Q&A Community Special: Julia beantwortet eure Fragen

10.06.2026 Episode #095 45 min

In dieser Folge des Human Design Creation Podcasts gehen Julia und Melanie auf Community-Fragen ein und geben persönliche Einblicke. Themen sind Selbstentdeckung, energetischer Neuanfang, Umgang mit Krisen und die Bedeutung von Ressourcen im Leben.

Show Notes

Alle Links zu dieser Episode und weitere Informationen findest du unter https://human-design-creation.de/links/pc/95-q&a-juni-26

Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast. Deinen Raum für Selbsterkenntnis, innere Heilung und auch bewusste Lebensgestaltung. Mein Name ist Julia Christine Hackl und herzlich willkommen zu einer Special Folge mit einem absoluten Special Guest heute hier bei mir auf meinem Sofa im Wohnzimmer. Wir haben mal das gesamte Setting umgebaut und sind aus dem Büro einfach mal hier ins Wohnzimmer gekommen. Und ich habe meine wundervolle Melanie aus unserem Team hier mit dabei. Sie hat nämlich einiges am Plan. Ich durfte nur mal grob drüber gucken, aber zu viele Gedanken habe ich mir nicht gemacht, weil es würde eh nicht funktionieren. Was genau bedeutet das? Und wer ist noch mal die Melanie, falls du sie nicht kennst, falls du noch nicht viel mit uns in Kontakt warst. Erstens Wir machen heute eine Community Folge, das heißt, wir werden ganz viele persönliche Fragen, die ihr uns gestellt habt, auf den unterschiedlichen Plattformen beantworten. Erstens mal ein riesengroßes Dankeschön an alle, die uns diese Fragen zugesendet und eingesendet haben. Das war echt ein riesengroßes Geschenk dadurch, oder wegen eurer Arbeit, eurer Inspiration, euren Fragen, können wir diese Folge heute machen. Und Melanie, wer bist du?

Melanie Jahner00:01:08

Erstmal vielen lieben Dank, dass ich hier sein darf heute und mit dir diese Podcast Folge aufnehmen kann. Finde ich echt richtig toll. Mal ein ganz neues Format. Und ja, für alle, die mich noch nicht kennen oder vielleicht auch unseren Podcast das erste Mal hören. Ich bin Melanie, bin ein sakraler MG mit vier Sechser Profil und dem Kreuz des schlafenden Phönix und ich arbeite jetzt seit über einem Jahr mit Julian Thorsten gemeinsam und bin da vor allem im Kundenservice zuständig und in der Buchhaltung. Das heißt also, ich bin auch so diese erste Anlaufstelle, wenn ihr uns eine Email schreibt. Also von mir bekommt ihr dann immer die Antworten Ja und habe auch immer mal so in anderen Projekten meine Finger mit im Spiel und da kam das eben zustande, dass ich heute mal mit Julia gemeinsam im Podcast bin, weil wir uns halt einfach was ganz cooles überlegt haben und wir das mal ausprobieren wollten. Da freue ich mich ganz sehr. Danke.

Julia Christine Hackl00:01:54

Sehr gerne Und es ist einfach so schön. Ihr müsst wissen, die Melanie springt heute hier ganz krass über ihre inneren Hürden und ihre über ihre inneren Ängste, das hier zu machen mit uns, was ich ganz toll finde. Aber dieser wundervolle IMG ist einfach überall mit dabei und stets dabei, Neues auszuprobieren. Und ich freue mich auf das, was wir heute machen. Melanie, Du hast viele Fragen mitgenommen von unseren Teilnehmern. Ich habe ja nichts vorbereitet. Ich habe sie einmal durchgelesen, damit wir einfach so ein grobes Gefühl für das Ganze haben. Ich würde sagen, die Bühne ist deine. Ich bin schon.

Melanie Jahner00:02:26

So gespannt auf deine Antworten. Ich bin wirklich richtig neugierig. Also sie haben uns echt total coole Fragen erreicht, wo ich dachte Wow, also in welche Richtung ihr da gedacht habt, die uns alle die Fragen eingesandt haben, war ich richtig begeistert von. Und deswegen würde ich sagen, wir starten mit der ersten Frage. Wie würdest du dich denn überhaupt vorstellen, mal so ganz abseits, was man so bei einer üblichen Vorstellung mit reinnehmen würde? Was würdest du da sagen?

Julia Christine Hackl00:02:49

Also abseits von allen klassischen Vorstellungen. Hi, ich bin Julia.

Melanie Jahner00:02:53

Hallo. Schön, dich kennenzulernen.

Julia Christine Hackl00:02:54

Ja, weil ich finde, mich nervt es immer so, wenn gerade in Wien. Da geht es ganz viel um Status und Titel und Beruf. Und ganz ehrlich, am Ende des Tages.

Die Bedeutung von Selbstvorstellung und Identität

Julia Christine Hackl00:03:04

Ich bin ein Mensch. Ich bin eine Frau und ich habe einen Namen, den ich mir ausgesucht habe, sondern das macht mich aus. Und wenn jemand mehr wissen mag, kann er mich gerne fragen. Aber mich ärgert es immer, wenn wir irgendwie oder vielleicht ist es auch eine Fünferlinie, die diese Projektion nicht irgendwie mit kreieren möchte, dass ich mich dann vorstellen mit dem und dem und dann braucht es noch den Titel und dann braucht es noch dieses Business usw und dann bist du schon mehr wert als die Essenz. Eigentlich für einen da ist. Das heißt, am Ende des Tages bin ich einfach Julia und alles andere darf sich mit der Zeit entwickeln. Ganz simpel.

Melanie Jahner00:03:36

Und du hast ja gerade gefragt Wer Fragen hat, der darf fragen. Und was uns nämlich auch ganz häufig erreicht hat. Julia, deine Haare, Deine langen Haare. Warum hast du sie dir abschneiden lassen?

Julia Christine Hackl00:03:47

Ja, die Frage hatten wir. Hätten wir echt was Langes dazu? Also meine Haare. Ich habe. Oder ich gehe davon aus, dass Haare Energien speichern und wir da ganz, ganz viele Themen mit uns mittragen. Und ich habe es jetzt viele Jahre sehr lang wachsen lassen und dieses lang wachsen lassen. Das war eine Zeit, wo ich mich aus einer 8-jährigen Beziehung getrennt habe. Das war die Zeit, wo ich zwei Burnouts hinter mir hatte. Das war die Zeit, wo ich Business aufgebaut habe. Das war die Zeit, wo ich echt durch wilde, unschöne Phasen gegangen bin, auch gesundheitlich. Ja, das heißt, zum einen habe ich gemerkt, das sind so viele Themen, die ich da mit mir trage und das schafft so eine Schwere, Das darf zum einen Mal weg und zum anderen hatte ich einfach auch in den also 2023 bis 25 echt einige gesundheitliche Herausforderungen und mir sind sicher 1/3 meiner Haare abhanden gekommen und das hat mich einfach immer nur daran erinnert, dass meine Löwenmähne einfach auch nicht mehr so da ist. Nicht so, nein, wir machen jetzt einen Cut. Ich habe da keine Lust, mich immer wieder frustrieren zu lassen, sondern es gibt einen Neuanfang auf allen Ebenen, energetisch, thematisch, gesundheitlich. Und dann durfte es weg und dann war einfach ein neues Lebensgefühl wieder da.

Melanie Jahner00:04:52

Das ist dann auch mehr Raum, würdest du sagen.

Julia Christine Hackl00:04:54

Ja, sehr viel mehr Raum. Und es ist einfach mehr Lebendigkeit auch wieder zurückgekommen Und es sind sehr spannende Dinge passiert. Muss ich auch sagen, seitdem ich mir die Haare einfach energetisch abgeschnitten habe, wo Menschen, die ich lange oder Situationen auch mitgetragen haben, die sich immer mehr raus entfernt haben und wo einfach ganz viele neue Ebenen entstanden sind, die super spannend sind, wenn man das einfach energetisch betrachten mag.

Melanie Jahner00:05:19

Ja, ja, auf jeden Fall. Und würdest du dann sagen, das sind halt so, also wenn man es jetzt auch mal auf andere Frauen bezieht oder allgemein betrachtet. Würdest du da sagen, okay, es hat dann schon immer mit bestimmten Lebenssituationen zu tun oder würdest du da vielleicht auch Planetenkonstellationen mit einbeziehen? Wie siehst du das so von der Seite?

Julia Christine Hackl00:05:36

Also Planetenkonstellation weiß ich nicht. Man könnte natürlich immer in alles ganz viel hineininterpretieren und man könnte natürlich zu der Podcastfolge, die ich gemacht habe mit Lilith und Priapus und die wilde freie Frau und da kann man natürlich ganz, ganz viel sehen, weil wer sagt, dass man weiblich ist, nur mit langen Haaren. Wir hatten ja die letzten Jahrzehnte ganz viele Frauen mit ganz vielen langen Haaren, weil wir irgendwie das als weiblich gesehen haben. Und ich sehe ganz, ganz viele Frauen, die sich jetzt die Haare einfach kürzer abschneiden und so dieses Neue kreieren.

Haare als Energiespeicher und Neuanfang

Julia Christine Hackl00:06:05

Ich glaube, dass wir zum einen uns energetisch von alten Themen lösen. Ich habe auch das Gefühl, dass wir energetisch gerade in dieser weiblichen Szene ganz viel gerade in dieser Selbstermächtigung, dieses Aufstehen kommen in dieses Die wilde, freie Frau. Also da kommt gerade ganz viel zurück und da entsteht gerade ganz viel Neuanfang, Neuanfang in dem ganzen weiblichen Kollektiv, was da gerade passiert. Und da wird es wahrscheinlich auch in den nächsten Monaten einige neue Folgen dazu geben, weil ich wir sind ja das ganze Wochenende miteinander mit Zeit verbracht und wir waren viel unter Frauen. Und da habe ich auch so die eine oder andere Inspirationsrede gehalten in der Ubahn. Warum sind jetzt alle so still? Aber okay, es hat gewirkt. Es hat gewirkt. Und das heißt, da es gerade im Kollektiv der Frauen ein Riesenwandel zu spüren. Und ich glaube, dieses, dieses Loslassen von all dem, was wir nicht sind und wo wir eigentlich versuchen, wo Frauen in ihrer Energetik klein gehalten werden. Egal ob das jetzt mit Diäten zu tun hat oder wie eine Frau auszusehen hat. Und dass der weibliche Körper allen gehört, nur nicht ihr selbst. Das sind riesen spannende Themen. Und Lilith natürlich spielt da einen gewissen Konsens mit rein, aber ich glaube, dass das dichtet sich gerade zu. Also da kommt noch mehr.

Melanie Jahner00:07:19

Ja, ja.

Julia Christine Hackl00:07:20

Und man sieht es halt. Es sind einfach nur. Ich beobachte im Kollektiv immer Muster und es ist nicht es ist nicht von. Es hat auf jeden Fall eine Bedeutung. Wenn das immer mehr Frauen machen und tun. Das ist mehr als nur ein Trend. Das spürt man.

Melanie Jahner00:07:34

Ja auf jeden Fall. Und da du ja dann auch so viel im Feld mitbekommst, liegt natürlich auch einerseits daran, Du bist ja Projektor in, also die meisten werden es wissen und du hast ja auch unter anderem das Profil treffen. Könnte das damit auch zusammenhängen, Weil wir hatten nämlich auch eine Frage mit drin, wie allgemein denn so überhaupt dein Weg als drei Fünfer aussah, also was du da überhaupt mitbringst und welche persönlichen Herausforderungen überhaupt damit einhergehen oder auch, wie du deine Berufung gefunden hast und wie du dir dann dadurch eben auch dein Business aufgebaut hast. Ja.

Julia Christine Hackl00:08:07

Also das müsste eine eigene Podcastfolge werden. 135 macht unfassbar viele Erfahrungen und die meisten von den Erfahrungen sind unschön. Jetzt live also das heißt Widerstände, Chaos, Krisen. Wir lernen aus Dingen, die nicht funktionieren. Das heißt, ich habe mehr Erfahrungen gemacht von Dingen, die nicht funktionieren, als dass sie funktionieren. Und wenn man das Gefühl hat, du kannst zu viel und du machst zu viel und es schaut immer bei dir so aus, als würde es funktionieren, musst du mal zusammenrechnen, was ich an Erfahrungen gemacht habe, die nicht funktioniert haben. Also da kann man schon 101010 Leben füllen damit. Ja und das Gute ist ja, dass man so ein Zeichen

Die Herausforderungen einer 3.5 Projektorin

Julia Christine Hackl00:08:46

wieder ist. Das heißt, da ist ja auch viel Mut und viel Neuanfang senergie dahinter und viel ausprobieren wollen. Und das habe ich. Das verstärkt sich natürlich gegenseitig. Das heißt, ich versuche die Frage kurz zu halten. Ihr könnt es ja gerne auch in die Kommentare schreiben, wenn ihr sagt Hey, ich will dazu eine eigene Folge machen, dann können wir da auf jeden Fall noch mal eine eigene Folge zu machen, weil das sich früh aufgebaut hat. Also wir haben ja länger folgt Weiß. Seit 2007 kenne ich die Astrologie, seit 2014 Human Design Ich bin vom Grundberuf Pädagogin gewesen.

Melanie Jahner00:09:15

Ich ich bin durch all diese sozialen Ebenen durchgegangen, die man sich nur vorstellen kann. Ich habe auch viel energetische Ausbildungen, ich habe so viele Ausbildungen, da könnte man die ganze Wand dahinten mit Zertifikaten und Diplomen irgendwie ausfüllen. Aber wie ich mir das aufgebaut habe und ich glaube, dass die wichtigste Essenz für das, was ihr euch mitnehmen könnt, ist, ich habe einfach nie aufgegeben. Es gibt Dinge, die haben mir Wochen und Monate lang schlaflose Nächte verpasst. Dinge, die mich tagtäglich stressen. Dinge, wo ich immer noch nicht in Frieden mit gewissen Aspekten bin, über die ich mich auch tagtäglich aufregen kann. Aber der Punkt ist halt, ich rege mich auf, ich kann es doof finden, ich kann es, kann mich stressen, aber ich gehe trotzdem weiter. Das ist so, wie es wäre, das ein Parallelleben. Diese Emotionen sind da, aber sie beeinflussen nicht mein gesamtes Handeln. Ja, natürlich gibt es auch Momente in meinem Leben, da will ich nicht mehr. Da will ich nicht mehr. Und da gebe ich einfach. Es sind immer so diese Decke über Kopf Momente, wo ich einfach den ganzen Tag in meinem Bett liegen will. Ich will niemanden hören, ich will niemanden sehen. Ich darf mich neu kalibrieren und dann geht es wieder weiter.

Julia Christine Hackl00:10:22

Aber einfach weiter zu machen und immer wieder aufzustehen, das ist einfach meine Grundnatur. Es gibt für mich kein Es geht nicht, es geht nicht, gibt es nicht. Ja, und das heißt, ich habe einfach verstanden, dass es diese Emotionen gibt, die gerade da sind, woher auch immer sie kommen. Das heißt, Ursachenforschung kann man sich dann natürlich auch immer teilweise so anschauen, aber das ist einfach wie so ein, so ein, so ein Parallelleben zu mir. Es gibt dieses Leben, das einfach vorangeht und das einfach macht. Und dann gibt es diese vielen Emotionen und ich sage mir immer wieder Hey, das ist wie so ein riesengroßer Topf, Ich nehme mir das raus, wenn ich Kapazitäten habe. Wenn ich mir das anschaue, schaue ich sie mir an, dann bearbeite ich sie und ist ein Never not Learning. Ich schaue mir regelmäßig Themen an, ich bin ständig in irgendeinem körperlichen, emotionalen Herkunftsthema drinnen. Also ich habe das durchgehend, aber eins nach dem anderen und nicht 10.000 gleichzeitig. Und das heißt, das ist genau diese Ebene, wo ich sage, ich nehme mir das immer dann raus, wenn Kapazitäten da sind. Dadurch vermindere ich einfach die Überforderung und kann aber währenddessen weitergehen.

Melanie Jahner00:11:23

Ja, da hast du jetzt auf jeden Fall schon einen richtig schönen Einblick gegeben, wie du auch mit deiner Projektor Energie überhaupt umgehst. Ich meine, ihr dürft ja da natürlich auch sehr achtsam sein und es nicht übertreiben. Also wir wissen ja, Projektoren gehen ja gerne mal über ihre Grenzen drüber und was wäre denn da eine gute Strategie, oder? Aus deiner Erfahrung heraus. Wie strukturierst du dir deinen Alltag? Woher weißt du, wann du dir die Pausen einlegen oder einplanen muss? Und was sind dann auch effektive Entspannungsmethoden für dich?

Alltagsgestaltung und Selbstfürsorge für Projektoren

Julia Christine Hackl00:11:53

Ja, also diese Frage will ich mir meinen Alltag gestaltet. Der ist jetzt echt oft gekommen im letzten Webinar in der Projektor Live Night. Die kommt jetzt richtig, richtig oft. Also ich habe. Also es würde mich total annerven, wenn jeder Tag gleich ausschauen würde. Ja, das heißt jeder Tag schaut auch bei mir immer wieder unterschiedlich aus. Aber ich habe so diese Regel, ich stehe ohne Wecker auf. Also ich habe mal einen Arzttermin oder so, aber ich stehe eigentlich ohne Wecker auf. Ich schaue, dass mein System dann aufwacht, wenn wenn es dem gut geht und automatisch, wenn ich jetzt nicht übertrieben habe. In der Nacht wache ich meistens zwischen sieben und acht von selber auf. So, und dann Slow Morning. Einfach einmal in den Tag starten. Manchmal mit mehr Energie und manchmal mit weniger Energie. Und dann einfach mal die ersten zwei Stunden gehören einfach mir und Dingen, die mir gut tun, auf die ich Lust habe. Auf ein langsames Frühstück. Auf jetzt. Im Sommer sitze ich gern auf meinem Balkon und und genieße einfach die Sonne. Manchmal gehe ich, manchmal lege ich mir Karten, manchmal lese ich irgendein Buch oder einen Artikel, den ich mir reinziehe. Manchmal schaue ich einfach nur ins Narayen Castle. So, ja, das heißt, so fange ich einfach an und dann geht es eigentlich schon los. Ja, also ich bin im Team, ich habe Meetings, ich habe Calls, ich darf Aufzeichnungen machen. Also grundsätzlich könnte mein Tag mehr Wochen haben, als was mir eigentlich zur Verfügung steht von den Dingen, die ich eigentlich zu tun habe. Und dann fange ich einfach an zu arbeiten. Das Gute ist und das ist ganz wichtig zu unterscheiden Ich mache etwas, was ich wirklich liebe an einem Ort, wo es mir gut geht. Also ich kann wirklich von zu Hause aus arbeiten.

Melanie Jahner00:13:23

Ich habe meinen eigenen Raum, ich habe viel Rückzug. Ich habe nicht viele fremde Energien in meinem System, das heißt, das ist automatisch schon mal ein zusätzlicher Stärke im Moment. Und dann schaue ich immer wo fließt gerade leicht, Worauf hat mein System von selber gerade Lust, die Dinge zu tun? Und das mache ich. Und wenn es nicht gerade irgendwo eine Deadline gibt und Dinge, die ich jetzt gerade abarbeiten muss, ja dann schaue ich, dass ich echt in diesen Flow Zustand komme und die Dinge halt so mache waren sie einfach da sind. Dann gehen sie schnell, dann gehen sie effizient. Dann bin ich einfach viel schneller fertig mit diesen Ebenen. Und genauso abends schaue ich einfach, dass ich Zeit für mich habe. Ich schaue, dass ich in der Woche immer wieder trotzdem meinen Körper bewege wegen meiner Wurzeln. Ich schaue, dass ich viel in die Natur komme. Ich schaue, dass ich einfach mit Menschen Zeit verbringe, die mich nähren und die mir gut tun und das minimiert, wo das einfach nicht der Fall ist. Und dadurch habe ich einfach eine sehr, sehr gute Regulation. Auch ernährungstechnisch schaue ich immer darauf, dass die Dinge so sind, wie sie mir gut tun. Das heißt, ich schaue eigentlich in allen Dingen, egal ob Umgebung oder Menschen oder Tätigkeiten, dass es Dinge sind, die mich auch irgendwo nähren. Wenn ich nämlich viele Dinge tun muss, die mich nicht nähren. Auch das kommt vor. Dann ist ein sakraler Hangover da, dann brauche ich Zeit für mich. Und dann ist so mein mein Ausstiegsplan zwei Stunden Badewanne, wo mich niemand hört und niemand sieht. Ja, und das ist dann mein Space, wo einfach komplette Reinigung stattfinden kann und dann geht es auch wieder. Ja, ja.

Julia Christine Hackl00:14:42

Und da der jetzt ja schon eingegangen bist mit der Projektor Energie, ihr dürft ja auch auf Einladungen warten. Ja, das waren so deine schönste Einladung, die du je bekommen hast.

Melanie Jahner00:14:53

Aber. Ich habe

Einladungen und Wertschätzung im Leben

Melanie Jahner00:14:58

ehrlich gesagt keine Ahnung, was diese eine schönste Einladung war, die ich je bekommen habe, weil es so viele schöne Einladungen waren in meinem Leben. Immer wieder und ich auch großen Wert auf diese kleinen Einladungen legen. Wir haben immer diese riesen Erwartung und das muss jetzt die Einladung sein. Aber das ist egal ob in der Partnerschaft oder beruflich da sind. Da ist so viel Wertschätzung und da sind einfach so viele richtige Menschen, die das immer wieder auch schaffen, die richtigen Einladungen auszusprechen. Dadurch kann ich gar nicht diese eine, eine Einladung sagen, sondern ich bin auf einer Ebene, wo es einfach ganz oft viele schöne Einladungen Gibt auch viele schöne Einladungen, die ich nicht alleine nehme. Also muss man auch sagen, ich nehme nicht alle davon an, auch wenn sie schön sind, weil ich ja trotzdem nicht genügend Kapazitäten für all diese schönen Einladungen habe. Das darf man dann auch irgendwann lernen.

Julia Christine Hackl00:15:48

Ja, also darf man dann halt auch wirklich immer differenzieren und mit sich selber abstimmen und einchecken. Ist denn das jetzt gerade stimmig? Darf ich auf diese Einladung eingehen? Ja, und was würdest du im Allgemeinen sagen, wie denn so eine gute Einladung an einen Projektor aussehen darf?

Melanie Jahner00:16:05

Eine spannende Frage. Wir haben es in der Projektor Live nicht besprochen. Wir haben sie im Webinar besprochen. Wir sprechen auch ganz viel im Therapie. Also ich glaube, es gibt keine Sache, über die ich öfters rede als darüber und auch ganz oft der klassischen Ebene einfach eine andere, des klassischen Wissens, eine andere Ebene einfach habe. Grundregel einmal für dich zum Mitnehmen ist Anerkennung und Wertschätzung vor Einladung. So, wenn du Anerkennung und Wertschätzung erst bekommst, nachdem du geleistet hast. Das darf nicht die einzige Anerkennung und Wertschätzung sein. Die darf gerne noch einmal kommen, Aber das sollte das nicht sein. Sonst hängt ein Selbstwert an deiner Leistung und das ruiniert uns auf Dauer von dem her. Das ist so die kurze Antwort. Und bei längeren Antworten kommst du gerne in unsere Räume.

Julia Christine Hackl00:16:54

Ja, sehr, sehr gerne. Sehr schön. Was ganz, ganz viele interessiert hat. Jetzt mal so ins Privatleben reinzugucken.

Melanie Jahner00:17:04

Ist.

Julia Christine Hackl00:17:05

Geil und auf jeden Fall mehr über deine Beziehung. Also das habe ich so so oft jetzt gelesen und ganz besonders interessiert sind unsere Zuhörer daran. Bist du denn aktuell vergeben oder bist du vielleicht sogar verheiratet? Geil.

Melanie Jahner00:17:21

Ja, ich bin vergeben. Nachdem ich jetzt fünf Jahre Single war und nur Karriere aufgebaut habe und gemacht habe, war es für mich jetzt wieder dran, auch wieder in Partnerschaft zu gehen, in Verbindung zu gehen. Ich habe mich damals, kurz bevor ich mein Business gegründet habe, aus einer 8-jährigen Beziehung gelöst. Das war auch ein Projektor und jetzt bin ich wieder mit einem Projektor zusammen. Also es war ganz spannend. Ich habe natürlich alle Human Design Typen mal durchgecheatet, muss man ja auch sagen. Ich habe alles durchgetaktet und ich habe gemerkt, auf Dauer hat es meinem Energiefeld nicht

Beziehungen und Lebensentscheidungen

Melanie Jahner00:17:50

so gut getan. Ich habe leider ein super sensibles Energiefeld und es kommt mir selber nicht immer zugute. Also es ist, es nervt mich manchmal selber. Wie hochsensibel das manchmal ist, muss ich ehrlich sagen. Aber genau. Also ich bin jetzt vergeben. Ich bin nicht verheiratet und bin mit einem wundervollen drei fünf Milz-Projektor zusammen.

Julia Christine Hackl00:18:13

Wundervoll. Ja, das finde ich auch ganz schön. Ich durfte mir tatsächlich auch persönlich schon kennenlernen. Und in dem Zusammenhang stellt sich dann natürlich auch die Frage Hast du denn schon Kinder oder habt ihr Kinder?

Melanie Jahner00:18:28

Spannend, Ja, Nein, wir haben noch keine Kinder. Ich lasse da voll das Leben auch entscheiden, ob Kinder für mich in diesem Leben vorgesehen sind. Man weiß ja nie. Man kann. Ich weiß. Ich weiß von ganz vielen Frauen, dass da einfach dieser unerfüllte Kinderwunsch ein Riesenthema ist. Dass da gesundheitliche Themen, Stressfaktoren ganz oft dazu führen, warum es nicht klappt. Ich weiß, dass ich selber ein Leben geführt habe oder immer noch führe, das einfach sehr stressbelastet ist. Muss man auch sagen. Und ich habe immer gesagt, ich kann mir mich als Mama gut vorstellen, aber nicht nur. Also ich würde nicht nur das sein wollen in meinem Leben. Klar, offenes Center, Ich will alles. Aber an meinem Glück hängt nicht, ob ich Mama bin oder nicht. Also ich dieser dieser klassischen Gesellschaft formen. So hat man das Leben aufzubauen. Und du hast zu heiraten, ein Haus zu bauen, einen Hund und einen Garten und dann Kinder zu kriegen. Und dann hast du das Lebensspiel durchgespielt. Davon halte ich einmal gar nichts. Dadurch, dass ich mich schon sehr früh lösen durfte aus diesen ganzen gesellschaftlichen Also Konditionierungen weiß ich, ich kann mit und ohne Kind glücklich werden und mein Lebensglück und mein Sein hängt nicht davon ab, ob ich Mama werde oder nicht. Das heißt, für mich sind beide Optionen voll okay. Ähm, aber ja. Mal gucken, ob das Leben sagt, es soll so sein oder nicht zu sein. Wir werden es irgendwann, irgendwo, irgendwie mal sehen.

Julia Christine Hackl00:19:51

Sollen wir uns überraschen?

Melanie Jahner00:19:52

Es steht noch in den Sternen. Im Kosmos? Genau. Aber im übertragenen Sinne warst du ja schon mal Mama. Du warst ja schon mal Mama eines Kindes. Und Also für all diejenigen, die es schon mitbekommen haben, die jetzt vielleicht auch einen Podcast öfter hören oder auch auf Insta folgen. Die wundervolle Emma war jahrelang an Julias Seite und ist dann nun unerwartet letztes Jahr im September gegangen. Wie geht es dir denn jetzt damit? Seitdem er nicht mehr da ist?

Julia Christine Hackl00:20:23

Ach, das ist eine schlimme Frage. Puh. Schwierig. Schwierig. Hm. An sich gut, weil sie war ein super traumatisierter Hund und das war sehr anstrengend. Also neun Jahre lang mit einem Hund, der weder allein bleiben kann noch unter Menschen gut kann, war extrem herausfordernd. Das heißt, sie war auch der Grund, warum ich mit einem digitalen Business gestartet habe, damit ich mein Business und mein Leben um

Der Verlust eines geliebten Begleiters

Julia Christine Hackl00:21:01

sie und ihre Traumata drum herum aufbauen kann. Also das war sehr einschränkend. Das war sehr schwierig. Das heißt, ich habe aus den wenigsten Möglichkeiten, die mir zur Verfügung standen, versucht, das meiste zu machen. Das war echt eine heftige Challenge. Sie war das süßeste Wesen, was mir einfällt. Also wirklich ein Engel von. Von ihrem Charakter her. Und ich vermisse sie schon sehr. Aber ich weiß auch, dass jetzt nicht noch ein Hund wieder dran ist. Also ich bin. Mein ganzes Leben lang habe ich immer Tiere gerettet. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, mit Hasen, mit Meerschweinchen, mit Hamstern. Also ich war immer ganz, ganz viel unter Tieren. Und die Emma war so intensiv wie vier Hunde leben gleichzeitig. Und ich habe richtig gemerkt Na, jetzt darf was Neues, es darf ein neues Kapitel entstehen, jetzt darf wieder Freiheit entstehen, jetzt darf wieder Flexibilität entstehen. Und das ist gut so, ich weiß. Also ich habe immer gesagt, wenn ich je in meinem Leben wieder Hunde holen sollte, dann wahrscheinlich, wenn ich älter bin, so in Pension. Und dann eher diese alten kranken Hunde aus den Tierheimen, die vielleicht noch so ein paar Monate oder Jahre haben, wo die meisten Menschen einfach überfordert wären, wo ich das Gefühl habe, denen möchte ich dann noch mal ein zu Hause geben. Aber ich habe gesagt, die Emma war mein letzter Hund, den ich von Welpe auf begleitet habe. Also das war mir, das ist mir total klar. Und wenn, gibt es nur noch alte Seelen? Genau. Ja. Ja.

Melanie Jahner00:22:27

Oh Mann. Wie immer. Ja. Da hast du jetzt im Prinzip auch schon die Frage beantwortet, die da auch kam. Aktuell ist dann eben kein vierbeiniger Begleiter mehr an deiner Seite. Es wird dann wenig später kommen. Genau. Und der Verlust? Der war ja natürlich auch mit vielen Themen verbunden. Es war schmerzhaft und ich kann mir

Widerstandsfähigkeit und Krisenbewältigung

Melanie Jahner00:22:50

auch vorstellen, es war schwierig, dass du dich dann überhaupt wieder richtig aufrichten konntest oder dann halt auch weitermachen kannst und wieder das sehen. Wie hast du das geschafft? Hast du da vielleicht auch so allgemeine Tipps oder wie schaffst du es da, dich immer wieder aufzurichten, wenn solche herausfordernden Themen und Situationen kommen?

Julia Christine Hackl00:23:08

Ja, also zum einen muss man ja sagen, mein ganzes Leben war immer eine reine Herausforderung. Also ich habe Krisen in meiner Kindheit erlebt, Das haben teilweise 90-jährige Menschen in 90 Jahren nicht erlebt. Dadurch ist Krisen bewältigen und und man sagt ja Resilienz einfach dazu. Diese Widerstandsfähigkeit. Ein Riese, eine riesen Ressource in meinem System. Weil du ja auch mit der Emma. Die Emma ist ja ganz plötzlich, wo wir am Weg in den Urlaub waren. Letztes Jahr im September ist sie direkt im Zug, ist das alles komplett eskaliert und sie ist immer ruhiger geworden und ich musste einfach irgendwo im Nirgendwo aussteigen. Eine Klinik suchen, sie durch so ein Dorf schleppen. Also es war schlimm. Also es war wirklich schlimm. Es war super traumatisch, weil ich bin eingestiegen mit einem gesunden Hund am Weg in den Urlaub und bin auf der halben Strecke ausgestiegen und dann war es vorbei. Also es ist innerhalb von einer halben Stunde komplett eskaliert. Adrenalin pur. Also es war verrückt, aber ich habe einfach in mir drinnen so krass angelegt. Es geht immer irgendwie weiter. Also es geht immer irgendwie weiter. Und das Wichtigste ist, in Bewegung zu bleiben. Das Wichtigste ist, in Bewegung zu bleiben, weil ich weiß, man will dann in Selbstmitleid zerfließen und man will an sich. Also nicht, dass man auch mal Pausen macht und nicht, dass man auch das mal fühlt. Das ist sehr wichtig. Ich habe viel Gefühl, ich habe viel geweint, ich habe viel mir Gedanken gemacht. Mein Kopf ist natürlich dann voll durchgegangen. Was hätte ich anders machen können, welche Situationen usw. Also ich bin ja übertriebener Scannerpersönlichkeit, aber am Ende des Tages ist es trotzdem wichtig, neben all dem, was ist, nicht stehen zu bleiben, weiterzugehen, wenn die Schritte langsamer sind, wenn die Schritte schwerer sind. Das ist voll okay, Aber es geht immer wieder darum, weiter zu gehen und auch immer wieder zu sehen, Das ist scheiße und das fühlt sich nicht gut an, aber was sind jetzt die Geschenke dahinter? Und dass man dann aber auch manchmal ein schlechtes Gefühl oder ein Schuldgefühl hat, weil man überlegt, was jetzt das Geschenk dahinter sein kann, gerade in so Verlustthemen, das ist ja, das ist richtig, da kommen auch unsere Glaubenssätze rein. Aber ich kann so gut einfach schon in meinen eigenen Gedanken unterscheiden von was sind Glaubenssätze und was sind Dinge, die mir antrainiert worden sind? Ja, was ist gerade wirklich mein Empfinden? Und ich kann einfach in meinem Verstand sehr gut differenzieren. Genauso wie ich vorher gesagt habe, Wieso Parallelwelt Leben oder Welten? Ich kann die Dinge voneinander differenzieren und steigt immer nur dann dort ein, wo es mir gerade den größten Nutzen bringt. Und diese innere Trennung zu schaffen von diesen Dingen, das ist, glaube ich, meine größte Stärke, die ich habe, die mich immer wieder voranbringt, weil ich dann das anzapfen, was ich gerade brauche. Und das heißt, diese, diese Ressourcen da einfach richtig abzurufen, ist extrem wichtig. Das habe ich damals in meinem Burnout so gemacht, Ja, wo mir medizinisch gar nicht geholfen werden konnte, da habe ich mich selbst raus begleitet. Genauso war das, als eine ungeplante Retraumatisierung. Da war ja durch meine Ausbildung zur Abteilungsleiterin. Da sind Dinge hochgekommen, Panikattacken. Ich habe mich da eigentlich immer selber raus begleitet, weil ich es geschafft habe, diese Dinge für mich zu trennen und zu differenzieren. Und es hat mich viel Energie und Ressourcen gekostet. So ist es nicht und es war auch sicher nicht einfach. Aber ich habe immer gewusst okay. Und ich habe auch immer wieder dieses Glück, Menschen in mein Leben zu ziehen, die mir irgendwo dann auch da diese Ressourcen mitbringen und helfen, was es gerade braucht. Und ich weiß dann genau, wann ich auf was wo wie zugreifen kann. Also es ist kein ich kann keine Hilfe annehmen Ding, sondern ich darf zuerst mal wieder in mir mich kurz sortiert haben und dann sozusagen nach außen und dann schauen, wie ich das Ganze regle. Das heißt, es ist eigentlich das Wichtigste, sind die eigenen Ressourcen auf allen Ebenen, auf allen Ebenen?

Melanie Jahner00:26:45

Ja, deswegen legst du da auch so Wert drauf in unserer Ausbildung. Ja.

Julia Christine Hackl00:26:49

Das ist das Fundament, das dich trägt durch die schlimmsten Zeiten. Ich habe schon viele schlimme Dinge durchgemacht.

Melanie Jahner00:26:54

Ja, Wir hören uns nämlich öfters von unserer Ausbildung. Schaut auf eure Ressourcen. Ihr müsst ein gutes Fundament aufbauen. Auf Holzstecken kann man nicht stehen, Kann man kein Haus bauen. Also seht zu, dass ihr das macht. Ja, Ja. Verständlich.

Umgang mit Ängsten und Burnout

Melanie Jahner00:27:08

Ja. Vor allem aus Erfahrung eines drei fünf Profils.

Julia Christine Hackl00:27:12

Ja.

Melanie Jahner00:27:15

Und? War ganz spannend. Du bist jetzt schon auf eine Thematik eingestiegen, die tatsächlich auch sehr interessant für einige war in Richtung Burnout. Die ganze Burn out Thematik oder auch die Ängste, die ich meine. Es steht alles in engem Zusammenhang. Du hast es eben gesagt, wenn Panikattacken auftreten. Und wie ist denn da so ein sinnvoller Umgang? Also kannst du so ein bisschen einen Einblick geben? Wie hast du dich aus diesen Krisen und dem akuten Burnout immer in diesen Phasen rausgebracht? Oder was hat dir auch geholfen in Hinblick auf die Ängste? Weil Verdrängen bringt ja meistens einen Bumerang Effekt. Es bringt nichts und vollkommen eintauchen macht aber auch manchmal wie so ein Ohnmachtsgefühl oder es lähmt. Und hast du da eventuell auch einen Bezug zu HD?

Julia Christine Hackl00:27:59

Ja, also natürlich kann man in HD sagen, es gibt hier Angsthörer und da haben wir eher so offene empfangen. Bla bla bla bla bla. Aber da muss ich sagen, da kommt halt einfach der Coach und die ganzheitliche Perspektive in mir viel, viel mehr durch, weil spätestens sobald es um irgendwelche körperlichen, mentalen, psychischen Defizite geht, wollen wir sehr schnelle, simple Antworten im Human Design in der ASTRO finden. Das beruhigt zwar unseren Verstand sehr schnell, aber es hat das Thema nicht gelöst. So, das heißt, und das ist genau der Aspekt, warum ich auch Coaching und ganzheitliche Perspektiven in unsere Ausbildung reingebracht habe, warum ich das auch genauso im Projektor Programm mache, dass ich nie mich nur auf dieses eine One and only festlege. Und ich merke bei Menschen, die gewisse, denen es vielleicht nicht gut geht, körperlich oder mental und dann in Human Design, dass man muss sehr aufpassen, dass es nicht zu ausreden tendiert, dass es einfach einfach die Ausrede zur Verdrängung ist. Ängste auch bei Ängsten geht es um Ressourcen. Um so öfters du geschafft hast, durch diese Ängste durchzugehen und das ist leider die Lösung, ja, umso öfters hast du stabile Ressourcen, die wissen ich kann das. Wenn du das nie tust und immer nur verdrängt hast, dann wird sogar die kleinste Angst dir das Gefühl geben, du schaffst das nicht. Und dann kann auch die kleinste Angst zur größten Überforderung führen. Das heißt immer wieder, dich deinen Ängsten zu stellen und einfach zu wissen, du darfst da liebevoll durchgehen. Manchmal mit jemand anderen, dir vertrauten oder professionellen Personen. Manchmal langsam, manchmal schnell, manchmal intensiv. Kommt auf deinen Typ an! Ja, ich sehe Angst und ich sage Ja und da gehen wir jetzt durch. Ja, ich benenne sie. Das ist ganz wichtig. Ängste zu benennen, nicht in deinem inneren Kreislauf da sein zu lassen. Benenne sie. Werde dessen bewusst. Zeig dich mit diesen Ängsten. Ich rede dann auch ganz oft. Also ich sage dann immer, wenn mal irgendwo eine Angst aufkommt oder so, ich spreche dann mit meinen Lieblingsmenschen darüber ganz oft. Ich muss das ganz oft in meinem System wiederholen, dass ich verstehe. Ich bin größer als dieser Angst und ich kann mich nur größer machen, wenn ich mich der stelle und das heißt sie zu benennen und mich mit der zu zeigen Das ist schon mal ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Ja, und so oft ich auch darüber rede, umso mehr merke ich es. Es geht runter. Dann fange ich an, sie niederzuschreiben. Dann merke ich Ah, okay. Sie wird kleiner. Also ich schaffe durch diese bewusste Konfrontation damit ja ein kleiner werden dieses riesengroßes großen Gefühls. Dann darf man aber natürlich auch schon zum Beispiel im Fall einer Retraumatisierung gegen das Kind, also um eine Erfahrung aus meiner Kindheit, die um ganz schlimme Existenzängste zu tun gehabt hat. Also ich bin einfach in der Nacht da gelegen und hatte die schlimmsten Existenzangst. Emotionen, die man sich vorstellen kann, die rational nicht erklärbar war in meiner Situation. Das war einfach dieses Kindheitstraumata und und dann geht es immer wieder natürlich darum umso besser du dich kennenlernst, umso besser du deinen Körper und wie deine Systeme funktionieren kennenlernen. Dann wird dir auch klar, dass Ängste, die vor allem wenn du in diese Ursachenforschung gehst und auch hinschaust, dann war mir klar okay, mein Verstand versucht im Hier und Jetzt Retraumatisierung, im Hier und Jetzt etwas zu finden, was irgendwie mit dieser Angst zusammenhängt. Und dann wurde das so irrational und ich so Nein, nein, nein. Ich habe dann versucht, Zack zu trennen. Bin in diesen sachlichen Anteil gegangen. Nein, nein, nein, nein, nein. Habe alles abgefragt. In meinem System. Hat das damit zu tun und damit zu tun, damit zu tun? Bin an die Stellen gegangen, wo mein System versucht hat zu projizieren. Diese Angst, weil es einfach gesucht hat, wo das jetzt herkommen könnte. Habe gemerkt, nichts davon ist es und konnte dann sozusagen ganz klar, dass in der Vergangenheit lassen und bin dann Stepp by Stepp reingegangen. Das heißt es ist immer wieder wirklich ein Durchgehen durch das in den unterschiedlichsten Ebenen Ja und hinschauen und benennen und auch verstehen. Und oft ist es so, dass wir ich meine ich, ich mache nichts anderes, seitdem ich gefühlt Kind und Jugendliche bin, mich mit meinen Familiengeschichten auseinanderzusetzen. Ich habe viel Vorzeit, ja, also ich mache das seit über 20 Jahren. Aber wenn du damit anfängst, dann lass dir auch helfen. Lass dich unterstützen, das Muster aus deiner Kindheit bewusst werden, weil du wirst irgendwann merken, wo diese Dinge hingehören und dann kannst du sie auch dorthin platzieren, wo sie hingehören und dann sozusagen wie in diese Schachtel packen. Ja, du bist da und du bist wichtig. Aber immer nur dann, wenn ich mit dir arbeiten möchte, hole ich dich raus und nicht du übernimmst mich. Und ich bin Teil dieser Schachtel. Ja, Und darum geht, dass diese Differenzierung. Das nennt man auch bei uns Dissoziationen. Ja, das machen Menschen mit schweren traumatischen Erfahrungen von selber. Das System, das ist ein Selbstschutzprogramm, können wir aber auch lernen, wann wir das machen? Wenn wir nicht überwältigt werden wollen, können wir uns das auch antrainieren.

Melanie Jahner00:32:31

Ja, sehr spannend.

Julia Christine Hackl00:32:33

Genau.

Melanie Jahner00:32:33

Okay, da hast du jetzt schon einen richtig guten Überblick gegeben und auch schon die eine Frage beantwortet. Also nein, im HD kann man es einfach nicht alleine sehen. Hd ist ein Werkzeug, was man natürlich nutzen kann, was viel Aufschluss gibt, auch über die eigene Energie. Aber es wird nie das einzige Tool sein, um wirklich sich ganzheitlich mit bestimmten Themen zu befassen und dann auch in verschiedenen nicht Krankheitssymptomen aber verschiedenen Themen, die aufkommen, dann wirklich eine Art Heilung reinzubringen.

Julia Christine Hackl00:33:04

Ja und wie gesagt, Human Design ist eine Methode und ich weiß, es gibt einige da draußen, die das ganz klar auch mit Krankheitsbildern usw verbinden. Und ich weiß, für viele Menschen, die einfach überfordert sind mit Diagnosen und Co ist das ein schöner erster Heilungsschritt. Aber der Punkt ist ja Bewusstwerdung ist toll, aber es geht wirklich um eine aktive Auseinandersetzung mit diesen Themen und ich würde auch die Methoden per se nicht überstrapazieren und als alleinige Lösung sehen. Als alleinige Guru Heilmacht, weil sie sind super und sie können uns wahnsinnig gut unterstützen. Aber ich möchte so ein bisschen aus diesem The one and only rauskommen, weil es gibt so viele Ebenen und die dürfen wir alle miteinander kombinieren und genauso dürfen wir auch den Körper mitnehmen. Bei meinem Burnout habe ich mir mit einer Mikronährstofftherapeutin gearbeitet und da haben wir auch auf der körperlichen Ebene, weil Nebennieren, Erschöpfung, Burn out, da haben wir gemeinsam das auch gemacht und daran gearbeitet. Und all diese Ebenen dürfen wir miteinander verbinden. Geht es weg von diesen? Das ist das einzig Wahre. Davon halte ich nichts und das versuche ich auch immer wieder so zu vermitteln. Ja, man kann viel sehen, man kann viel reininterpretieren. Ja, man kann Tendenzen herauslesen, aber nicht alleinige Wahrheiten.

Melanie Jahner00:34:11

Ja, ja. Und deswegen kombinieren wir ja auch in der Ausbildung eben unter anderem die drei Fachbereiche Human Design, Astrologie und Coaching, wo der Coaching Teil ja wirklich ein riesen riesengroßes Feld einnimmt und total umfangreich ist. Also vielen Dank für das Feedback bekommen. Aber da es uns ja ein Leben lang zur Verfügung steht, können wir halt auch einfach immer wieder eintauchen und uns punktuell dann auch das rausnehmen, was wir brauchen und dann auch später dann ist. Ich meine, es ist alles ein Lernprozess, es ist alles ein Entwicklungsprozess und je nachdem, wo man halt steht, braucht man ja natürlich auch verschiedene Methoden.

Julia Christine Hackl00:34:49

Das stimmt. Und man darf eins nicht vergessen Ich mache das jetzt seit fast 20 Jahren, die mich in diese Themen reinarbeiten und viel mehr und vertiefen. Und ich habe in dieser Ausbildung ist klar das alle überfordert, weil ich habe 20 Jahre lang Zeit gehabt mir all diese Ebenen anzuschauen und auszuprobieren und zu lernen und zu vertiefen. Und ihr kriegt es einfach so hier. Alles. Alles an meinem Wissen. Viel Spaß. Das ist toll. Ist wichtig.

Mangeldenken und persönliche Entwicklung

Melanie Jahner00:35:14

Bestreitet überhaupt. Keine. Definitiv wichtig. Genau. Was würdest du denn aber dann Menschen auch raten, die gerne tiefer eintauchen möchten und vielleicht aber auch finanziell gerade nicht in der Lage sind? Denkst du, das hat dann auch vielleicht noch mal so eine Lernerfahrung? Oder könnte auch eine Lernchance allgemein dahinter stehen, wenn man von äußeren Gegebenheiten allgemein begrenzt wird, vielleicht auch in anderen Themen, falls dir dann noch irgendwas einfällt. Und das ist so vielleicht auch ein Mangelgefühl, so ein Mangeldenken da noch mit rein spielen könnte. Ja, was hast du da für Gedanken?

Julia Christine Hackl00:35:50

Wir alle haben natürlich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen Mangel und das Thema Geldmangel ist ja auch ein riesen kollektives. Und Geld hat ja auch ganz viele unterschiedliche Themen, die wir dem gesellschaftlich aufgelastet haben. Grundsätzlich glaube ich, man kann mit allem starten. Wir haben ja auch bei uns ganz viele kostenfreie Sachen wie den Erlebniskongress, das Lexikon usw und Selbsterfahrung ist super, super wertvoll. Aber gerade wenn du merkst, dass du einen Mangel in deinem Leben hast, egal wo oder wenn du das Gefühl hast, dich begrenzt etwas, dann frag dich immer warum lasse ich mich begrenzen? Wovor schützt mich diese Begrenzung? Vielleicht auch Welche Ängste liegen dahinter? Ist das etwas Vererbtes oder etwas selbst Übernommenes und Kreiertes? Das heißt, wir können uns diese Mangelthemen anschauen, denn wir erschaffen unsere Realität. Und das soll ja nicht einfach so ein Blabla sein, sondern wir haben in unserem Hirn neuronale Bahnen und die haben einen Filter. Und wir brauchen diesen Filter, damit wir nicht ständig überfordert sind von all den Reizen, die wir wahrnehmen könnten. Das ist ein Selbstschutzprogramm, aber du hast deinen Filter durch viel Wiederholung und viel gleiche Sätze, die du dir sagst. Viele gleiche Gespräche, die du führst, Hast du diesen Filter antrainiert. Man kann diesen Filter aber auch abtrainieren. Das heißt, wie darf zum Beispiel Fülle ausschauen? Und ich habe immer gesagt, Der Dankbare ist glücklich. Das heißt Dankbarkeit. Dankbarkeit in der kleinsten Form. Ja, dieses positive Denken, positive Psychologie schafft schon einmal ganz viele Ebenen dieser dieser Mangel und Defizitfilter ein bisschen aufzurütteln. Und da kann man schon mal anfangen. Das kostet nichts. Sich ein paar Mal am Tag hinzusetzen oder Dankbarkeitsübungen gibt es Zehntausende. Ich habe so ein paar beschrieben. Auch bei uns in der Ausbildung im Triple P. Aber entweder am Abend schreibst du, es braucht eine Regelmäßigkeit, weil du musst dir diese Muster, diese neuen neuronalen Bahnen schaffen. Die kannst du nur verändern, wenn du eine Regelmäßigkeit, eine Gewohnheit daraus machst und nicht einmal am Wochenende, weil das bringt gar nichts. Und daran mal zu arbeiten und zu schauen, okay, was bestätigt das in dir? Was bestätigt es, in deiner Persönlichkeit kein Geld zu haben? Warum? Warum brauchst du das? Was ist der Nutzen dahinter? Und ich weiß, die meisten Menschen sagen, das ist gar kein Nutzen. Aber vielleicht sind das oft Gesprächsthemen, die wir brauchen. Oder sind das dann oft die Menschen und die Umgebung, in der wir sind und dadurch dazugehören, weil wir das haben zum Beispiel? Ja, das heißt, alles, was in unserem Leben ist, hat immer einen Nutzen. Und es gilt für dich herauszufinden, was ist dieser Nutzen? Und es geht nicht darum, ob du das jetzt toll oder nicht toll findest, weil dein Verstand wird das natürlich nicht toll finden, weil wir alle glauben, mehr Geld ist besser. Aber auch das Thema Mangel und wenig Geld ist ja auch nur eine Ansichtssache. Es gibt jemanden, der 5 € am Konto hat und sagt Oh toll. Und dann gibt es Leute, die 10.000 haben und sagen Ist immer noch zu wenig. Ja, also das ist eine Ansichtssache. Und das hat viel mit Achtsamkeit und Bewusstsein über die einzelnen Prozesse zu tun. Aber sich das anzuschauen. Da sage ich eigentlich, da würde ich es echt mal auszahlen, ein Einzelcoaching mal bei jemandem zu buchen, der das mit dir wirklich in der Tiefe erforscht, um mal dein dann dein Muster dahinter zu verändern und aus dem heraus in eine neue, in eine neue Identität zu gehen. Weil Warum wir uns oft nicht weiterentwickeln, ist, dass wir, weil die neue Identität wird sich deine alte kosten und das wollen wir nicht. Ja, weil wir wollen dann vielleicht den Freundeskreis nicht verändern. Oder wir wollen deswegen den Job nicht kündigen. Oder wir wollen vielleicht dies und jenes nicht machen oder ganz viele Geldmangel Themen bei Frauen sind oft, weil sie Angst haben, mehr zu verdienen als ihre Mutter. Das heißt, da haben wir Loyalitätskonflikte. Das kann man systemisch so krass anschauen, da steckt so viel dahinter, da kann man wirklich individuell in die Tiefe gehen und das einmal lösen und dann mal weiter schauen.

Melanie Jahner00:39:29

Jetzt hast du zwei Aspekte gesagt, die bei mir so ein bisschen auch noch so eine Alarm oder nicht? Eine Alarmglocke kann man nicht sagen. Also Bingbing, da war doch was. Und zwar wir gehen ja nächstes Jahr nur mit 20 27 in das Kreuz, schlafen in Phoenix ein. Und als du jetzt eben das Thema angesprochen hast mit Fülle und richte deinen Blick darauf was ist positiv und wo? Was sind vielleicht auch die Stärken aus der Situation? Was kannst du dir daraus mitziehen? Das ist ja genau auch dieser eine Aspekt, mit dem wir dann in dieses Kreuz starten,

Die Suche nach Ruhe in einer hektischen Welt

Melanie Jahner00:40:00

mit Tor 55 natürlich auch der Stimmungsschwankungen, der Laune, aber eben auch der Fülle und der Geisteshaltung des Spirits. Und dass wir uns entscheiden dürfen. Ich spreche ein bisschen aus Erfahrung.

Julia Christine Hackl00:40:12

Der Phönix ist ein schlafender Phönix mit Tor 55 in der bewussten Sonne.

Melanie Jahner00:40:16

Ich durfte es jetzt schon ein bisschen üben. Also ich kann es tatsächlich bestätigen, je nachdem, worauf ich meinen Blick lenke. Das kann ich mir noch verstärkt reinziehen und kann dann eben auch einfach nur die Sichtweise auf eine Situation ändern. Und das ist dann nicht mehr dieses Eingefahrene, sondern irgendwie wird der Blick dann weit. Es tun sich mehr Möglichkeiten auf. Und auch wenn man es am Anfang noch nicht unbedingt annehmen will, ist dieser Blickwinkel ja doch da. Und diese Situation, diese Möglichkeit gibt es. Und jetzt darf ich mich eben dahin vielleicht auch hinbewegen, was dann da aber natürlich auch häufig da ein bisschen zwischen zwischengrätscht ist der Kritiker, der innere Kritiker.

Julia Christine Hackl00:40:56

Warte. Du kannst jetzt noch ein, zwei Fragen stellen, dann ist unsere Aufnahmezeit zu Ende. Weil wir müssen dann in ein Meeting. Das heißt, such dir gute Fragen aus. Und am besten für alle, die schon bis hierher gehört haben, Wenn ihr noch mal so eine Folge wollt und die ganzen Fragen, die vielleicht noch offen sind oder ihr auch eigene Fragen habt, stellt sie uns gerne in die Kommentare. Schreibt uns gerne. Was würde dich interessieren? Wollt ihr noch mal so eine Folge? Und wenn welche Fragen hast du an mich? Dann würden wir uns echt darüber freuen, weil dann machen wir das total gerne wieder. Aber einfach im Sinne der Zeit, wenn du noch eine Frage auswählen dürftest.

Melanie Jahner00:41:31

So eine Sauerei. Ich muss zwei auswählen, Ich finde die also eine sehr wertvoll und die andere? Ich finde die einfach nur geil. Ich will die Antwort wissen. Wenn dein innerer Kritiker einen Beruf hätte, welcher wäre es? Ich finde die Frage so genial.

Julia Christine Hackl00:41:49

Ist echt geil Und ich ich habe dir schon lesen dürfen und dachte mir, als ich sie gelesen habe. So, ich habe keinen Plan. Das einzige, wo mein innerer Kritiker ja wirklich rebelliert, ist bei Steuerthemen, Steuer und Finanzen. Oh mein Gott, die kosten mir so viel Energie und der geht ab wie Schmitz Katze. Und manchmal ist er nur unterstützend, wenn es um Ordnung und Struktur geht. Und dann. Manchmal denke ich mir Oh Gott. Der hört nie auf zu reden, weil ich das Gefühl habe, es gibt so viele Sachen, die man wissen müsste. Und ich habe mich doch nicht für diesen Job entschieden. Warum muss ich das wissen? Und das ist so crazy. Dann, dann wäre da irgendso ein Steuerberater und das wäre so echt, so der letzte Job, den ich will. Ich hasse Excel, Ich hasse Zahlen. Ich hasse Kommastellen. Ich hasse, ich hasse Berechnungen. Boah, das geht ja gar nicht. Aber er wird abgehen.

Melanie Jahner00:42:39

Ich stelle es mir richtig vor. Am Schreibtisch mit der Brille auf und alle kompletten Ordner. Alles strukturiert. So eine richtig alte Methode.

Julia Christine Hackl00:42:46

Ja, so steif. Schlimm wäre das.

Melanie Jahner00:42:51

Ich stelle es mir genial vor.

Julia Christine Hackl00:42:55

Last but not least.

Melanie Jahner00:42:57

Die letzte Frage zum Schluss. Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir für die Welt wünschen?

Julia Christine Hackl00:43:10

Ehrlich gesagt, ich meine, es gibt so viel, was ich mir für diese Welt wünschen würde, aber dass das Lauteste, was mir kommt, ist Ruhe.

Melanie Jahner00:43:18

Das Lauteste. Was kommt, ist Ruhe.

Julia Christine Hackl00:43:20

Ja, weil diese Welt ist so nervös und so getrieben und es geht alles schneller und wilder. Und wir haben gedacht, wir kommen aus diesen höher, schneller, weiter raus. Und jetzt, mit dieser ganzen Technologieentwicklung, wird das noch mehr. Und es wird uns erst einmal an einige Spitzen treiben. Ich habe das auch in der letzten Podcastfolge eigentlich, wo ich schon angefangen habe, diese Uranus Zyklen von den nächsten Jahren aufzuzeigen. Also wenn ich das interessiert, höre gerne rein Die nächste Folge kommt nächste Woche dann. Aber da werden wir noch in so einem mentalen Overload und Erschöpfung kommen. Wir dachten, bis jetzt ist es schlimm, aber das wird echt noch wild. Und eigentlich wünsche ich mir, dass es ruhiger machen können, dass wir alle ein bisschen weniger arbeiten, dass wir weniger diese Verpflichtungen haben, dass es weniger komplex ist, dass wir diese Ruhe in uns wiederfinden. Weil es ist so laut, es ist, so nervös. Alles. Alle Menschen da draußen sind so drüber eigentlich, dass das, was uns eigentlich zu Menschen machen würde und wie wir das Leben genießen könnten, schon sehr weit weg sind. Also ich würde mir eigentlich Ruhe wünschen.

Melanie Jahner00:44:23

Schöner Abschluss. Danke, danke, danke, Danke für diesen Sneak Peek für diesen Einblick. Es war unglaublich interessant, auch für mich. Vielen Dank an euch für diese wundervollen Fragen. Es hat mir echt unglaublich viel Spaß gemacht. Danke, dass ich hier sein durfte.

Julia Christine Hackl00:44:38

Gerne. Melanie, Es ist so schön, dass du über deinen Schatten gesprungen bist, dass du das erste Mal in unserem Podcast warst. Ja, und ich würde mich freuen, wenn wir es noch mal machen können. Also die Zuschauer bestimmen Jawohl, Du bestimmst, wenn du das hier hörst und schreib uns auch gern deine Folgen, weil ich weiß, Melanie wird gern wieder nach Wien kommen und das mit mir machen.

Melanie Jahner00:44:57

Auf jeden Fall, ja.

Julia Christine Hackl00:44:59

Und es war echt schön. Du hast das richtig toll gemacht.

Melanie Jahner00:45:02

Danke schön. Also, wenn ihr auch irgendwelche anderen Wünsche habt, in welche Richtung wir noch blicken dürfen, wenn es nicht nur persönliche Fragen sind, sondern allgemein das Interviewformat Mögt ihr das Format? Habt ihr vielleicht noch andere Wünsche oder Vorstellungen? Dann schreibt es natürlich auch sehr gerne in die Kommentare. Wir freuen uns immer, wenn ihr uns was schreibt. Wir freuen uns immer über ein Like, Abonniert gerne den Podcast, Das hilft uns auch ungemein und wir danken euch ganz, ganz, ganz, ganz, ganz sehr, dass ihr dabei seid, dass ihr dazu, dass ihr zuhört.

Julia Christine Hackl00:45:36

Und dabei wart.

Melanie Jahner00:45:37

Dass ihr zuhört und dabei wart. Perfekt. Ich danke dir.

Julia Christine Hackl00:45:40

Absoluter Profi, Die Frau Total. Danke an dich.

Melanie Jahner00:45:44

Danke dir.

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