Die größten Projektor-Irrtümer im Human Design

02.09.2026 Episode #107 59 min

Projektoren haben keine Energie, dürfen höchstens vier Stunden arbeiten und müssen darauf warten, dass sie endlich jemand einlädt – rund um diesen Human-Design-Typ halten sich zahlreiche Mythen, die mehr verunsichern als unterstützen.
In dieser Podcastfolge räumen wir mit den bekanntesten Projektor-Regeln auf. Du erfährst, was Anerkennung wirklich mit einer Einladung zu tun hat, warum nicht jede Einladung richtig für dich ist und weshalb dein Wert niemals davon abhängt, ob du gesehen wirst. Außerdem sprechen wir darüber, wie Projektor-Energie tatsächlich funktioniert, warum Warten keine Passivität bedeutet und weshalb Projektoren dazu beitragen können, Erfolg auf dieser Welt völlig neu zu definieren.

Show Notes

Alle Links zu dieser Episode und weitere Informationen findest du unter https://human-design-creation.de/links/pc/107-projektor-mythen

Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Du bist Projektor. Also hast du keine Energie. Du darfst nicht initiieren. Du solltest am besten nur vier Stunden am Tag arbeiten und musst darauf warten, dass endlich jemand kommt, dich erkennt und in dein eigenes Leben einlädt. Und wenn niemand kommt? Wenn du verbittert bist und wenn eine Einladung nicht funktioniert, dann hast du dein Design vermutlich noch nicht richtig verstanden. Genau solche Aussagen begegnen mir seit Jahren. Ich glaube, es sind sogar schon ein Jahrzehnt. Und sie führen dazu, dass ganz viele von uns Projektor innen und Projektor Human Design kennenlernen, um sich endlich freier zu fühlen und kurze Zeit später in einem Regelgefängnis landen, wo sie glauben Oh Gott, wenn ich das jetzt weiter tue, kommt die Human Design Polizei. Plötzlich fängst du an, dass jeder deiner Entscheidungen hinterfragt wird. Darf ich das jetzt tun? Muss ich darauf warten? War das jetzt wirklich eine richtige Einladung? Bin ich gerade verbittert? Arbeite ich schon wieder zu viel? Habe ich etwas falsch gemacht, weil sich mein Erfolg noch nicht eingestellt hat usw. Die Teufelsspirale und die Kreise an Zweifeln und Sorgen enden nicht. Doch sollte eigentlich gerade Human Design dir dabei helfen, dich selbst besser zu verstehen. Es sollte dir eigentlich eine Sprache für deine Energie, deine Wahrnehmung, deine Entscheidungen und auch deine Bedürfnisse geben. Es sollte aber nicht dazu führen, dass du dich noch stärker kontrollierst, noch immer mehr Angst davor bekommst, dein Leben falsch zu leben. Und deshalb möchte ich heute in dieser Folge mit einigen der bekanntesten Projektor Mythen einmal so richtig schön aufräumen. Nicht, weil die Strategie der Einladung jetzt für uns unwichtig wäre und auch nicht, weil wir alle Hinweise über Energien und Anerkennung und Verbitterung einfach über Bord werfen sollten, sondern weil zwischen einer hilfreichen Orientierung und einer starren Regel ein extrem großer Unterschied liegt. Denn Human Design ist und bleibt ein Experiment. Es ist kein neues Glaubenssystem, in dem du jeden Satz ungeprüft übernehmen musst. Und gerade als Projektor geht es vor allem nicht darum, noch besser darin zu werden, äußeren Vorgaben zu folgen, sondern es geht darum, dich selbst zu erkennen, deinem Körper endlich einmal wieder zuzuhören und immer feiner unterscheiden zu lernen, was wirklich zu dir gehört. Ja, und schön, dass du heute wieder mit dabei bist. Ich bin Julia Christine Hackl oh Wunder, 135 Milz-Projektor in Coach und mit seit vielen Jahren tief mit Human Design verbunden. Ich glaube, ich kenne jetzt schon seit über 14 Jahren. Ich begleite jetzt schon seit 2024 Projektor innen. Nicht nur fachlich, sondern mit ganz vielen von diesen Fragen, Irrwegen und inneren Konflikten wieder ins eigene Leben. Wir haben 2024 das Projektor Power Programm ins Leben gerufen, wo wir genau aus unserer ganz persönlichen Erschöpfung wieder in unsere Kraft finden können. Und ich freue mich, dass wir heute diese Folge hier wieder einmal machen können, wo wir mal hingucken. Ich habe wirklich die letzten Monate ganz viele von diesen Mythen gesammelt und werde sie dir hier einmal auf diesem Silbertablett servieren. Am Ende gibt es wieder Channeling, Fragen und Tipps und co

Mythos 1: Anerkennung kommt nach Leistung

Julia Christine Hackl00:03:13

und ich würde sagen, wir starten jetzt einmal so richtig schön rein in Mythos Nummer eins. Anerkennung kommt nach der Leistung. Du kennst es vielleicht Viele von uns sind irgendwie in dieser Leistungsgesellschaft mit der Vorstellung aufgewachsen, dass Anerkennung etwas ist, das wir uns verdienen müssen. Erst leisten, dann gesehen werden. Erst Arbeit, dann das Vergnügen. Erst beweisen, dass wir etwas können. Dann bekommen wir vielleicht einen Platz. Erst beginnen wir alles zu geben, dann kommt möglicherweise jemand und sagt Das hast du aber gut gemacht. Und für uns Projektor kann genau diese Logik wahnsinnig erschöpfend werden, Denn sie führt häufig genau dazu, dass wir ungefragt vorleisten. Wir sehen, was verbessert werden könnte. Wir erkennen eine bestimmte Abkürzung. Diese Effizienz liegt ja in uns drinnen. Wir spüren superschnell, was ein Mensch, ein Team, ein System brauchen würde. Also beginnen wir zu helfen, zu erklären, zu korrigieren, zu halten, zu organisieren, in der Hoffnung, dadurch irgendwann erkannt zu werden. Doch Anerkennung ist im Projektor Prozess nicht die Belohnung nach getaner Arbeit. Und jetzt denkst du dir wahrscheinlich so Ach kacke, hätte mir das mal einer früher gesagt. Sondern Anerkennung steht immer vor einer stimmigen Einladung. Das bedeutet nicht, dass dich jetzt ein anderer Mensch in deiner gesamten Tiefe erfassen muss und ich lesen können muss, obwohl er dich eigentlich noch nicht kennt. Aber es bedeutet, dass er etwas Konkretes in dir erkennt. Das kann sein. Deine Perspektive, deine Begabung, deine Erfahrung, deine Art zu führen oder zu sprechen oder genau jene Qualität in den deiner, die in dieser Verbindung oder in dieser Aufgabe einfach gefragt ist. Und eine stimmige berufliche Einladung könnte. Wenn ich jetzt ein Beispiel herziehe, weil ich ich weiß, ihr braucht mehr Beispiele. Wenn ich jetzt ein Beispiel hernehme, könnte irgendwann jemand zu dir kommen und sagen Hey, ich beobachte schon länger, wie klar du komplexe Prozesse strukturiert. Genau diese Fähigkeit, die suchen wir, die brauchen wir im Team. Kannst du uns da begleiten? Und das wäre zum Beispiel etwas ganz anderes als Hey, wir brauchen ganz dringend irgendjemanden, der das einfach mal übernimmt. Du kannst es doch bestimmt machen. Das, was beide mich juckt. Die Nase. Nicht wundern, wenn ihr da das Video guckt. Die Allergie kickt, aber in beiden Fällen gibt es eine Anfrage in beiden Fällen. Will irgendjemand was von euch? Aber nur in einem dieser Fälle wirst du wirklich in einer ganz konkreten Qualität erkannt. Und das gilt es zu unterscheiden. Wenn Anerkennung vor der Einladung steht, musst du dich nicht zuerst aufbrauchen, um deine Berechtigung zu beweisen. Du darfst sichtbar machen, was du erkennst, wofür du stehst und worin du gut bist. Du darfst deine Perspektiven teilen, vor allem, wenn danach gefragt worden ist oder wenn du fragst, um dir diese Einladung zu holen. Aber du musst doch nicht wirklich jedem Menschen ungefragt deine gesamte Energie zur Verfügung stellen, damit er irgendwann deinen Wert erkennt. Das geht meistens nach hinten los. Wirklich? Für dich oder für den anderen? Das heißt, die entscheidende Frage lautet deshalb Nicht nur wurde ich jetzt eingeladen, sondern auch Was wurde in mir gerade erkannt? Ja, und das ist ganz, ganz wichtig. Die Frage ist immer Werde ich als Mensch, als Projektor mit meinen tatsächlichen Qualitäten gesehen oder werde ich nur gebraucht, weil ich zuverlässig funktioniere? Wichtig. Mythos Nummer zwei Eine Einladung beginnt mit den Worten Ich lade dich ein.

Mythos 2: Die richtige Einladung erkennen

Julia Christine Hackl00:07:08

Wenn wir Strategie, die Strategie im Human Design ein bisschen zu wörtlich nehmen, dann beginnen wir immer auf diesen ganz bestimmten Satz zu warten. Wir stellen uns vor, so eine ganz konkrete Einladung müsste ganz feierlich angekündigt werden. Ich meine, ja klar, es war schon irgendwie schön, aber die Realität ist eine andere. Wenn wir glauben, da kommt jetzt irgendwann so eine, so eine Briefeule herbeigeflogen, wo steht Liebe Prorektorin, hiermit lade ich dich offiziell dazu ein, eine Rolle zu übernehmen. Ist mir noch nie passiert. Ich kenne auch niemanden, dem das passiert ist und ich glaube, das ist auch irgendwie nicht realistisch. Ja, ich glaube, so funktioniert das Leben auch einfach nicht. Eine Einladung erkennst du jetzt nicht unbedingt an einem bestimmten Wortlaut, aber sie kann eine gewisse Frage, ein gewisses Angebot sein, eine Bitte oder ein deutlich geöffnetes Feld, das du wahrnimmst. Das Entscheidende aber daran ist, ob sie persönlich und spezifisch ist und ob dein Gegenüber wirklich dich und deine Perspektive meint. Ja, was würdest du an meiner Stelle tun? Kann eine Einladung zu einer Sichtweise sein? Ich möchte genau mit dir zusammenarbeiten, weil du die Zusammenhänge erkennst. Die, die uns bisher entgangen sind. Das könnte eine berufliche Einladung sein. Ich möchte mit dir eine verbindliche Beziehung aufbauen, weil ich dich als Mensch wertschätzen gelernt habe und dich nicht mehr aus meinem Leben missen möchte. Kann eine Einladung auf Beziehungsebene sein und gleichzeitig Achtung, Achtung Ist nicht jede Aufforderung automatisch eine Einladung? Mach das bitte schnell. Für mich ist eher eine Erwartung. Du solltest unbedingt bei uns anfangen. Kann gut gemeinter Vorschlag sein. Ein allgemeiner Aufruf wie Wer möchte mitmachen? Kann eine Möglichkeit eröffnen, ohne dich aber persönlich zu meinen. Und klar, ganz wichtig Wir müssen auch hieraus nicht wieder irgendeine Einladung spolizei kreieren. Ja, weil seien wir uns ganz ehrlich macht die Erfahrung und dann checkst du es eh. Ob deine Energie dabei aufgeht und Erfolg kommt oder ob deine Energie eher eingeht. Und dann weißt du es. Ich bin eine Dreierlinie. Ich habe genügend nicht richtige Einladungen angenommen, um ein Gefühl dafür zu kriegen. Und es ist okay. Es ist okay, dass wir das lernen dürfen. Ja. Und gerade in bestehenden Beziehungen, Freundschaften, Familien, Arbeitsverhältnissen etc. pp. Wird jetzt nicht jede einzelne Interaktion, eine neue formelle Einladung brauchen eine grundlegende Anerkennung. Eine Anerkennung, die im Raum ist, kann einen gemeinsamen Raum geschaffen haben, in dem Austausch und und dein Commitment und deine Perspektive und was auch immer da ist, selbstverständlich möglich ist. Wichtiger ist also also wichtiger als irgend so ein perfektes Einladungsetikett ist vielmehr die Qualität der Begegnung. Gibt es Offenheit für dich? Ist deine Perspektive wirklich gefragt? Weiß dein Gegenüber, wozu er dich einlädt? Und ist in dieser Verbindung Platz für das, was du tatsächlich mitbringst? Und ich sag's euch ganz ehrlich Ich habe in der letzten, in den letzten Wochen und Monaten die unschöne Erfahrung machen dürfen, dass all die Fragen, die ich jetzt aufgezählt habe, in einer zwischenmenschlichen Komponente überhaupt nicht mehr gegeben war. Und dann darf man sich das eigentlich auch eingestehen, dass da etwas, was irgendwann vermeintlich als Einladung ausgeschaut hat, etwas ganz anderes war. Und das ist unangenehm. Und das ist, das ist ja, da fallen mir viele Schimpfwörter ein, die ich jetzt so öffentlich gar nicht sagen darf. Ja, es ist doof, es ist richtig doof. Aber am Ende ist es einfach auch wieder eine Erfahrung. Deswegen wirklich, Nimm dir diese Fragen zu Herzen. Überprüf mal in deinem Job, in deinen Beziehungen, in deinen unterschiedlichen Lebensbereichen. Ja, diese Fragen, die ich gerade gesagt habe, das ist so wichtig. Und dann wie ein Pflaster. Auch wenn es weh tut, gehen wir weiter. Mythos Nummer drei. Mein Wert zeigt sich daran,

Mythos 3: Wert und Anerkennung

Julia Christine Hackl00:11:18

wie viele Einladungen ich bekomme. Wer hat das denn bitte schon alles gedacht? Ich werde jetzt sicher ein paar Hände hoch hier. Hoffentlich fühlen. Ich weiß, der Mythos Nummer drei ist super schmerzhaft, weil er direkt an den Selbstwert reinkickt. Wenn Einladungen als etwas sehr Wichtiges im Human Design beschrieben werden und alle werden dir das so eintrichtern, wie wichtig das ist. Ja, kann irgendwann in uns oder es passiert eigentlich nicht nur ein Kann, sondern es passiert ganz unbewusst der Eindruck entstehen, Wenn ich eingeladen bin, bin ich wertvoll. Und wenn mich niemand einlädt, dann stimmt etwas nicht mit mir. So wie Projektoren immer noch vermeintlich glauben. Kurzer Exkurs Ein voller Kalender sei ein Erfolg. Um Gottes Willen, nein, nein, nein. Deswegen ganz wichtig Ja. Weil, wenn du das glauben solltest, wenn das wie so ein Glaubenssatz in dir verankert ist, dann passiert Folgendes Dann wird jede ausbleibende Anfrage zur ganz persönlichen Zurückweisung. Und für uns Projektoren ist sehr viel alles eine sehr persönliche Angelegenheit. Dann fangen wir an! Teufelskreis hat begonnen. Ja, wir vergleichen uns mit anderen. Wir beobachten ihre Möglichkeiten und fragen uns, warum sie gesehen werden. Und warum wir nicht. Dann kriegt eine Verbitterung. Dann beginnen wir vielleicht lauter zu werden, mehr zu leisten und stärker anzupassen. Oder eine Version von uns zu leben und zu zeigen, von der wir hoffen, dass sie leichter anerkannt wird. Oder wir haben so viel Verbitterung, dass wir sowieso nur noch alles kritisieren und sehen, was gar nicht mehr funktioniert. Und sind dann sauer, frustriert und alles ist doof und wir können das Gute irgendwie gar nicht mehr sehen. Aber eine Einladung ist niemals ganz dick und fett. Jetzt bitte auf dem Postit schreiben. Eine Einladung ist niemals ein Werturteil über dich. Auch keine Einladung ist kein Werturteil über dich. Wichtig Eine Einladung sagt etwas über eine konkrete Verbindung, einen Zeitpunkt, einen Bedarf, die Wahrnehmungsfähigkeit eines anderen Menschen aus. Aber nicht jeder Mensch kann dich erkennen. Nicht jeder Mensch ist bereit, dich zu erkennen oder bereit, dass du in dessen Leben kommst. Überall, wo du hinkommst, entsteht Bewusstseinsarbeit. Es entsteht Veränderung. Dein Dein Sehen von Dingen bedeutet automatisch Veränderung für dein Gegenüber. Und seien wir uns ehrlich. 85 % der Menschen wollen sich nicht verändern. Also nimm es nicht persönlich, wenn 85 % der Menschen nicht bereit würdig sind. Es ist voll okay. Ja. Es ist nicht dein Versagen. Und deswegen. Wirklich. Nimm dir das nicht zu Herzen. Nicht jedes Umfeld, egal in welchem Lebensbereich, besitzt einen Platz für deine Qualität. Und ja, manchmal ist vielleicht auch ein Mensch durchaus fähig, dich zu sehen, hat aber gerade einfach keine passende Rolle oder Möglichkeit für dich. Und manchmal braucht es einfach ein bisschen Zeit und ein bisschen Wirkung. Oder vielleicht fehlt noch eine bestimmte Erfahrung, die das dann ermöglicht. Aber all das verändert deinen Wert nicht. Selbstwert bedeutet nicht, dass du dich jeden Tag großartig finden musst. Es bedeutet auch nicht, dass äußere Anerkennung plötzlich völlig unwichtig wird. Hey, wir sind soziale Wesen. Und natürlich berührt es uns, wenn wir gesehen werden. Ein stabiler Selbstwert hilft dir jedoch. Ein von dir einen stabiler Selbstwert hilft dir, Anerkennung zu genießen, ohne sie zu deiner Lebensgrundlage zu machen. Ein von dir innerer, stabiler Selbst wird hilft dir auch, Einladungen klarer zu prüfen. Denn wenn du eine Einladung brauchst, um dich wertvoll zu fühlen, wirst du wahrscheinlich nicht nur jene Menschen hereinlassen, die dich wirklich erkennen. Du wirst vielleicht auch jene wählen, die dir für einen kurzen Moment das Gefühl geben, gebraucht zu werden und dich dann aber eigentlich nur ausnutzen oder ja, benutzen oder was auch immer. Deshalb was ist die Lösung? Selbstanerkennung? Selbstanerkennung ist so wichtig. Erkennst du selbst, was du kannst? Weil weißt du, welche Art von Begleitung, Führung oder auch Perspektive du anbieten kannst deinem Gegenüber? Und es darf auch überall unterschiedlich sein in deinem Lebensbereich. Was ist ein Lebensbereich? Partnerschaft? Freundschaft? Freizeit, Hobbys, Arbeit, dessen Lebensbereiche? Das heißt, weißt du überhaupt, in welchen Räumen du aufblühst und in welchen du dich permanent beweisen musst? Denn was auch wichtig ist ein gesunder Selbstwert garantiert nicht, dass ab morgen nur noch perfekte Einladungen vor deiner Türe stehen. Das ist auch wichtig zu verstehen. Ja, das wäre eine neue Form von Schuldzuweisungen. Wenn nichts kommt, hast du offenbar noch nicht genug an dir gearbeitet. Aber so dieses Spiritual Bypassing mag ich nicht wirklich betreiben. Und ich würde jetzt mal sagen, so einfach ist es nicht. Ja, aber Selbstwert verändert was. Du erkennst, was du tolerierst, wie sichtbar du dich machst und wozu du ja sagst. Und dadurch verändert er so sehr oft auch die Qualität deiner Beziehungen und deiner Entscheidungen, weil du dir selbst wieder wichtig wirst und dadurch auch ein bisschen wählerisch wirst. Und bitte, werd ein bisschen wählerisch, weil das ist wichtig. Mythos Nummer vier Wenn eine. Wenn es eine Einladung ist, dann muss ich sie doch annehmen. Wer kennt das? Wir sind so richtige Einladungsjäger. Egal wie klein, wie groß, ob korrekt oder nicht korrekt ist. Und du glaubst, du musst sie jetzt einfach nehmen? Und dieser Mythos kombiniere ich dann auch mit einem anderen Mythos. Also ganz wichtig Die hängen so ein bisschen zusammen. Eine Einladung ist

Mythos 4: Einladung annehmen oder ablehnen

Julia Christine Hackl00:17:45

keine Anweisung. Und eine Einladung ist auch keine Garantie dafür, dass etwas zu dir passt. Eine Einladung öffnet eine Türe, aber ob du durch diese Türe gehst, entscheidet immer noch deine innere Autorität. Und zu den Autoritäten, also die fünf Projektor Typen mit ihren fünf unterschiedlichen Autoritäten habe ich eine andere Podcastfolge gemacht. Bitte hör dir die an, wenn du dir dessen noch nicht sicher und stabil genug bist. Das ist wichtig, denn gerade wenn Einladungen selten erscheinen oder lange oder manchmal auch lange auf sich warten lassen, dann kann in uns ein unfassbar großer Druck entstehen, So dass das Gefühl von da ist endlich eine Möglichkeit, Vielleicht kommt keine zweite mehr. Vielleicht sollte ich einfach auch dankbar für das sein. Vielleicht darf ich jetzt nicht zu wählerisch sein. Dann ist, wenn du solche Gedanken hast, antworten wir nicht aus der Klarheit heraus, sondern immer aus einer Mangel und Mangel zieht Mangel an. Wir fangen dann an, Ja zu sagen, weil wir Angst haben, dass sonst nichts mehr kommt. Und dabei fangen wir an noch zu übersehen, dass wir zwar erkannt wurden, aber möglicherweise für eine Rolle, die uns nicht entspricht, dass wir uns dann verändern müssten, dass wir anders sein müssten, um dazuzugehören, dazu hineinzupassen und selbst oder wir würden auch übersehen, dass die Einladung richtig klingt und unser Körper aber eigentlich schon Nein signalisiert. Ist die Angst in unserem Kopf. Und die ist laut. Und das kann zu einem extrem großen Energieräuber in unserem System werden. Nicht, weil jetzt unbedingt die andere Person zwangsläufig etwas falsch gemacht hat, sondern weil wir uns selbst in eine Verbindung hinein bewegen, für die wir keine echte innere Zustimmung bekommen haben. Ja, und das ist ganz wichtig. Du darfst eine Einladung ablehnen. Du darfst auch um Zeit bitten, Du darfst nachfragen, du darfst Bedingungen verhandeln. Du. Das ist ganz wichtig. Wenn du eine Einladung bekommst und du merkst, da fehlt noch etwas, damit es für mich wirklich korrekt wäre. Du darfst um Verbindungen, um Bedingungen verhandeln. Du darfst auch Nein sagen, selbst wenn dein Gegenüber dich tatsächlich erkennt. Ja, weil manche Menschen sehen dich vielleicht sehr klar, aber passen trotzdem nicht zu dir. Denn ganz wichtiges Learning, Anerkennung und Kompatibilität sind nicht dasselbe. Und das darfst du unterscheiden lernen. Und jetzt denkst du dir so? Es wird immer komplizierter. Nein. Also. Ja und nein. Aber machen wir mal weiter. Wir sind bei Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Ich glaube, wir sind bei Mythos Nummer fünf. Wenn ich eine Einladung ablehne, kommt nie wieder eine. Ich sage euch, die zwei hängen zusammen. Und hinter diesem Gedanken steckt eigentlich nur Verlustangst. Wenn wir ehrlich sind. Die Angst in dir. Dieser Anteil, dieser ängstliche Anteil in dir sagt im Prinzip Hey, nimm, was du bekommen kannst. Sei ja nicht schwierig. Sei ja nicht auffällig. Verlang nicht zu viel. Die Chance könnte deine letzte sein. Und wenn du dann aus solchen Angstgedanken heraus immer wieder unpassende Einladungen annimmst, hat das für dich als Projektor konkrete Folgen. Deine Zeit ist belegt, so dass du eine korrekte Einladung dann gar nicht annehmen kannst. Deine Aufmerksamkeit ist gebunden und wir wissen, wie das ist mit unserer Aura. Ja, Deine Energie fließt auf einmal in Beziehungen, Rollen oder Projekten, die dich nur noch durchgehend erschöpfen. Und dadurch bist du oder beginnst du immer weniger verfügbar zu sein für andere Möglichkeiten. Oder schlimmer noch, du gewöhnst dich möglicherweise immer stärker daran, deine eigenen Signale zu übergehen. Und das da darfst du wirklich aufpassen. Weil wenn wir jetzt so ein bisschen so aus dem spirituellen Kontext reden, so das Gesetz der Anziehung, was ziehst du damit an? Was signalisierst du eigentlich dem Universum, was du anziehen möchtest? Ja, und da sei vorsichtig.

Mythos 5: Ablehnung und Verlustangst

Julia Christine Hackl00:22:01

Sei wählerisch. Deine Einladung, deine Strategie im Human Design ist dein größtes Schutzschild, dein größtes Schutzschild. Wenn du das diese Strategie noch als Feind ansiehst und nicht als Schutzschild, dann fang an, das zu verändern. Ich kann es gar nicht. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das in den regelmäßigen Live Projektor programmen immer wieder sage. Du darfst erkennen, dass es dein Schutzschild ist, es schützt dich und deine Energie und wir dürfen dankbar sein, dass wir es haben. Wenn du nämlich dauerhaft, wenn du dauerhaft falsche Einladungen annimmst, lernen nämlich auch andere Menschen, dass du für genau diese Art von Verbindung, Projekten etc. pp. Zur Verfügung stehst. Das willst du nicht. Dann tust du dir vielleicht sogar noch schwer, Nein zu sagen, weil du so einen großen Anteil hast oder 29 oder keine Ahnung was. Um Gottes Willen, bitte tu das nicht. Wenn du anfängst, klarer auszuwählen, Grenzen zu setzen, dich dort zu zeigen, wo deine tatsächliche Qualität gebraucht wird, fängst du auch an, die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen für stimmigere Begegnungen. Das heißt ganz wichtig Ein Nein ist nicht das Ende aller Möglichkeiten, sondern ein Nein ist immer ein Ausdruck davon, dass du dir deinen, dass du dir und deinem Entscheidungsprozess vertraust. Und manchmal schafft dieses eine Nein überhaupt erst den Raum, in dem ein anderes Ja entstehen kann. Ganz wichtig. Kommen wir zum Mythos Nummer sechs. Ich habe noch ein paar für euch. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es 13 oder 16 waren. Ich glaube, es waren 16. Machen wir einfach weiter. Eine korrekte Einladung garantiert, dass alles gut läuft. Allein dieser Satz, finde ich, erzeugt schon extremen Druck. Denn wenn wir überzeugt sind, dass eine korrekte Einladung automatisch zum Erfolg führen muss, beginnen wir bei jeder Schwierigkeit an uns selbst zu zweifeln. War das doch keine Einladung. Habe ich meine Autorität falsch verstanden? Bin ich vielleicht aus meiner Energie rausgefallen? Habe ich zu niedrig geschwungen? Ich meine, das sei nicht korrekt. All diese Zweifel. Eine stimmige Einladung kann wahnsinnig gute Voraussetzungen schaffen. Sie kann dafür sorgen, dass deine Perspektive willkommen ist und du nicht ständig um Erlaubnis kämpfen musst. Aber sie nimmt dir nicht das ganz normale Menschsein ab, mit allem, was dazugehört Fehlern, Erfahrungen etc. pp. Auch in einer wirklich passenden Einladung in einem passenden Projekt kann es Konflikte geben und wird es auch. Auch eine Beziehung. Eine wirklich gute Beziehung geht durch schwierige Phasen. Ihr werdet euch streiten und auch das ist normal. Und auch ein Beruf, der dir entspricht, den du liebst, kann dich manchmal extrem fordern. Ja, Menschen verändern sich, Rahmenbedingungen verschieben sich und eine ursprüngliche, stimmige Vereinbarung kann irgendwann auch neu verhandelt werden oder auch irgendwann enden. Nur weil einmal diese Einladung angenommen worden ist, heißt das nicht, dass du auf ewig bis in die nächsten 20 Jahre Leben vertraglich gebunden bist. Einladungen enden. Das heißt, das Ergebnis einer Einladung ist kein verlässlicher Beweis dafür, ob deine Entscheidung damals korrekt war. Manchmal triffst du mit den Informationen und Körperimpulsen, die dir in dem Moment zur Verfügung stehen, eine stimmige Entscheidung. Und trotzdem kann sich irgendwann etwas anderes daraus entwickeln, als du vielleicht gehofft hast. Deswegen ist deine Aufgabe nicht, deine Energieschwingung ununterbrochen hochzuhalten, damit ja nichts schief gehen kann. Kein Mensch ist dauerhaft glücklich, fröhlich, reguliert, tiefenentspannt und ausgeschlafen. Und es wäre gefährlich. Normale Trauer oder Erschöpfung oder auch mal Stressmomente oder Zweifel oder Wut als Ursache für jedes schwierige Ereignis zu betrachten. Und nur weil du jetzt eine Woche lang richtig durchrasseln und workaholic mäßig durcharbeiten musstest, heißt das nicht, dass du deine Energie nicht lebst. Es gibt solche Phasen und sie zeigen uns auch immer wieder, wer wir sind und was wir können und was uns gut tut und was uns nicht gut tut. Ich finde das Wichtige, das Wichtigste neben all dem, was da sein darf, ist, dass du mit dir in Kontakt bleibst. Merkst du, wenn eine Vereinbarung nicht mehr stimmt oder ausgelaufen ist, kannst du kommunizieren, was du brauchst. Erlaubst du dir, Grenzen oder Bedingungen nachzujustieren? Und kannst du auch aus einer Erfahrung lernen, ohne deinen gesamten Selbstwert davon abhängig zu machen, ob sie erfolgreich endet? Eine Einladung ist ein Beginn von etwas. Aber es hat niemals eine Garantie. Deswegen nimm den Druck da einfach mal raus. Richtig. Kommen wir zum Mythos Nummer sieben. Als Projektor bin ich von anderen Menschen

Mythos 6: Erfolg durch viel Tun

Julia Christine Hackl00:27:26

abhängig oder von ihrem Sakral abhängig. Also. Gehen wir da mal rein. Ich liebe das. Ich liebe diesen Mythos, weil. Du hast keine Ahnung, wie oft er schon begegnet ist. Es ist witzig, oder? Steigen wir da mal ein. Also, weil bei Projektoren sehr viel über korrekte Einladungen, Anerkennungen und die Energie anderer gesprochen wird. Die penetrierende Aura kann schnell das Bild eines abhängigen Wesens unter Anführungszeichen entstehen, das allein kaum lebensfähig ist und darauf warten muss, von einem Generator gerettet zu werden, und mit Energie versorgt zu werden. Ich sage es, wie es ist. Das ist weder eine gesunde noch eine hilfreiche Vorstellung. Also sorry, aber wir alle sind in gewisser Weise voneinander abhängig. Menschen leben in Beziehungen, in Gemeinschaften und in Systemen. Wir brauchen alle durch die Bank weg, Austausch, Kooperationen und Resonanz. Das gilt für jeden Human Design für jeden. Klar kann diese Projektor Generator Verbindung eine ganz besondere Ergänzung sein. Ja, eine schöne Symbiose wie keine Ahnung. Fällt mir jetzt kein Beispiel ein, weil klar, ein Generator bringt diese beständige sakrale Arbeitskraft mit dieser Energie. Ja, und der Projektor kann dann häufig erkennen, wie diese Energie gezielt eingesetzt werden kann. Daraus kann also eine Win Win Verbindung entstehen, Sozusagen Energie trifft auf Führung, Umsetzung auf Orientierung. Ausdauer trifft auf Wahrnehmung. Aber daraus folgt noch keine Hierarchie. Ja, das ist ganz wichtig. Weder ist jetzt das eine besser, noch schlechter, noch ist das eine, nur eine Energiequelle. Und auch Projektoren sind jetzt per se keine überlegenen Wissenden, oder? Keine Ahnung was. Ja, Führung. Die Führung eines Projektors ist immer nur dann wertvoll, wenn sie gebraucht, gefragt und angenommen wird. Und Energie ist nur dann nährend, wenn sie in einer respektvollen Verbindung geteilt wird. Du bist als Projektor nicht hilflos, hilflos. Nochmal Du bist als Projektor nicht hilflos, wenn du das glaubst. Hau das in den Mülleimer. Du kannst lernen, Kompetenzen aufzubauen, Entscheidungen zu treffen. Etwas erschaffen. Ein selbstbestimmtes Leben führen. Und gleichzeitig darfst du aber auch anerkennen, dass in passenden Kooperationen gewisse Dinge anders wirken als im permanenten Alleingang. Und das hat nichts mit Stärke und Schwäche zu tun. Das ist ganz menschlich und ist eine energetische Ergänzung, weil wir einfach, wenn wir unsere Kräfte zusammentun, einfach was unfassbar Tolles unter uns allen gemeinsam funktionieren kann. Aber bei uns ist. Du kannst alleine dieses Ding wahnsinnig gut rocken, Weil so wie das ganze Verbindung ein Geschenk sein kann, kann Verbindung aber auch ein Teufelskreis mit sich ziehen, so dass du deine Energie überhaupt nicht mehr leben kannst. Also es gibt immer beide Seiten der Geschichte und noch sehr viel mehr eigentlich zu sagen. Aber wir wollen ja hier heute auch noch mit den anderen Mythen weitermachen. Doch ich muss noch einen kurzen Exkurs erzählen, weil ich immer wieder und es ist so spannend, so gehört habe Oh ja, ein Projektor. Das ist ja wie so ein Energievampir. Er zieht die Energie von jemanden. Ich. Ich verstehe die Logik nicht. Gehen wir mal ganz pragmatisch in das Chart. Wenn du ein definiertes Aschen hast und ich nicht. Bin ich deswegen dumm, weil du mir jetzt mein Denken nimmst? So. Wenn ich Emotionen habe, also definierte Emot Zentrum habe und du bist offen, hast du jetzt deswegen auf einmal Emotionen und ich habe keine mehr? Also warum machen wir so ein Beispiel beim Sakralzentrum? Was ist denn da für so eine Opfer Täter Umkehr? Halte ich nicht aus. Ich habe dieses Beispiel schon so oft gehört und ich kann ja überhaupt nicht gut mit so so Opfertäterthemen. Wenn irgendwer bringt, Ich verstehe es nicht. Deswegen einfach nur mal so ein pragmatischer Vergleich. Hm.

Mythos 7: Abhängigkeit von anderen

Julia Christine Hackl00:32:01

Genau. Dann kommen wir zum Mythos Nummer. Jetzt habe ich vergessen. Acht oder neun. Ist ja egal. Projektoren haben keine Energie. Es spielt so ein bisschen in die Karten zum Vorherigen. Das ist wahrscheinlich so der Beginn einer der bekanntesten Sätze, die da draußen irgendjemand irgendwann einmal gesagt hat. Und ich glaube, einer der verletzendsten Projektor Mythen, die da draußen eigentlich existieren, weil viele Projektoren erleben sich durchaus als unfassbar kraftvoll, kreativ, schnell und immens leistungsfähig. Wenn Ihnen aber dann jemand sagt, sie hätten keine Energie, finde ich, entsteht so ein ganz krasser innerer Widerspruch. Was meint Human Design eigentlich damit? Projektoren haben kein definiertes Sakralzentrum. Ihnen steht daher nicht dieselbe konstante sakrale Lebens und Arbeitsenergie zur Verfügung, wie bei Generatoren oder MGS. Das ist etwas völlig anderes als Energielosigkeit. Projektoren können definierte Zentren haben. Sie können unfassbar effizient sein. Ja. Sie können von einem starken mentalen Fokus, einer emotionalen Kraft, einer Willenskraft, einem Wurzeldruck extrem geprägt sein. Sie können in einer passenden Umgebung mit den richtigen Menschen eine enorme Präsenz entwickeln, und Sie können Energie aus Ihrem Umfeld einfach richtig geil verstärken. Und diese Verstärkung kann genau dazu führen, dass wir uns zwar manchmal überschätzen, das müssen wir auch sagen. Ja, und möglicherweise im Kontakt eben mit Sakrales fühlen wir uns dann wahrscheinlich auch eine energiegeladene und machen noch mehr weiter, obwohl unser eigenes System eigentlich schon genug hat. Aber und deswegen ganz wichtig es gibt ja diesen sakralen Hangover, das erkläre ich ihm Triple P immer wieder. Aber die Effizienz eines Projektors bringt Dinge voran, die sind crazy. Ich habe diese Woche eine wirklich abnormal anstrengende Arbeitswoche hinter mir gehabt. Wirklich? Und wenn man sich meine Fotos anschaut oder keine Ahnung was, dann habe ich in dieser Woche so viel geschafft wie andere in einem Monat. Und ich bin happy mit. Ich weiß. Morgen lasse ich das sein. Ja, ich fahre auf Urlaub und dann ist fein. Und ich kenne meine Energie. Ich weiß, was da gerade Hangover bedeuten kann. Ich weiß, was ich tun muss. Ich weiß, ob das Konsequenzen hat, welche Konsequenzen es hat. Ich weiß aber auch, wie ich wieder in meine ganze Energie komme. Ja, ich weiß, wie ich regeneriere. Und ich weiß, wie ich in so einer Zeit mich am besten durch genau sowas durch lotse. Und es gibt solche Phasen. Es gibt solche Phasen, sie sind komplett normal. Die Frage ist, Hast du verstanden, wie du funktionierst, so dass das hier diese Podcast Aufnahme ist? Mein letztes ToDo. Ich nehme die wirklich spät in der Nacht auf. Das ist mein letztes ToDo. Und du fragst dich, Wie kann die da eigentlich noch Energie haben? Aber die Sache ist, ich habe es verstanden. Meine Energie funktioniert. Und wenn du auch verstehen möchtest, wie deine Energie wirklich funktioniert, dann wir. Werden wir Mitte September nochmal die Tore für Projektoren öffnen. Das heißt, wenn du in unser Projektor Power Programm möchtest und ich glaube, dass das letzte Mal für dieses Jahr, dann ist das jetzt wirklich noch mal eine einmalige Möglichkeit 2026 deine Energie zu verstehen und da reinzukommen, weil die Welt da draußen wird nicht weniger verrückt und nicht weniger anstrengend, weil wir in einem krassen Übergang sind. Ja, also von dem her. Ich hoffe, du stehst auf der Warteliste. Du kannst dich sonst unten in den Shownotes eintragen. Und ganz wichtig, weil wir auch ab und an diese Mail bekommen. Ich lese es auf Instagram. Ich habe mich auf die Warteliste gesetzt, aber ich habe keine Nachrichten mehr von euch bekommen. Dann liegt es daran, dass du dich auf die Warteliste gesetzt hast und danach irgendwann von unserem allgemeinen Newsletter abgemeldet hast. Und wenn du dich von unserem Newsletter abgemeldet hast, dann müssen wir deine Daten dauerhaft löschen. Und das heißt auch dein Wartelistenplatz wird dann gelöscht. Und das ist wichtig zu wissen. Solltest du dich irgendwann ausgetragen haben vom Newsletter oder dir nicht sicher sein, ob du das getan hast, dann frag dich gerne noch mal auf die Warteliste. Besser doppelt, wenn du gerne dabei sein magst. Mythos Nummer zehn Wir

Mythos 8: Energie der Projektoren

Julia Christine Hackl00:36:29

sind schon so gut Richtung 2/3 unterwegs. Ich hoffe, ihr könnt schon noch. Ja. Projektoren dürfen höchstens vier Stunden am Tag arbeiten. Ich weiß, dass diese pauschalen Stundengrenzen am Anfang super entlastend wirken und ich verwende sie auch immer wieder ganz gerne, aber mit einer ganz klaren Erklärung, wieso es Sinn macht, da mal ein Gefühl dafür zu entwickeln. Ganz am Anfang, Wenn wir das hören, denken wir. Oh mein Gott. Danke. Endlich sagt mal jemand, dass ich nicht acht oder zehn Stunden funktionieren muss oder meine Zeit absitzen muss, obwohl ich das total ineffizient finde. Gleichzeitig kann aus der Entlastung aber super schnell eine super neue Begrenzung entstehen. Und plötzlich sitzt du nach vier Stunden vor einer Aufgabe, fühlst dich super klar, fühlst dich super lebendig und inspiriert und denkst Oh nein, ich müsste jetzt aufhören, weil ich sonst mein Design falsch lebe. Schubladendenken Bitte tu das nicht, weil es wird dann noch irgendwann einen Tag geben, irgendeinen anderen Tag, an dem du nach zwei Stunden auf einmal völlig leer bist und dich trotzdem noch zu den magischen vier Stunden Marke zwingst, weil angeblich das das richtige Maß für Projektor ist. Dein Körper arbeitet nicht nach einer pauschalen Projektor Stoppuhr und es kommt auch wieder keine Human Design polizei, die das irgendwie kontrolliert. Es macht einen enormen Unterschied, was du arbeitest, mit wem du arbeitest, in welcher Umgebung du bist und ob deine Rolle tatsächlich zu dir passt. Es macht einen Unterschied, ob du etwas aus Begeisterung und innerer Zustimmung tust oder permanent gegen Widerstände arbeitest. Und es macht auch einen Unterschied, wie dein individuelles Design aufgebaut ist, wie gut du geschlafen hast, in welcher Lebensphase oder Zyklusphase du bist und welche Belastungen dein Nervensystem immer wieder mit sich mitträgt oder auch einfach nur gerade mit sich mitträgt. Ja, es wird Tage geben, da kannst du den kreativsten Schub haben mit so vielen Stunden konzentriertem Hyperfokus arbeiten und an anderen Tagen braucht dein System nach einem kurzen Termin absoluten Rückzug und das war's. Beides darf richtig sein. Das Ziel ist nicht, möglichst wenig zu arbeiten. Vielleicht für manche schon, aber grundsätzlich nicht. Das Ziel ist nicht dauerhaft über seine eigenen Grenzen zu gehen und Erholung dir erst dann zu erlauben, wenn gar nichts mehr funktioniert. Fang an, die Freiräume zu schaffen. Macht die stille Stunde Plane nicht jeden Tag vollständig zu. Baue dir auch nach intensiven Kontakten mit Menschen Übergänge in der Stille der Ruhe. Beobachte dich einfach mal, welche Aufgaben dich beleben und welche dich auslaugen und lerne einen Schub, wenn er kommt, zu nutzen, ohne ihn künstlich zu verlängern mit Kaffee, Energydrinks, Zucker whatever. Nur weil du gerade so gut funktionierst. Du musst deinen Körper nicht mit einer Regel übereinstimmt. Du darfst lernen, ihn zu leben. Ja. Mythos Nummer elf Ich muss Stärke, Macht, Selbstbewusstsein etc pp. Ausstrahlen, damit ich anerkannt und eingeladen werde. Viele Projektoren von uns lernen sehr früh diese Fähigkeit, stark wirken zu müssen, dass sie alles unter Kontrolle haben. Sie fangen an, aufmerksam zu sein, übernehmen Verantwortung in Klammer über Verantwortung. Sie geben Orientierung, haben häufig einen sehr klaren Blick auf andere Menschen. Und dadurch entsteht so oft da draußen das Bild Hey, die hat ja eh alles im Griff, die braucht ja nix. Du weißt, wie es geht. Und manchmal, in manchen Situationen ist diese Stärke vielleicht auch super authentisch und manchmal ist sie einfach nur eine Überlebensstrategie. Und wenn du glaubst, nur dann anerkannt und eingeladen zu werden, wenn du souverän, leistungsfähig und unangreifbar wirkst, zeigst du möglicherweise einfach nur eine Fassade, die auf Dauer enorm viel Energie kostet. Du gibst ständig Hilfe, kann es aber kaum um Hilfe bitten. Du hältst Räume für andere, weißt aber nicht, wo du selbst gehalten wirst. Du wirst für deine Funktion erkannt, aber nicht unbedingt für den Menschen dahinter. Und das darfst du einmal stiften. Wahre Selbstführung bedeutet nicht, immer stark zu wirken. Sie bedeutet auch, ehrlich wahrzunehmen, was gerade da ist und vor allem Verantwortung für deine Bedürfnisse zu übernehmen und diese klar zu kommunizieren, klar zu kommunizieren, was du geben kannst und was nicht. Ein stabiler Selbstwert und ein echtes Selbstvertrauen in dich selber zeigen sich nicht darin, dass du niemals Unterstützung brauchst. Sie zeigen auch nicht, dass du oder sie zeigen sich auch nicht, dass du um Hilfe bitten kannst, ohne dich dadurch kleiner zu fühlen. Authentizität ist der Schlüssel. Und ich weiß, dieser Mythos kickt noch härter, wenn man offenes Herz Egozentrum hat oder eine fünfte Linie. Was das bedeutet? Schau dir gerne den Podcast dazu an, wenn du eine Rolle spielst, um Einladungen zu bekommen, siehst du möglicherweise Einladungen für genau diese Rolle an, dann wirst du zwar vielleicht gesehen, aber für eine Version von dir, die du dauerhaft aufrechterhalten musst und das vielleicht nicht kannst. Tipp aus einer Dreierlinie Die stimmigsten Verbindungen entstehen dort, wo deine Klarheit und vor allem deine Menschlichkeit gleichzeitig Platz haben. Kommen wir zu Mythos Nummer zwölf. Warten bedeutet, nichts zu tun.

Mythos 12: Warten bedeutet nichts tun

Julia Christine Hackl00:42:39

Warte auf die Einladung. Gehört zu diesen Sätzen Die Projektoren, glaube ich, immer wieder hören und prägen. Und am liebsten liebe ich das. Wenn das ein Sakrale zu einem Projektor sagt. Und gleichzeitig finde ich, gibt es keinen Satz, der so krass missinterpretiert und missverstanden wird. Warten bedeutet nicht, dass dein Leben anhält oder anhalten muss. Es bedeutet auch nicht, passiv auf dem Sofa zu sitzen und zu hoffen, dass irgendwann irgendjemand an deiner Tür klingelt und dir irgendwie deine Bestimmung zu überreichen. Die Art und Weise, wie du wartest, verändert alles. Du kannst wartend in permanenter Anspannung sein. Du kontrollierst jeden Tag, ob endlich eine Einladung kommt. Deutest jede Nachricht als ein mögliches Zeichen und wirst immer verbitterter, weil sich das Leben scheinbar unnötig weiter dreht. Dann ist das Thema Warten kein Vertrauen in das Leben, sondern ein ständiger innerer Kampf. Du kannst die Zeit aber auch nutzen, um dich mit deinem Wissen, deinen Fähigkeiten, deiner eigenen Wahrnehmung zu verbinden. Du kannst lernen, üben, etwas erschaffen, deine Interessen vertiefen, dein Umfeld pflegen, ein neues System lernen. Das erste Mal eine Weiterbildung machen, die nur für dich ist und nicht für irgendjemanden anderen. Du kannst dich erholen, du kannst sichtbar werden, sichtbar werden, wer du bist, wofür du stehst, was du im Leben willst. Du kannst ein unfassbar reiches Leben führen, während du bei den großen Bereichen darauf achtest, wo echte Anerkennung und Offenheit vorhanden sind. Und ja, das heißt nicht, dass du jetzt keine Ahnung, wenn du jetzt viele Tage und Stunden mal einfach wartest auf etwas. Das heißt nicht, dass du deswegen jetzt immer fröhlich sein musst, immer perfekt mit dir verbunden sein muss, durchgehend in der Stille sein musst. Hey, du darfst auch ungeduldig sein. Du darfst traurig sein, darfst verbittert sein. Ja, das darf alles da sein. Diese Gefühle verhindern nicht automatisch, dass jede richtige Einladung nicht mehr in dein Leben kommen darf. Ich habe in den schlimmsten Krisenzeiten oder wo ich alles doof gefunden habe, die geilsten Einladungen bekommen. Es darf beides koexistieren. Das ist so wichtig. Verstehe das. Aber du darfst durch genau das diese Prozesse, diese Trigger, die da in dir entstehen, lernen oder beobachten, dass sie dir auch etwas aufzeigen dürfen, wo du dich machtlos fühlst, wo du vielleicht auch deinen Wert an äußere Reaktionen knüpfst oder wo du schon zu lange in einem Umfeld bleibst, das dich nicht sieht, wahrnimmt, einlädt. Keine Ahnung, was bewusstes Warten ist immer eine aktive Vorbereitung ohne ein erzwungenes Ergebnis. Ja, deswegen. Du wirst nicht passiv in diesem Warten. Aber du hörst auf, jede verschlossene Tür mit Gewalt öffnen zu wollen. Und glaub mir, ich weiß, was das bedeutet. Ich bin ein Widder. Also, ich glaube, wir haben noch drei Mythen. Die quatschen schon recht lange. Ich hoffe, du kannst noch. Ich hoffe, du hast dir bis jetzt schon noch richtig coole Ahaerkenntnisse, Zitate, Fragen für dich mitnehmen können. Ich würde mich riesig freuen. Wieder ein bisschen Liebe und auch Wertschätzung. Und ja, hier diesen Raum einfach zu nutzen,

Abschluss und Reflexion

Julia Christine Hackl00:46:26

dass wir uns auch verbinden. Schreib auch gerne in die Kommentare, was für ein Projektor du bist, was du der größte Mythos ist und den du selber noch geglaubt hast. Und ich sage immer auch Vielen Dank für eure Wertschätzung. Ich weiß, dass wir hier auf diesem Kanal so viele Projektor und Projektor innen haben und ich möchte einfach nur Danke sagen. Und ich möchte aber auch vor allem an dich Danke sagen, wenn du kein Projektor bist und diese Folge hörst, weil du vielleicht einen Projektor kennst und ihn besser kennenlernen möchtest, dann möchte ich im Namen aller Projektor einfach Danke sagen, dass du das tust, weil ich glaube, es gibt nichts Wertvolleres für uns, wenn ich im Namen von uns allen reden darf, als erkannt und verstanden zu werden. Ich glaube, das ist eines der wichtigsten Dinge, die ein Projektor sich eigentlich wünscht. Ja, drei Minuten haben wir noch, glaube ich. Mythos Nummer 13. Verbitterung bedeutet, dass ich versagt habe. Wenn wir jetzt über das Warten sprechen oder gesprochen haben, dann müssen wir natürlich auch über das Thema Verbitterung sprechen. Im Human Design gilt die Verbitterung als das Nicht-Selbst thema des Projektors. Aber wir müssen aufpassen, dass aus diesem Nicht-Selbst thema nicht sofort eine moralische Bewertung wird. So, dieses Erfolg ist gut, Verbitterung ist schlecht. Wenn du erfolgreich bist, dann lebst du korrekt. Und wenn du verbittert bist, dann hast du etwas falsch gemacht. So. Nein, Verbitterung ist kein Charakterfehler. Sie ist auch keine Bestrafung. Verbitterung kann entstehen, wenn du dich über zu lange Zeit nicht gesehen fühlst. Wenn du immer wieder ungefragt etwas gibst und insgeheim darauf hoffst, dass jemand eine Leistung endlich anerkennt. Verbitterung kann aber auch entstehen, wenn du in einer Rolle bleibst, in der deine Perspektive zwar genutzt wird, aber nicht wertgeschätzt wird. Wenn du aber auch andere führen möchtest, die deine Führung nicht wollen oder wenn du dich selbst permanent übergehst. Verbitterung ist lediglich eine Warnleuchte, ein Stoppschild, eine Warnleuchte beschämt dich nicht. Sie sagt nicht, dass das ganze Auto falsch ist und sie macht dich einfach nur darauf aufmerksam, dass du jetzt einfach mal etwas überprüfen darfst. Und statt dich für deine Verbitterung zu verurteilen, könntest du dich doch auch einfach einmal fragen Wo fühle ich mich gerade nicht erkannt? Wo versuche ich Anerkennung zu erzwingen? Welche Einladung habe ich aus Angst angenommen? Wo bin ich vielleicht auch schon längst über meine Grenzen gegangen? Und wo erkenne ich mich schon selbst überhaupt nicht mehr? Und dann braucht es einfach nur eine Veränderung im Außen, einen Ölwechsel, manchmal durch eine Grenze, manchmal auch über eine mit einer Trauer darüber, dass ein Mensch dich nicht so sehen kann, wie du dir gewünscht hast. Manchmal braucht es den ehrlichen Blick auch darauf, dass du versuchst, eine Reaktion von jemandem zu bekommen, der nie um deine Führung gebeten hat. Deswegen wichtig. Verbitterung ist keine. Ist einfach nur eine Information, aber kein Urteil über dich, dein Leben, dein Design oder deinen Wert. Am Mythos Nummer 14 glaube ich. Jeder Projektor muss automatisch Coach oder Führungskraft werden, weil ein Projektor ist er hier, um zu führen. Projektor sein ist keine Berufsbezeichnung. Nichts im Human Design ist eine Berufsbezeichnung. Ich weiß, diese Frage würden wir uns gerne beantworten. Ich bin aber immer wieder der Meinung, wenn ich solche Fragen bekomme. Du kannst alles werden. Die Frage ist nur wie? Das Was ist nie die Frage, sondern nur das Wie. Das ist wichtig. Projektor Wenn du ein Projektor bist, dann musst du nicht coachen. Du musst nicht beraten, Du musst nicht therapieren lernen oder ein Unternehmen führen. Du kannst das. Du darfst das gerne machen, wenn es dich lebendig fühlen lässt. Wenn du es liebst. Ja, du hast die Fähigkeit, Menschen oder Systeme wahrzunehmen. Das kann sich aber in allen Lebensbereichen ganz unterschiedlich zeigen. Du kannst es privat gerne machen für deine Kinder und beruflich hassen. Vielleicht liebst du es, Prozesse zu gestalten oder Wissen zu entwickeln. Konzepte künstlerisch arbeitest du unterrichtest, du führst Gespräche, du organisierst Räume oder du bringst in einem Team genau die Perspektive ein, die vorher gefehlt hat. Und das heißt aber nicht, dass du jetzt deswegen eine Führungskraft sein musst, weil das muss nicht jeder sein. Und das heißt auch nicht nur, weil du gut im Koordinieren bist, dass du jetzt das beruflich machen musst. Und vor allem Was bedeutet denn überhaupt Führung? Führung muss nicht immer laut sein. Führung muss nicht immer sichtbar sein. Führung muss nicht immer hierarchisch sein. Führung bedeutet auch manchmal das. Oder es kann einfach darin. Eine Führung kann auch einfach darin liegen, im richtigen Moment eine Frage zu stellen oder hinter verschlossenen Türen einfach mal eine Struktur zu verändern. Oder einen Menschen an etwas zu erinnern, das er selbst längst weiß. Oder auch einfach mal nur deine eigene Energie so bewusst zu führen, dass du nicht mehr jeden äußeren Rhythmus übernehmen musst. Dein Typ beschreibt eine grundlegende, grundlegende energetische Funktionsweise innerhalb Human Design s, aber er beschreibt nicht deinen Beruf, den du tun musst oder solltest. Wenn du es liebst, tu es. Wenn du es nicht liebst, lass es. Und dann würde ich sagen, kommen wir langsam zum Abschluss. Ich würde sicher noch 1000 weitere Mythen haben. Wir besprechen die. Bist du vom Triple P. Dann besprechen wir die auch super gerne im Livecall. Nimm sie einfach gerne mit. Ansonsten kommen wir zur zum letzten Mythos und dann auch noch ein paar Tipps von mir. Mythos Nummer. Ich habe aufgehört zu zählen. 15 oder 16. Erfolg entsteht nur, wenn ich ganz viel dafür tue. Zur Signatur des Projektors, dem Erfolg. Das Wort Erfolg ist extrem stark in unserer Gesellschaft an Leistung gebunden. Erfolg bedeutet in unserer Gesellschaft mehr als. Also bis dato bedeutet Erfolg Umsatz, Sichtbarkeit, Einfluss, mehr Kunden, mehr Reichweite, mehr Besitz, eine höhere Position. Und irgendwie steckt hinter diesen ganzen Aspekten immer wieder so diese Vorstellung Wenn du erfolgreich sein willst, musst du mehr tun Und genau deswegen finde ich so gefährlich, dass diese Signatur da ein bisschen vermischt wird. Weil Projektor dann automatisch mit diesen gesellschaftlichen Prägungen und diesen Begriff im Human Design so ein Mischmasch macht. Und diesen Erfolg, diese Signatur mit denselben Maßstäben herzustellen, die unsere Gesellschaft will, die uns aber am Ende des Tages nur erschöpfen werden. Wir beginnen dann zu leisten, zu beweisen, zu optimieren, zu vergleichen. Und wir hoffen, dass uns die Welt irgendwann bestätigt, dass wir jetzt erfolgreich genug sind. Ich glaube aber, die Aufgabe von uns Projektor liegt nicht darin, noch effizienter innerhalb dieser alten Definition zu funktionieren. Vielleicht tragen wir einfach mal dazu bei, Erfolg auf dieser Welt neu zu definieren. Ich habe dazu übrigens ein richtig geiles Video gemacht. Ja, ich finde, Erfolg darf auch bedeuten, am richtigen Platz zu sein Von den richtigen Menschen erkannt zu werden, bei denen du nicht permanent erklären musst oder eine Rolle spielen musst. Oder deine Perspektive einzubringen und zu erleben, dass sich tatsächlich etwas dadurch bewegt oder erfolgt, kann auch bedeuten, deine Arbeit so zu gestalten, dass nicht nur das Ergebnis stimmt, sondern auch der Weg dorthin oder Geld zu verdienen, ohne deinen Körper dauerhaft zu übergehen. Beziehungen zu führen, in denen du nicht nur für deine Stärke geliebt wirst, und Entscheidungen zu treffen, die nicht von Angst und Mangel bestimmt werden. Erfolg ist nicht nur das, was am Ende sichtbar herauskommt. Erfolg ist auch die Qualität, in der du dein Leben lebst oder auch erlebst. Das bedeutet nicht, dass jetzt Projektor keine Ziele haben, kein Unternehmen aufbauen oder große Dinge erschaffen dürfen. Es bedeutet auch nicht, dass deine Handlungen deswegen unwichtig sein sollen. Aber ein Leben entsteht nicht allein durchs Warten und Handlung per se. Muss auch nicht mehr dein Beweis für deinen Wert sein. Vielleicht ist Erfolg für dich heute eine unpassende Einladung abzulehnen. Vielleicht ist Erfolg nach zwei intensiven Stunden mal aufzuhören, obwohl du theoretisch noch weitermachen könntest. Vielleicht ist Erfolg auch sichtbar zu werden, ohne dich aufzudrängen. Vielleicht Erfolg heute für dich bedeuten, mal um Hilfe zu bitten oder eine Rolle loszulassen, in der du zwar gebraucht, aber nicht erkannt wirst. Oder dir selbst endlich zuzugestehen, dass dein Weg nicht so aussehen muss wie der eines anderen Menschen. Wenn wir also gemeinsam Erfolg neu definieren und es ist wichtig, dass wir ihn für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte gemeinsam neu definieren, dann geht es meiner Meinung nach um einen Wertewandel. Ein Wertewandel, der besagt, dass wir weg von permanenter Leistung müssen, weg von permanenter Leistung, vor allem als Identitätsbeweis. Und wir dürfen hin zu mehr Wirksamkeit, mehr Präzision, mehr Beziehung, Gesundheit, Sinn und auch innerer Stimmigkeit. Kohärenz. Und vielleicht ist all das eine der wichtigsten Formen von Führung, die wir Projektor IHDS in dieser Welt bringen dürfen. Das heißt, wenn du noch nichts in den Kommentaren dagelassen hast, dann schreib doch auch, was dir gerade so intuitiv kommt, was Erfolg noch bedeuten dürfte. Ganz wichtig. Ich möchte dir zum Abschluss noch drei Fragen mitgeben, die du dir vielleicht jetzt einmal aufschreiben darfst, mitnehmen kannst zum Reflektieren. Was wird in der nächsten Einladung, die du bekommst, ganz konkret in dir erkannt? Und wenn deine nächste Einladung kommt, dann frag dich bitte Was sagt jetzt meine innere Autorität dazu, unabhängig davon, wie selten oder wertvoll diese Möglichkeit wirkt? Und drittens würde ich mich auch dann noch als wertvoll betrachten, wenn diese Einladung nicht käme oder dieses Projekt nicht erfolgreich endet. Diese Fragen sollen dich jetzt ein bisschen zu deiner Essenz, zu deiner Strategie in Beziehung, vor allem zu dir selber wieder zurückbringen. Das Wichtigste für dich ist, dich selbst wirklich gut kennenzulernen. Vor allem, dass du für dich gewisse Dinge unterscheiden lernst. Und das ist ganz wichtig das Stepp by Stepp dich kennenzulernen, dich zu stärken. Und ich hoffe, dass diese das waren jetzt 141516 keine Ahnung Mythen dir geholfen haben, dich noch ein bisschen besser zu verstehen. Und wenn du merkst Boah, keine Ahnung, ich könnte alle Mythen unterschreiben und sie erschweren mir mein Leben und alles macht das Ganze so zack, Dann kommen gerne ins Projektor Programm. Mitte September für dieses Jahr öffnen wir noch und ich würde mich freuen, dich begrüßen zu dürfen. Und dann jede Woche, dass wir einfach auch persönlich in diesen Räumen miteinander einchecken. Ich wünsche dir bis dahin alles Liebe, alles Gute. Schön, dass es dich gibt. Und bis ganz bald.

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