat wahnsinnig hohe Ideale in Beziehungen. Die sind sehr idealistisch. Sechser-Linien haben einen wahnsinnigen Idealismus, der manchmal überhaupt nicht realistisch umsetzbar ist. Von deinem Gegenüber, von deinem Business Partner, von deinem Liebespartner, von deinen Geschwistern, was auch immer. Ja, das ist wahnsinnig schwer zu erfüllen. Und da ist es einfach so wichtig, hinzuschauen und zu erkennen wo bin ich wieder zu sehr im Idealismus statt im Realismus. Und auch da gerade in den ersten 30 Jahren die Phasen enden ja nicht. Ja, ist es so, dass oft die Beziehungen, die ersten Beziehungen unter 30, eher instabil sind, eher lehrreich sind, nicht ganz so lange dauern, viel Wechsel stattfindet, weil das halt einfach wirklich Lernpartnerschaften sind die stabileren Partnerschaften. Ja, die kommen später. Es gibt die Theorie im Human Design. Also ich sage es ganz bewusst so Es gibt eine Theorie, die besagt die große Liebe finden die sechs Linien grundsätzlich eher ab 50 und davor sind viele Lernpartnerschaften. Ich sage aber, es ist eine Theorie. Schau, ob du damit in Resonanz gehst, weil ich halte gar nichts davon, wenn du sagst Boah, nein, überhaupt nicht, fühle ich mich voll getriggert davon. Ich habe meine große Liebe jetzt schon gefunden. Dann ist es fein, dann ist das fein. Es ist nur eine Grundtheorie, die damals auch so von RA weitergegeben worden ist. Schau, was sie mit dir macht, was du machen möchtest. Aber grundsätzlich natürlich auch hier, wenn dich etwas betrifft. Wenn dich etwas trifft, dann betrifft es dich auch immer. Also auch da dürfen wir hinschauen. Genau. Was auch ganz wichtig ist, gerade in Beziehungen. Ja, da ist natürlich die Suche nach der Seelenverwandtschaft da. Da wird natürlich auch viel Reinprojiziert in die zweite Linie. Oh Gott, was der Partner nicht alles Tolles kann. Und auch da. Achtung, das werden vielleicht viele kennen, die mit einer sechsten Linie in einer Beziehung sind, in einer Partnerschaft sind oder zusammenarbeiten. Die haben auch so ein bisschen so eine Nicht-Selbst, wie soll ich sagen Emotion. Ja, das sechste Linien ganz oft sehr arrogant rüberkommen können. Sehr besserwisserisch, dass sie sich auf einen höheren Thron stellen als die anderen, glauben besser zu sein als die anderen. Zum einen hat das natürlich ganz viel mit ihren eigenen inneren idealistischen Ansprüchen an sich selber zu tun, wo sie das Gefühl haben, dem eh nie gerecht zu werden, immer das Gefühl zu haben, ich werde mir nicht gerecht, ich bin eh nie gut genug. Und das spiegeln sie dann auf ihr Umfeld. Das heißt, wie kann denn oder anders gesagt, wie kann denn eine Person, die selber nicht glaubt, gut genug zu sein von ihrem Gegenüber glauben, dass es könnte? Und das ist ganz wichtig. Ja, deswegen auch hier immer wieder ein Abgleich mit Idealismus und Realismus am Boden. Wieder zurückkommen, wieder vom Dach. Moment. Ja, in die dritte Linie sich ins Gefecht hauen, um einmal zu merken wie funktioniert Menschheit eigentlich? Also das ist auch ganz wichtig, weil das ist auch immer etwas, was ich ganz oft auch bei Kunden gehört habe in Beziehungen mit der Arroganz der sechsten Linie, dass man sich nicht wirklich gesehen und wertgeschätzt und angenommen fühlt. Das ist leider so ein Ding, da darf man sich vielleicht selber ein bisschen an die Nase nehmen. Ja, und ansonsten Was könnte ich dir empfehlen, so als kleinen Alltagstipp in deinen Beziehungen? Kommuniziere aktiv, wenn du einen Rückzugsbedarf hast, dein eigenes Tempo, deine Grenzen, wann du bereit bist, nach außen zu gehen und wann du das nicht bist. Ja, weil sonst kann das so schnell missverstanden

Beziehungen und Vertrauen im 6-2er-Profil

Julia Christine Hackl00:24:26

werden, dass man glaubt, der distanziert sich von mir, der ist desinteressiert, der ist arrogant, der sieht mich gar nicht, der wertschätzt mich gar nicht. Mit wem arbeite ich da eigentlich zusammen? Mit wem bin ich da eigentlich zusammen? Also all das kann immer wieder auftauchen. Deswegen ist es ganz wichtig, darüber auch zu sprechen. Und ich finde, so eine Arroganz hat ganz oft viel mehr mit dem eigenen Nicht-Selbst zu tun, dass man da einfach Nicht-Selbst Aspekt noch drinnen ist. Ja, und das ist, glaube ich, einmal grundsätzlich ganz, ganz wichtig, einmal hinzuschauen. Wenn du da vertiefen, da reinschauen und reinhören möchtest, wie andere Menschen dieses Profil leben. Wie gesagt, kostenfreie Erlebnisreise sei dabei, Du findest alles unten in den ShowNotes. Da kannst du mal ein Gefühl dafür kriegen, wie so ein Sechs-Zweier-Profil unterwegs ist. Oder du bist vielleicht auch bei unseren Q und A Calls dabei, die einmal im Monat stattfinden. Kostenfrei für alle, die beim Erlebniskongress dabei waren. Da ist auch ab und an unser Experte David Peters, der auch unser Experte in der Ausbildung ist. Ein Sechse-Zweier-Generator. Auch von ihm können wir sehr viel lernen, sehr viel beobachten. Es ist immer wieder ein riesen Geschenk und ja und wenn du unsere älteren Podcastfolgen kennst, dann hast du auch ganz oft unseren Thorsten gehört, der auch ein Sechs-Zweier-Generator ist. Also auch da wirst du merken. Lebt sich ganz viel und können wir ganz viel beobachten. Ansonsten teile auch gerne deine Erfahrungen, wie du dein eigenes Profil oder wenn du einen Partner, beste Freund etc. hast, so erlebst, was dir so auffällt. Denn ich glaube auch, neben dem, was ich jetzt hier so mit gesagt und mitgegeben habe und da könnte man natürlich noch 1000 Dinge mehr erzählen, ist es auch immer interessant Wie lebst du das eigentlich? Wie beobachtest du das? Was sind deine Erfahrungen? Teile das gerne In die Kommentare teilen wir immer auch gerne, auf, welches Profil du so Lust hast. Ja, und am Ende habe ich noch ein paar Reflexionsfragen für dich mitgebracht. Wenn du das Sechser-Profil hast, dann zücke jetzt gerne Stift und Zettel, damit du auch über die Folge hinaus für dich etwas mitnehmen kannst und dein Profil vertiefen kannst. Die erste Reflexionsfrage, die ich dir mitgebracht habe, ist Wo übergehe ich eigentlich meinen eigenen Rückzugsbedarf aus Angst, etwas zu verpassen oder nicht gesehen zu werden? Zweite Frage Wo zwinge ich mich immer wieder in die Sichtbarkeit und glaube gesehen zu werden, anstatt dass ich mich einfach rufen lasse vom Leben oder auch von den Menschen? Und die dritte Reflexionsfrage für heute ist Welche Lebensphase spiegelt sich gerade bei dir wider? Wie hast du sie gelebt und hast du sie wirklich intensiv gelebt? Was sind vielleicht auch gerade meine Herausforderungen und wo darf ich noch mehr in die Akzeptanz dieser Lebensphasen kommen? Ich wünsche dir dabei ganz viel Freude, in die Tiefe zu gehen, das zu vertiefen. Und wir hören und sehen uns nächste Woche zu wieder einer spannenden Folge. Schön, dass du da warst Und danke!

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