Keine Autorität für mentale Projektoren

03.04.2024 Episode #029 28 min

In dieser Episode des Human Design Creation Podcasts sprechen Thorsten und Julia über die sogenannte Keine Autorität der Projektoren im Human Design. Die Keine Autorität der mentalen Projektoren entsteht durch zwei oder maximal drei definierte Zentren im Kopfbereich, während die restlichen Zentren offen sind. Bei der Keinen Autorität erfolgt die Entscheidungsfindung durch das Hören auf den eigenen Körper und das Sprechen mit verschiedenen Menschen. Es ist wichtig, Ruhe und Rückzug zu haben, um die eigene Resonanz zu spüren. Der richtige Umgang mit der Keine Autorität erfordert, dass Projektoren sich selbst gut kennen und sich nicht mit den Energien und Meinungen anderer identifizieren. Sie sollten sich regelmäßig zurückziehen, auf sich selbst achten und ihre eigenen Grenzen erkennen.

Show Notes

Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Thorsten Wings00:00:01

Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast, wo es darum geht, mit Human Design in die eigene Kraft zu kommen, um das ideale Leben und gerne auch Business zu kreieren. In dieser Episode begrüßen sich wieder einmal die wundervolle Julia Christine Hackl.

Julia Christine Hackl00:00:15

Hallo und schön, dass du da bist.

Thorsten Wings00:00:17

Und Thorsten Wings Das bin ich ja. In dieser Episode sprechen wir über etwas sehr Seltenes, nämlich über eine Autorität, die ausschließlich Projektoren haben können, nämlich die keine Autorität oder manche sagen, die ohne Autorität, also der Mensch der Projektor ohne Autorität. Es gibt aber auch noch den Begriff mentaler Autorität und neuerdings auch die geistig projizierende Autorität. Liebe Julia, das klingt ja schon sehr, sehr kompliziert. Wie ist das, wenn wir ins Chart blicken? Wie entsteht diese Autorität?

Entstehung der Autorität

Thorsten Wings00:00:54

Ist das auch kompliziert oder ist das einfacher?

Julia Christine Hackl00:00:57

Oh, das ist auf jeden Fall einfacher, die Begrifflichkeit. Oder wenn man halt dann so sein Chart auswertet und dann steht da ohne, dann sind die meistens so, warum habe ich keine, Aber ihr habt eine. Und selbst alle Begrifflichkeiten, die wir jetzt hier aufgezählt haben, glaube ich, kommen dem gar nicht zu Recht. Da werde ich nachher auch drauf eingehen. Aber wie entsteht das? Das ist relativ simpel. Also mentale Projektoren mit dieser Autorität haben entweder zwei oder maximal drei Zentren definiert, und zwar nur im Kopfbereich. Also entweder ist es Krone und Ajna oder Ajna und Kehle oder alle drei, aber es ist sozusagen der ganze Körper ist offen bzw undefiniert und frei und nur zwei bis maximal drei Zentren sind wirklich definiert, die diese Aura bestimmen.

Thorsten Wings00:01:41

Jetzt sage ich mal so ganz salopp die Autorität ist ja dafür da, um mir zu zeigen, zu sagen, wie ich Entscheidungen treffe. Genau. Und wenn du jetzt sagst, ausschließlich im oberen Bereich dürfen Zentren definiert sein und im kompletten Körper sollen sie offen sein, heißt das doch eigentlich, dass die Entscheidungen nach Human Design aus dem Körper kommen. Oder nicht aus dem Kopf kommen.

Julia Christine Hackl00:02:07

Genau. Also es ist so, dass man im Human Design. Das ist genau das, was ich eben vorher meinte, dass eigentlich jede Begrifflichkeit gar nicht das sagt, worum es eigentlich wirklich geht, weil ja Human Design immer predigt. Nicht aus dem Verstand die Entscheidungen zu treffen, das ist ein gesellschaftliches Konstrukt und das sollten wir nicht machen. Und das ist einfach. Es sind dann oft Fehlentscheidungen, wenn Entscheidungen klug sein sollten, so in der Art und Weise oder wenn wir glauben, sie machen Sinn. Und genauso ist es halt auch bei mentalen Projektoren. Der Fokus liegt jetzt hier nicht auf die definierten Zentren per se, wie es eben so oft ist. Wenn das Emotionszentrum definiert ist, dann ist es eine Autorität, sondern hier liegt es eigentlich wirklich in dieser Offenheit, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Ja, die Aufgabe dieser mentalen Projektoren ist natürlich auch diese mentale Stärke und diese mentale Sicherheit und diese mentale Sicherheit, diese Führung auch zu liefern und zu leisten. Aber diese Offenheit, die Sie haben in ihren Zentren und das sind sicher sechs, sieben Zentren, die offen sind, ja, darüber ist eigentlich diese, diese Art der Entscheidungsfindung relevant. Und das ist jetzt ganz spannend, weil ein

Relevanz der Offenheit für Entscheidungsfindung

Julia Christine Hackl00:03:12

mentaler Projektor ja, theoretisch, wenn wir jetzt so viel Offenheit haben, ja einem Reflektor, der ganz offen ist, sehr ähnlich kommt. Und so ist es halt bei dieser Autorität auch, dass eine Entscheidungsfindung Zeit braucht aufgrund dieser Offenheit. Und das ist wichtig. Das heißt, wenn ein mentaler Projektor mit seiner wie auch immer wir sie nennen wollen Autorität, also es gibt viele Möglichkeiten, gehe mit dem, womit du in Resonanz gehst, eine Entscheidung trifft, dann braucht sie Zeit. Es braucht diese Offenheit und es braucht sehr wohl diese Verbindung zwischen also Herz und Hirn sagt man ja so Kopf und Körper. Also ja, dein Verstand trifft am Ende irgendwo diese Entscheidung, weil du natürlich da definiert bist, aber nur, weil du mit unterschiedlichen Menschen gesprochen hast und unterschiedlich oft ein Gefühl für etwas gefunden hast im Körper. Das heißt, dein Körper reagiert auf deine eigene, auf deine eigenen Worte, auf deine eigene Sprache, wie du etwas gesagt hast mit den unterschiedlichsten Menschen, Weil wir haben ja hier wieder dieses offene Center, das ist hundertProzentig da bei mentalen Projektoren und das heißt, du bist natürlich sehr beeinflussbar, auch bei anderen Menschen. Mit wem redest du da und wie deine Entscheidung trifft oder wie du sie dann triffst.

Einfluss von Gesprächen auf Entscheidungen

Julia Christine Hackl00:04:27

Und deswegen sagt man ja auch immer sprich mit vielen unterschiedlichen Menschen um und und und bespricht es auch gerne öfters. Also zum Beispiel jetzt aus eigener Erfahrung. Meine Mama oder auch meine beste Freundin sind mentale Projektoren und die müssen ganz oft über das gleiche Thema immer wieder reden. Und ich ertappe mich selber, dass ich dann oft so sage Ja, das hast du mir schon viermal erzählt. Bis ich aber verstehe, sie ist ja noch immer Entscheidungsfindungsprozess und hat vielleicht jetzt durch viermal Drüberreden schon wieder bekommen. Okay, das ist eher richtig und da geht es in die Richtung und aus der Richtung bespreche ich das jetzt noch mal aus einer anderen Perspektive. Was macht das mit mir, Wie fühlt sich das im Körper an? Und dann dadurch diese Entscheidung dann einfach auch zu treffen, also per se nicht aus To Do listen, oder es wäre eine kluge Entscheidung aus dem Verstand, wie wir es kennen, sondern natürlich, wie fühlt sich das an, wenn ich oft genug darüber gesprochen habe und mich dabei auch gehört habe in diesem Sprechen mit unterschiedlichen Menschen und nicht, weil sie jetzt Ratschläge brauchen von anderen oder Meinungen, sondern nur um sich selbst zu hören. Also ich sage oft so Hey Soundboard zu mein Gegenüber kannst du ein Soundboard sein, der mir nur zuhört, aber natürlich auch um die unterschiedlichen Blickwinkel mitzunehmen, ohne auf einen Blickwinkel sofort eine Entscheidung zu treffen, sondern damit noch mal zu gehen. Also das ist ganz wichtig. Da braucht es einfach Zeit und Gespräche und Soundboards.

Dauer der Entscheidungsfindung

Thorsten Wings00:05:54

Jetzt wird ja sicherlich nicht jede Entscheidung gleich lang dauern. Also es wird eine Entscheidung geben, da braucht es dann vielleicht viermal mit derselben Person über dasselbe zu sprechen. Und bei anderen Entscheidungen brauche ich vielleicht auch mal gar nicht mit jemandem zu sprechen. Wie fühlt sich das an, wenn die Entscheidung klar ist? Wenn sie reif ist, möchte ich vielleicht mal sagen, wenn sie noch nicht reif ist.

Julia Christine Hackl00:06:18

Ja, Ja. Also ich bin ja per se kein mentaler Projektor. Ich kann jetzt wirklich nur aus der Erfahrung und aus der Theorie sprechen. Ich weiß aber, wie das halt ist mit definierten Verstand. Und wenn wir jetzt von den bewussten Zentren ausgehen und mein bewusstes Design wäre ein mentaler Projektor, kann ich da, glaube ich schon relativ viel dazu sagen. Also ich glaube, es geht wirklich darum, dass in sich jedes Mal, wenn wir darüber sprechen, sei das mit mir, mit anderen, mit den gleichen, dass in dir mit jedem Gespräch eine gewisse Sicherheit entsteht. Also so im Körper, so ein stabiler, eine Stabilität, vielleicht auch so ein gewisses Fundament, wo man merkt, okay, jedes Mal, wenn

Körperliche Sicherheit und mentale Führung

Julia Christine Hackl00:06:57

ich darüber gesprochen habe, habe ich wieder mehr Klarheit und es ist so wie es Würdest du in dir diesen Ball immer runder formen, also wie einen Diamanten schleifen? Am Anfang ist es nur ein Stück irgendwas und jedes Mal, wenn du schreibst, also jedes Mal, wenn du darüber sprichst, jedes Mal, wenn eine eine Resonanz in deinem Körper durch dein Sprechen entsteht, ist dieser Schliff klarer und es wird immer eine Spur klarer, bis du ihn dir dann auf einmal erkennst. Okay, das ist es einfach so dieses Ich habe jetzt genug drüber gesprochen, ich habe genug gefühlt. Ja, ich habe genug Resonanz in meinem System, das so eine körperliche Sicherheit ist und damit auch dann automatisch im mentalen, auf der mentalen Ebene diese Sicherheit da ist. Und man darf ja nicht vergessen, wann ist der Verstand sicher bzw unser Verstand per se jetzt aus rein menschlichen Konstrukten. Der braucht ja Wiederholungen um sich sicher zu fühlen. Und genauso wie ich sagt, der Verstand ist ja nicht gegen dich, nur er wird immer den sichersten Weg wählen und die Komfortzone sitzt einfach auch mal in unserem Verstand. Ja. Das heißt, dein Verstand will dich ja nur sicher haben. Und bei den mentalen Projektoren, die hat ihre Stärke und ihre stabile Energie oben im Kopf haben, braucht es diese Wiederholung, damit in dem Verstand diese Sicherheit generiert werden kann. Und diese Sicherheit dann aus dem Körper, dieses gute Gefühl aus dem Körper und diese Sicherheit aus dem Verstand sich anfühlt wie ganz vertraut, weil das automatisch, wenn wir aus diesen neurowissenschaftlichen und diesen Human Design Aspekten das einfach sozusagen zusammenkommt und so fühlt sich dann einfach an, so vertraut und sicher und ja, also da habe ich jetzt viel Zeit schon investiert, das nehme ich jetzt sozusagen mit, das ist klar, das entsteht dann daraus.

Thorsten Wings00:08:34

Mhm. Das bedeutet, da findet ja wirklich, dass das Gespräch statt über das jeweilige Thema, wo ich die Entscheidung treffen möchte.

Kommunikation und Austausch

Thorsten Wings00:08:44

Und es gibt im Human Design ja diesen Aspekt, dass wenn ich zum Beispiel in ein Cafe gehe, alleine dadurch, dass die anderen Menschen mit ihren Designs da sind und die sich verbinden, dass ich dann eben andere Gedanken etc. haben werde. Hilft das jemandem mit der offenen oder mentalen Autorität auch schon weiter? Oder muss es wirklich das Sprechen sein?

Julia Christine Hackl00:09:07

Genau. Also es geht wirklich auch um diese Kommunikation und dieses Beispiel, was du genannt hast mit ich setze mich in ein Cafe und Energie anzuzapfen mache ich nicht für Entscheidungsfindungen, weil deine Entscheidungsfindung in dir veranlagt ist und unabhängig von außen ist, sondern wir Projektoren machen das, weil wir alle ein offenes Sakral haben und uns denken Gott brauche ich Energie für das Projekt und dann zapfe ich mir das sakral an, weil ja 80 % um mich im Durchschnitt ähm sakrale Typen sind. Und das heißt ich mache das ja mit dem, wo die Offenheit ist. Aber dadurch, dass ich ja eigentlich das, was bei mir stabil ist und die Entscheidungsfindung brauche, brauche ich Ruhe. Das heißt, mentale Projektoren brauchen diese Ruhe und diesen Rückzug, um das auch nochmals verarbeiten zu können und jeglicher zu viel Austausch mit anderen in ihnen ja nur das anklickt. Also man kann sich das jetzt vorstellen, zum Beispiel eine mentale Projektoren hat einen Partner mit emotionaler Autorität und ein Kind zum Beispiel mit Milz-Autorität. Und jetzt redet sie mit dem Kind und das Kind sagt Nee, geht gar nicht, macht es nicht und lasst es sein. Ja, zum Beispiel. Und dann geht dieser mentale Projektor mit. Okay, dann geht es aber auch darum, Warum denkst du so? Was sind deine Ansichten? Warum sagt deine Milz nein dazu? Und dann geht es darum, diese Perspektiven einzuholen, Dass dieser Blick weiter wird für diesen mentalen Projektor und aber nicht sofort sagt Die Milz hat nein gesagt und ich vertraue ihr jetzt, sondern damit zu gehen, aufzunehmen, zu besprechen. Und dann hat dieser Partner aber zum Beispiel vielleicht ein sakral und emotionale Autorität und er sagt Ja und dann macht das. Und am nächsten Tag sagt er Nein, mach es doch lieber nicht. Und dann Aber das könnte doch wirklich gut sein. Und für den mentalen Projektor ist es wichtig, aus dieser Energie wieder rauszugehen, damit er selbst nochmal reinfühlen kann. Abseits von seiner, von seinem Ego, seiner emotionalen Autorität und dem Definierten. Was macht es mit mir? Weil sehr wohl der mentale Projektor sich dessen bewusst sein muss. Der hat ja automatisch auch das Emotionszentrum definiert durch seinen Partner. Und wenn er die Ruhe nicht hat, ihn trifft, trifft er jetzt Entscheidungen aus einem nicht selbst definierten. Emotionszentrum und das kann echt böse enden. Das heißt, diesen Rückzug und diese Ruhe zu nehmen, um nochmal die eigene Resonanz in seinen eigenen Worten und die Perspektiven aufzunehmen, das ist wichtig. Als plakatives Beispiel.

Thorsten Wings00:11:27

Ja, okay. Ja, sehr spannend.

Wenn Designs sich verbinden

Thorsten Wings00:11:29

Und das ist ja genau das, das eben im Human Design so viele Facetten sind. Und dann denkt man schnell Ah, ist es das eben mit dieser verbundenen Energie. Aber es ist offensichtlich nicht. Wobei ich sagen muss, diese verbundene Energie ist halt eine ganz, ganz zauberhafte Sache. Und da habe ich gerade einfach den Impuls, einen kleinen Sidestep zu machen, denn ich glaube, gestern war es da, da durfte ich das mal wieder ganz, ganz doll spüren. Ich habe einen Text für eine Landingpage geschrieben und es ist dann manchmal so, dass ich an den Punkt kommen, wo das sehr schwer wird. Und da habe ich mich dann in den letzten Monaten einfach durchgequält. Und diesmal habe ich mir gesagt Nee, wir integrieren ja hier immer mehr Leichtigkeit, wir machen einfach einen Call und dann schreibe ich weiter. Und in dem Moment, wo du in diesem Call drin warst, ist es einfach direkt geflossen, nur schon durch die Energie, die sich vermischt.

Julia Christine Hackl00:12:14

Das war wirklich witzig, weil du gesagt hast Ja, ich brauche dich und will dich da fragen und du fragst mich irgendwas. Und das war so ein Zerdenken und ich dachte so Oh Gott, ich habe einen Knoten im Kopf, aber du bist auf einmal so voll geflossen. Ich dachte, so was mache ich hier, bis mir eingefallen ist. Ah ja, das ist einfach mein definierten Kopf an, ich muss eigentlich gar nichts tun. Das war auch super ungewöhnlich für mich, weil ich dachte so, ich muss ja jetzt denken, aber voll der Knopf im Kopf, Ja, oder der Knoten und dann Du schreibst nicht? Dachte ich so ja, okay, so geht das auch. Also da darf wirklich Leichtigkeit da sein. Es ist so witzig.

Thorsten Wings00:12:46

Ja, und jetzt könnte man sich die Frage stellen Warum erzähle ich das hier? Welche Verbindung hat das? Und wenn man genau hinschaut, hat das eine Verbindung, denn wir sprechen ja jetzt hier über die mentale bzw keine Autorität, die nur ein Projektor haben kann. Das, woran ich eben da gearbeitet habe, ist etwas, was mich total erfüllt, mich total

Julias Herzensprojekt und Ankündigung

Thorsten Wings00:13:12

glücklich macht, weil ich sehe, dass du, liebe Julia, gerade ja dein bisher größtes Herzensprojekt umsetzt. Und lieber Zuhörer, das ist etwas von der wundervollen Projektor von Julia für euch wundervolle Projektoren da draußen. Etwas, wo es darum geht, dass ihr. Ich möchte nicht zu viel verraten, dass ihr eure ganz, ganz besondere Magie in euer Leben holt. Und ich kann so viel schon sagen, weil wir haben gerade schon die nächste Podcast Episode geplant. Die nächste Episode die rauskommt, das heißt in zwei Wochen bzw vermutlich, wenn du diese Episode hörst, gibt es die schon, dann die nächste Episode. Da werden wir etwas ganz, ganz, ganz, ganz Großartiges nicht nur ankündigen, sondern im Grunde genommen veröffentlichen. Und das ist etwas, wo ich sehen durfte, wie Julia so sehr anfängt zu leuchten wie noch nie zuvor.

Julia Christine Hackl00:14:08

Ja, ja. Und jetzt denkt sich jeder so Oh mein Gott, ich muss noch warten auf eine Podcast Episode. Warum?

Thorsten Wings00:14:17

Ja also insofern kann ich dich nur einladen. Hört ihr die nächste Episode an? Das wird richtig cool. Und jetzt lass uns wieder ins Thema einsteigen. Die keine Autorität. Ja, der Schatten davon.

Das Nicht-Selbst

Thorsten Wings00:14:27

Das Nicht-Selbst. Wie sieht das aus?

Julia Christine Hackl00:14:31

Ja, also es kann sogar zwei Ebenen geben. Ja, Zum einen das Nicht-Selbst. Natürlich in der Offenheit. Ja. Das heißt, dein ganzer Körper, dein ganzes System ist offen. Und wenn du dieses Geschenk hinter dieser Offenheit sozusagen noch nicht greifen konntest oder in dein Leben holen konntest, dann zeigt sich, dass das halt so, dass du sehr beeinflussbar vom Außen bist, ja, und du wirklich alle Energien von außen aufnimmst und sie zu deiner eigenen machst. Und das heißt, das kann abseits der Kinder, je nachdem ob sie definiert ist oder nicht, alles sein von falscher Energie, falscher Intuition, falschem Stressempfinden, falschem Arbeitsempfinden, falschen, also falschen, aber nicht deinen eigenen Emotionen, deiner Art, dich beweisen zu müssen. Also ich weiß aus aus praxisnahem Beispiel, wie das ausschaut, wenn ein mentaler Projektor wirklich das abnormalste Arbeitstier ist, sich also herum leistet und tut und schafft und macht, weil da sagt der Körper und rebelliert massivst Ja, ähm und man geht noch eine Spitze drüber, weil wir dürfen ja eins nicht vergessen In jeder Offenheit liegt ja nicht nur das Empfangen, sondern das Verstärken. Und jetzt überleg dir mal, dass diese ganzen Motor Zentren, die da frei liegen und auch als ein Druckzentrum unten, wenn es freiliegt das Motorzentrum also den die Wurzel, wenn das noch mal massivst verstärkt wird aber aus einem Fass ohne Boden. Also das ist schlimmer als jeder iMac, den du dir vorstellen kannst. Das schlimmste Workaholic, den du dir vorstellen kannst, aber halt nicht aus seiner Authentizität heraus. Und das endet richtig schief, wenn das zu lange aufrechterhalten wird. Da kann ich viel Beobachtung eigentlich teilen. Ich kenne das sehr gut von vielen in meiner Umgebung auch und das ist mal so dieses körperliche Nicht-Selbst Ja, wenn diese Abgrenzung und dieser Rückzug und dieses Verstehen, was ist meins und was gehört den anderen nicht stattfindet, was auch? Dort finden kann, ist natürlich das Nicht-Selbst in den definierten Zentren, weil es kann extrem frustrierend, wenn du in dieser höher schneller, weiter Gesellschaft merkst, du tickst komplett anders und du kannst vielleicht gar nicht so mithalten. Und weil definierter ein definierter Kopfbereich Ja, ist ja auch für die Menschen da, um mentale Sicherheit zu geben. Ja und Klarheit und Ausrichtung auf dieser Ebene. Es kann aber auch nicht richtig ausgelegt oder mit einem schönen Prise Verbitterung. Also so richtig, so versalzenes Essen meine ich jetzt. Prise Verbitterung. Ja, kann das wirklich zu mentaler Manipulation führen? Oder auch jemanden mental sowas von fertig zu machen, dass du abseits von allem bist, was wofür du eigentlich da bist, Weil du selbst nicht mehr erkennst, dass du nur noch negativ denkst, nur noch Drama in deinem Verstand kreiierst, alles schlecht ist. Dankbarkeit existiert nicht. Das Leben ist so gegen dich. Ja, das so eine tiefe Verbitterung stattfindet, dass die mental in den anderen auch eindringt und dann fühlt sich gefühlt jeder um dich herum einfach nur noch richtig schlecht. Und das sind diese zwei Nicht-Selbst Ebenen. Also da ist eine Power dahinter, hinter mentalen Projektoren, die sie selbst gar nicht wissen, ins Gute, aber auch wirklich ins nicht so Gute. Und dessen müssen wir uns sehr, sehr, sehr bewusst werden.

Thorsten Wings00:17:50

Jetzt hast du, während du das erklärt hast, noch eine allgemeine Sache, kurz gesagt, die ich ganz interessant finde, die ich ehrlich gesagt noch nie in dem Zusammenhang oder allgemein gehört habe. Du hast gesagt, Offenheit sorgt nicht nur dafür, dass man empfängt, sondern auch verstärkt. Ich glaube, dass man deine Worte. Genau das ist es, wenn ich in einem Zentrum offen bin und es ist wer anders neben mir, der es definiert hat, dann verstärkt. Erklär mal, wie du das meinst, was da passiert anhand unseres Beispiels.

Julia Christine Hackl00:18:19

Du bist emotional definiert und ich kann zum Beispiel, wenn ich mit mir alleine bin, einen absolut neutralen emotionalen Status aufrechterhalten, Also sowas wie wir Zufriedenheit und Gelassenheit betiteln. Alles. Und wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin, weil ich aber auch zusätzlich natürlich in meinem offenen Egozentrum viele Tore habe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich emotional definiert werde, einfach bei 90 %. Und ich kann Menschen emotional begeistern und mitreißen, weil ich ja diese Emotion von den anderen aufnehme und verstärke. Und deswegen glauben so viele Menschen, ich bin emotional definiert, aber ich bin einfach nur offen und mit all meinen Toren, die ich dort besitze, so empfänglich, dass ich es immer wieder nach verstärkt nach außen tragen kann.

Thorsten Wings00:19:02

Sehr spannend. Sehr, sehr spannend. Schön, das mal gelernt zu haben. Hast du was Neues gelernt?

Julia Christine Hackl00:19:09

Hast Ja.

Thorsten Wings00:19:11

Wieder einmal. Wie jedes Mal. Okay, gehen wir wieder zurück zu der keinen Autorität. Ja, Du hast jetzt sehr, sehr schön erklärt, wie das Nicht-Selbst funktioniert auf diesen zwei Ebenen. Ja, und jetzt lass uns mal die Brücke da raus

Der richtige Umgang mit der Keine Autorität

Thorsten Wings00:19:24

bauen. Wie lerne ich den richtigen Umgang mit der keinen Autorität? Wie ist der richtige Umgang damit?

Julia Christine Hackl00:19:33

Ja, aber ich glaube, als allererstes ist wichtig, dass du dich traust zu kommunizieren und dass du dich mitteilst, aber nie identifizierst mit dem vom Außen. Du darfst auch lernen Was bist du und was bist du nicht. Wenn du nämlich erkennst, dass in dir so ein Antrieb, eine Wettbewerbsfähigkeit, ein Druck, ein Stress oder oder so ein Workaholic Modus einschaltet, dann darfst du allein schon mal lernen. Ups, das ist das Nicht-Selbst des offenen Zentrums. Also damit darfst du dich mal als allererstes auseinandersetzen, weil das zu erkennen ist wesentlich für dich, um zu wissen, wer bist du nicht. Und alles, was übrig bleibt, erklärt dir, wer du bist. Okay. Ganz wichtig. Rückzug und immer wieder für dich sein ist so wichtig, weil du nimmst im Körper alles auf. Und ich kenne ganz viele mentale Projektoren, die sehr viel Körper und Heilarbeit machen, ja, die ganz viel über Massagen oder ähnliches gehen, weil sie ja natürlich sofort spüren, was ist das körperliche Thema in bei meinem Gegenüber. Also ich glaube, dass da ganz viel große Heilarbeit geleistet werden kann in dieser Offenheit. Aber natürlich, wenn wir das Business technisch machen, können mentale Projektoren extrem gut unterscheiden. Das ist der andere, weil wir ja den Fokus darauf legen. Wenn wir unbewusst unterwegs sind, wissen wir es irgendwo halt nicht mehr. Aber auch wieder da. Was das Wichtigste ist, ist natürlich Clearings. Reinige dein System, reinige deinen Körper von Fremdenergien, habe dich immer wieder gut safe, arbeite mit allen Hilfsmitteln, die du findest, von Frequenzen, Ölen, Edelsteinen. Das ist so wichtig, weil du bist mega empfänglich körperlich und darfst das sehr, sehr, sehr gut auf dich aufpassen. Ganz ganz wichtig und dann auch zu erkennen Deine Gabe liegt natürlich auch in den definierten Zentren. Was sind denn deine Tore im Ajna, in der Krone? Was sind deine Kanäle und was ist die Art und Weise, die du dann natürlich diesen Menschen auch vermitteln kannst? Und da bleibt dran. Ja, also du hast eben diese zwei Ebenen sowie eben diese Körperebene und diese mentale Ebene. Und so wie sie sich im Nicht-Selbst ausdrücken, kannst du damit sehr vielen Menschen helfen. Nur wenn du lernst, verdammt gut bei dir zu bleiben und das heißt auch wirklich für dich zu sein und für dich ist auch der Aspekt von alleine schlafen, ein eigenes Schlafzimmer haben Noch viel wichtiger als vielleicht für die Powerprojektoren, die sehr, sehr viele andere Zentren definiert haben. Weil du brauchst diese natürliche Reinigung in deinem System auf den unterschiedlichsten Ebenen, um wirklich dann in diese Kraft auch kommen zu können.

Thorsten Wings00:22:06

Hm. Ja, sehr spannend. Und wie so oft zum Ende.

Das Geschenk der Keine Autorität für die Welt

Thorsten Wings00:22:11

Was ist das Geschenk für die Welt der keinen Autorität.

Julia Christine Hackl00:22:16

Der keinen Autorität Also natürlich, weil das ja ein Projektor, eine Projektor Autorität ist, kann man das so schön zusammen tun? Und du bist grundsätzlich schon mal ein Geschenk für diese Welt, um Menschen genau da zu helfen, also zum Beispiel wirklich in ihrem in ihren Körpersystemen zu helfen. Wegen deiner Offenheit. Ich weiß, dass ganz viele mentale Projektoren extrem empfänglich für energetische Arbeiten sind. Allein dass also allein das offene, undefinierte Sakral ist schon die Grundlage für für ganz viele Menschen, die energetisch arbeiten. Das ist ganz spannend, weil du ja Energien sehen und leiten und führen kannst durch die Offenheit. Das ist zum Beispiel ganz spannend. Aber das heißt hier auch zu erkennen, dass das Du sehr vielen Menschen helfen kannst wegen der Offenheit und in diesem helfen, in diesen Ebenen aber trotzdem immer dieses Wissen und diese Weisheit und diese dieses Geistige mitbringst. Das heißt, wenn zum Beispiel jemand, wenn du mit dem Körper arbeitest oder energetisch, bin ich mir hundertProzentig sicher, kannst du das erklären? Kannst du das begründen? Hast du deine Meinungen? Hast du Inspirationen? Das heißt immer wieder auch zu wechseln in deinen Systemen zwischen diesen mentalen Sicherheiten, Fundamenten, die du hast? Ich bin mir sicher, es gibt 1000 Ausbildungen, 1000 Theorien, die in deinem Verstand sind, die nur gehört werden wollen. Natürlich auf Grundlage einer guten, korrekten Einladung. Ja, aber das heißt, da ist viel Wissen da. Und trotzdem diese Offenheit in deinem Körper und durch diese Offenheit, diese Weisheit, weil du hier empfangen kannst und vermitteln kannst. Und das ist so ein schönes Geschenk, das gelebt werden möchte. Aus der Ruhe heraus, aus der Entspannung heraus, aus deiner vollen Energie heraus. Und das ist ein wirklich sehr, sehr schönes Design, was oft viel zu wenig verstanden wird und meistens in Verbitterung endet.

Thorsten Wings00:24:06

Hmja. Prorektoren sind ja offensichtlich sowieso ein Geschenk für die Welt. Also es ist ja jeder ein Geschenk für die Welt, ganz klar. Aber Projektoren haben ja ihren Fokus auf auf Weisheit für die Allgemeinheit. Ja, da ist dieses Geschenk drin. Und wenn ich jetzt höre, dass bei dieser Autorität es so wichtig ist, so oft mit anderen zu sprechen, dann kommt in mir noch so die Idee auf, dass das Geschenk für die Welt vielleicht auch noch ist, dass diese Typen vor allen Dingen Entscheidungen treffen, die für viele stimmig sind.

Julia Christine Hackl00:24:39

Hm, auf jeden. Fall. Also diese, diese, diese. Deswegen dieses geistige Projizierende, wie es jetzt in diesem neuen Human Design theorien entsteht, hat ja auch diesen Aspekt. Was entsteht denn in dieser geistigen Projektion? Ja, also wo steht das? Und ich meine allein auch diese Anbindung nach oben, ja, wenn zum Beispiel auch eine Krone definiert ist, ist hoch faszinierend, dass man in der Tiefe zu erforschen, was das denn überhaupt bedeutet, weil dieses okkulte und dieses mystische Wissen haben wir hier oben sitzen. Ja, also das ist ja auch wieder super spannend, da einzutauchen und ich meine, wie du sagst, jeder Mensch ist ein riesen Geschenk für diese Welt und trotzdem sind diese Projektoren total noch nicht genug verstanden und gesehen worden, was wirklich in ihnen steckt. Und da darf es da, da sind wir jetzt dran. Da ist. Ja.

Thorsten Wings00:25:30

Es ist auch so schön. Ich ich spüre schon wieder anhand dessen, was du alles sagst, wie du es sagst, dass du a diese unglaubliche Erfahrung hast dadurch, dass du dich mit dir selbst so viel beschäftigt hast, dass du es einfach selbst gemeistert hast, dass du schon so, so so viele Projektoren begleitet hast Und. Ja, dass du aus deinem Herzen sprichst. Und das kann ich leider nur wieder sagen. Ich freue mich auf die nächste Episode.

Julia Christine Hackl00:25:57

Spoiler Spoiler Ich.

Thorsten Wings00:25:59

Freue mich auf die nächste Episode. Okay, gibt es jetzt zum Ende noch noch etwas, was du was du ja den Menschen, den Projektoren mit der keinen Authorität auf den Weg geben möchtest, so in zwei Sätze oder als Einladung formuliert. Vielleicht kann ich dich einladen, eine wundervolle Einladung für diese Menschen zum Abschluss der Episode auszusprechen.

Julia Christine Hackl00:26:23

Ich kann dir noch was verraten, was du nicht weißt Thorsten Projektor und dürfen sich gegenseitig einladen.

Thorsten Wings00:26:29

Dazu lade ich dich jetzt ein, lade sie ein.

Julia Christine Hackl00:26:32

Also ich glaube, das Wichtigste, was ich dir auf deinen Weg mitgeben möchte, aufgrund deiner wirklichen Offenheit und das ist der wichtigste Tipp, den ich dir wirklich ans Herz lege, ihn wirklich zu beherzigen, ist Wähle dein Umfeld sehr weise, weil du bist wirklich offen. Du bist wirklich empfänglich. Du bist aber auch sehr heilsam. Aber dein Umfeld, die Art und Weise, wie dein Umfeld umgeht, auch mit seinen eigenen Energien, die Meinungen, die Art zu arbeiten, zu leben. Diese Richtung, die jeder in deinem Umfeld einschlägt, wird dich auf irgendeine Art und Weise immer beeinflussen. Denn im Gegensatz zu Reflektoren hast du eben keine Lotus Aura, sondern du bist wahnsinnig empfänglich und eines der am höchstkonditionierbarsten Typen im Human Design. Also habe deine Umgebung sehr klar und habe lieber diesen einen richtig guten Freund als fünf oder zehn, die dich immer wieder nur verwirren und wohin treiben, wo du gar nicht hingehörst. Und wenn du das klar hast in deinem System und da wirklich mal ausmistest, ja dann kommst du auch dadurch schon viel leichter wieder in deine Energie.

Outro

Thorsten Wings00:27:45

Wundervolle Schlussworte, Liebste Julia, von Herzen, wie so oft sage ich dir Danke für diese wundervolle Episode. Danke, dass du dein Licht so scheinen lässt für die ganzen Projektoren und auch für die anderen natürlich. Aber es ist einfach. Gerade Projektoren leben gerade sehr viel Raum ein bei uns seit, ich glaube fünf Monaten. Ja, und es fühlt sich fantastisch an, diesen Raum ja damit füllen zu lassen. Also danke für diese Episode. Ich freue mich sehr auf die nächste. Und lieber Zuhörer, auch Dir danke ich von Herzen für deine Aufmerksamkeit, dass Du mit Human Design immer mehr in deine Kraft kommst, auch dein Licht mehr scheinen lässt, damit wir mit diesem wundervollen Schein, was wir alle haben, gemeinsam in die neue Welt gehen. Also alles Liebe und bis zur nächsten Episode.

Julia Christine Hackl00:28:30

Bis ganz bald.

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