Unsicherheit auflösen, Veränderungen willkommen heißen I Mutation 2027

21.10.2026 Episode #113 56 min

In dieser Podcast-Folge geht es um die Herausforderungen und psychologischen Prozesse, die mit Unsicherheiten und Veränderungen im Leben verbunden sind. Julia Christine Hackl beleuchtet, wie unser Nervensystem auf Veränderungen reagiert und welche Strategien wir entwickeln können, um besser mit Unsicherheiten umzugehen. Sie diskutiert die Notwendigkeit, eine Willkommenskultur für Neues zu schaffen und die Rolle von Erfahrungen und Resilienz in diesem Prozess. Zudem werden fünf Schritte zur Selbstermächtigung vorgestellt, um in Zeiten des Wandels stabil zu bleiben und die eigene Entscheidungsgewalt zurückzugewinnen. Der Ausblick auf 2027 und die Herausforderungen, die uns erwarten, runden das Gespräch ab.

Show Notes

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Transkript

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Intro

Julia Christine Hackl00:00:00

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcastfolge. Ich freue mich, dass du wieder eingeschalten hast, dass du wieder mit dabei bist. In der letzten Zeit habe ich mir sehr, sehr viele Gedanken gemacht. Und ich sage jetzt mal so das Leben da draußen zieht ja nicht einfach so an mir oder wahrscheinlich auch an dir vorbei. Wir kriegen das alles mit. Das macht sehr viel mit uns. Ich habe das Gefühl, es macht sehr viel mit unseren Gedanken, mit unseren Overthinking. Es sind sehr viele Sorgen da. Es macht viel mit unserem Nervensystem. Wir haben da draußen in der Welt gerade sehr bürgerkriegsähnliche Zustände. Und andererseits habe ich das Gefühl, dass jeder in uns auch so seine inneren, ja kriegerischen Auseinandersetzungen hat. Ich habe mich in den letzten Wochen viel auch mit der Mutation 2027 auseinandergesetzt. Ich bin gerade dabei, einen neuen Kurs für euch zu kreieren, der anders sein soll als das, was wir da draußen alles gefunden haben. Vielleicht folgst du uns ja auch auf Instagram. Dann ist so ein paar Insights schon mitbekommen. Ich habe mich viel auseinandergesetzt. Wie möchte ich den gestalten? Und was für Informationen brauchen wir wirklich? Und in Gesprächen darüber und in der Strukturierung rund um diesen neuen Kurs zu Mutation 27, worüber ich euch auch heute hier ein bisschen ein paar Insights erzählen werde. Was wird zu gehen? Was nehme ich euch mit? Ist mir folgendes aufgefallen, was ich immer wichtiger finde Ich finde, dass wir alle aktuell mit dem Thema Unsicherheit und Veränderungen und wie geht es eigentlich weiter und wie will ich, dass es weitergeht, beschäftigt sind, dass das den einen oder anderen auch sehr viele schlaflose Nächte verpasst. Und ich habe versucht, diese Folge heute hier so aufzubauen, dass sie dir vielleicht mal wieder neue Perspektiven eröffnet, neue Perspektiven, wie wir mit Unsicherheiten umgehen können, wie wir mit Veränderungen umgehen können, wie wir eine Art Willkommenskultur in uns für das Neue und Unbekannte entwickeln können, ja, ohne dass wir gleich dazu tendieren, dass alles schlecht ist, was neu ist. Und die Tendenz haben wir ja sowieso. Österreich, Deutschland, würde ich sagen, ist schon ganz gut darin, diese diese Prägung fortzuführen. Und ich habe mir dann die Frage gestellt und mit der möchte ich auch so einleitend beginnen Ja, was wäre, wenn wir nicht lernen müssten, die Zukunft zu kontrollieren, sondern uns selbst so weit wieder zu vertrauen, dass wir ihr begegnen können, ohne uns ständig vor ihr schützen zu müssen? Ich finde, das ist so diese zentrale Frage, diese Meta Frage, um die es jetzt heute hier gehen darf. Ja, und was schauen wir uns heute ganz konkret an? Ich bin mir ziemlich sicher, das wird eine längere Folge. Das heißt, zum einen möchte ich auch mit dir so ein bisschen psychologisch reinschauen. Ja, warum fällt es uns denn eigentlich so schwer, das Neue willkommen zu heißen? Warum bevorzugt unser Gehirn immer wieder das Bekannte? Ja, warum das Gefühl von Unsicherheit so unfassbar unangenehm sein kann? Wo das herkommt, warum wir uns aber auch gesellschaftlich so unfassbar vor Veränderungen sträuben, warum wir die Tendenz haben, Autorität und Führung im Außen zu suchen, was wir eigentlich wirklich brauchen, um Veränderung willkommen zu heißen und welche Schritte ich dir auch heute damit geben möchte. Ein kleiner Rückblick in die vergangenen Jahre und was Sie über uns selbst gezeigt haben. Und dann aber auch der Übergang zu 2027. Ja, also was passiert, wenn sich nicht nur unser eigenes Leben radikal verändert, sondern unser gesamtes Weltbild? Und warum es vielleicht wichtig ist, uns mit der Mutation 2027 zu beschäftigen. Aber nicht nur rein auf Wissensebene.

Psychologische Aspekte der Veränderung

Julia Christine Hackl00:03:50

Weil das Ding ist, ich habe mir so ein paar Videos dazu angeschaut, da draußen so ausgegeben worden sind. Und das Ding ist Angst verkauft sich gut. Angst ist echt. So ein Marketingding. Ja, und das ist so schade, dass so viele mit mit Ängsten und Drama spielen müssen in einer Zeit, die so unsicher ist und damit du eventuell ein bisschen gestärkt und wieder zu dir selbst orientierter rausgehen kannst. Aus dieser Folge habe ich mir gedacht. Fangen wir mal damit an Ich hoffe, du hast ein bisschen Zeit. Habe auch gern dein Journal bei der Hand oder Stift und Zettel. Ich werde wie immer so ein paar Fragen, Impulse, Journaling Impulse dir auch mitgeben, damit du ja für dich weiterarbeiten kannst, weiter integrieren kannst und auf eine Veränderungsstufe kommen kannst, die dich stärkt, anstatt dich noch instabiler macht. Ja. Ja. Ich weiß nicht, ob es dir schon mal aufgefallen ist. Ja, aber wir Menschen, gerade im Dachraum, tendieren extrem schnell dazu oder haben so ein bisschen die Neigung, dass wenn was Neues kommt, dann betrachten wir das erstmal kritisch und es ist vollkommen egal, ob sich unsere beste Freundin selbstständig macht. Ja, ob jemand den Beruf wechselt, den er jahrelang als so sicher gehabt hat, ob es gesellschaftliche, kollektive, soziologische, psychologische Veränderungen sind. Es wird einfach mal kritisch betrachtet. So Standpunkt Fertig. Ja, aber wenn wir tiefer reinschauen, wir merken so Hey, es verändert sich was in unserer Gesellschaft. Wir spüren das alle und wir spüren das nicht erst seit 2020. Das Spannende ist Ich habe mit David Peters gesprochen, einem Urgestein im Human Design. Und wir haben viel. Wir arbeiten gerade viel zusammen für diesen Kurs Mutation 2026. Und er sagt dieser. Diese Veränderung hat schon 2010 begonnen, dass die Dinge nicht mehr so funktionieren. 2020 war der absolute Höhepunkt. Ja, und wenn wir uns das astrologisch anschauen, dann wird es bis 2029 noch wild sein. Und das ist mir ganz wichtig, dass wir das aus unterschiedlichen Bereichen betrachten und gesellschaftlich ganz menschlich betrachtet. Ja, es ist völlig egal, ob etwas in der Technologie verändert wird, in der Arbeitswelt etwas verändert wird, ob wir uns gesellschaftlich durchmischen und verändert, ob sich etwas in unserem persönlichen Leben verändert, was Neues kommt, was Unvorhergesehenes. Ja, bevor wir uns überhaupt damit beschäftigen. Ja, Gibt es schon diese leisen Stimmen in unserem Kopf, Die sagen also, früher war alles besser. Das kann so nicht funktionieren. Diese Veränderung kann nichts Gutes hervorbringen. Wir fangen dann so richtig schön mal an, uns schwarzmalerisch damit auseinanderzusetzen. Oder eigentlich schwarzmalerische Aussagen zu treffen, um uns nicht damit auseinanderzusetzen. Ja, also, bevor wir uns einfach einmal auseinandersetzen damit. Und ich möchte mich per se nicht auf allen Ebenen auseinandernehmen. Es gibt auch gewisse Dinge, die ich sehr kritisch betrachte, mir denke mal beobachten. Ja, ich glaube, wir alle kennen solche Momente in den einen oder anderen Ebenen und Lebensbereichen bei jedem ein bisschen unterschiedlich. Ja, es sind einfach Momente, in denen etwas völlig Unbekanntes auf uns zukommt und wir innerlich als absolute Schutzstrategie einfach mal auf Widerstand gehen. Aber warum ist das so? Warum fällt es uns Menschen so unglaublich schwer, etwas Neues einfach mal mit offenen Armen? Es müssen nicht offenen Armen sein, aber einfach mal willkommen zu heißen. Wieso kann das Neue nicht einfach mal willkommen geheißen werden? Es heißt ja nicht, dass es langfristig akzeptiert und toleriert werden muss, aber einfach mal willkommen geheißen wird. Und das Spannende ist Es gibt Kulturen, die das viel besser können. Der gesamte afrikanische Kontinent kann das viel besser. Ja, auch die italienische Kultur kann das besser. Also es ist super, super spannend. Ja. Das heißt, wir tendieren dazu, erstmal an dem festzuhalten, was wir kennen. Selbst dann. Haha, das sind die Deutschen und Österreicher ganz gut. Oder vielleicht auch die Schweizer. Selbst dann, wenn sie wissen, dass genau das eigentlich schon lange nicht mehr funktioniert oder uns gut tut. Es gibt dieses schöne Sprichwort, was ich gerne verwende Lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück. Das heißt für mich bestimmt schon ein paar Mal sagen hören. Ja, ich frage mich nur, was würde passieren, wenn wir beginnen würden, eine völlig neue Haltung gegenüber Veränderungen zu entwickeln? Und das darfst du dich einfach auch einmal fragen Wie könnte denn eine neue Herangehensweise, eine neue Haltung ausschauen, dass ich Neues willkommen heiße? Und ich glaube, wir brauchen das, weil die neue Zeit ist wirklich eine neue Zeit. Betonung auf neu. Es werden so viele Dinge kommen, die für uns nicht mehr funktionieren. Und in der Mutation 27 sprechen wir vielfach von diesem Schlüssel, schloss sie von diesem Schlüssel Schloss Prinzip. Das heißt, wir haben jetzt jahrelang einen Schlüssel gehabt für ein Schloss, das funktioniert hat. So. Aber diese Schlüssel funktionieren jetzt nicht mehr so wir Kerkermeister mit unseren 150.000 Schlüsseln haben das Gefühl, es funktioniert nicht. Wir probieren sie alle durch, probieren sie alle durch. Aber sie sind eigentlich alle alt. Das heißt, es entwickelt sich jetzt in der neuen Zeit neue Schlüssel, damit wir dieses Schloss öffnen können, dieses Schloss. Wie funktioniert Leben eigentlich? Wie funktionieren die einzelnen Lebensbereiche eigentlich? Weil alles sich gerade verändert. Und ja, wir sind eine Generation, die noch genauso, ich nenne sie mal so gerne Brückengeneration, die das Alte kennt und irgendwie das Neue jetzt akzeptieren lernen muss und kennenlernen muss. Ja, also das ist wie unsere Großelterngeneration war das 80 Jahre lang irgendwie gefühlt alles gut und stabil und gleich war das gibt es halt einfach nicht mehr. Das heißt, da gibt es dann auch eine Mutation. 278 Veränderungsschritte, die wichtig sind, damit wir dieses Schlüssel Schloss Prinzip hinkriegen. Aber dazu auf jeden Fall mehr im Kurs. Das heißt, wir dürfen lernen, eine innere Willkommenskultur zu entwickeln, in der nicht unbedingt jede Veränderung und alles, was neu ist, automatisch als eine Bedrohung wahrgenommen wird, sondern eine Willkommenskultur entwickeln, in der wir uns erlauben, neugierig zu sein, Fragen zu stellen, neue Möglichkeiten zu entdecken und gleichzeitig aber auch versuchen, gut für uns selbst zu sorgen. Ja, denn ich glaube, dass wir aktuell in einer Zeit leben und es wird immer mehr, in der genau diese Fähigkeiten immer wichtiger werden. Und genau deswegen möchte ich diese Folge heute für dich aufnehmen. Denn ich habe den Wunsch, dass diese Folge, dieses Wissen, dieses Erkennen, dieses Reflektieren und all das, was wir heute besprechen, die er als eine, eine Ressource dienen darf, als eine Ressource dienen darf. Mit all dem Neuen ein bisschen besser umgehen zu können. Ja, und mir geht es bei weitem nicht darum, dass wir alles Neue immer großartig finden müssen. Ja, nicht jede Entwicklung bedeutet automatisch etwas Positives. Aber wir dürfen lernen, in diesen Entwicklungen mit dem Leben in Beziehung zu bleiben und dadurch auch mit uns in Beziehung zu bleiben und uns nicht immer selbst zu verlassen. Vor allem dann, wenn es anders verläuft, als wir geplant haben. Das heißt, wir werden heute auch nochmal eintauchen in unser Sicherheitsbedürfnis, in unsere Psyche, in unsere gesellschaftlichen Prägungen. Und da werden wir Stepp by Stepp immer mehr reinkommen, weil ich glaube, dass es uns dient als Vorbereitung für diese globalen Zyklen Veränderungen, die auf uns zukommen. Ja, aber fangen wir mal bei uns an mit unserem Gehirn. Warum bevorzugt eigentlich unser Gehirn immer dieses bekannte Ja. Und ich glaube, das ist eines der wichtigsten, grundlegendsten, fundamentalsten Dinge, die wir jetzt also verstehen dürfen. Ja, es bedeutet nicht immer, dass wir stur sind, engstirnig sind, dass wir Veränderung per se ablehnen. Das bedeutet es überhaupt nicht. Ja, ja, natürlich ist das Gewohnte angenehmer. Ja, aber es ist im Prinzip ein ganz nachvollziehbarer, neurologischer, psychologischer Mechanismus, der dahinter steckt. Überlege mal,

Die Rolle des Nervensystems bei Unsicherheiten

Julia Christine Hackl00:12:07

unser Gehirn versucht ständig, tagtäglich, jede Sekunde, jede Millisekunde unsere Umwelt einzuschätzen. Das heißt, unser Gehirn arbeitet mit Erfahrungen, mit Erinnerungen, mit Erwartungen, um irgendwie vorherzusagen, was als nächstes passieren könnte. Und das findet alles in unserem 95 Prozentigen Unterbewusstsein statt. Ja, das heißt, wenn wir etwas kennen, haben wir meistens schon so ungefähr eine Vorstellung davon, wie wir damit umgehen können. Das heißt, wir wissen, was uns erwartet, welche Konsequenzen bestimmte Entscheidungen haben könnte, welche Handlungsmöglichkeiten uns zur Verfügung steht Und so weiter und so fort. Und unser Hirn kennt das. Damit wir weniger Energie verbrauchen, uns in jeder Situation zu überlegen. Oh Gott, wenn ich jetzt mit dem rechten Fuß die Stufe runter gehe, anstatt mit dem gewohnten linken Fuß, könnte es was neues passieren. Und schon wollen wir nicht mehr runter gehen. Ganz banal gesagt. Das heißt, unsere Entscheidungen und diese Konsequenzen und diese Entscheidungen, die dadurch in unserem Unterbewusstsein stattfinden, kreieren gewisse Handlungsmöglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, weil sie uns kennen. Das heißt, wir greifen immer wieder auf unsere Ressourcen zurück. Deswegen predige ich in all meinen Kursen Ressourcen, Ressourcen, Ressourcen. Weil wer wenig Ressourcen hat, ist wenig offen für Neues, wenig Ressourcen hat, hat kaum eine Resilienz. Wenig Ressourcen hat. Ja, du merkst, da tut sich viel auf. Ja, das heißt, es wirft uns immer wieder aus der Bahn. Das macht uns nervös. Das lädt zum Trinken ein. Und so weiter und so fort. Ja, das bedeutet jetzt aber nicht, dass uns diese ganzen unvorhergesehenen Entscheidungen, die unser Unterbewusstsein trifft, auch automatisch immer die Besten für uns sind oder uns automatisch glücklich machen muss. Aber sie sind die Vertrautesten. Und Vertrautheit fühlt sich für unser System, für unser Nervensystem, für unser Gehirn sicher an? Ja, und es gibt zu diesen Status quo Bias in der Entwicklung oder in der Entscheidungspsychologie. Ja, und das bedeutet im Prinzip, dass Menschen einfach häufig dazu neigen, den bestehenden Zustand zu bevorzugen, selbst wenn eine Veränderung Vorteile mit sich mitbringen könnten. Und das, wie gesagt, lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück. Einfach nur, weil unser Nervensystem das einfach besser finden könnte. Und das ist so spannend. Ich weiß nicht, ob du es schon mitbekommen hast. Ich beobachte ja seit vielen Jahren so die Menschen und es gibt so in der Spirit Bubble, so die, die sich so die Erwachten nennen, die alles sehen und mitbekommen und reflektieren und an sich arbeiten. Sie haben alle ein bisschen Probleme im Nervensystem, weil sie sich auch immer wieder in neue Situationen stürzen, weil sie bereit sind, an sich zu arbeiten. Weil sie ihre Glaubenssätze anschauen, weil sie darüber nachdenken, die die Handlungen verändern zu können. Und dann gibt es die, die wir so ein bisschen so die Schlafenden nennen. Oder die Normalos oder Otto Normalverbraucher oder You name. Das ist alles nicht wertend gemeint, aber die leben einfach ihr Leben sehr gesellschaftlich anerkannt, würde ich jetzt mal sagen. Und machen sich nicht viele Gedanken. Sie verändern auch nicht viel und sie werden wahrscheinlich mit 30 das Mindset auch noch genauso mit 607080 haben. Und da findet ganz oft, finde ich so eine Spaltung und so eine Verurteilung statt. Und das will ich gar nicht. Aber weißt du, was mir aufgefallen ist? Deren Nervensystem ist meistens wesentlich entspannter. Die haben noch nie darüber nachgedacht, wie sie sich den ganzen Tag durchregulieren, dass es ihnen gut geht. Es ist so faszinierend. Es ist so faszinierend, weil ich glaube, wir dürfen uns alle ein bisschen in der Mitte wieder treffen, Anstatt in diese Spaltung Energie hineinzugeben. Ja, und überleg mal ganz ehrlich auch wenn du richtig viel und ich weiß, wenn du dazu hörst Du bist jemand, der arbeitet an sich, der schaut alles an, der ist bereit, in die tiefsten Abgründe zu blicken. Because Ich zähle mich dazu. Ja, und wir ziehen uns alle gegenseitig an und es ist auch voll schön, dass wir das tun und dass wir das machen. Aber ich glaube, es ist auch nicht gesund, den ganzen Tag darüber nachzudenken, wie wir unser Nervensystem regulieren können. Weil eigentlich sollte es die Aufgabe, sich selbst regulieren zu können. Also was steht dem im Wege, dass wir es immer wieder aus der Regulation raus bringen? Eine wichtige Frage. Okay, aber typischer Julia Exkurs Wir kommen wieder zurück. Wir kommen zurück in unseren Alltag, in unser Erleben, im Alltag. Ja, selbst wenn du jemand bist, der immer wieder hinschaut und tut und macht, wirst du trotzdem auch in diesen Situationen sein. Egal, ob es jetzt zum Beispiel eine berufliche Situation ist, in der du schon super lange spürst, dass sie überhaupt nicht mehr zu dir passt. Ja. Und dann fängst du an, daran festzuhalten. Weil eine Gewohnheit da ist. Weil eine Vorhersehbarkeit Vorhersehbarkeit da ist. Weil sie dir Sicherheit gibt. Weil auch wenn du es im Verstand doof findest, kann es sein, dass es dein Nervensystem beruhigt. Oder umgekehrt. Ja, Das heißt, wir fangen an, egal wo. Es können Beziehungen sein, es kann Berufliches sein, es kann eine Alltagsroutine sein. Es kann. You name it. Du wirst schon wissen, was es bei dir ist. Und wir fangen an, unsere bisherigen Überzeugungen und unser Tun und unser Handeln immer zu verteidigen. Ja, aber kennst du, obwohl diese neuen Informationen, egal woher sie kommen, uns eigentlich schon den Anlass geben könnten, das Ganze zu hinterfragen? Verteidigen wir immer noch und wir setzen wahnsinnig viel Energie dahinter, das Ganze zu verteidigen. Ja, und wieder nicht unbedingt, weil das Alte besser ist, sondern weil wir es kennen. Weil es uns vertraut ist. Und wir haben so eine Art Negativitätsgewichtung in der Psychologie. Das heißt, damit ist gemeint, dass negative Informationen und Erfahrungen unter bestimmten Bedingungen einen stärkeren Einfluss auf unsere Aufmerksamkeit und unsere Gefühle, aber auch unsere Entscheidungen haben können als positive. Es war ein langer Schachtelsatz, aber egal. Das heißt, wenn uns jetzt jemand beispielsweise fünf positive Rückmeldungen gibt, aber eine leicht konstruktiv kritische dabei ist, dann passiert super leicht, dass wir uns ausgerechnet mit dieser einen konstruktiv kritischen Rückmeldung super intensiv beschäftigen und sie uns nicht mehr aus dem Kopf geht. Die anderen fünf vergessen wir oder es dauert ewig. Du kennst den Spruch vielleicht. Es dauert ewig lange, sich einen guten Ruf aufzubauen, aber er kann über Nacht zerstört werden. Einfach so, wegen einer Aussage. Und dann gelten die Tausende auf einmal nicht mehr. Und und das ist so ein Prinzip, was wir auf unsere eigenen Veränderungen auch immer übertragen oder übertragen. Weil sobald etwas Neues auftaucht, beginnen wir häufig ganz automatisch zuerst damit, mögliche Risiken zu suchen. Was könnte schief gehen? Wo ist das Häufchen? Wo ist der Haken? Was könnte ich verlieren? Was passiert, wenn ich nicht damit umgehen kann? Was ist, wenn sich alles dadurch verschlechtert? Was ist, wenn ich meine Existenz damit nicht leben kann? Was ist, wenn ja? Und ja, natürlich ist jetzt per se nicht schlecht. Ja, es ist wichtig, Risiken wahrzunehmen, Risiken durchzugehen. Wir sollen bei weitem nicht unkritisch durchs Leben gehen. Nein, nein, das will ich damit überhaupt nicht sagen. Aber wenn wir immer nur unseren Blick ausschließlich auf die möglichen Gefahren richten, dann verlieren wir aber auch dadurch die Fähigkeit, auch die Möglichkeiten einer Veränderung zu erkennen. Und du kennst das, wenn du den Job wechseln solltest oder mal was anders machen solltest oder die Beziehung verlassen solltest. Du gehst zuerst einmal alles durch, was schlimmes passieren kann und das alleine schafft schon mal, dass du gar nicht mehr in Möglichkeiten denkst und dass du gar nicht mehr über die Entscheidung nachdenkst, weil oh mein Gott, das viel Schlimmere ist so viel schlimmer. Und dann kommen wir nicht raus, weil eigentlich den ganzen Tag in uns nur diese Risiken und Nebenwirkungen entstehen. Ja. Das heißt, wir betrachten dann das Neue überhaupt nicht mehr als etwas, das wir kennenlernen dürfen, kennenlernen, nicht gutheißen müssen, kennenlernen dürfen, sondern immer als etwas, das wir, das wir uns unbedingt schützen müssen vor dieser Veränderung. Weil das ist alles so schlecht, das ist nicht gut, das da ist das und das das bekannte Schlechte besser, weil das können wir einschätzen, da wir können, die weiß ich nicht, Wenn unser Partner schlecht nach Hause kommt, wenn unser Chef schlecht gelaunt ist, das kennen wir schon. Damit können wir schon irgendwie umgehen. Da haben wir schon Strategien gelernt. Ja, merkst du? Und? Und da darf jetzt wirklich diese Willkommenskultur, dieses Sich für Neues öffnen, Neues öffnen. Da kommt genau dieses Thema. Jetzt bekommt es einfach mehr Präsenz, was präsent werden darf. Das ist einfach. Ganz wichtig ist. Und lass uns mal eintauchen, warum Unsicherheiten für uns Menschen so unfassbar unangenehm sind. Wir brauchen jetzt ein bisschen tiefer in das Thema ein, weil viele von uns und da können uns eigentlich richtig gut, oder? Ich finde, wir Menschen können uns richtig gut darin unterscheiden, wie gut wir Unsicherheiten eigentlich aushalten können. Es gibt Menschen, die können relativ entspannt mit offenen Fragen umgehen. Und dann gibt es aber Menschen, die super schnell das Bedürfnis entwickeln, Klarheit, Kontrolle oder eine eindeutige Antwort herstellen zu müssen. Ja, das heißt, es gibt ein riesen Spektrum an Unsicherheitstoleranz oder Intoleranz. Ja, und das hängt auch viel mit unserer Erfahrung zusammen. Wie viel Erfahrung habe ich mir erlaubt zu machen. Und wie bewerte ich Erfahrungen? Ja, und das bedeutet jetzt nicht unbedingt, dass jede Veränderung immer schlecht ist für alle

Strategien zur Bewältigung von Unsicherheiten

Julia Christine Hackl00:21:32

Menschen. Es bedeutet einfach nur, wie belastend es für einen Menschen sein kann, etwas nicht zu wissen oder auch den Ausgang einer Situation nicht vorhersagen zu können. Und da haben wir ganz viel mit unserem Perfektionismus zu tun, mit unserem People Pleaser. Da haben wir ganz viel damit zu tun. Ich möchte unbedingt gemocht werden. Ich möchte geliebt werden, ich möchte dazugehören. Wir haben Grundängste, fundamentale Grundängste, die da mit hineinspielen. Und dann diese Unsicherheitstoleranz hat dann vielleicht mehr diese Intoleranz. Ja, und das ist wichtig, dass wir uns das einmal bewusst machen. Und wenn du Lust hast, zeichne mal so auf einer Skala auf, ja? So von 1 bis 10. Wo würdest du sagen, kannst du mit Unsicherheiten umgehen oder wie sehr möchtest du den Ausgang einer Situation kontrollieren können, vorhersagen können? Und das Spannende ist kleine Note umso mehr dein Nervensystem immer wieder im Fight Flight oder Freeze Modus ist, umso mehr hast du eine Unsicherheit Intoleranz. Also bist du mehr so auf zehn von. Ich mag eigentlich gar keine Veränderung oder eins Ich kann damit umgehen. Es wird eh so kommen, wie es kommen soll. Ja, ich werde in dem Moment schon eine Antwort wissen etc. pp. Und das ist ganz wichtig zu verstehen, weil unser Nervensystem spielt auch ordentlich mit rein. Es kann Situationen geben oder Menschen geben, wo wir das Gefühl haben, wir sind super sicher und wir trauen uns das total zu. Wenn da eine unbekannte Frage oder etwas kommt und dann gibt es Situationen, wo das nicht ist. Also du kannst diese Skala auch gerne mal mit einem Lebensrad malen und machen und mal schauen, in welchen Lebensbereichen deine Unsicherheit, Skala, wie hoch die eigentlich ist. Ja, und ganz oft ist es halt einfach nur dieses Gefühl, nicht zu wissen, was danach kommt. Und das haben wir immer. Ja, das ist ein riesen riesen Unsicherheitsfaktor. Und das haben wir in den unterschiedlichsten Bereichen. Das heißt, dein Kopf beginnt sofort nach Antworten zu suchen. Wie wird das ausgehen? Was bedeutet das für mich? Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Was soll ich jetzt danach tun? Wie geht es überhaupt weiter für mich? Das heißt, wir versuchen gedanklich schon zehn Schritte voraus zu gehen, obwohl wir den nächsten vielleicht noch nicht einmal kennen. Deswegen sage ich oft zu meinen Kunden Was ist der nächste kleinste Schritt, den du gehen kannst? Nicht die nächsten zehn? Der erste Einfach nur der nächste? Ja. Und das führt uns aber wieder in eine Überforderung. Und das führt uns Teufelskreisspirale. Aus dieser Überforderung nähren wir unseren Fight Flight und Freeze Modus. Ja, was auch immer bei dir zutrifft und dadurch unser Nervensystem und halten das richtig auf Trab, so dass wir glauben, wenn wir noch weiter darüber denken und das noch weiter kontrollieren, dann könnte es ja besser werden. Aber das Ganze geht weiter runter. Ja, das heißt, wir versuchen die ganze Zeit Sicherheit über etwas herzustellen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht wissen können. Und jetzt kommen wir mal zu einer hoffentlich für dich schon mal wichtigen Erkenntnis. Sicherheit entsteht nicht ausschließlich dadurch, dass wir wissen, was passieren wird. Sicherheit kann da erst dadurch wachsen, dass wir Erfahrungen damit sammeln, auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Dass wir wissen, dass wir Unterstützung suchen dürfen. Dass wir Entscheidungen korrigieren dürfen. Dass wir lernen können, Grenzen setzen zu dürfen. Dass wir nicht jede Situation bereits heute die perfekte Antwort kennen müssen oder brauchen. Und das ist für mich der richtige Zugang zu Sicherheit. Ja. Geht das noch mal durch? Erlaubst du dir nicht, sofort Antworten zu kennen? Erlaubst du dir, dass du Entscheidungen korrigieren darfst? Erlaubst du dir, Unterstützung suchen zu können? Erlaubst du dir, Grenzen setzen zu dürfen? Und wenn nein, was hindert dich noch daran? Und das ist ganz wichtig zu verstehen. Es ist nicht die Sicherheit, dass nichts Unbekanntes mehr passieren wird in unserem Leben, dass etwas Neues kommen wird, sondern dass wir anfangen dürfen zu vertrauen, dass ich mich und du dich auch in unbekannten Situationen begleiten und unterstützen kannst und dich, wenn es unsicher wird, nicht verlässt. Weil ganz ehrlich, jedes Mal, wenn es unsicher wird und du in den Kopf wandelst, um das durchzudenken und dein Nervensystem durchdreht und keine Ahnung was, verlässt du dich? Du verlässt dich jedes Mal, wenn du dann in deinem Kopf rumspuckt, weil du deine eigenen Gedanken kreierst, du den unsichersten Ort in deinem Körper und dadurch verlässt du dich ein Stück weit. Und das ist so wichtig zu verstehen. Was kann ich in dem Moment tun, um mich nicht zu verlassen? Was brauche ich? Ja, das heißt, wo darfst du aufhören, deine Zukunft kontrollieren zu wollen? Weil ganz ehrlich, das hat vielleicht vor 50 Jahren noch funktioniert. Wir sind 2020 ins Zeitalter gewandert. Wir können unsere Zukunft nicht mehr kontrollieren. Wir können teilweise nicht mal mehr sagen, was morgen am Tisch auf uns wartet. Ja, weil Luftzeitalter sich einfach minütlich, stündlich, tageweise verändern kann. Es können wahnsinnig schnelle Erfolge und wahnsinnig schnelle Misserfolge sein. Es kann innerhalb von Tagen die ganze Welt auf einmal völlig anders ausschauen. Und das ist einfach ein Teil dieser Zeitqualität. Und ganz ehrlich ich finde es auch anstrengend. Wirklich. Aber die Frage ist nicht, dass wir das Alte wieder zurückhaben wollen, weil es wird nicht kommen. Die Frage ist, wie wir damit umgehen können. Ja, die Frage ist, ob du genügend Ressourcen und Fähigkeiten hast, mit dieser Veränderung umzugehen und ob du dir schon ausreichend selbst vertraust. Und deswegen ist es so wichtig, an sich zu arbeiten. Und deswegen ist es mir so wichtig, dass dieser. Dieser Kurs. Ich habe noch keine Ahnung, wie ich ihn nennen werde. Ich habe überlegt, vielleicht so in diese Richtung Phoenix Rising oder Beyond 2020 Seven. Ich bin noch am überlegen, wie der Kurs heißen soll. Vielleicht hast du ja eine Idee. Dann kannst du es gerne hier unten in die Kommentare schreiben. Ich bin da gerade noch ein bisschen unkreativ, aber wir werden nicht einfach nur wissen. Rund um die Mutation 2027 machen über die

Umgang mit Veränderungen

Julia Christine Hackl00:27:55

Prophezeiungen von Ra Uru Hu, sondern wir werden gemeinsam sechs Monate uns gegenseitig begleiten, uns den Raum halten. Wir werden in die Selbstermächtigung kommen. Wir werden Beobachter dieser Zeit werden und nicht Opfer dieser Zeitqualität. Dazu habe ich zwei coole Community Räume kreiert. Ihr werdet Tools und Ressourcen lernen, weil das ist mein absolutes Steckenpferd. Euch das mitzugeben, was ihr braucht, um wieder stabil in dem zu werden, das ihr euch selber vertrauen könnt, dass ihr aus diesen Kontrollzwängen rauskommen könnte. Dass wir das gemeinsam durchgehen und merken, es ist alles gut. Und zusätzlich werde ich nicht nur die die Human Design Prophezeiungen mit einfließen lassen. Und unser David Peters hat nämlich original 2007 mit Ra Uru Hu das damals gelernt. Nicht durch irgendwelche Weitergaben, sondern direkt bei ihm. Der hat noch die ganzen Originalaufzeichnungen. Und wir werden das Ganze uns auch, aber auch in astrologischen Zyklen anschauen und in gesellschaftlichen Zyklen. Weil wenn ich eins verstanden habe, Systeme zu durchblicken, erst wenn Systeme sich anfangen gegenseitig zu bestätigen, können wir dem Ganzen ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit geben. Wenn sie sich widersprechen, dürfen wir sehr kritisch darauf blicken. Und das werden wir machen, weil ich gar kein Interesse daran habe, dass aus der Angst zu machen, weil Angst verkauft sich gut, sondern ich möchte das aus einer Hoffnung, aus einer Selbstwirksamkeit. Ich möchte dich in die Selbstführung bringen. Deswegen mache ich auch diese Folge hier. Und deswegen wird es Ende Oktober, Anfang November diesen Kurs zu kaufen geben. Diese Begleitung, wo wir auch gemeinsam dann Live Session haben und vieles mehr. Auf jeden Fall. Ich werde euch bald mehr verraten. Ich arbeite auf Hochtouren, das bald erwerblich ist, das heißt check deine Emails. Ich hoffe, dass du nämlich bei uns im Emailverteiler bist oder auf Instagram. Wir werden nämlich Richtung Ende Oktober Anfang November euch darüber informieren, dass der Erwerb erworben werden kann. So, und darauf freue ich mich nämlich riesig, das mit euch machen zu können. Das heißt, wenn du coole Ideen hast, wie wir das Ganze nennen, dann schreib es unbedingt mal unten in die Kommentare rein, weil ich super, super neugierig bin und noch ein bisschen Inspiration suche. Ja, So? Das heißt ja. Kurzer kurzer Exkurs wieder willkommen zurück. Was wir auch nicht vergessen dürfen Neben der eigenen Art und Weise ist ja natürlich auch, dass wir gesellschaftlich geprägt sind. Wir haben gesellschaftliche Prägungen in unserem Feld, von Generationen über Generationen, von unseren Großeltern, von unseren Eltern. Für all die hat das Leben anders funktioniert und gut funktioniert. Und ich habe erst vor kurzem mit meiner Oma gesprochen, hat gesagt Weißt du, ich habe das Gefühl, du und meine Mama war noch so wirklich. Meine Mama hat gekratzt, noch am Ende, seit zwei Jahren in Pension. Dass sie noch vom System erhalten wird, dass all diese alten Sachen von von diesem Erdzeitalter für sie funktioniert haben. Seht ihr, ihr habt noch profitieren können. Also, meine Oma hat richtig profitieren können. Meine Mama hat noch gerade so die Kurve geschafft. Ja, aber wir werden das nicht, weil wir werden alle in einem Luftzeitalter. Nicht in einem Steinzeitalter, nicht in einem. In einem Erdzeitalter.

Gesellschaftliche Prägungen und deren Einfluss

Julia Christine Hackl00:31:11

Und das heißt, da verändert sich etwas, das heißt auch gern einmal hin. Was sind so die Vorstellungen, die deine Großeltern und deine Eltern hatten, die vielleicht für sie noch funktioniert haben? Vielleicht hast du aber auch jüngere Eltern und für die hat das auch irgendwie nicht mehr funktioniert. Und du siehst eigentlich die Veränderung an ihnen, was super unangenehm ist und nicht unbedingt schön. Und das heißt auch hier lade ich dich ein zu hinterfragen woher kommst du eigentlich und was hat dich geprägt? Wie sind die älteren Generationen mit dem Thema Veränderung durchgegangen? Kleiner Tipp an alle, die zuhören, die bei uns in der Ausbildung sind Ja, hört euch noch mal ins Modul zwei rein, wo wir in dieser Genogramm Arbeit Ahnenarbeit hineingehen, wo wir diese ganze Biografiearbeit machen. Weil es ist ganz wichtig, da nochmal hinzuschauen, vor allem im Kontext Veränderungen, neue Sachen, Unsicherheiten, Willkommenskultur. Wie sind Sie damit umgegangen und wie prägt mich das heute noch? Herzliche Einladung. Wir haben da ganz, ganz tolle Inhalte kreiert. Und dann haben wir aber auch natürlich das Thema die Suche nach Autorität im Außen. Ja, und wenn ich eines in der Vorbereitung für diesen Kurs Mutation 27 gelernt habe vom lieben David Peters und auch von Ra Uru Hu, die gemeint haben Das Allerallerwichtigste, was du lernen musst, ist dein Typ. Autorität und Strategie so zu verstehen, dass du diese Autorität nicht mehr im Außen suchst, sondern deine eigene Autorität wirst. Ja, und das ist so wichtig, dass du das verstehst. Denn wusstest du, das habe ich erst selbst vor kurzem erfahren oder ist irgendwie in meinem System verankert worden. Für mich eine richtig spannende Erkenntnis. Ra Uru Hu hat 80 % von dem, was er kreiert hat. The Voice, die Stimme, was auch immer gingen um

Die Suche nach innerer Autorität

Julia Christine Hackl00:33:03

die Prophezeiungen, um Brahmas Neid, um all das, was danach passiert, die großen Zyklen. 80 % seines gesamten Wissens basierten auf den Veränderungsprozessen. Und wir werden es in unseren Kurs holen. 20 % seines Wissens waren das, was wir heutzutage unter Human Design kennt Strategie, Inkarnationskreuze, Variablen etc. pp. 20 % davon, weil er gesagt hat, das was sich da verändern wird, da brauchen wir eine Art Anleitung, wie es gut funktionieren kann und hat daraufhin in seinen letzten Jahren das, was wir heute unter Human Design kennen und ausdehnen, kreiert. Lass das mal sacken. Krass, oder? Es ist mir selbst erst irgendwie jetzt mit der Ausarbeitung und mit der Vertiefung dieser Themen bewusst geworden. Ja, und was hat das mit der Autorität im Außen zu tun? Wenn wir unsicher werden, wenn etwas Neues passiert, dann beginnen wir alle häufig im Außen nach Orientierung zu suchen. Wir fangen an, andere Menschen zu fragen, was sie tun würden. Wir lesen Meinungen, wir hören Experten und Expertinnen. Wir beschäftigen uns mit unterschiedlichen Ebenen, nur um herauszufinden, was ist jetzt die richtige Entscheidung für uns? Was ist der nächste Schritt, den wir tun können? Und nochmal Es ist nichts Falsches daran, nach Hilfe zu fragen. Es ist nichts Falsches daran, sich neue Perspektiven zu holen. Es ist super wertvoll, sich zu informieren und Perspektiven zu erweitern und nach Hilfe zu fragen, weil wir können. Wir haben das alle nicht gut gelernt. Wir glauben alle, wir müssen das alleine können. Ja, und vor allem diejenigen, die immer Verantwortung für alle anderen übernommen haben, die heutzutage echt struggeln mit ihrem Nervensystem, die haben oft auch Schwierigkeiten, andere um Hilfe zu fragen. Ganz wichtig. Das heißt, es ist auch wichtig, dass wir unser Fachwissen erweitern. Und da brauchen wir manchmal andere Menschen, um uns gegenseitig zu erinnern und zu lernen. Das ist super, super, super, super wichtig. Es gibt aber einen Unterschied zwischen dem Einholen von Informationen und dem Abgeben unserer eigenen Entscheidungsverantwortung. Weil manchmal suchen wir gar nicht so sehr nach einer zusätzlichen Perspektive. Ganz oft suchen wir jemanden, der uns die Unsicherheit abnimmt. Jemand, der uns vielleicht verspricht, dass alles gut wird. Jemand, der uns sagt, was wir tun sollen. Jemand, der eine eindeutige Antwort auf eine Frage hat, auf die es vielleicht noch gar keine eindeutige Antwort geben könnte. Und ich glaube, hier dürfen wir wieder lernen, uns selbst ernst zu nehmen, uns selbst zu vertrauen. Denn es braucht unsere eigene innere Autorität. Und innere Autorität bedeutet aber auch nicht, dass wir immer alles besser wissen als alle anderen Menschen. Darum geht es gar nicht. Es hat keine Skala von richtig und falsch und besser und schlechter, sondern es bedeutet einfach nur, dass innere Autorität für dich bedeutet, dass du die Informationen aufnimmst und unterschiedliche Perspektiven prüfst, Hinterfragen, prüfen und dann trotzdem Verantwortung für deine eigenen Entscheidungen und dein Leben übernehmen kannst. Die meisten Menschen wollen nicht Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Ja. Oh, ich habe jetzt den Politiker gewählt. Oh, der hat Blödsinn gemacht. Oh, er ist schuld. Nicht meine Wahl. Hm. Oder? Ja. Keine Ahnung, ich habe dem Arzt vertraut, anstatt mich vielleicht selbst zu informieren oder auf meinen Körper zu hören. Der böse Arzt. Es geht so weiter usw usw usw. Weil wir auch indem wir keine Entscheidung treffen, automatisch eine Entscheidung treffen und ganz oft nämlich dagegen. Und wir dürfen uns dieser Kraft in uns bewusst werden. Ja, deswegen überprüft dich selbst und werde dir dessen gewahr. Fang an in deine eigene Autorität reinzugehen. Und dafür haben wir ja so eine schöne Strategie und Autorität im Human Design bekommen. Ein Gefühl dafür zu kriegen, damit zu experimentieren und zu merken Geht es mir damit besser oder geht es mir damit schlechter? Und ich meine nicht schlechter, weil du vielleicht drüber schlafen solltest und du den Druck hast, schnell antworten zu müssen, sondern schlechter im Ergebnis? Ja und? Und dieser Prozess braucht ganz, ganz, ganz viel Selbstkenntnis. Ja, weil wenn du selbst gar nicht weißt, was dir eigentlich wichtig ist, wo deine Grenzen liegen oder was du eigentlich brauchst, dann wirst du super, sehr viel, sehr schnell viel anfälliger dafür, sich ausschließlich an den Erwartungen, an den Bewertungen und an den Meinungen oder Entscheidungen anderer zu orientieren. Und deswegen ist die Beziehung zu dir selbst die wichtigste Ressource, die du entwickeln kannst in Zeiten des Wandels. Und das möchte ich dir auch in diesem Kurs unbedingt mitgeben, dass die Beziehung zu dir das Wichtigste ist. Ja, ja, da gibt es Wissen. Ja, da gibt es Prophezeiungen. Ja, wir werden dir auch durchgehen. Ja, wir werden dir auch gegenprüfen. Gemeinsam. Du wirst auch lernen, wie man sowas gegen prüft und einen ganzheitlicheren Blick auf das Ganze wirft. Aber du wirst vor allem lernen, dich selbst nicht mehr zu verlassen und selber die Entscheidungsgewalt in dir wieder zu finden und stark zu werden, weil du wirst das brauchen, sonst wird es wirklich chaotisch und das führt dich nur weiter in diese in dieser Überlebensspirale hinein, die sich einfach nicht gut anfühlt. Ja, und die dir vor allem nicht gut tut. Das heißt, je besser du dich selbst kennenlernst, desto weniger musst du darauf hoffen, dass irgendjemand anderes da draußen dir dieses Leben erklären muss. Und das ist essenziell. Ja. Das heißt, was können wir jetzt tun? Ich habe euch fünf Schritte versprochen. Wir gehen auch hier wieder ins Üben rein. Wir haben schon eine ordentliche Zeit. Aber egal, wir machen das noch. Was kannst du jetzt explizit einmal für dich tun, bis der Kurs auch draußen ist? Erster Schritt Fange an, deine automatisierten Reaktionen wahrzunehmen. Ja, Fang an, dich wahrzunehmen, dich zu spüren und dir selber zuzuhören.

Selbstkenntnis und Selbstvertrauen

Julia Christine Hackl00:39:21

Werde der Beobachter deiner selbst, bevor du irgendeine automatische Reaktion deines Unterbewusstseins zu deiner Wahrheit machst. Das heißt, wenn du das nächste Mal mit etwas Neuem konfrontiert wirst, dann beobachte einmal ganz bewusst was passiert da eigentlich gerade in mir? Ist dein erster Gedanke. Vielleicht. Das funktioniert sowieso nicht. Das wird jetzt alles nur noch komplizierter. Warum muss das jetzt schon wieder passieren? Warum passiert mir das überhaupt? Warum muss ich schon wieder was verändern? Und dann, wenn du das wahrnimmst, versuch diesen Gedanken nicht sofort zu bekämpfen mit. Oh, er ist böse und er darf nicht da sein. Aber fang an, ihn auch mal zu überprüfen. Also nicht einfach unüberprüft übernehmen, sondern mal zu überprüfen. Ja, von. Aha. Interessant. Mein erster Impuls ist anscheinend

Fünf Schritte zur Selbstermächtigung

Julia Christine Hackl00:40:12

gerade Ablehnung. Was in mir löst diese Reaktion eigentlich aus? Und dadurch entsteht ein kleiner Abstand zwischen dem, was du denkst und dem, was du anschließend tust. Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. Und den wollen wir aufmachen. Handlungsspielraum. Und dieser Raum ist wertvoll. Ja, mehr braucht es im ersten Schritt mal nicht. Einfach nur das ist das Gefühl, das spüre ich. Das ist ein Impuls, dem ich jetzt gerne nachgehen würde. Oder mein Gehirn denkt jetzt folgendes Dieser Gedanke ist gerade aufgekommen. Wir differenzieren das mal. Auf einmal. Du merkst, wenn wir das so aussprechen, wenn wir das so sagen. Das ist so ohne Drama. Cool, oder? Zweiter Schritt. Der zweite Schritt ist, zwischen einer tatsächlichen Gefahr und dem Gefühl von Unsicherheit unterscheiden zu lernen. Ja. Nicht alles, was sich sofort unangenehm anfühlt, ist automatisch gefährlich. Das heißt, du darfst dich im zweiten Schritt fragen Gibt es gerade konkrete Hinweise darauf, dass mir etwas davon, was ich wahrnehme oder erlebe, schadet? Oder fühlt sich die Situation vor allem deshalb unangenehm an, weil ich sie noch nicht kenne? Unterscheiden lernen, weil es gibt auch Gefahrensituationen und dann gehst du bitte ja oder reagierst so, wie es das braucht. Das heißt, wenn es tatsächliche Risiken gibt, dann dürfen diese unbedingt ernst genommen werden und danach gehandelt werden. Weil eine Willkommenskultur. Dieses Neue Willkommen zu heißen bedeutet nicht, Warnsignale zu ignorieren. Aber sie bedeutet, differenziert hinzuschauen und einmal das richtig zu verorten. Wo gehört das eigentlich hin? Weil Unsicherheit oder sagen wir mal Neues löst in uns Unsicherheit aus, löst, in uns Ängste auslöst in uns. Unser Nervensystem, unser Nervensystem eh immer hochgefahren. Ja, dann wird es sofort nach pfeffern. Was macht die ganze Zeit nichts anderes. Klar, dass es darauf so reagiert, weil nicht noch was Neues, weil eigentlich braucht es was ganz anderes. Dritter Schritt ist, wieder mehr Sicherheit im gegenwärtigen Moment für dich zu entwickeln. Wenn wir uns von Veränderungen überfordert fühlen, sind wir gedanklich häufig schon ganz, ganz, ganz, ganz weit in der Zukunft. Wir haben das vorher besprochen. Ja, wir beschäftigen uns mit möglichen Szenarien, mit Dingen, die passieren könnten, und verlieren dabei den absoluten Kontakt dazu, was eigentlich gerade tatsächlich da ist. Deshalb kann es hilfreich sein, kurz mal innezuhalten, den Boden unter den Füßen wieder wahrzunehmen, den Atem zu beobachten und sich zu fragen Was ist jetzt gerade wirklich meine Aufgabe jetzt. Die Betonung liegt auf jetzt. Nicht nächste Woche, nicht morgen, nicht in fünf Jahren, sondern jetzt. Und vielleicht besteht deine Aufgabe genau darin, Informationen dafür zu sammeln. Das kann bedeuten, jetzt ein Gespräch zu führen, vielleicht mal jemanden anzurufen, vielleicht auch eine Grenze zu setzen oder dir auch Unterstützung zu holen, dieses unangenehme Telefonat zu führen, das du sonst gerne aufschieben würdest. Ja, und vielleicht bedeutet es auch jetzt gerade überhaupt nichts, entscheiden zu müssen. Schon mal darüber nachgedacht? Einfach mal kurz damit zu sein? Der vierte Schritt ist deine Neugierde. Das, was Kinder ganz natürlich haben und uns abtrainiert wird, weil irgendwann irgendwer genervt war von den vielen Warumfragen. Unter anderem deine Neugierde, wieder ganz bewusst zu trainieren. Ich finde, wir unterschätzen Wirklich? Wie kraftvoll eine gute Frage sein kann. Denn statt automatisch zu fragen, warum etwas nicht funktionieren wird, könnten wir doch einfach mal beginnen zu fragen, unter welchen Bedingungen es funktionieren könnte. Das heißt, statt ausschließlich zu überlegen, was wir verlieren könnten, könnten wir uns auch fragen, welche Möglichkeiten entstehen. Und statt sofort eine feste Meinung zu entwickeln, die wahrscheinlich irgendwie ins Negative geht, könnten wir uns erlauben, noch ein bisschen länger neugierig zu bleiben. Ja, Das bedeutet aber auch nicht, dass wir alles sofort am Ende dann gut finden müssen. Aber wir geben uns selbst die Chance, etwas kennenzulernen, bevor wir darüber urteilen. Und das ist eine Fähigkeit, die wir Erwachsene wieder unbedingt integrieren dürfen in unserem Leben. Und der fünfte Schritt ist, Vertrauen durch Erfahrung aufzubauen. Ich glaube, das ist jetzt der wichtigste Schlusspunkt hier. Denn Selbstvertrauen entsteht nicht dadurch, dass wir uns immer wieder sagen, dass wir alles schaffen können, dass alles gut wird. Dass keine Ahnung, was Selbstvertrauen wächst dadurch, dass wir Erfahrungen machen. Ja, und das ist wahrscheinlich jetzt etwas, das niemand so gerne hören möchte. Aber wenn wir anfangen, etwas Neues auszuprobieren, das wir noch nicht kennen. Wenn wir merken, dass wir mit diesen kleinen Unsicherheiten in diesem neuen umgehen können. Du musst ja nicht gleich, keine Ahnung, deine Steuererklärung komplett selber machen, aber fang vielleicht einmal an, mit Farben zu experimentieren, mit Ton, mit Materialien zu experimentieren, ohne dass es gleich gut sein muss. Ja. Oder fang einfach mal an, laut ein Lied Lieder zu trällern, ohne dass du es gleich können musst. Ja, und das ist so wichtig, weil du lernst nur durch diese Wege der eigentlich unsicheren Momente, dass du Sicherheit aufbauen kannst. Wie sollst du denn sonst was Neues lernen, wenn wir nicht am Anfang unsicher in dem Ganzen sind? Weil es neu ist? Weil es unbekannt ist? Ja, und dann merken wir, dass wir damit umgehen können. Dass es leichter wird. Dass wir vielleicht einmal eine Entscheidung treffen, die nicht perfekt war, aber anschließend feststellen, dass wir daraus richtig viel lernen konnten und vielleicht auch ja das eine oder andere korrigieren mussten, loslassen durften, was auch immer. Aber was hast du gelernt? Was möchtest du beim nächsten Mal anders machen? Du musst dich nicht dafür verurteilen, weil das in dem Moment vielleicht nicht richtig entschieden hast. Hör auf mit sowas. Hör auf mit dieser Selbstverurteilung. Selbstverurteilung ist auch wieder nur etwas, wo wir uns wieder selber verlassen. Ja, und das ist ganz wichtig. Das heißt, wenn wir uns jetzt so wie die vergangenen Jahre so ein bisschen anschauen, Revue passieren lassen, Das möchte ich auch im neuen Kurs machen für 2027. Ich habe den drei Entwicklungsstufen eingeteilt. Da werden wir uns November und Dezember auch noch mal viel damit beschäftigen. Was war eigentlich? Ich weiß, dass 2025 und 26 für viele Menschen wirklich unglaublich hart war und schön war. Und auch wenn es viele schöne Momente hervorgebracht hat, hat es auch unfassbar viele schöne Momente hervorgebracht. Und das heißt, wir werden uns diesen Veränderungen auch nochmal widmen, weil ich möchte, dass wir das abschließen können, dass wir das im Frieden abschließen können, dass wir uns nicht selbst verlassen, wenn wir an die harten, schwierigen Zeiten in den letzten Monaten und Jahren zurückdenken. Das heißt, da möchte ich, dass wir einmal hinschauen, dass wir das loslassen, dass wir das verstehen und auch verstehen. Warum habe ich eigentlich so gehandelt, wie ich gehandelt habe? Was für Ressourcen habe ich für mich entwickeln können? Ich habe den Wunsch, dass du gestärkt in das neue Jahr gehst und nicht das Gefühl hast, total zerrupft und halb verbrannt in das Neue gehen musst, sondern dass wir. All das neu betrachten und neu bewerten und loslassen können. Das wäre so mein ganz persönlicher Wunsch an dich. Auch in unserer ersten Entwicklungsstufe. Ja, das heißt, 2027 wird uns jetzt so vor diese Frage werfen Was passiert eigentlich, wenn sich nicht nur unser Leben verändert,

Rückblick und Ausblick auf 2027

Julia Christine Hackl00:48:09

sondern unser gesamtes Weltbild verändert? Es wird sich unser Weltbild verändern. Wir sind eine Übergangsgeneration. Und ja, wir sind, ich sage mal, wir sind so diese, diese, diese Brückenbrückenhalter, die von dem einen zum anderen gehen. Das heißt ja, wir erleben jetzt Umbruchszeiten und Umbruch ist nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Es hat eben auch diese bürgerkriegsähnlichen Momente, die da sein werden. Wir werden in jeder Mensch unterschiedlich darauf reagieren. Ja, wir merken alle, dass sich etwas verändert. Wir merken aber auch alle, dass wir gar nicht wissen, was daraus eigentlich entstehen soll. Was ist dieses Neue, was da entwickelt wird? Und ich habe wirklich die große Hoffnung, dass ich dir ein paar Antworten mitgeben kann in diesem Kurs. Ich habe aber auch die große Hoffnung, dass wir uns gemeinsam gegenseitig neue Antworten schenken werden in den Community Bereichen, wo jedem seine Beobachtungen sehr gefragt sind und wichtig sind. Weil wir dürfen wieder in eine Selbstführung und Selbstermächtigung kommen und nicht glauben. Oh mein Gott, das Leben passiert und ich kann nichts dagegen tun. Und ich bin dem Schicksal ausgeliefert und keine Ahnung, was ich glaube. Das Leben funktioniert ein bisschen anders und das werden wir uns anschauen. Ja, wir werden verstehen dürfen und lernen, was es bedeutet, der schlafende Phönix, der Weg in die Individualität zu gehen. Und um den wirklich gut zu bewältigen, darfst du bei dir anfangen und bei deinen ganz persönlichen Ressourcen, um da bewusster durchzugehen. Ja, weil wir werden schon seit einigen Jahren gefordert und wir werden wahrscheinlich noch bis 2029 gefordert werden. Und wir gestalten das aber mit. Das heißt, wir sind Frequenzhalter dieser Zeit. Die Frage ist, Bist du in Angst und Ohnmacht, weil das Leben über dich passiert? Oder passiert es durch dich und deine Entscheidungen und deine Art und Weise an das Leben heranzugehen, durch das Leben durchzugehen? Ja. Was passiert, wenn du immer nur darauf wartest, bis jemand anders eine Entscheidung trifft? Was passiert, wenn du dich nicht traust, eine Grenze zu setzen? Ja. Und was passiert, wenn du es auf einmal tust? Was passiert, wenn du deine absolute Selbstermächtigung kommst und wirklich für dich durch wachsen kannst und aufsteigen kannst? Ja, und ich glaube, ich spreche schon relativ lange. Heute schon wieder fast eine Stunde. Aber ich hoffe, du bist noch dran. Ich hoffe, du bist mit dabei. Bevor ich jetzt zu meinen letzten Worten komme, was ich dir einfach wünsche, wo wir uns hin entwickeln dürfen. Wenn du eine Idee hast für den Kurs Namenschreiben sehr sehr sehr gerne uns unten in die Kommentare auf Spotify oder YouTube. Ich möchte die alle und bin sehr neugierig, was es dann einfach werden wird. Schau gerne in dein Postfach oder auch in Instagram vorbei. Ende Oktober, Anfang November, da kommt dann der Kurs. Ich würde mich freuen, wenn du mit dabei bist und ja, wir einfach da ein einen wunderschönen Raum von Menschen, die in Selbstführung in die neue Zeit gehen wollen, dass wir uns gegenseitig begleiten. Und ja, wie immer freue ich mich, wenn du dein Like, dein Kommentar, deine Liebe da lässt, wenn du es teilst, wenn dir die Folge gefallen hat. Ich weiß nicht, ob du dir was mitnehmen konntest, wenn du ein Aha Erlebnis gehabt hast. Teilen auch sehr gerne. Es würde mich auch mal interessieren. Ja, dann lass es auf jeden Fall alles einmal da. Darauf würde ich mich voll freuen. Ja. Ja. Also. Was ist mir zum Abschluss noch wichtig zu sagen? Was mir wichtig zu sagen ist, Das ich dir mitgeben möchte, dass ich den Wunsch an dich habe. Dass du verstehst, Das Wissen dich nicht kleiner machen sollte. Wir haben oft das Gefühl, wenn wir dann irgendwelche neuen Prophezeiungen hören oder aussagen, dass uns das nicht wirklich ermächtigt und uns kleiner macht und uns zurückhält. Das ist es nicht. Ich finde, Wissen sollte uns dafür dienen, uns dabei unterstützen, bewusster zu werden, bewusster zu werden, aber auch Zusammenhänge zu erkennen, eigenständiger mit unserem Leben umzugehen, selbst ermächtigt, in die richtige Richtung zu gehen. Ja, deswegen glaube ich, ist zum einen diese Willkommenskultur und diese Neugierde dem Neuen gegenüber eine super wertvolle Grundlage. Dafür habe ich heute auch diese Folge gemacht. Ja. Denn seien wir ganz ehrlich Wenn wir uns ausschließlich aus Angst mit der Zukunft beschäftigen, dann werden wir vermutlich auch immer wieder nach Informationen suchen, die dir das bestätigen und versprechen. Das du glaubst, immer wieder alles kontrollieren zu können, alles schaffen zu können, Alles, dass eh alles so ist, wie du es gedacht hast. Ja, 99 % von dem, was du heute denkst, was du gestern gedacht. Und nur indem wir uns erlauben, das Ganze kritisch zu hinterfragen und umzudenken und zu beobachten, indem wir auch gut bei uns sind, können wir neue Gedanken und dadurch auch Entscheidungen in unser Leben holen. Ja, das heißt, wenn wir aus dieser Neugierde, aus dieser Selbstverantwortung, wenn wir aus einem gesunden Sicherheitsgefühl auf die Zukunft schauen, dann lernen wir auch mit diesen offenen Fragen, die das Leben in den nächsten Jahren noch ordentlich vor unsere Füße werfen wird, umzugehen, anstatt dass es uns umwirft. Ja, und was auch noch mal ganz wichtig ist. Und ich rede wirklich aus eigener Erfahrung. Ja, du musst heute, Du musst nicht heute schon wissen, wie dein Leben in fünf Jahren aussehen wird. Das kann keiner mehr von uns. Aber du darfst lernen, dich auf das vorzubereiten, was auch wirklich in deinem Einflussbereich liegt und gleichzeitig offen dafür bleiben, dass sich andere Dinge einfach anders entwickeln werden, als du es gewohnt bist. Als du es erwarten würdest, als du es vielleicht vor kontrollieren würdest. Ja, ich glaube, dass diese Haltung, wenn wir die alle ein bisschen etablieren, diese fünf Schritte so ein bisschen in dein Leben hineinintegriert, dass wir mit der kommenden Veränderung und in all dem, wo wir auch gerade drinnen sind, dass wir da dann stärker durchgehen können. Ja, das ist ganz wichtig. Das heißt. Ich möchte zum Abschluss einfach oder mein Abschluss jetzt dieser Folge einfach noch mal diese Gedanken mitgeben und vielleicht möchtest du sie dir auch aufschreiben und reflektieren. Vielleicht ist die Zukunft gar nicht etwas, das wir heute vollständig verstehen müssen. Ganz wichtig Ich struggle selber damit. Ja, vielleicht ist sie auch etwas, dem wir Schritt für Schritt begegnen dürfen. Mit all den Fragen, die wir haben. Wir haben so viele Fragen, aber auch mit all den Erfahrungen, die wir bereits gemacht haben und machen werden. Mit all unseren Fähigkeiten, mit unseren Grenzen und unseren Bedürfnissen. Und auch mit der Bereitschaft, immer wieder dazuzulernen. Weil wir dürfen in den nächsten Jahren sehr viel Neues lernen, sehr viel Neues beobachten. Ja, eine innere Willkommenskultur zu entwickeln, bedeutet nicht, dass wir keine Angst mehr haben dürfen. Sie bedeutet auch nicht, dass wir alles Neue super begeistert annehmen müssen und gut finden müssen. Sie bedeutet Eine innere Willkommenskultur zu entwickeln, bedeutet für mich, dass wir uns nicht ausschließlich von unserer Angst bestimmen lassen. Dass wir neugierig bleiben, auch wenn wir noch keine Antworten haben, Dass wir kritisch wieder denken lernen. Ja, ohne automatisch aber alles abzulehnen. Dass wir uns Unterstützung holen können, ohne unsere eigene Verantwortung abzugeben. Und dass wir vor allem lernen, uns selbst auch in Zeiten des Wandels eine verlässliche Begleitung zu sein und selbst nicht mehr zu verlassen, wenn es draußen chaotisch wird. Und vielleicht magst du dir zum Abschluss diese Fragen mitnehmen, die ich noch für dich mitgebracht habe. Was wäre, wenn ich dem Neuen nicht sofort mit Widerstand begegnen müsste, sondern ihm zunächst einmal die Möglichkeit geben dürfte, sich mir vorzustellen oder zu zeigen? Ja, und ich glaube, das ist so die Frage Was darf sich verändern? Was darf passieren? Was kannst du für dich mitnehmen? Lass es mich gerne wissen und ich freue mich, dich nächste Woche in einer neuen Folge wieder zu sehen und zu hören. Und alles Liebe.

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