Alte Muster lösen und frei werden I 50min Meditation

06.10.2026 Episode #112 57 min

Julia Hackl führt in eine geführte Meditation, die das Unterbewusstsein anspricht, um innere Blockaden zu lösen und neue Kraft zu schöpfen. Diese Session bietet einen Raum für Selbstreflexion und persönliche Transformation.

Show Notes

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Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Ich werde heute in diesem Podcast etwas machen, was ich zum allerersten Mal in diesem Podcast mache. Für viele von euch, die bei uns in der Ausbildung oder im Triple P sind, die haben da schon den einen oder anderen Vorgeschmack bekommen und konnten damit arbeiten. Für den Podcast ist es aber das erste Mal. Heute wird es nicht um Wissen gehen, heute wird es nicht um Ausrichtung und Planung und sonstige Themen gehen, sondern wir werden heute mit dem Unterbewusstsein arbeiten.

Warum wir das Unterbewusstsein erforschen

Julia Christine Hackl00:00:30

Wir werden mal eine Spur tiefer tauchen. Und warum ich das mache und was genau wir machen, das erzähle ich dir jetzt. Und dann würden wir auch direkt einmal rein starten. Das heißt, das ist heute wirklich eine Mitmach Session. Ich beobachte 2026. Ich beobachte das Leben, was um mich herum passiert. Aber ich beobachte auch, was gerade in mir und in meinem Leben so passiert. Und es gebe sehr viele Ausdrücke, um dieses Jahr zu beschreiben. Es ist wie ausgekaut und ausgespuckt. Ganz oft. Aber ich sehe vor allem, wie anstrengend dieses Jahr für viele von uns ist, wie herausfordernd es ist.

Die Herausforderungen des Jahres 2026

Julia Christine Hackl00:01:13

Ich habe in den letzten Jahren so oft dieses Wort verwendet. Wir müssen aus der Komfortzone raus. Ich habe das Gefühl, seit 2020 ist überhaupt niemand mehr in irgendeiner Komfortzone, sondern wir sind alle schon lange, lange weit von dieser Komfortzone entfernt. Ich lese in unserem Emailverlauf ganz oft, dass die Abwesenheitsnotizen Viele sind gerade froh, mal ausbrechen zu können, aus dem Alltag auf neue Gedanken zu kommen, sich zu sortieren, zu überlegen, wie möchte ich eigentlich, dass mein Leben weitergeht? Wie soll 2027 werden? Es sprengt sich eine Sache nach der anderen weg. Jede Form von Sicherheit, die wir geglaubt haben, entzieht sich jeglicher Kontrolle. Und man fragt sich ganz oft Was ist denn jetzt wirklich der nächste kluge Schritt? Wie darf das Ganze weitergehen? Es sind viele Sorgen im Feld. Es sind viele Ängste im Feld und ich glaube, dass es vielen von uns gerade mit immer wieder schönen Hochphasen, aber das viel ist gerade sehr schwer ist. Und man

Der goldene Käfig und seine Bedeutung

Julia Christine Hackl00:02:18

das Haus und meine dritte Linie lässt natürlich auch keine Krise aus. Ich habe sie alle gebucht wie ein All inclusive Buffet, die Pauschalreise meiner Seele. Und ich habe wirklich lange überlegt, was will ich heute in den Podcast bringen? Und ich habe. Es gibt so viele Themen, über die wir noch reden könnten und ich habe schon in den letzten Podcastfolgen gemerkt Ich will jetzt gerade nicht das nächste wissen, nicht die nächste Performance, nicht die nächste Optimierung. Ich will für einen kurzen Moment diesen Podcast hier nutzen. Für dich einen Safe Space zu errichten, einen Safe Space, den du in dir verankerst. Weil ich glaube, das ist es, was wir gerade brauchen. Ich glaube, diese diese Zeit ist so wild und so verrückt. Und sie rüttelt und schüttelt uns auf so vielen Ebenen durch und lässt uns so vieles hinterfragen, das ich dir heute nicht eine nächste Antwort mitgeben mag oder eine nächste Erklärung mitgeben mag, sondern ich möchte in dir wieder etwas aktivieren, das erkennt, das Tief geht, aber auch mal wieder etwas spürt, was vielleicht in den letzten Wochen und Monaten und Jahren schon so lange nicht mehr da war. Ich möchte mit dir eine tiefe Reise ins Unterbewusstsein machen, eine geführte Meditation und die wird ein bisschen länger dauern.

Anleitung zur Meditation und Vorbereitung

Julia Christine Hackl00:03:41

Ich habe dir in den letzten Stunden selbst geschrieben und bin sehr, sehr stolz darauf. Und das bedeutet, wenn du das jetzt beim Autofahren anhören solltest, bleibst du bitte entweder stehen oder verlegst sie auf später. Und dass du dir jetzt in den. In der nächsten Zeit mindestens eine halbe Stunde raus nimmst, dich einfach mal entspannt hinzusetzen und hinzulegen. Wir alle sind so im Tun und unsere To Do Listen sind ewig lang und haben gar kein Ende mehr. Und es gibt so viele Deadlines, die wir einhalten müssen und es gibt so viele Gedanken, die wir uns machen müssten. Und genau deswegen ist meine Bitte dir jetzt für dich diese Zeit zu nehmen, diese Zeit zu nehmen, dich einmal hier durchführen zu lassen, mal ganz kurz nichts zu tun. Vielleicht bist du auch Projektor und hast von der stillen Stunde gehört. Nutze sie gern dafür, wenn du sie noch nicht gemacht hast und lass einfach einmal los. Ich habe in den letzten Tagen und Wochen sehr viel darüber nachgedacht, was das für Veränderungen gerade hier sind und was hier eigentlich abgeht. Und für mich kam immer wieder so der Begriff des goldenen Käfigs. Wir haben uns alle einen ganz eigenen goldenen Käfig Gebaut, der wirklich schwer ist zu verlassen, weil er ist ja schön und er ist bequem. Und er war doch sicher. Und alles, was ich gelernt habe, wie das Leben funktioniert, ist doch in diesen Käfig gebaut. Und wir werden uns den einmal anschauen. Und ich habe das ganz intuitiv runtergeschrieben und möchte das jetzt mit dir teilen. Und vielleicht bist du es dir ja wert, dir jetzt diese Zeit zu nehmen und dir sie einzuräumen. Ähm, ja, mach es dir gemütlich. Ich lade dich in eine Entspannung ein, auch wenn du das Gefühl hast, es fällt dir schwer, wenn du jemand bist, der geführte Reisen schneller hören muss, um nicht immer wieder abzudriften, dann kannst du gerne hier unten bei diesem Rädchen die Geschwindigkeit erhöhen. Das geht auf YouTube auf jeden Fall auch sehr, sehr gut. Du musst mich nicht sehen. Ja, du kannst es einfach neben dich ablegen. Schau, dass du mich gut hörst. Perfekt wie ein Kopfhörer oder ein ruhiger Raum, wo du einfach von Nebengeräuschen nicht abgelenkt wirst. Gehen auch mal gerne aufs Klo, wenn du das musst. Ja. Und nimm dir jetzt Zeit und nimm dir Raum. Und es würde mich natürlich freuen, wenn dir die gut getan hat. Die Reise, die wir gleich machen, dass du es in die Kommentare schreibst oder dass du es einem Menschen schickst, wo du auch das Gefühl hast, das Leben kaut ihn immer wieder und spuckt ihn aus. Lass uns das teilen. Vielleicht tut es jemandem gut. Und das wäre so meine Hoffnung, dir das heute mitgeben zu können. Einfach mal ein bisschen was anderes. Mal abseits von all dem, was wir ja eh immer wieder tun, immer wieder optimieren, immer wieder schauen, was können wir noch alles tun. Heute musst du mal nichts tun. Und ich würde jetzt gern mit dir starten. Richtung Ende hin wird dann die Musik noch ein bisschen weiterlaufen. Und um zurückzukommen, werde ich dann einen Gong schlagen. Ich hoffe, dass man den ganz gut hört und dann weißt du, dass du zurückkommen kannst. Also, du darfst wirklich jetzt loslassen. Mach es dir so bequem. So bequem, dass dein Körper für eine ganze Weile gut unterstützt ist. Vielleicht möchtest du dich noch kurz warm anziehen oder eine Decke holen. Und vielleicht möchtest du noch etwas an deiner Position verändern. Deine Hände an einen angenehmen Platz legen, deine Füße, dein Gesäß noch mal in so einen richtigen Entspannungszustand bringen. Und lass jetzt deinen Blick ganz langsam durch den Raum wandern, in dem du sitzt. Und dann an einen Punkt kommen. Wurde, zur Ruhe kommen kannst, zu etwas, das du vielleicht auch gerne ansiehst. Und es darf auch die Wand sein. Und wenn es für dich passt, dann kannst du jetzt auch schon deine Augen schließen. Du kannst sie natürlich aber auch geöffnet lassen.

Beginn der geführten Reise ins Unterbewusstsein

Julia Christine Hackl00:08:11

Während dieser Reise bestimmst du dein Tempo und jedes Bild, das auftaucht, darf sich so verändern, dass es für dich stimmig ist. Und jederzeit kannst du dich auch bewegen in den Räumen, in denen wir dann gleich sein werden. Wenn du etwas schneller machen möchtest, wenn dich etwas ruft, dann geh dorthin. Und in dem Moment, auch wenn du abschweifst, ist es okay. Weil in dem Moment, wo es wieder wichtig ist, wirst du einsteigen und für die nächsten Minuten darfst du dir selbst nun deine volle Aufmerksamkeit schenken. Du atmest einfach ganz tief ein und aus. Und spüre die Stellen, an denen dein Körper jetzt Kontakt zum Boden, zum Sofa oder auch zum Sessel hat. Und vielleicht ist der Kontakt unter deinen Füßen ganz besonders deutlich wahrnehmbar kalt, warm, weich oder hart und auch unter deinem Becken und an deinem Rücken. Du wählst jetzt eine Stelle, die sich ganz angenehm in deinem Körper Anfühlt und bleib mit deiner Aufmerksamkeit nun dort einen Moment. Und während du weiter atmest, nimmst du wahr, wie du genau an dieser Stelle getragen wirst. Du kannst jetzt das ganze Gewicht, das du tagtäglich trägst, in einem Maß abgeben, das jetzt für dich gut ist. Und vielleicht spürst du dabei auch schon die ersten kleinen Veränderungen. Vielleicht braucht es auch noch etwas Zeit und das alles darf da sein. Dein Atem darf währenddessen in seinem ganz eigenen Rhythmus kommen und auch wieder gehen. Beobachte deine Einatmung. Und auch deine Ausatmung. Spüre die kleinen Bewegungen, die dabei entstehen. Genau dort, wo du sie wahrnimmst. Im Brustkorb, im Bauch oder auch einfach im Gesicht. Und lass nun deine Aufmerksamkeit zu deinem Gesicht wandern. Vielleicht können deine Stirn und die kleinen Muskeln um deine Augen herum jetzt etwas weicher werden. Deine Lippen dürfen locker aufeinander liegen und auch dein Kiefer darf eine ganz angenehme Position einnehmen. Spüre nun in deinen Nacken und auch in deine Schultern. Vielleicht gibt es dort eine kleine Bewegung, die wohltuend wäre. Erlaubst du dir? Und danach gehst du mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Armen bis hin zu deinen Händen. Und nimm wahr, wie deine Hände und deine Arme ganz locker und entspannt, gern auch ein bisschen schwer nach unten fallen und deine Hände eine angenehme Position haben. Nimm jetzt deinen Rücken wahr, deinen Bauch und auch dein Becken, aber ohne jetzt etwas verändern zu müssen. Wandere weiter durch deine Beine bis zu deinen Füßen. Dein Körper darf auf seine ganz eigene Weise jetzt im Hier und Jetzt ankommen. Vielleicht findest du jetzt auch eine kleine Stelle von Wohlbefinden. Das kann Wärme in deinen Händen sein, die Weichheit einer Decke oder auch den verlässlichen Kontakt zum Boden, zum Sessel oder worauf auch immer du dich gerade befindest. Lass dieses angenehme oder gerne auch neutrale Empfinden zu deinem persönlichen Bezugspunkt werden. Und immer wieder, wenn du es brauchst, kannst du in der ganzen Reise auch dorthin zurückkehren.

Der Garten als Ort der Heilung und Erkenntnis

Julia Christine Hackl00:13:17

Und während du jetzt weiter von deinem Körper getragen wirst, lass vor deinem inneren Auge einen Garten entstehen, einen Garten, in dem du dich unfassbar gerne aufhalten würdest. Vielleicht zeigt es sich als ein ganz klares Bild vor dir. Vielleicht aber auch eher als ein Gefühl oder eine leise Vorstellung. Du kannst diesen Garten jetzt auf deine ganz eigene Weise kennenlernen. Und in diesem Garten strahlt dir ein wunderschönes, warmes Licht entgegen. Es ist ganz weich und warm, und zwischen den Gräsern und Blättern spielen goldene Sonnenflecken ihr ganz eigenes Spiel. Vielleicht hörst du ein ruhiges Rascheln oder vielleicht auch irgendwo ein gleichmäßiges Fließen von Wasser. Hör genau hin. Was hörst du? Und während du ein und ausatmest, bemerkst du in der Luft einen Duft, den du ganz besonders magst. Vielleicht ein frisches Grün, vielleicht milde Blüten oder diese sonnenwarme Erde. Nimm ganz bewusst wahr. Und stell dir auch gerne vor, dass dieses Plätschern, dieses Fließen, was du gehört hast, dass das der sauberste und reinste Fluss ist, den du je gesehen hast, aus dem du, wenn du möchtest, auch gerne einen Schluck frisches Wasser trinken kannst. Spüre die für dich angenehme Temperatur und den ganz klaren Geschmack. Lass noch mal alle Einzelheiten. Alles, was dir auffällt, vor deinem inneren Auge entstehen. Vielleicht fühlst du es auch. So dass dieser Ort immer farbenfroher wird, immer lebendiger wird, immer größer und du tauchst immer mehr in diesen Garten ein. Du hast alle Zeit, dich jetzt umzusehen und du bemerkst, dass dieser Garten weiter reicht, als du ihn im ersten Moment überblicken kannst. Und während du dich an diesem ruhigen Platz umschaust. Und dich so gern auch noch mal umdrehst, nach oben, nach unten, in die Ferne schaust, entdeckst du dort hinten einen wunderschönen, prächtigen goldenen Raum. Dieser Raum ist von feinen Bögen umgeben. Sie sind handgearbeitet. Und das Licht lässt sie in einem warmen Honigton schimmern, in den unterschiedlichsten Goldgelb und Honigtönen. Und in diesen vielen Bögen, die dort gespannt sind, liegt ein weiches Nest. Alles darin ist dir vertraut. Es ist sorgfältig eingerichtet mit unfassbar viel Liebe und Erfahrungen. Du kannst ihn zunächst von außen betrachten und wenn es sich für dich stimmig anfühlt, kannst du allmählich die Perspektive Verändern und in diese Bögen, in diesen Raum hinein gehen. Und während du in diesem Raum stehst und dich

Der goldene Raum und die Federn

Julia Christine Hackl00:17:38

umschaust von all den Dingen, die dir so vertraut sind, schaust du auf dich herab. Du siehst wunderschöne Federn. Graziös, elegant, groß, kräftig. Und du erkennst, dass du ein wunderschöner, goldener Vogel bist. Deine Federn leuchten in den wunderschönsten Nuancen. Manche davon sind hell wie das Licht des Morgens und andere schimmern im tiefen Bernstein. Jede Bewegung, die du machst, um dich immer mehr zu betrachten, dich immer mehr zu sehen, lässt ganz neue Farben in dir und auf dir sichtbar werden. Lass dir Zeit, die Schönheit und die Lebendigkeit deines Gefieders wahrzunehmen. Spüre den Boden unter deinen Füßen, spüre, wie deine Flügel an deinem Körper ruhen. Vielleicht kannst du ihre Kraft schon erahnen. Die Beweglichkeit der Gelenke, die feinen Federn, die sich bei jedem kleinsten Luftzug regen. In dir liegt die Fähigkeit, dich zu entfalten, groß zu machen, frei zu sein. Und du blickst durch diese goldenen Bögen hinaus in den Garten, den du vorher so weit erkundet hast. Du siehst, wie ein Blatt sich im Wind dreht und dein Blick folgt seiner Bewegung. Dahinter liegt der freie Platz im Sonnenlicht, wo du vorher standest und irgendetwas in dir möchte wieder dorthin. Du beginnst, einen Flügel ganz langsam aufmachen zu wollen, ganz langsam, um zu spüren, wie viel Raum du eigentlich hast. Und dabei bemerkst du, dass deine Spannweite doch viel größer ist als du, als der Platz, den du dir bisher eigentlich eingerichtet hast. Du lässt also deinen Flügel wieder ruhen und du nimmst die Erkenntnis mit, ganz neutral, ohne sie zu bewerten. Vielleicht ist dir diese Erkenntnis vertraut, vielleicht ist sie auch ganz neu für dich. Ein Teil von dir möchte sich ausdehnen und groß machen, etwas Neues ausprobieren, Ehrlicher werden oder auch mehr von sich zeigen. Und ein anderer Teil hält an dem fest, was er kennt. Und beides darf für einen Moment sichtbar sein. Beides darf gleichzeitig existieren. Diese Sehnsucht nach Weite und der Wunsch nach Vertrautheit und Sicherheit. Beides darf da sein. Und nun siehst du dir den goldenen Bogen etwas genauer an du entdeckst darin feine Linien, ganz zarte Verästelungen, alles sorgfältig mit Hand gemacht, mit so viel Liebe, mit so viel Erinnerung und so viel Erfahrung. Und so viel Arbeit steckt darin. Und als du näher hinschaust und näherhin gehst, erkennst du etwas, das dir ganz vertraut ist. Denn dieser Käfig ist aus deinen ganz eigenen Federn gewoben. Der ganze Raum ist aus deinen eigenen goldenen Federn bedeckt, und du hast sie im Laufe deines Lebens gesammelt, hart gesammelt, mit so viel Liebe und zu einer Hülle verbunden.

Der Käfig aus eigenen Federn

Julia Christine Hackl00:21:53

Vielleicht begann es mit einer hilfreichen Gewohnheit oder mit dem Entschluss, der dir Orientierung gab, der dir Sicherheit gab mit deiner Rolle, in der du Anerkennung gefunden hast, mit einem Moment, wo du gesehen worden bist. Und Feder für Feder kam immer wieder etwas dazu. Aus deiner Fähigkeit, vielleicht vorauszudenken, entstand vielleicht der Wunsch, jeden nächsten Schritt schon zu kennen. Aus deiner Liebe zu anderen entstand die Gewohnheit, ihre Bedürfnisse zuerst zu erfüllen. Aus deiner Ausdauer heraus entstand eine Erwartung, immer weiter zu machen, und manches, das zunächst eine Möglichkeit war, wurde allmählich zu einer festen, stabilen Regel, die dir Sicherheit gab. Lass deinen Blick nun auf einer einzigen Feder ruhen, die dir einst einen Blick fällt. Auf eine Feder, die heute etwas für dich ganz Wichtiges bedeutet. Du brauchst dafür keine vergangene Situation aufzusuchen. Eine Sache aus deinem heutigen Alltag genügt. Welche Feder repräsentiert das? Vielleicht erkennst du, dass es um etwas geht, Um etwas, was du festhältst an einem bestimmten Ablauf, einen bestimmten Menschen und etwas, was du aufgebaut hast. Vielleicht ist es dieses Ja, das viel zu schnell über deine Lippen kommt. Vielleicht aber auch eine Entscheidung, die du immer wieder auf später schiebst. Oder vielleicht ist es eine Vorstellung davon, wie du sein müsstest. Welche Feder möchte dich heute kennenlernen? Nimm dir Zeit, sie kennenzulernen. Vielleicht hat sie ein Wort, ein Bild, ein Gefühl für dich mitgebracht. Und nimm wahr, was diese Feder für dich bewahren möchte. Vielleicht ist es Verlässlichkeit, Zugehörigkeit, Ruhe oder das Gefühl, vorbereitet zu sein, abgesichert zu sein. Und du darfst dieses Gefühl würdigen, mit voller Liebe und Akzeptanz. Es darf auch weiterhin einen Platz in deinem Leben haben. Und gleichzeitig darfst du dich aber auch fragen Wie könnte ich mir das heute auf eine Weise geben, die mir mehr Raum für mich lässt? Lass diese Frage einen Moment wirken. Wie könnte ich mir das heute auf eine Weise geben, die mir mehr Raum für mich lässt. Und alles, was jetzt kommt, darf da sein. Und auch wenn es still ist, ist diese Stille eine Antwort. Du spürst, wie sich draußen vor diesen goldenen Bögen die Luft bewegt. Das Leben, die Lebendigkeit, der Wind und all seine Elemente kommen ein erstes Mal zu dir, als sanfter Wind zwischen den Blättern, zwischen den Federn. Es streicht von außen über diese goldenen Bögen, über diesen Käfig, und an einer Stelle lockert sich das Geflecht und einige Federn verschieben sich. Zwischen ihnen entsteht eine kleine Öffnung. Ein warmer Luftzug erreicht dich und du riechst die Blüten des Gartens etwas deutlicher. Sofort möchtest du die Federn wieder an ihren gewohnten Platz bringen, die du so behutsam doch gerichtet hast. Und vielleicht hörst du in dir diese altbekannte Stimme, die sagt Ich hatte es mir doch gerade so eingerichtet. Es war doch alles so perfekt geplant, so gut durchdacht. Warum muss ich das jetzt verändern? Wieso kann es nicht einfach mal so bleiben? Und du darfst diesen Wunsch in dir nach Beständigkeit, nach Ruhe auch wirklich wahrnehmen? Nimm ihn wahr. Und auch wenn vielleicht jetzt Ärger dabei sein sollte oder Traurigkeit. Alles was du bemerkst, in jeder Intensität, wie auch immer er gerade da ist. Darf jetzt da sein. Und du beobachtest dies nur. Du bewertest es nicht. Es ist auch okay, wenn du diesem Ruf nachgibst, die Federn wieder ordnen zu wollen und das Vertraute herzustellen. Es ist okay für den Moment und zunächst fühlt sich das auch erleichternd an und gleichzeitig bleibt die Erinnerung an diese frische Brise, an diese Blumen, an diese Sonnenstrahlen. Etwas Zeit vergeht. Nun, du beobachtest weiter den Raum und das Leben kommt ein zweites Mal zu dir. Und dieses Mal bewegt der Wind einen größeren Teil dieses Geflechts. Einige Federn gleiten sanft zur Seite, einige auf den Boden. Es öffnet sich etwas. Doch dein Platz unter deinen Füßen bleibt fest, während sich vor dir eine weitere Öffnung zeigt und auftut. Du siehst einen größeren Teil des Gartens, den du bisher kaum bemerkt hast. Etwas ganz Neues zeigt sich dir und dort liegt ein breiter, ein breiterer und hellerer Weg vor dir. Dort. Daneben steht ein Baum mit den kräftigsten Essen, den du je gesehen hast. In den Himmel hervorheben. Und wieder ist dieser Impuls da, vielleicht etwas ordnen zu wollen, so wie es vorher war. Dass du deine Ruhe hast. Dass du loslassen kannst, dass du nicht wieder tun und machen müsstest, sondern einfach mal nur sein darfst. Und vielleicht ist dieser Gedanke dir auch bekannt. Dieser Gedanke, der immer wieder sagt. Kann es nicht einfach einmal so bleiben, wie ich es kenne? Wie ich einfach durchatmen kann und loslassen kann? Und während du vielleicht diese Federn wieder zusammenfügen möchtest, bemerkst du etwas Neues. Du bemerkst und spürst, wie viel Aufmerksamkeit und Energie du tagtäglich dafür aufwendet, das Gewohnte immer wieder herzustellen. Den gleichen Gedanken, die gleichen Bewegungen, immer wieder den gleichen Satz. Warum kann es nicht.

Der Weg zur Freiheit und Selbstentfaltung

Julia Christine Hackl00:29:47

Und du spürst die Bewegungen in deinen Flügeln, die währenddessen auf den Raum warten, sich entfalten zu können. Groß zu werden, mutig nach außen zu gehen. Und doch ist diese altbekannte Angst. Dieser altbekannte Gedanke da Was wäre wenn? Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Bin ich schon bereit? Aber du hältst einen Moment inne und fragst dich Wie wäre es, einen kleinen Teil dieser Kraft, die du immer wieder dazu verwendest? Die gleichen Sätze, die gleichen Gedanken, die gleichen Emotionen, die gleichen Sorgen und Ängste, die du fühlst und denkst. Wenn du nur einen kleinen Teil dieser Energie für das verwendest, was sich jetzt entfalten möchte, deine Flügel weiter auszubreiten, dir einfach mehr Raum zu geben für all das da draußen, ist zu entdecken, dich groß zu machen, groß zu werden. Und während du das fühlst, erlaubst du dir jetzt einen kurzen Augenblick wieder zu diesem ganz angenehmen, neutralen Bezugspunkt in deinem Körper zurückzukommen, wo du am Anfang deine Aufmerksamkeit hingeschickt hast? Vielleicht war es die Wärme deiner Hände, der Kontakt zur Unterlage, deine Füße am Boden. Lass dir Zeit, nochmal diesen vertrauten Halt, den du immer hast, wahrzunehmen und zugleich die Sehnsucht, etwas Neues kennenzulernen, zu fühlen. Beides darf existieren. Und du bestimmst, wie groß der nächste Schritt nun sein darf. Denn als das Leben ein drittes Mal zu dir kommt, ja, da hörst du dieses vertraute Rascheln der Blätter. Der Wind, der das Geflecht um dich herum berührt, die Federn, die sich bewegen. Du kennst es. Und vor dich öffnet sich ein weiterer Bogen, ein größerer zum Garten. Und dieses Mal schaust du genauer hin. Dieses Mal hast du eine Entscheidung getroffen, wie weit du bereit bist, deine Flügel zu spannen und auszudehnen. Du siehst die einzelnen Federn ihrer locker werdenden Verbindungen den Raum dazwischen. Du bemerkst ja, du könntest diese Öffnung wieder schließen. Es liegt in deiner Macht. Du hast die Energie, du hast die Kraft, Du hast die freie Entscheidungswahl. Und du bemerkst aber auch, frei entscheiden zu können, sie ebenso offen lassen zu können. Den Raum, der sich weiter vor dir öffnen mag. Und für einen kurzen Moment hältst du beide Möglichkeiten in dir. Halte sie in deinem ganz eigenen Körperraum. Und wenn du das jetzt fühlst, dann wandert dein Blick hinaus zu diesem hellen Weg, den wir vorhin schon gesehen haben. Deine Flügel fangen an, sich leicht zu bewegen und in dir entsteht eine Ahnung davon, was diese Öffnung für dich bedeuten könnte. Vielleicht hat sich dort, wo du nur eine unerwünschte Veränderung gesehen hast, auch eine weitere Möglichkeit gezeigt, wieder freier zu sein. Was würde es bedeuten, in deinem Leben hier und jetzt heute deine Flügel auszubreiten, dich groß zu machen und diesen gesamten Raum einzunehmen? Lass diese Erkenntnis auf diesem Weg, den du vor dir siehst, langsam näher kommen. Du darfst alles, was war, um dich herum würdigen. Würdige, was dir vertraut war. Schau dich noch einmal um. Schau dich um. Ja. Du hast so viel Energie hineingesteckt. So viel Liebe, so viel Kraft. Vielleicht auch so viel Tränen und so viel Mut. Und gleichzeitig erkennst du, dass jetzt etwas Neues Platz braucht. Der Wehmut, der vielleicht auftaucht von unten, der darf auch dabei sein. Du kannst ihn halten, während dein Blick sich weiter dem Garten und diesem Weg zuwendet. Diese Erkenntnis, diese Veränderung,

Der neue Weg und die Entscheidung

Julia Christine Hackl00:34:41

dieser Moment, wo du merkst, hier tut sich dieser eine Weg auf, der für mich bestimmt ist. Du darfst jetzt entdecken, was jetzt für dich möglich wird. Spüre, ob es Worte, Bilder, Gefühle, Farben sind. Etwas in dir bewegt sich immer weiter und währendes näher vom Weg an dich herankommt und diese Veränderung, die wirklich zu dir passt, spüren kannst, bewegst du weiter deine Flügel und merkst, dass du dieser Wunsch, frei zu sein, groß zu sein, dieser Wind bist, der sich immer wieder auftut und dieses Geflecht um dich herum lockert. Das, was in dir endlich Bewegung finden möchte, schafft es, diese Federn frei fliegen zu lassen. Dieses Geflecht, dieser Käfig weitet und breitet sich immer weiter aus. All diese Federn, die du ausgewählt hast, jede Qualität, jede Regel, jede Entscheidung, jede Liebe, all das fliegt mit dir immer weiter nach oben in den goldensten Farben, Bernsteinfarben, Honigfarben. Alles zugleich ist da deine Fürsorge, dein Verantwortungsgefühl, deine Beständigkeit, deine Fähigkeit, sich auf andere einzustellen. All das, was du die Jahre über immer und immer wieder liebevoll gebaut hast. Diese Qualitäten sind ein Teil von dir und sie umfliegen dich und wandern wieder zurück in dein gesamtes Geflecht, in deine Federn. Und deine Flügel werden immer größer und größer. Nichts war umsonst. All das, was vielleicht irgendwann eine Begrenzung ausgemacht hat, löst sich und wandert zurück in dein Geflecht. Du wirst größer, du wirst kräftiger, du fliegst immer weiter in die Höhe, weil du die Kraft wieder zu dir zurückholst. All das wandert zu dir zurück und es wird kräftiger. Es wird leichter, Du wirst höher und höher und du spürst diese feinen Strukturen, wie sie im Licht schimmern und dich weiter erheben. Und vielleicht möchtest du jetzt das eine oder andere Wort, während es zu dir zurück fließt, jetzt auch noch mal bewusst wahrnehmen. All das Was darfst du sein? Was brauchst du? Du darfst dir die Erlaubnis geben, gut genug zu sein, stark genug zu sein, dass nie irgendetwas umsonst war. Du darfst heute herausfinden, was zu dir passt. Und du willst jetzt die Worte, die sich für dich glaubwürdig und hilfreich anfühlen. Du willst die Bilder und die Farben, die jetzt entstehen. Und aus diesem goldenen Geflecht entsteht der bunte Paradiesvogel, der du sein möchtest. Lass jede einzelne Feder, die zu dir zurückgeht, jetzt diese ganzen neuen Farben und Möglichkeiten tragen. Und lass jetzt die Qualität jeder einzelnen Feder wieder Teil deines lebendigen Gefieders werden. Alles kommt zu dir zurück. Es wird wärmer, es wird leichter, es wird kraftvoller. Spüre es, wie es ist, diese Fürsorge nun für dich selbst zu haben. Die Wahlfreiheit, jeden Tag neu entscheiden zu können. Die Beständigkeit, die Beweglichkeit, die Kraft und die Stärke. Die Verantwortung, mit Raum für deine eigenen Bedürfnisse zu leben. Vielleicht verändert sich jetzt auch noch mal deine Haltung, vielleicht deine Höhe, vielleicht eine Breite. Dein Blick hebt sich immer weiter und deine Flügel finden immer weiter eine angenehme, ganz leichte Position für dich. Du richtest dich weiter aus und gibt dieser Bewegung, dieser Veränderung Zeit. Was möchte passieren? Wie willst du dich bewegen? Du schaust noch einmal um dich herum nach unten, wo damals dieser Käfig stand. Was hat sich verändert? Was darf noch zu dir zurückkommen? Und was davon darfst du jetzt zurücklassen? Blicke zurück Was darf integriert werden? Was darf zu dir zurückkommen? Du streckst dich immer weiter und du merkst, deine Flügelspannweite ist noch sehr viel größer, als du es überhaupt gedacht hast. Eine unendliche Größe. Und du erlaubst dir auch, mit den letzten Gelenken noch mal aufzumachen. Du öffnest sie so weit, wie es sich gut anfühlt und so weit, wie du auch ein bisschen Mut brauchst. Aber den hast du dir zurückgeholt. Vielleicht überrascht dich diese Spannweite. Vielleicht ist sie dir aber auch schon längst vertraut. Lass deinen Körper jetzt das noch mal auf seine ganz eigene Weise erleben. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Flügel. Vielleicht wollen auch deine Schultern noch mal etwas weiter werden deine Hände sich öffnen. Und atme. Jede Bewegung darf ab jetzt ganz freiwillig entstehen. Denn vor dir liegt der Weg in den Garten. In diesem Garten, den du jetzt aus einer ganz neuen Perspektive sehen kannst. Du bist über ihm, du erkennst Möglichkeiten. Du erkennst das, was sich wie ein Hindernis anfühlt. Das, das kleine Steine sind, die von hier oben gar nicht so groß sind. Du erkennst das Sonnenlicht, das dich immer wieder wärmt und trägt. Geleite hinüber. Schau dir all das von oben, von dieser Vogelperspektive an! Spüre diesen Übergang, wie du über all dem stehst, was dir vielleicht gestern vor einer Stunde noch Sorgen bereitet hat, Ängste bereitet hat. Du kennst dieses Licht auf deinem Gefieder. Die Luft, die dich jetzt von mehreren Seiten erreicht. Das Rascheln der Blätter. Die frische Luft. Das frische Grün. All das. Was riechst du? Vielleicht bemerkst du aber auch, dass du dich anders bewegen kannst. Ja, Du bist aus diesem vertrauten Rahmen herausgetreten. Aber du erkennst, was für Möglichkeiten sich vor dir auftun. Genieße den Moment. Überblicke einmal alles. Schau dich um. Halte inne. Finde einen neuen Platz, wo du dich stark und kräftig fühlst, wo du dich weiterhin ausbreiten kannst, wo du dich aber auch mal zur Ruhe kommen kannst. Wähle nun die Richtung und dem Ort, wo du wieder einen festen Boden unter deinen Füßen gewinnen magst. Wo zieht es dich hin? Du wirst langsamer. Du kommst an! Deine Flügel dürfen gerne weiter entfaltet bleiben oder auch mal ganz angenehm nach unten hängen. Und in dem Moment, wo du mal wieder tief durchatme, spürst du diese Lebendigkeit in deinem System, die du aktiviert hast, den Mut und auch deine Freude. Lass dieses Empfinden noch mal groß werden. Du musst nichts tun, damit das in dir Entfaltung finden darf.

Rückkehr in den Raum und Abschluss der Meditation

Julia Christine Hackl00:43:39

Und schau noch mal zurück an diesen Ort, an dem du so lange mit so viel Liebe versucht hast, alles sicher und gewohnt zu halten. Und du erkennst daneben den Garten und die vielen Wege, die durch ihn geführt haben. Du hast auch entdeckt, dass du etwas verändern kannst. Du kannst lockern, was fest geworden ist. Du kannst wählen, was du behalten möchtest. Du kannst mit deinen Fähigkeiten immer etwas Neues beginnen. Du erkennst, dass nie etwas umsonst war. Und während du zurückblickst und diese Lebendigkeit, diese Stärke, diese Farben in dir wieder wahrnimmst, darf jetzt ein Satz entstehen, der diese gesamte Erfahrung für dich ausdrückt. Vielleicht darf er lauten Ich darf immer neu wählen. Oder auch Ich gebe meinem Leben mehr Raum oder etwas, das jetzt nur du in diesen ganz eigenen, deinen ganz eigenen Worten sagen kannst. Welcher Satz taucht jetzt in dir auf? Und dieser Satz wandert jetzt über jede einzelne Feder in deinem Gefieder. Er verankert sich ganz leicht. Darf er sich in deinem Gefieder wohlfühlen? Du nimmst ihn dir mit. Wenn du jetzt auch möchtest, kannst du deine Hände zu einer Schale formen. Und diesen Satz dort einmal hineinlegen. Er ist dein Begleiter. Vielleicht gibt es aber auch eine andere Körperstelle, wo dieser Satz sich nun hineinlegen möchte. Und du verbindest jetzt diese Erfahrung, die du gemacht hast, mit diesem Satz in deinem Körper. Und immer wieder kannst du dir in diesem Körper, mit dieser Bewegung, an diesem Ort diesen Satz zurückholen. Und du verbindest diese ganze Freiheit, diese Kraft und auch diese Stärke. Das ist dein Ankerpunkt. Und richte nochmal deine volle Aufmerksamkeit auf diese diesen Satz, diese Hand und Körpergeste und lass ihn einmal groß werden. So richtig, richtig, richtig groß werden deine ganze Aufmerksamkeit vergrößert. Das stärkt es, nährt es. Du befindest dich immer noch in diesem Garten. Und du siehst unter dir so eine kleine kleine Pfütze. Und durch diese Pfütze kannst du in dein Leben sehen. In eine kleine. Wie so eine Wiese, eine Wahrsager, Pfütze oder Kugel Kannst du da einmal hindurch schauen und du erkennst dort eine ganz kleine, alltägliche Situation, die vielleicht immer wieder auftaucht oder vielleicht in den nächsten Tagen auf dich zukommen könnte. Eine kleine, überschaubare Situation oder eine neue Möglichkeit, wo du immer wieder das Gefühl hast, da nicht ganz frei wählen zu können, die vielleicht eine kleine Sorge oder eine kleine Angst mit sich bringt. Du siehst sie nur in diesem Spiegelbild des Wassers oder auch der Kugel. Es kann sein, dass du zum Beispiel um etwas gebeten wirst, wieder etwas planst, vor einer Entscheidung stehst, immer dort, wo du mit einem vertrauten Muster Entscheidungen getroffen hast. Und du siehst dich in diesem Spiegelbild, in dieser Pfütze oder auch in dieser Kugel, selbst in einer Situation. Und du nutzt jetzt deine gewählte Geste, diesen Satz und dort, wo du ihn im Körper verankert hast und lasst ihn genau dort reinfließen. All das, was du jetzt erlebt hast, lässt du dort in dieses Spiegelbild, in dich in diesem Moment hineinfließen. Und lass dir einen tiefen Atemzug Zeit, dass dort reinzutransportieren. Und mit diesem neuen Satz und dieser neuen Geste erkennst du, da möchtest du auf einmal etwas anders machen, anders reagieren, anders entscheiden, anders fühlen. Vielleicht benennst du auf einmal ein Bedürfnis, vielleicht erlaubst du dir eine Pause oder probierst einen völlig kleinen neuen Schritt aus. Und du erkennst diese Möglichkeit, dieses neue Handeln durch diese Stärke, durch diesen Satz und dieses Gefühl in deinem Körper. Und höre genau zu, wenn du durch dieses Spiegelbild in diesem, in dieser Pfütze oder in dieser Kugel schaust, hör genau zu, welche neuen Worte und neuen Handlungen du jetzt dafür wählst, spüre, wie deine Körperhaltung sich verändert. Spüre diese neuen Worte, die du sagst, mit einer ganz anderen und neuen, großgewordenen Präsenz. Sieh diese Flügel, die trotzdem immer noch da sind und die sich ausweiten. Und nimm wahr, welche Unterstützung du dir selbst gerade gesendet hast. Schau tiefer und schau, was sich verändert und erkenne, dass du immer wieder frei wählen kannst, egal welche Situation sich dir aufgetan hat. Und vielleicht möchte sich jetzt, wenn du das so siehst, eine ganz konkrete Absicht benannt werden. Vielleicht möchte jetzt vor deinem Inneren oder in deinem Innersten ein Satz entstehen, wenn wieder dieses Gefühl, diese Situation auf mich zukommt. Dann werde ich einen Atemzug machen. Ich werde mir diesen inneren Satz einmal innerlich laut sagen. Und ich werde zu dieser Schale, dieser Geste, diesem Körper Moment zurückkehren. Kreiere jetzt einen Absichtssatz, der dir sagt, der dich stärkt, der dich neue Möglichkeiten offen begegnen lässt, mit Kraft, mit Würde. Welcher Satz dient dir selbst am meisten? Welcher Satz darf dir Stärken zur Verfügung stehen, um ihn in egal welchen Momenten und Situationen du für dich stimmig entscheiden wirst? Und du bist dankbar. Dankbar für all das, was du sehen durftest. Dankbar für. All diese Kraft und diese Stärke, die du in dir freigesetzt hast. Für das Bewusstsein, dir selbst wieder mehr zu dienen. In einer Weite. In einer würdevollen Kraft. Lass all die Einzelheiten, die du jetzt für dich gesehen, gefühlt oder innerlich auch gesagt hast, noch mal groß werden. Behalte all das, was dir aus dieser Reise wichtig geworden ist die Erkenntnis, die Absicht, ein Gefühl, vielleicht auch das Gefühl, dass deine Flügel nun ab nun an mehr Raum haben dürfen. Tritt immer weiter aus diesem Garten zurück. Schritt für Schritt trittst du aus ihm heraus. In Dankbarkeit atme noch einmal tief ein, den Duft, die Geräusche und tritt so weit immer weiter zurück, dass du als Vogelgestalt in dein Sein eintrittst. Egal, ob du liegst oder sitzt oder stehst, du darfst jetzt als Anteil in dein System zurückkehren, in deinen Körper hineinfallen. Ankommen. Ankommen auf der Unterlage, auf der du dich befindest. In deinem Körper. Du spürst wieder deine Füße am Boden. Dein Becken und deinen Rücken. Du hörst wieder die Geräusche des Raumes, in dem du dich befindest. Du nimmst deine Hände wahr, deine Arme, deine Schultern. Lass dir für diese Rückkehr Zeit. Und ich zähle jetzt von 5/1 bis fünf rückwärts, während du dich immer wieder und mehr in diesem Raum zuwendet. Wenn du möchtest, nimm dir noch Zeit. Wenn du es fühlst, kannst du dich gerne schon bewegen oder deine Augen öffnen. Fünf Du bemerkst den Kontakt eines Körpers zur Unterlage. Vier

Rückkehr in den Alltag und Reflexion

Julia Christine Hackl00:54:13

Du bemerkst. Die Geräusche um dich herum. Du nimmst sie immer deutlicher wahr. Drei. Du bewegst deine Finger und deine Zehen. Vielleicht auch schon deine Schultern. Zwei. Du darfst jetzt eine ganze wohltuende Bewegung in deinem Körper machen, dich strecken, deutlicher ein und ausatmen, ganz so, wie es dir gut tut. Und bei eins öffnest du gerne auch wieder deine Augen und lässt deinen Blick durch den Raum wandern. Nimm die Farben und das Licht wahr. Spüre den Boden unter dir. Du bist jetzt hier in deinen Raum und kannst dir einen Moment Zeit lassen, bevor es wieder weitergeht. Deine ganzen neuen Möglichkeiten werden dich begleiten. Sie sind eine wichtige Ressource für all das, was entstehen mag. Und nimm dir jetzt noch gerne ein, zwei Minuten Zeit, mit dieser Musik Revue passieren zu lassen, was alles entstanden ist. Und nach dem Gong. Nimm dir gerne Zeit, noch fünf Minuten all das niederzuschreiben, deinen Kontaktpunkt im Körper, deinen Satz und auch deine Absicht. Und wenn du willst, teile den auch sehr, sehr gerne mit uns in den Kommentaren.

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