Überblick der Typen im Human Design

07.06.2023 Episode #007 39 min

In dieser Episode erfährst du, welche Typen es im Human Design gibt und wie diese funktionieren. Julia und Thorsten erläutern die Besonderheiten der einzelnen Typen, geben Tipps wie diese sich im Leben optimal verhalten und wagen den Versuch die perfekte Metapher für jeden Typen zu finden.

Show Notes

Alle Links zu dieser Episode und weitere Informationen findest du unter https://human-design-creation.de/links/pc/7-typen-ueberblick

Transkript

Im nachfolgenden Transkript kannst du dir den Inhalt des Podcasts durchlesen und per Klick direkt an die gewünschte Stelle im Player springen.

Intro

Thorsten Wings00:00:01

Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast, wo es darum geht, mit Human Design in die eigene Kraft zu kommen, um das ideale Leben und gerne auch Business zu kreieren. In dieser Folge begrüßen dich die wundervolle Julia Christine Hackl.

Julia Christine Hackl00:00:18

Hallo! Schön, dass du da bist.

Thorsten Wings00:00:19

Und Thorsten Wings Das bin ich. Heute sprechen wir über die Typen im Human Design. Wir möchten heute mal einen Überblick geben. Welche Typen gibt es denn? Und was sind die Besonderheiten dieser Typen? Und lasst uns doch gleich mal einsteigen, liebe Julia, dass wir vielleicht so kurz zusammengefasst in zwei Sätzen noch mal auf den Punkt bringen Was ist denn überhaupt der Typ im

Was ist ein Typ im Human Design?

Thorsten Wings00:00:45

Human Design?

Julia Christine Hackl00:00:48

Der Typ? Ganz kurz zusammengefasst ist das, was die anderen auch in dir wahrnehmen Deine äußerliche Erscheinungsform, deine Energie, auch dein ganz persönliches Schwingungsfeld also, mit dem du mit anderen in Kontakt trittst, aber auch wie du selber auftrittst, das ist sozusagen dein Typ. Ganz kurz gefasst.

Was mir das Wissen über meinen Typ nutzt

Thorsten Wings00:01:05

Und wenn ich mich jetzt mit dem Typen auseinandersetze und das Wissen, was dahinter steht, also die die Richtlinien, die Vorgaben im Human Design integriere und danach lebe, was bringt mir das dann?

Julia Christine Hackl00:01:18

Sehr viel. Also dein Typ ist wirklich deine Energie, also auch das. Wenn du danach lebst, was dir Energie gibt, die richtige Energie gibt, also keine konditionierte. Das, wo du das Gefühl hast, da kann ich ich sein, ankommen, wahrhaftig sein und dann natürlich auch mit einem Typen passend mit der Autorität Entscheidungen treffen. Also zum Beispiel ein nicht sakraler wird oftmals Entscheidungen treffen, mehr zu entspannen und sich zurückzuziehen und ähnlicher ist Also es geht darum, das Leben zu bewältigen, ohne Widerstände zu empfinden, sondern Leichtigkeit im eigenen Fluss zu sein.

Thorsten Wings00:01:55

Du hast es ja gerade jetzt schon gesagt, dass es auch um die Interaktion mit anderen Menschen geht. Wo liegt da der Kern?

Julia Christine Hackl00:02:02

Ja, der Kern ist, wie ich schon gesagt habe, diese Aura. Jeder Typ hat eine ganz eigene Aura. Der Generator, der manifestierende Generator, hat eine sehr offene, warme, anziehende und einladende Aura und geht damit in Kontakt. Das heißt, das empfinden die Menschen, wenn sie einem Generator begegnen. Ein Projektor hat eine sehr penetrierende Aura. Der ist ganz im Gegenüber. Der gibt einem das Gefühl, gesehen zu werden. Das ist, wenn man mit einem Projektor in Kontakt kommt. Und beim Manifestor ist es vor allem eine sehr abweisende Aura, die jetzt aber nicht zu bewerten das ist, sondern die auch sehr wichtig ist. Darauf werde ich später reinkommen, warum sie wichtig ist und jeder Typ hat bestimmte Auren, was aber nicht damit zu tun hat, wie er jetzt etwas braucht. Denn nur weil ein Manifestor eine abweisende Aura. Heißt das nicht, dass sie sich auch nach Liebe und Nähe sehnt. Also das ist ganz wichtig. Sondern diese Auren sind das, was wir anziehen, wie wir mit Menschen in Kontakt treten, das, was wir austauschen miteinander. Es sind ja nicht nur Worte, die wir austauschen, irgendwann Gefühle, sondern es sind ja vor allem Energien und das kann man sehr schön in den unterschiedlichen Typen auch bemerken.

Interaktion zwischen den Typen

Thorsten Wings00:03:10

Und die Strategie, die wir haben im Human Design, hängt vom Typen ab.

Julia Christine Hackl00:03:15

Ja.

Thorsten Wings00:03:16

Und bei der Strategie ist es beispielsweise beim Generator so Er hat das Reagieren, er darf aber auch Einladungen aussprechen. Und der Projektor beispielsweise ist ja angewiesen auf die Einladungen.

Julia Christine Hackl00:03:27

Genau.

Thorsten Wings00:03:28

Und wenn wir jetzt in diesen Aspekt schon reingehen in Bezug auf die Interaktion zwischen Menschen, das ist so das, was ich, was ich am am klarsten finde. Auf den ersten Blick geht das dann schon zu weit. Entfernen wir uns schon zu weit zu den Typen oder macht das auch Sinn, dass wir da schon ein bisschen reinschauen?

Julia Christine Hackl00:03:43

Ne, da können wir auch zum Beispiel darüber reden. So wie ich das bei Manifestor gesagt habe, dessen Strategie des Informieren ist, hat er nicht damit zu tun, wie wir das vielleicht oft verstehen. Ich informiere, weil ich muss Bescheid geben und mir ein okay abholen, wie wir das als Kinder kennen, sondern da geht es eher Ich informiere dich, dass ich jetzt los starte und entweder du gehst mir aus dem Weg oder du bietest mir deine Hilfe an! Das sind oft die zwei Optionen hinter dem Informieren. Ja, und beim Projektor haben wir natürlich auf Einladung warten und das können in erster Linie alle anderen Typen relativ gut machen in einzuladen. Also auch ein ein, also ein Manifesto, der initiiert und sagt da öffne ich dir die Tür und du kannst durchgehen. Kann das auch eine Einladung sein? Also es gibt viele Einladungen, die nicht immer heißen müssen Liebe Julia, möchtest du in dieses Projekt einsteigen? Denn wir bla bla bla. Wertschätzung hier, Anerkennung da. Also das wäre so die schönste Form einer Einladung. Aber es funktioniert einmal im Leben so nicht. Also es gibt viele Facetten und beim Generator ist es natürlich, auf das Leben zu reagieren und da ist es immer ganz, ganz wichtig, der Unterschied auch hier noch mal zwischen Generator und manifestierenden Generator zu machen. Denn der klassische Generator, der soll ja gar nicht initiieren. Also der soll wirklich auf das Leben warten und dann einfach mit seiner offenen Aura mitnehmen, was kommt Und ja zum Leben zu sagen und auch mal zu warten. Auch der Generator darf dieses Warten auf das Leben lernen, was extrem wichtig ist, was im Gegensatz zum manifestierenden Generator natürlich nicht so ist. Der muss zwar auch auf eine sakrale Antwort warten, darf sich aber ausprobieren, hat aber dieses Dreieck von Ich bin in einer Sache. Ich stell mir das noch mal vor, ich überlege noch mal Will ich das wirklich? Und der kann dann oft eher seine Meinungen ändern, weil das ja ein Hybrid ist, eine Mischform zwischen Manifest und Generator. Und genauso wie wir unsere Strategien leben, ist es wichtig, dass wir das auch in Beziehungen mit anderen einbauen. Sei das in einem Familienkonstrukt, in einem partnerschaftlichen oder freundschaftlichen Konstrukt, dass wir lernen Hey, dem Generator, dem darf ich Ja und nein Fragen stellen, weil er darauf am besten reagieren kann und sein Sakralspüren kann. Meine Generator oder meinen Projektor Partner, den darf ich einladen und aber auch da zum Beispiel zu gucken ist es ein Projekt oder ein mentaler Projektor, der vielleicht ein bisschen länger Zeit braucht als ein Milz-Projektor? Und da wären wir wieder bei dieser Vermischung im Alltag zwischen Autorität, Strategie und Typ. Das würde jetzt natürlich zu weit führen, aber all das ist natürlich immer abhängig, wenn es um das Zwischenmenschliche geht und macht halt Harmonie oder Disharmonie aus.

Thorsten Wings00:06:25

Und das finde ich, finde ich so schön bei den Typen und bei den Strategien, dass sich daraus eben so ein Gesamtbild zeigt. Das wir, dass wir sehen können, dass wir Menschen auf dieser Welt nicht zufällig so sind wie wir sind. Dass eben, wenn wir richtig miteinander interagieren, dass dann einfach was Schönes entstehen kann. Und wir gehen jetzt mal systematisch nach und nach die Typen noch mal durch und bringen noch mal alles auf den Punkt. Und ich würde uns beiden gerne eine kleine Challenge stellen. Liebe Julia, wie du weißt, haben wir ja schon mal versucht, die perfekte Metapher zu finden, wie wir an einem einfachen Beispiel aus dem Leben auf den Punkt bringen können Welcher Typ funktioniert wie und wir haben es bisher, das können wir, glaube ich ganz offen sagen, noch nicht geschafft, die perfekte Metapher zu finden, haben die Idee gehabt. Das soll eine so coole Metapher sein, dass man sie illustrieren kann, dass wir sie also auch graphisch visuell im Lexikon darstellen können. Und ich möchte uns einfach mal die Challenge geben, dass wir, wenn wir jetzt über die einzelnen Typen sprechen, immer mal so einen kleinen Blick ins wahre Leben machen, dass wir immer mal so schauen, womit könnte ich denn einen Generator zum Beispiel vergleichen, sei es in einer Firma, sei es auf einer Baustelle, beim Hausbau, auf dem Schiff, im Universum, im Weltraum. Egal, Lass uns einfach mal gucken, was passiert, wenn wir uns selbst diese Challenge stellen. Und bevor wir jetzt wirklich starten mit den Typen möchte ich als kleines Zeitnot noch geben. Der Typ im Human Design entsteht durch die Definition der Zentren, also je nachdem, welche Zentren und wie sie definiert sind, dann resultiert daraus der Typ und das können wir vielleicht gleich auch einfach bei den einzelnen Typen noch mal kurz aufzeigen, welche Zentren Konstellation denn dann dafür sorgt, dass dieser Typ, dieser Typ am Ende ist.

Wir unterscheiden zwischen fünf Typen im Human Design

Julia Christine Hackl00:08:17

Und vielleicht auch noch einen kurze Seiten hat von meiner Seite. Wir werden hier alle fünf Typen beschreiben. Es wird ursprünglich gelernt, dass es nur vier Typen gibt, also den hybriden manifestierenden Generator nicht. Mir ist es aber wichtig oder ein großes Anliegen, dass wir ihn einzeln hervorholen, so wie wir es auch in unserem Lexikon niedergeschrieben haben. Mir ist es theoretisch auch ein Anliegen, die Projektoren zu unterteilen, weil in denen auch noch mal eine große Unterscheidung gibt. Aber das wird heute den Rahmen sprengen. Nur dass ihr wisst, mir ist es wichtig, dass wir jeden in seiner Einzigartigkeit sehen und dadurch, dass jeder andere Bedürfnisse hat oder anders mit der Welt umgeht und auf die Welt reagiert, finde ich es wichtig, dass wir das aufblühen lassen wie eine bunte Blumenwiese, die mehr als nur vier Blumen hat.

Der Generator im Human Design

Thorsten Wings00:09:03

Okay, starten wir mit der ersten Blume, dem reinen Generator. 37 % der Weltbevölkerung sind Generator. Und ja, wie entsteht er denn im Tschad?

Julia Christine Hackl00:09:14

Also der reine, reine Generator. Der hat keine Verbindung zwischen sakral und, ähm, Kehle, also zwischen dieser Handlungsfähigkeit, weswegen er ja auch nicht initiieren sollte, sondern er ist auf jeden Fall im Sakral definiert, was dazu definiert ist. Außer die Kehle ist offen, ob das jetzt die Milz, die Wurzel, das Ego oder ähnliches sind. Das ist unterschiedlich pro Typ, aber beim Generator ist es wirklich das reine Sakral, das am präsentesten ist.

Thorsten Wings00:09:42

Und wenn ich jetzt Generator bin, wie soll ich dann durchs Leben laufen?

Julia Christine Hackl00:09:47

Ich glaube, was jeder Generator schon von selber macht und das keine Frage des wie sollens ist. Alle Generatoren sind unfassbar herzliche und offene Menschen, die den Kontakt zu zu anderen suchen. Aber auch immer wieder auf ihrer ganz eigenen Sinnsuche sind. Beim Generator geht es ganz viel darum, um die eigene Entwicklung, um sich selber weiterzuentwickeln, um um ihre eigene Lebensfreude zu spüren. Und einfach, weil sie das machen, was sie machen. Und in dieser Begeisterung sind und dieser Befriedigung auch sind, was Generatoren empfinden sollten. Und ihr Ziel, Befriedigung am Ende zu finden, müde und befriedigt zu sein. Ja, das ist das Ziel eines Generators. Dann ist er gut unterwegs, dann ist er glücklich. Und diese Lebensfreude und alles, was ein Generator tut, sich selber finden zu wollen, entdecken zu wollen, den Sinn zu verstehen, das strahlt auf andere ab. Und deswegen ist auch ein Generator einladend. Vor allem super einladend für Projektoren, weil da durch den Projektor sich natürlich noch viel besser verstehen kann. Und das ist ja unter anderem auch ein großes Ziel. Was aber auch wichtig ist für Generatoren Generatoren ist, dass sie etwas tun, das sie lieben. Also das Ziel ist nicht, am Abend müde und frustriert ins Bett zu gehen, sondern müde und befriedigt ins Bett zu gehen. Das ist dann so der richtige Zustand. Wenn ein Generator müde und frustriert ins Bett geht, dann sollte er sich fragen, was er eigentlich den ganzen Tag über tut und das einfach demnach auch zu verändern, Weil der Generator strahlt natürlich pure sakrale Energie aus und ganz viel schaffen. Und ein Generator kann tun und machen und wiederholen und schaffen und ist einfach Handlungsbereitschaft und hat Lust, das Leben zu erhalten. Ja, denn auch im Sakralen haben wir ja die Fruchtbarkeit drinnen und nicht nur die Handlungs-Energie. Ein Generator will erhalten, Leben erhalten und das Leben aufrechterhalten. Deswegen hat man früher ja Erbauer gesagt. Aber wenn wir jetzt so an die Metapher gehen, wäre ja Erhalter eigentlich viel cooler. Und es geht darum, dass der Generator immer wieder sein Ja zum Leben findet und seine Ja zum Leben beibehält.

Thorsten Wings00:11:58

Du hast jetzt bei der Metapher gerade gesagt Erhalter, was? Was meinst du damit?

Julia Christine Hackl00:12:03

Das Leben erhalten? Natürlich in seiner sexuellen Form, sich weiterzuentwickeln und auch Kinder zu kriegen. Da gibt es ganz spannende Studien zu Human Design und Eltern und Ähnliches. Aber es geht natürlich auch, das Leben zu erhalten, also etwas zu erbauen, immer wieder zu erschaffen, das Leben weiter wachsen kann, gedeihen kann, was wir gerne leben, dass wir eine Umgebung haben, in der wir Lust haben, uns weiterzuentwickeln und zu leben. Weil ganz biologisch sind die äußeren Bedingungen nicht gut, werden wir uns nicht weiterpflanzen können und der Generator hat sein Leben lang erbaut. Er ist da, um diese Kraft in die Welt zu tragen, dass es allen gut geht und dass alle erhalten bleiben, lebendig bleiben. Das ist so eine Grundenergie des Generators. Wenn man dann einen Generator sieht, sollte eigentlich vor Leben strotzen. Also das ist schon so ein Energieding.

Thorsten Wings00:12:55

Und wenn wir dann bei den Metaphern sind was mir gerade einfach kommt, ist es ist ein Bagger. Also du hast halt eine Baustelle und da hast du halt einfach einen Bagger. Und dieser Bagger liebt es halt vielleicht in diesem Fall irgendwie Kohle zu baggern. Und solang der Bagger das tut, was er liebt, nämlich Kohle baggern, dann läuft der richtig gut. Wenn er jetzt aber anfängt, den Wald abzuholzen beispielsweise, dann ist dieser spezielle Bagger unglücklich und dann kommt die Frustration, was ja das nicht selbst Thema des Generators ist.

Julia Christine Hackl00:13:24

Was vielleicht auch wichtig ist im Gegensatz zu manifestierenden Generatoren. Wie am Anfang erwähnt, haben die Generatoren ja nicht diesen Zugang zur Quelle, also zu diesen, zu diesem Handlungszentrum würde ich jetzt mal sagen. Dadurch ist der Unterschied zwischen diesen Typen und deswegen ist es mir so wichtig, dass wir das auch unterscheiden, dass er zwar etwas tun kann, also wenn er es gerne tut, dass es oft täglich und gefühlt immer wieder tun kann. Aber er ist eine Spur langsamer, aber dafür beständiger als der manifestierende Generator. Und was auch ganz wichtig ist, dass Generatoren Körper Menschen sind. Also ich kenne, wenn ich frustrierende Generatoren kenne und erlebt habe, auch in meinen Coachings, da sind das Generatoren, die versuchen irgendwie zu mentalisieren, aus dem Verstand irgendwas zu schaffen. Aber der Generator ist ja oben nie definiert. Das heißt, er ist ein Körpermensch, denn der Körper führt sie. Und das ist so wichtig, dass die Generatoren auch in ihrem Körper bleiben und und nicht andere als Aufgaben im Sinne des Verstandes übernehmen. Denn das auch noch mal so wie du sagst ein großes Thema oder nicht selbst Thema die Frustration. Denn dieses Mentalisieren von Dingen schafft Frustration bei Generatoren, weil sie Körpermenschen sind.

Der manifestierende Generator im Human Design

Thorsten Wings00:14:37

Kommen wir mal zum manifestierenden Generator. Wie entsteht der erst mal im Chart? Was ist seine Besonderheit?

Julia Christine Hackl00:14:43

Er hat natürlich das Sakralzentrum definiert und das ist verbunden mit dem Kehlzentrum. Und dann kann alles andere auch irgendwie definiert sein, so viel oder so wenig wie es möchte.

Thorsten Wings00:14:53

Und was ist jetzt die Besonderheit des manifestierenden Generators? Ich glaube, wir können auch so ein bisschen jetzt einen Vergleich zum Generator ziehen, den haben wir jetzt schon genau erklärt. Wo ist jetzt genau der Unterschied zum manifestierenden Generator?

Julia Christine Hackl00:15:05

Also der manifestierende Generator hat hier die Möglichkeit zum Handeln und zum Initiieren aufgrund des hybriden Status von diesem Manifestor und Generators. Das heißt, er kann Dinge in die Wege leiten. Aber es ist trotzdem wichtig. Zuerst auch der darf sich vom Leben einladen lassen wie der Generator. Und auf eine sakrale Antwort warten. Das Spannende und das ist jetzt sehr spannend. Dadurch, dass die manifestierenden Generatoren das Kielzentrum definiert haben, können Sie, wenn Sie eine sakrale Antwort haben, ja oder nein einen ganz klaren kommunikativen Impuls geben. Beim reinen Generator, der ein offenes Kehlzentrum hat, ist es sehr spannend, dass seine sakrale Antwort eher so Hm, hm, hm, also eher so Töne und Laute sind, weil natürlich die Kinder nicht definiert ist, was und unfassbar spannend ist, Wenn man sich jetzt zum Beispiel das aus der sakralen Antwort alles anschaut und dann beim manifestierenden Generator es der wartet auf die sakrale Antwort, dann ist es wichtig, dass er auch hineingeht. Das ist auch ein Manifest Manifestationszentrum die Kehle, das heißt, sich das vielleicht auch mal so vorstellt. Wie würde das Projekt sein, auf das ich jetzt gerade Lust habe? Oder die Unternehmung zum Beispiel ins Schwimmbad zu gehen oder so? Und auf einmal stellt es sich vor, wie es wäre, im Schwimmbad zu sein und merkt Oh nee, jetzt mache ich doch nicht. Hat aber vor fünf Minuten Ja gesagt. Ja. Das heißt oder? Er beginnt ein Projekt, arbeitet einen Tag dran und merkt, es ist einfach nicht das, was ich machen will. Und da ist es wichtig, dass die Regel oder die Strategie auch für diesen manifestierenden Generator darin ist, dass du diese Meinung verändern darfst, dass du hinein spürst, Du hast eine Antwort, aber du spürst dann hinein, egal ob du mittendrin bist oder es dir nur wirklich gut vorstellst. Und wenn du dann ein Jahr hörst Go oder wenn du halt merkst Na, es ist doch nicht, erlaube dir, die Meinung wieder zu ändern. Und das ist halt auch das, was zum Beispiel Manifestoren gerne machen Sie initiieren viele Dinge, aber sie bringen Dinge nicht zu Ende Und das kann oft bei dem manifestierenden Generator kommen. Der beginnt Dinge und merkt Will ich doch nicht zu Ende bringen, habe ich keine Lust drauf. Das heißt, er ist nicht so beständig wie ein reiner Generator, der, wenn er sich entschieden hat, es immer täglich wiederholend und sofern er es gerne macht, dann auch mit Befriedigung macht.

Thorsten Wings00:17:17

Könnte man also sagen. Der manifestierende Generator findet die Antwort ein bisschen leichter. Aber es kann sein, dass die Antwort, die er findet, sich öfter ändert im Vergleich zum reinen Generator.

Julia Christine Hackl00:17:27

Nein, ich glaube, Sie finden beide die Antwort leichter. Also grundsätzlich leicht, weil das Sakral Zentrum ein Zentrum ist, das dir sofort Antwort gibt. Das ist dadurch automatisch eine leichtere Strategie. Also im Gegensatz zu ich muss 28 Tage warten wie der Reflektor, also vor allem angepasst an unsere Leistungsgesellschaft. Ich glaube das an sich keine Strategie oder Autorität leicht oder schwer ist nur das System, was wir rundherum erschaffen haben. Es ist uns erschwert oder erleichtert.

Thorsten Wings00:17:55

Sprechen wir noch mal über die Strategie. Also hier den Generator kommt ja zusammen. Das Reagieren des Generators mit dem Informieren des Manifestors.

Julia Christine Hackl00:18:04

Ja.

Thorsten Wings00:18:05

Heißt bei ihm jetzt konkret.

Julia Christine Hackl00:18:07

Dass er zuerst eine sakrale Antwort hat, also ein Ja oder ein Nein, auf die er sofort reagiert und dann los starten möchte. Also entweder er spürt, es ist das Richtige und er macht das und er kann viele Projekte anfangen und der ist multitaskingfähig. Ja, aber es ist wichtig, dass wenn der halt losgeht oder wenn der jetzt 24 Stunden am Projekt arbeitet, weil es ihm gerade zu heiß macht, dass er halt auch informiert, die Leute, die darin betroffen sind. Das heißt, das ist natürlich wichtig, aber in erster Linie geht es beim manifestierenden Generator nicht immer nur um das reine Informieren wie bei einem Manifest, sondern eher um dieses Ich spüre noch mal hinein und informiere, wenn ich das Projekt abbreche.

Thorsten Wings00:18:46

Jetzt komme ich mal zur Metapher. Also ich habe gerade einfach beim Generator dieses Bild von diesem Kohlebagger, der darauf reagiert, dass es einfach da die Kohle gibt, wo er halt abbaggert und der ist halt einfach in dem Bereich unterwegs. Und da kommt mir halt das Bild, dass der manifestierende Generator vielleicht einfach eher so ein kleiner Kettenbagger ist, der auch den Ort größer verändern kann. Kann hier mal testen, da mal testen, aber er muss halt Bescheid sagen, wo er unterwegs ist zum Beispiel. Und fallen dir noch andere Beispiele ein? Andere Metapher Beispiele für den manifestierenden Generator oder auch für den Unterschied zwischen diesen beiden Typen?

Julia Christine Hackl00:19:18

Ja, es ist total schwierig. Also ich glaube der manifestierende Generator, das was sie mal zu stark unterscheidet, ist, dass der halt einfach nicht beständig ist. Der will halt gefühlt überall auf allen Hochzeiten tanzen, wenn es sich richtig anfühlt. Und alles machen, alles ausprobieren, alles erleben, alles anfassen, alles schaffen und ein Generator ist so hey, solange mir diese eine Tätigkeit Freude macht, kann ich die immer tun und machen. Ja, ähm. Das heißt, wir müssen in diesem Generator etwas Großes, Starkes, Stabilendes, Stabiles sehen, das Dinge erbaut und den manifestierenden Generator eher etwas auch Wendigeres. Es muss schon eine gewisse Stärke mitbringen, aber eine Wendigkeit immer wieder. Sich umzuschauen und umzudrehen, nach diesen neuesten Tätigkeiten Dinge machen zu wollen und zu tun und auszuprobieren. Aber was ist genau Das kann ich dir nicht sagen.

Thorsten Wings00:20:09

Aber es ist trotzdem eine eine schöne Betrachtung, so wie du es auf den Punkt gebracht hast.

Der Projektor im Human Design

Thorsten Wings00:20:14

Kommen wir zum Projektor. Wie entsteht der Projektor?

Julia Christine Hackl00:20:19

Also ein Projektor hat kann kann alle Zentren außer das sakral definiert haben, egal in welcher Kombination. Projektor kann aber auch sehr, sehr offen sein und nur ein, zwei Zentren definiert haben oder zwei Zentren definiert haben.

Thorsten Wings00:20:35

Projektor 21 % der Weltbevölkerung. Und wie ist ein Projektor denn jetzt drauf? Worauf sollte der achten?

Julia Christine Hackl00:20:43

Also das Allerwichtigste und das wird man immer hören und man kann es nicht mehr hören ist auf Einladung warten. Ähm, aber ein Projektor grundsätzlich in seiner Energie ist unfassbar magnetisch und attraktiv. Deswegen möchte ich dir mitgeben, wenn du zweifelst, dass keine Einladungen kommen. Du bist magnetisch und attraktiv. Die Einladungen werden schon kommen, weil die Leute sich angezogen fühlen von dir, weil du als einziger Typ deinem Gegenüber das Gefühl geben kannst, gesehen zu werden. Und wo kann man das in der heutigen Gesellschaft noch sagen? Also das ist sozusagen das super Anziehende. Und was ganz wichtig ist bei Projektoren ist ihr Lebenssinn besteht nicht darin oder sollte nicht darin bestehen, zu arbeiten oder etwas zu tun. Das ist ein Thema der Generatoren und manifestierenden Generatoren oder auch der Manifestoren, weil sie wollen einen initiieren, dadurch tun sie etwas, aber das ist beim Projektor nicht das Thema. Und das ist ganz wichtig, dass wir das lernen, aus dieser Konditionierung auszusteigen, denn sie sind keine Energietypen. Was nicht heißt, dass sie keine Energie haben. Weil ich liege ja auch nicht nur den ganzen Tag im Bett, sondern es ist eher das, dass sie nicht durch den Einsatz ihrer Energie etwas erschaffen können oder zum Erfolg kommen können. Und darum geht es auch nicht, dass Sie irgendetwas erschaffen, sondern es geht darum, dass sie ihre Energie nutzen, um andere Energien erfolgreich zu lenken. Darum geht es. Und zu lenken heißt nicht, für wen anderen den Weg zu gehen, sondern dem anderen den Weg zu zeigen. Und ein Projektor ist dafür da, zu führen und zu leiten. Deswegen wird auch ganz oft gesagt, dass man Projektoren eigentlich auch Koordinator nennen könnte, weil sie Energien lenken können, leiten können. Sie verbinden sich mit den Energien der anderen und führen Menschen auch zusammen. Das ist. Das ist auch diese neue Zeitqualität, die wir dann irgendwie ab 2027 haben werden, weswegen die Projektoren dann eine ganz eigene und wichtige Rolle haben. Und durch dieses Lenken und Leiten der Energien von anderen, was natürlich nur durch Einladung passieren sollte, weil sonst endet alles in Frustration und Ablehnung. Aber dadurch können Projektoren Erfolg, Erfüllung und vor allem einen Sinn sehen. Und das ist wichtig, immer mehr in diesen in diese Rolle zu kommen. Und ich habe da so ein schönes Beispiel ein Berufsberater. Menschen kommen zu ihm, laden in allen sagen, sie wissen nicht, was sie tun wollen, aber sie wollen etwas machen, das Sinn für sie macht und durch die Fragen leitet und lenkt. Ein Generator. Das ist die Art, wie er lenkt und leitet. Durch Fragen findet er heraus, was für den anderen richtig ist, steigt mit seiner Energie voll in den anderen ein. Was natürlich Generatoren sind sehr offen, dadurch zu sehr viel Potenzial von Konditionierungen führt, weil jedes Mal steigt der Projektor in sein Gegenüber ein, nimmt die Energien auf, kann sich dadurch gut in ihn hineinversetzen, kann ihm das Richtige lenken Und dadurch ist es wichtig, dass ein Generationenprojekt, was sich auch wieder rausnimmt, weil das Potenzial für Konditionierung massiv hoch ist.

Thorsten Wings00:23:44

Du hast jetzt gerade zwei drei Mal Generator gesagt, Du meintest jedes Mal Projektor, richtig? Ja, okay. Nur, dass wir es festhalten.

Julia Christine Hackl00:23:52

Hier.

Thorsten Wings00:23:54

Gut, du hast das auf Einladung warten diesen Aspekt auch erklärt als Zeitnot. Das ist die Strategie des Projektors. Und lass uns mal ganz, ganz kurz in das Nichts, nicht selbst Thema in die Bitterkeit reingehen.

Julia Christine Hackl00:24:09

Also Bitterkeit. Das ist ein richtig und ich kann aus Erfahrung sprechen. Wer das hier schon länger hört und das nicht die erste Folge ist, weiß, dass ich auch Projektoren bin. Und ich möchte jedem Projektor eines mitgeben. Umso mehr du in deiner Verbitterung bist, umso weniger können Einladungen dich finden, weil dadurch bist du nicht magnetisch und dadurch bist du auch nicht anziehend. Durch Verbitterung ziehst du dich zurück, durch Verbitterung wirst du nicht sichtbar dadurch. Verbitterung glaubst du eigentlich auch nicht an dich und deine eigenen Fähigkeiten. Und damit ist, wenn du das immer weiter und weiter lebst, weil du einfach das Gefühl hast, du musst schaffen. Durch das Tun kannst du jemand zeigen. Nur durch Leistung kannst du jemand sein oder du zwingst anderen deine Meinung auf oder das, was du siehst. Also das heißt, da ist ein Projektor, der sieht sehr wohl, was nicht funktioniert. Und dadurch ist auch immer die Gefahr, also das kritische Denken, dass der Projektor auch sehr viel bei sich und anderen kritisiert. Es ist aber wichtig, dass er das nicht auf der sozialen oder persönlichen Ebene auslebt, sondern eher auf der systemischen Ebene. Aber um zurückzukommen, ist es ganz wichtig, dass der Projektor sich zurückzieht, weiterbildet, seine Energien loslässt und auf Einladung wartet, dass jemand kommt, weil jemandem zu sagen oder ein kleines, aber viel zu kurz. Und da sieht man ja sonst was, oder? Oder jemand fragt jemanden Ist mein Kleid zu kurz? Und darauf zu antworten ist eine völlig andere Qualität. Und da bin ich nur bei ganz kleinen Sachen und noch nicht bei großen Projekten oder Business Aufträgen.

Thorsten Wings00:25:39

Hast du noch eine Metapher zum Projektor?

Julia Christine Hackl00:25:42

Ich sehe den Projektor ja wirklich als Koordinator, als Führer, aber der nicht die Dinge tut, der was Schweres hält, sondern der. Ja, also ich finde, der Projektor kann. Der ist zwar unfassbar präsent, aber nimmt ja dadurch, dass er immer mit den Energien wo rein fließt, hat so eine so was wie ein Wind zu sein. Ja, ich gehe rein. Ich nehme jemanden auf, ich gehe wieder raus. Also. So.

Thorsten Wings00:26:08

Also mir kommt da so das Bild des Lotsen. Es gibt ja ein Kapitän auf dem Schiff. Aber wenn ein Schiff in einen Hafen einfährt oder einen Fluss, der anspruchsvoller zu zu fahren ist, dann kommt eben ein Lotse an Bord. Der wird eingeladen und dieser Lotse bringt dann das Schiff sicher entsprechend der gesamten Situation an sein Ziel.

Julia Christine Hackl00:26:25

Das ist ein schönes Bild. Ja.

Der Manifestor im Human Design

Thorsten Wings00:26:27

Gut, dann haben wir einen Haken dran und kommen hiermit zum Manifestor kommen, der da zu 8 % in der Weltbevölkerung vertreten ist? Wie entsteht ein Manifestor?

Julia Christine Hackl00:26:40

Der hat ein offenes Sakral, hat aber immer eine definierte Killer und ein Ego.

Thorsten Wings00:26:45

Und wie funktioniert er?

Julia Christine Hackl00:26:47

Der Manifestor ist ein Initiator und ein Macher. Das sind so diese zwei Schlagworte, die man ganz oft mit ihm verbindet. Und er hat, wie ich schon ganz anfangs oder eingangs erwähnt habe, eine abweisende Aura, was per se überhaupt nicht schlecht ist. Weil schauen wir uns die Manifestation evolutionär an, war es extrem wichtig, dass sie eine abweisende Aura haben. Wenn sie nämlich neue Wege gegangen sind oder vorangegangen sind, um den Weg frei zu machen, dann können Sie ja nicht aufnehmend sein in Ihrer Energie, sondern Sie müssen ja abweisend sein, Ihre Energie, um neue Wege frei zu machen, also sozusagen das Gebüsch so zu öffnen und frei zu machen, um Licht hineinzubringen. Und deswegen war das unfassbar wichtig, dass sie diese Aura auch mitbringen und behalten. Manifestoren sind aber auch so, man sagt es ja gerne so Einzelgänger oder der The Lonely Wolf oder so, wie man sagt. Was ich jetzt aber gar nicht in Schubladen verbinden will, weil ich weiß, das Manifestoren sich genauso nach Liebe und Nähe sehnen, aber einfach auf eine andere Art und Weise. Und das ist natürlich schwierig für einen Manifestor in einer Welt, wo Projektoren und auch Reflektoren und Generatoren und manifestierende Generatoren, die halt entweder bei sich mit anderen im Kontakt und im Austausch gut sein können, da ist ein Manifestor sich immer das Gefühl hat, falsch zu sein, anders zu sein. Mir ist es ganz wichtig, der der heilsame Satz, den man sagen kann, ist das, dass diese Andersartigkeit komplett richtig ist, dass dieses Anderssein und nicht ständig mit anderen zusammen sein und es auch toll finden, wenn sie ihr eigenes Ding machen können. Dass das ganz wunderbar ist und das auch, wenn du das Gefühl hast, anders zu sein oder das schwarze Schaf zu sein, du trotzdem komplett richtig bist. Und deswegen ist wird das halt ganz oft sehr stark bei Manifestoren getriggert, weil sie da einfach anders funktionieren, auch in ihrer Aura und weil sie einfach auch geschlossen sind in ihrer Aura. Was sehr wichtig ist, weil Manifestoren die Leute sagen so cool, die können Dinge initiieren. Also vor allem Projektoren und Generatoren sagen das immer so ja, initiieren. Und schlussendlich und das ist ja das Spannende unsere Welt, wenn wir sie uns anschauen, lebt ja den absoluten Manifestor Style. Wenn du Träume hast, geh nach ihnen, lebt danach, mach den ersten Schritt, geh voran, sei anders Unsere Welt Predigten, Manifestor Lifestyle. Und doch fühlen sich die Manifestoren in dieser Welt eigentlich gar nicht wohl. Es ist so spannend, das mal aus dieser Meta Perspektive zu betrachten. Aber trotzdem Manifestoren wollen einen Effekt haben. Sie wollen Auswirkung auf andere haben. Meistens vielleicht nicht so gern gesehen Auswirkungen, aber sie wollen Auswirkungen haben. Sie wollen etwas im anderen auslösen. Sie wollen in der Welt etwas auslösen, das anders ist, das auffällt, das Systeme auch gern aufbricht. Und die Leute sagen immer Ja, initiieren ist so cool. Aber wir müssen uns auch bewusst sein Es bedarf unfassbar viel Mut, immer wieder mal aus der Reihe zu tanzen, sich immer wieder auf. Zu. Aufzustehen und loszugehen und sichtbar zu werden. Und das macht auch eine manifeste, unfassbar viel Angst. Und wir dürfen diese Qualitäten immer aus beiden Seiten betrachten und uns das anschauen. Und ich glaube, was ich so spüre für mich ist, dass es bei Manifestor, weil man hat ja früher gesagt, das waren die Könige und Kaiser, die haben Entscheidungen getroffen, die haben gesagt, so ist der Weg und so hat es zu funktionieren. Und ich gehe voran und ich bin der Erste auf dem Pferd, und da kommen so die Manifestoren her aus diesem Bereich. Aber ihre Signatur ist der Frieden und die konnten in den letzten hunderten Jahren, Jahrtausenden nicht wirklich in Frieden leben. Und im Frieden ihr eigenes Ding zu machen ist glaube ich das, wo es jetzt hingehen darf für Manifestoren. Dass es nicht immer darum geht, mit Karacho vorauszugehen, sondern in Frieden ihre Dinge zu schaffen.

Thorsten Wings00:30:52

Strategie informieren haben wir beim manifestierenden Generator schon, glaube ich genug zugesagt. Erst mal.

Julia Christine Hackl00:30:58

Genau.

Thorsten Wings00:30:59

Wie lautet das nicht selbst Thema von dem Manifest der.

Julia Christine Hackl00:31:02

Wut, das nicht selbst Thema ist. Wut. So als habe ich kurz nachdenken müssen. Es ist das Thema Wut, was natürlich unfassbar viele Manifestoren haben. Was aber spannend ist, dass die meisten Manifestoren, die nicht mit Human Design arbeiten, also für mich, man spürt diese Wut, dass die da ist. Aber in erster Linie richtet sie sich gegen die Manifestoren selbst. Was dann passiert, ist, dass sie ihre Manifestations- und Initiationskraft dadurch komplett blockieren. Also wenn ein Manifestor das Gefühl hat, das Leben ist nicht ist gegen ihn und er kann eigentlich nicht schaffen und machen dann, weil er weil ihm beigebracht worden ist Du musst lieb und nett sein, du musst dich anpassen, du musst auf andere achten. Sei empathisch, aber keine Ahnung, was ein Nein. Du kannst empathisch sein und trotzdem kann es dir egal sein und du kannst deinen Weg gehen. Also man muss da einfach so ein bisschen aus diesem Schwarz Weiß Denken rauskommen. Und die meisten Manifestationen haben unfassbar viel Wut, die sich aber immer gegen sie richtet und dadurch ihre ganze Energie komplett blockiert ist. Und es ist wichtig, Manifeste einfach mal wütend zu sein, weil dadurch kannst du ja wie der Phönix aus der Asche. Du brennst einmal alles nieder und am nächsten Morgen entstehen die wunderschönsten Blumen daraus. Ja, das ist voll okay. Und ich astrologisch betrachtet mit meiner Widdersonne. Ich versteh das manchmal. Lass uns die Welt niederbrennen und lass uns was Neues erbauen. Es gibt nichts Besseres.

Thorsten Wings00:32:25

Hast du noch eine Metapher für den Manifestor?

Julia Christine Hackl00:32:28

Da tu ich mir total schwer, weil die Metapher, die ja auch oft und gerne ist, ist ja so eher initiiert. Er schreitet mit dem Messer nach vorne. Er ist der Erste, der tut und schafft. Aber ich glaube, das.

Thorsten Wings00:32:39

Ist es dann vielleicht. Der Kapitän. Wir waren ja beim Projektor. Der ist er, der Lotse, der dazu gehört wird. Der Kapitän ist ja der, der die ganze Zeit die Entscheidung trifft. Zwar mal da lang, da lang, da lang.

Julia Christine Hackl00:32:49

Ja, schon, auf jeden Fall. Aber ich glaube, die Energie wird sich 2027 oder ab dann ziemlich ändern. Ich glaube, sie ändert sich jetzt schon, dass es nicht mehr um dieses gewaltvolle Vordringen geht, sondern so wie ein Kapitän eigentlich in Frieden seinen Posten behält und genau die Klarheit hat Wie, Was, wann, wo? Ich glaube, diese Energie wird sich bei den Manifestieren noch mal richtig stark schiffen dürfen. Aber bei allen grundsätzlich.

Thorsten Wings00:33:13

Ja, wenn du, lieber Zuhörer, die jetzt die Frage stellst welcher Typ bin ich denn jetzt eigentlich? Und selbst wenn du weißt, welcher Typ du bist und dir denkst, das war ja sehr viel Information, sehr viel Spannendes, dann lade ich dich ein, dir mal dein Chart zu generieren. Bei uns im Human Design Lexikon Link ist in den Shownotes und dann bekommst du zusätzlich zu deinem Chart auch einen kostenfreien Basisreport, wo ganz ganz viel über dich und über dein Typ und deine Strategie drinsteht. Dann wirst du ganz viel von dem, was wir jetzt hier schon erläutert und erzählt haben, wiedererkennen. Und jetzt lass uns noch zum

Der Reflektor im Human Design

Thorsten Wings00:33:45

letzten Typ kommen, zum Reflektor. Ein Wahnsinnstyp mit einer Riesenvertretung von einem Prozent in der Weltbevölkerung. Wie werde ich Reflektor.

Julia Christine Hackl00:33:58

Wenn du komplett offen bist und keine definierten Zentren hast?

Thorsten Wings00:34:02

Schön.

Julia Christine Hackl00:34:04

Ja. Und die Reflektoren? Die spiegeln das große Ganze. Und das ist ganz spannend, weil ich habe letztens sehr oft sagen die Menschen ja, der ist ja komplett offen, der nimmt sich ja immer alle, alle Energien auf, der ist ja ständig konditioniert, der kann ja nur im nicht selbst Thema sein. Das wird ganz oft gesagt. Ich sage es mal so Ein Projektor, der viele offene Zentren hat, zum Beispiel ein mentaler Projektor, hat viele offene Zentren. Einfach der komplette komplette Körperbereich ist offen und der hat ja seine Ausrichtung auf Wahrnehmung und Penetration, Der dringt ein, der ist total anfällig für Konditionierungen. Aber ein Reflektor und das ist super spannend. Der ist wie eine Teflonpfanne. Ja, der nimmt dich zwar auf, da kann ich auch gut braten, Der gibt dir wieder, was du haben willst, aber er kann nicht genauso wieder einfach im Lotuseffekt loslassen und abgeben und das, was ein Reflektor kann. Ist, das deine Energie durch ihn durchdringt, ohne das es wirklich viel mit dir macht. Ein Reflektor ist eher an seine Umgebung konditioniert und angepasst, das heißt durch Transite, durch Planeten und vor allem durch den Mondzyklus. Das heißt die richtige Umgebung ist essenziell für den Reflektor. Natürlich, weil er nicht Sakrales brauchte, auch Zeit für sich, um sich zu spüren, vor allem im Einklang mit der Natur. Also nicht nur alleine zu Hause rumsitzen, sondern in die Natur gehen, sich aufladen, mit diesen Elementen, mit dieser Welt in Verbindung gehen. Und das, wo der Projektor gut im eins zu eins ist, jemand anderen zu sehen. Ja, aber wo der Projektor gut ist, im eins zu eins einen wahrzunehmen und das wiederzugeben, ist der Reflektor gut. Gruppen und Gemeinschaften wiederzugeben und zu spiegeln, das heißt, er ist für diese größeren Staatssysteme da, ohne sich sozusagen davon jetzt stark konditionieren zu lassen. Und ja, was natürlich aber trotzdem ein Reflektor macht, der spiegelt natürlich deine Energie und er verstärkt sie auch. Das heißt, du kannst sehr, sehr viel über dich lernen. Und trotzdem hat ein Reflektor etwas sehr Mystisches, weil der kann jeden Tag anders sein. Wenn die Transite sich verändern, die Planeten oder ähnliches und du hast einen Partner, der Reflektor ist, dann darfst du den jeden Tag neu entdecken und das ist eine Entscheidung. Und das ist auch ganz wichtig, wenn du Reflektor bist. Du darfst dich auch jeden Tag neu entdecken. Natürlich wiederholen sich die Transite und alles permanent, aber du darfst dich immer wieder neu entdecken und schauen Wer möchte ich heute sein und wer bin ich heute? Und das du mit dem aufstehst und gehst und dann natürlich jeder Reflektor ein offenes Selbstzentrum hat, ist es einfach unfassbar wichtig, dass du, auf dass das Leben zu dir kommt, dass das Leben dir die richtige Umgebung schenkt und dass das Leben dir auch die richtigen Menschen schickt und nicht umgekehrt. Was grundsätzlich wichtig ist für alle mit offenem Selbst. Aber beim Reflektor kommt das ja einfach zu 100 % vor.

Thorsten Wings00:37:06

Metapher haben wir schon gehabt. Eine Teflonpfanne. Hast du noch eine zweite Metapher?

Julia Christine Hackl00:37:14

Schwierig.

Thorsten Wings00:37:15

Oder eine Umschreibung, wie du es eben bei einem der anderen Typen hattest, die auch ganz treffend war?

Julia Christine Hackl00:37:20

Ja, es ist richtig schwierig bei Reflektoren, weil sie werden ja gern als Spiegel betrachtet, als Spiegelbild. Es geht nicht darum, was sie tun, sondern nur, dass sie präsent sind, dass sie da sind und uns Orientierung geben. Aber ob Kompass, wenn wir jetzt bei diesem Schiff Beispiel bleiben, der richtige Ausdruck ist, kann ich gar nicht sagen. Oder vielleicht die Segel, aber es ist auch wieder nicht.

Thorsten Wings00:37:43

Also auf jeden Fall ein ein Coach, ein Berater, was ja auch in Richtung einer Metapher geht.

Julia Christine Hackl00:37:49

Ja, obwohl Coach und Berater eher zum Projekt passen würde.

Thorsten Wings00:37:52

Also wo willst du dann da die Abgrenzung machen? Also wenn der Reflektor eher nicht der Coach ein Berater ist, was ist er dann?

Julia Christine Hackl00:37:59

Eher der Reflektor ist für diese größeren Systeme für Gruppen da. Okay, um, also das ist ganz wichtig, dass das nicht um den einzelnen Menschen per se geht. Bei einem Reflektor beim Reflektor geht es immer um Familiensysteme. Der kann ja auch wunderbar zusammenhalten, weil er aufzeigt, was nicht funktioniert und so er ist so dieses Bindeglied. Der Reflektor kann auch ein Bindeglied sein, damit Gemeinschaften wachsen können und stark werden.

Outro

Thorsten Wings00:38:27

Ja, dann danke ich dir, Julia, für diesen wundervollen Überblick der Typen. Und ich finde es ganz schön, dass wir uns jetzt auch vor allen Hörern mal ganz authentisch zeigen konnten, was das Thema Metapher angeht. Weil ich sehne mich nach einer Metapher, wo jeder Mensch direkt sagt Ja, ist doch klar, jetzt verstehe ich das, die wir visuell darstellen können und wo wir es ganz, ganz leicht machen können, das Ganze zu verstehen, zu integrieren. Aber es ist scheinbar nicht so leicht. Das haben wir auch hier wieder gemerkt.

Julia Christine Hackl00:38:56

Ich glaube ja, unser Zwiespalt wenn wir das reflektiv betrachten, ist es ja, es gibt diese alte Metapher wie manifestieren sich Könige und Generatoren, die Erbauer und bla. Aber ich glaube das einfach nicht mehr gültig und dass die Energie sich so wandelt, dass das Neue, was kommt und vielleicht schon im Feld ist, nicht greifbar ist. Und genauso haben wir einfach dieses Thema, dass es für uns gerade nicht greifbar ist. Das heißt, wir sind offen für alles, was kommt.

Thorsten Wings00:39:21

Das ist ein gutes Stichwort. Wir sind offen für alles was kommt, schauen in die Zukunft. Ich danke dir für diese wundervolle Episode, freue mich riesig schon auf die nächste und ich sage Danke fürs Zuhören, lieber Zuhörer, bis bald.

Julia Christine Hackl00:39:35

Bis ganz bald. Danke dir.

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